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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Christliche Erziehung verboten und strafbar 30. Dezember 2011

Filed under: Christenverfolgung — Knecht Christi @ 12:47

Die Linksgrüninnen

 haben gerade einen Medien-Feldzug – einschließlich Strafanzeigen und Berichterstattung hierüber – gegen christliche Erziehung und christliche Erziehungsratgeber gestartet. Nach der Rechtslage auf dem Papier sind sie im Recht.

 Denn sie haben sich bereits im Jahr 2000 selbst die Gesetze hierfür geschaffen.

 

Die jüdisch-christliche Erziehungstradition geht seit etwa 3000 Jahren davon aus, dass es keine völlig gewaltfreie Erziehung gibt, sondern dass eine maßvolle körperliche Züchtigung legitimer Teil der Kindererziehung ist. Die Beschreibungen im Buch der Sprüche Salomo sind teilweise recht drastisch, und beispielsweise in den Psalmen, im Brief an Titus und im Hebräerbrief wird Erziehung unter Anwendung körperlicher Züchtigung zumindest indirekt legitimiert, indem Gott selbst als personaler Gott dargestellt wird, der die Gläubigen züchtigt, um sie für den Himmel fit zu machen. Argumentativ ist in diesen Schriften die Parallelität der Züchtigung durch Gott als Vater aller Menschen und durch den leiblichen Vater des einzelnen Menschen dabei so ausgeprägt, dass in der christlichen Erziehung eine absolute “Gewaltfreiheit” im Sinne des vollständigen Verzichts auf die körperliche Züchtigung von Kindern und Jugendlichen schlechterdings nicht vorstellbar ist, es sei denn durch vollständige Säkularisierung des Glaubens und durch den Verzicht auf die Rückbindung an die Schrift als Offenbarungsquelle.

 

Das zeigt schon eine kleine Blütenlese einschlägiger Bibelzitate:

 

Psalm 118, 18:

Der HERR züchtigt mich wohl; aber er gibt mich dem Tode nicht preis„.

 

Sprüche 13, 24:

Wer seine Rute schont, der hasst seinen Sohn; wer ihn aber liebhat, der züchtigt ihn bald„.

 

Sprüche 22, 15:

Torheit steckt dem Knaben im Herzen; aber die Rute der Zucht wird sie fern von ihm treiben„.

 

Sprüche 23, 13+14:

Lass nicht ab den Knaben zu züchtigen; denn wenn du ihn mit der Rute haust, so wird man ihn nicht töten. Du haust ihn mit der Rute; aber du errettest seine Seele vom Tode„.

 

Titus 2, 11+12:

Denn es ist erschienen die heilsame Gnade Gottes allen Menschen und züchtigt uns, dass wir sollen verleugnen das ungöttliche Wesen und die weltlichen Lüste, und züchtig, gerecht und gottselig leben in dieser Welt„.

 

Hebräer 12, 6-9:

Denn welchen der HERR liebhat, den züchtigt er; und stäupt einen jeglichen Sohn, den er aufnimmt. So ihr die Züchtigung erduldet, so erbietet sich euch Gott als Kindern; denn wo ist ein Sohn, den der Vater nicht züchtigt? Seid ihr aber ohne Züchtigung, welcher sind alle teilhaftig geworden, so seid ihr Bastarde und nicht Kinder. Und so wir haben unsre leiblichen Väter zu Züchtigern gehabt und sie gescheut, sollten wir denn nicht viel mehr untertan sein dem Vater der Geister, dass wir leben„?

 

Der Gedankengang ist demnach etwa wie folgt zu fassen: Die Menschen sind ex ante nicht fit für den Himmel, also muss erst Gottes Züchtigung sie dafür fit machen, etwa so, wie erst das Feuer und der Schmiedehammer Metall gebrauchsfertig bearbeiten. Das tut er nicht aus einem vorrationalen Sadismus, sondern aus vernünftiger Liebe. Und Kinder und Jugendliche sind ex ante nicht fit für ein anständiges und brauchbares Leben auf Erden, also muss erst die – auch körperliche – Züchtigung durch ihre Eltern dafür fit machen. Und auch das tun sie nicht aus einem vorrationalen Sadismus (oder weil ihnen nichts besseres einfällt), sondern aus vernünftiger Liebe. Jedenfalls fällt auf, dass die christliche Tradition das Erfordernis körperlicher Züchtigung von Kindern und Jugendlichen gerade um der Liebe zu ihnen willen bis vor etwa fünfzig Jahren nie ernsthaft in Frage gestellt hat, und dass die Gesetzgebung und Rechtsprechung in Deutschland dieser Tradition bis vor elf Jahren zwar recht kritisch, aber nicht widerstrebend gefolgt ist. Schwere Prügel: Nein. Maßvolle Züchtigung: Ja. Das war über mehrere Jahrtausende die Leitlinie aus der jüdisch-christlichen Tradition. Und dann kam das Jahr 1968, es kam die neue Pädagogik und es wurden plötzlich Erkenntnisse über das Gute und Richtige geschöpft, welche die Menschheit mindestens drei Jahrtausende lang verpasst hatte. Züchtigung: Niemals. Streicheln: Immer. (Man denke an die Odenwaldschule und den Segen, den sie als linke Experimentieranstalt über Kinder und Jugendliche gebracht hat.)

 

Es wäre freilich wünschenswert, wenn es zu dieser Problematik auch objektive, neurologische Forschung gäbe, denn möglicherweise lassen sich bestimmte ethische Minimalanforderungen überhaupt nur im Menschen verankern, wenn sie bereits unbewusst mit einer körperlichen Schmerzempfindung assoziiert werden. Natürlich wäre eