kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Der Vatikan schweigt 2. Januar 2012

Filed under: Christenverfolgung — Knecht Christi @ 13:28

Elkoscheh-Märtyrer - 01. Januar 2000

Während in Afrika und im  Nahen Osten die Christen verfolgt und getötet werden, verschließt der Vatikan davor seine Augen. Auch die neuerlichen Hasswellen gegen die Christen in Syrien, denen von muslimischen Demonstranten vorgeworfen wird, Komplizen der Machthaber zu sein, zeigt, dass Christen anscheinend nur noch im Westen relativ unbesorgt leben können. In Ägypten werden die Kopten (erstes Welt-Christentum, dem die römisch-katholische Kirche den Christendom verdankt) seit dem Sturz von Ex-Präsident Mubarak, erneut unter Beschuss genommen. Damit sind nicht weniger als 25 Millionen Christen im Nahen Osten in Gefahr. In Afrika geht es den „Nicht-Moslems“ und insbesondere den Christen ähnlich schlecht. In der Elfenbeinküste werden die sogenannten Pro-Gbago Anhänger, die zur Mehrheit Christen sind und vorwiegend im Süden leben, von radikalen Muslimen verfolgt und brutalst getötet. Diese Rebllen erhielten vom Westen militärische und logistische Unterstützung unter Anderem durch  den Einsatz von UN Soldaten und Französichen Truppen. Dies führte im Falle der Elfenbeinküste zum Sturz des demokratisch gewählten Präsidenten Laurent Gbagbo, der die rücksichtslose Ausbeutung von Rohstoffen (Kakao, Kaffee, Erdöl, Diamanten, Gold, usw) und der lokalen Bevölkerung bekämpfte und daher nicht erwünscht war. Der Westen behilft sich in seiner imperialistischen Vorgehensweise mit Marionnettenregierungen (z.B. Allassane Ouattara in der Elfenbeinküste) und auch mit Diktatoren die an die Macht gebracht werden um Ausbeutung zu ermöglichen und zu erleichtern. In diesem blutigen imperialistischen Unterdrückungs Krieg starben in nur einer Nacht nicht weniger als 3000 Personen in Abidjan (Elfenbeinküste) und rund um den bombardierten Präsidenten Palast. In Libyen unterstützten die NATO, UN, UK und andere EU Staaten, Kanada, USA und Allierte  herrschsüchtige Stämme aus dem Osten sowie radikale Mitglieder der Al-Qaida, einer Organisation die der Westen einerseits zu bekämpfen vorgibt, aber hinterrücks unterstützt um imperialisitsche Kriege zu führen und um unerwünschte Regimes zu schwächen oder gar zu beseitigen.

 

Währenddessen steigt Im Westen, mit tatkräftiger Unterstützung der Medien, das Misstrauen und Unbehagen gegenüber dem Islam, gleichzeitig werden durch die aggressive Interventionspolitik des Westens in Ländern wie Ägypten und Libyen radikal islamische Ideologien bekräftigt und bestärkt. Politische Analysen im Bezug auf den Nahen Osten deuten im Falle Syriens daraufhin, dass das jetzige Unglück der Christen in dieser Gegend ein kalkuliertes und gewünschtes Ergebnis von vielen arabischen Ländern ist. In Syrien und Ägypten (wo die Salafisten die Macht schon übernommen haben) deutet vieles auf eine diskriminierende Politik hin, welche einen forcierten Rückgang der Christen in arabischen Ländern als Ziel hat. In Syrien hat die Regierung, im Gensatz zu Glaubensgemeinschaften wie den Sunniten, bisher stets betont, die Sicherheit und das Überleben der Christen Gewährleisten. Ähnlich wie in Syrien lief es in Ägypten unter Mubarak. Er versicherte dem  Westen stets, die Kopten vor religiösen Fanatikern  zu schützen. Seit seinem Sturz am 25. Jänner 2011 werden Kopten marginalisiert und verfolgt wie nie zuvor. Das Szenario im Irak verhält sich spiegelbildlich. Bomben zerstören christliche Kirchen wie z.B. Notre-Dame in Bagdad. Es fällt schwer zu glauben solche Taten seien Zu- oder Einzelfälle, denn sie sind nur die Konsequenz eines systematisch geplanten Kampfes gegen das Christentum.

 

Die Christen in Palästina sind durch die Radikalisierung von Hamas ebenso ständig bedroht. Sie sind in Israel als christlich-israelische Araber nicht nur als Araber, sondern auch als Christen in der Minderheit und werden seit jeher von der von der westlich orientierten israelischen Regierung schikaniert. Die schiitische Hisbollah haben das Zusagen in Libanon, und die Christen haben ihr Vorrecht zugunsten der Sunniten längst verloren. Der Irak wird als das Land der drei großen monotheistischen Religionen der Welt dargestellt. Das wird sich jedoch ändern, da die Verfolgung der Christen im Lande deren  Anzahl zusammenschrumpft. Die Handvoll Moslems Algeriens, die zum Christentum konvertiert sind, werden als Abfall des Islams (Apostasie) gesehen und Leben in ständiger Todesangst. Auch in Saudi Arabien werden Moslems bevorzugt, nur sie besitzen die vollständigen Rechte. Bis auf Moschees existieren hier keine Kirchen, ebenso wie es in absehbarer Zeit im Vatikan keine Moscheen geben wird. Auch wenn die Verfolgung der Christen nicht explizit verläuft, sind stattdessen institutionalisierte Schikanen oft Gründe für Christen ihre Heimat zu verlassen, um sich im Westen ein neues Zuhause zu suchen.

 

Angesichts dieser Tatsachen ist die Gleichgültigkeit und das Schweigen des Vatikans und der katholischen Kirche zur Situation der Christen im Nahen Osten und Afrika sehr erschreckend.

 

Die römisch-katholische Kirche verdankt der koptischen Kirche, als erstes Welt-Christentum, den Christendom. Dies zeigt der Besuch von Papst Johannes II beim heiligen Papst Shenouda III der Koptischen Kirche in Alexandria. In seiner Rede, hat der Papst Johannes II mit aller Deutlichkeit betont, dass die römische katholische Kirche der koptischen Kirche viel zu verdanken hat. So zum Beispiel hat die katholische Kirche die Bezeichnung „Papst“ von der koptischen übernommen. Vor Allem ist  das Christentum keine europäische, sondern eine afrikanische Religion, die durch keltische, druidische Rituale und Gebräuche Europas der heidnischen Zeiten, ersetzt wurde. Es ist daher unverständlich wie die Welt und vor allem der Vatikan und die katholische Kirche die Augen vor der Misere der Christen außerhalb der westlichen Hemisphäre verschließt. Denn die katholische Kirche, als angeblich erste moralische Institution der Welt sollte nicht einfach wegschauen, wenn Menschen, unabhängig der religiösen Zugehörigkeit und Glaubens, getötet werden. Es sei denn, der Christendom und aber vor allem die Lehre Christi, nämlich die Liebe zueinander, sind nicht jene der römisch-khatholischen Kirche.

 

Folgende Punkte lassen darauf hindeuten, dass die Lehre der Liebe Christi im Laufe der Zeit durch die Essenz des Kapitalismus, nämlich die gegenseitige Ausbeutung ersetzt wurde:

 

= Die Rolle der katholischen Kirche (auch Juden und andere Christen in Europa) im Holocaust (Versklavung, Kolonialismus, Neo-Kolonialismus und Imperialismus) der AfrikanerInnen. „… Während die spanische Krone die in ihrem Auftrag endeckten Gebiete verständlicherweise für sich beanspruchte, berief sich Portugal auf eine päpstliche Entscheidung aus dem Jahre 1492. Papst Nikolaus V. Hatte in dem Schreiben „Divino amore communiti“ König Alfonso (1438-1481) die Vollmacht über die „heidnische Welt“ verliehen und zugleich Sklaverei und Sklavenhandel mit dem Worten legitimiert: „Wir erteilen Dir Kraft unseres apostolischen Amtes die freie und unbeschränkte Vollmacht, die Satazanen und Heiden und andere Ungläubige und Feinde Christi … in ewige Skaverei zu versetzen“.

= Die Verbrennung und Verfolgung der Rothaarigen, die als Hexen dargestellt wurden, sowie das Ermorden vieler Wissenschaftler und Kritiker der katholischen Kirche.

= Die Rolle der katholischen Kirche im Holocaust der Juden im zweiten Weltkrieg.

= Die Vermögen der sog. „Diktatoren“ und Staatschefs der sog. Dritte Welt, wie François Duvalier von Haiti, Mobutu Sese Seko von Kongo (ehemaliger Zaire), Houphouet Boigny von der Elfenbeinküste, usw. liegen im Vatikan, während es  Millionen von Menschen aus diesen betroffenen Ländern an den grundlegensten Sachen fehlt und verhungern und verdursten.

Die Gleichgültigkeit des Vatikans zur Verfolgung und Ermordung von Kopten in Ägypten und „römischen“ Christen in der Elfenbeinküste, Syrien, Libanon, usw. zeigt deutlich, dass der Vatikan von der oben erwähnten Politik keinen Abschied nehmen will und der Name Christi nur zur Täuschung Gutgläubiger verwendet wird.  In der Realität fungiert der Vatikan überwiegend eher als ein kapitalistischer Staat, als eine liebende christliche Instanz. Alles deutet daruaf hin, dass diese sogenannte erste moralische Institution der Welt keineswegs die Interessen der Armen, sondern viel mehr die der Reichen, für kapitalistische und imperialistische Interessen, vertritt. Denn die römisch-katholische Kirche stand und steht immer noch im Vordergrund des europäischen Imperialismus in Afrika und Süd Amerika (siehe Versklavung und Ermordung von AfrikanerInnen und Amerikas Einheimische). Nach Einschätzungen der UNESCO hat der Holocaust an der Afrikanischen Bevölkerung durch Europa ca. 210 Millionen an Menschenleben gekostet.  Eine der seltenen Stellungnahmen des Vatikans zur Verfolgung von Christen war der Fall Pakistans, welche wiederum politisch motiviert war und als Schachzug in Interesse des Westens in diesem Land diente, wie zurzeit ersichtlich ist.

 

Nach Angaben von UNHCR („UN Refugee Agency“ auf English) ist das Leben von mehr als 25 Millionen Christen im Nahen Osten bedroht, doch der Vatikan hilft denen die Hilfe benötigen nicht, noch spricht er über sie. Die Migrationspolitik, die von einigen wenigen gutwilligen Ländern betrieben wird um den betroffenen zu helfen, ist lediglich ein Tropfen auf dem heißen Stein. Dieses unbarmherzige Verhalten des Vatikans hat ein seit fünf Jahren im Exil in Australien lebender chaldeanische Priester, wie folgt zum Ausdruck gebracht: „Die römische katholische Kirche betreibt die Apartheid zwischen Christen weiter.“ Die moralische Doppelbödigkeit der römisch-katholischen Kirche ist ein weiterer Beweis dafür, dass Christi nie den Vatikan als Zuhause gehabt hatte, sein Name wurde lediglich benützt um verzutäuschen in seinem Namen zu handeln, so ist es etwa  in der Revelation 2:9 von Johannes geschrieben: „… Ich weiß deine Werke und deine Trübsal und deine Armut (du bist aber reich) und die Lästerung von denen die da sagen, sie sind Juden, und sind’s nicht, sondern sind des Satans Schule.

 

Referenz:
Youcef MAALLEMI, http://www.afrik53.com/Blog-Youcef-MAALLEMI_r61.html
Heinrich Loth, Sklaverei, Die Geschichte des Sklavenhandels zwischen Afrika und Amerika, Verlag Hammer ISBN3-87294-185-2

 

Zusammengefasst von Kacou Aka

 

4 Responses to “Der Vatikan schweigt”

  1. Bernhardine Says:

    Unsere relativistischen Dhimmi-Päpste:
    http://www.piusbruderschaft.de/streitende-kirche/951-islamisierung/5439-koran-kuss-war-nutzlos-papst-johannes-paul-stirbt-als-ein-qgottloserq
    PP Benedikt möchte nirgendwo anecken und verrät das Christentum, kaum tötet ein Moslem eine Nonne, knickt der Papst ein.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Papstzitat_von_Regensburg
    Seit 1400 Jahren drohen Mohammedaner ständig mit Mord und verüben Massenmorde.

  2. Bernhardine Says:

    PP Benedikt der XVI. schweigt nicht zu den Christenverfolgungen:
    http://www.sueddeutsche.de/J5z38B/388438/Papst-beklagt-Christenverfolgung.html
    Allerdings hat der Vatikan kein eigenes Militär und keine Macht mehr, wie früher einmal.
    Nachdem die Römisch Katholische Kirche über mindestens 500 Jahre befriedet wurde und noch immer wird, durch Protestanten, Napoleon, Kommunisten, Faschisten, Atheisten und Laizisten, die unablässig noch mehr Machtverlust einfordern, Religion sei Privatsache, braucht sich keiner mehr zu wundern, daß die RKKirche ein zahnloser Tiger geworden ist, der nirgendwo anecken möchte.
    http://www.rp-online.de/panorama/ausland/christen-bezahlen-ihren-glauben-mit-dem-leben-1.2001257
    Nigeria aktuell, Boko Haram verdreht weiter die Tatsachen:
    http://kath.net/detail.php?id=34581

  3. Bernhardine Says:

    Die Wahrheit über die Hexenverfolgung:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Hexenverfolgung
    Die Wahrheit über die Sklaverei:
    http://michael-mannheimer.info/category/sklaverei-und-islam/
    Die Wahrheit über Papst Pius XII.
    http://www.kath-info.de/piusxii.html

  4. Christina Says:

    Ich finde den Artikel so nicht gut. Ich verstehe zwar, dass ihr in eurer Verzweiflung einen Schuldigen sucht, aber der Vatikan ist die falsche Adresse.
    Vor Kurzem fand in Moskau eine in Wesentlichen von Orthodoxen und Katholiken gestaltete Konferenz statt, wo es um die weltweite Christenverfolgung ging: http://www.katholisches.info/2011/12/05/christenverfolgung-moskauer-tagung-fordert-internationale-beobachtung-priester-bei-lebendigem-leib-verbrannt/
    Ausserdem gibts bei Kath.net ständig Meldungen über die Christenverfolgung in islamischen Ländern: http://www.kath.net/kategorie.php?kat=Weltkirche
    Also bitte bisschen sorgfältiger recherchieren!


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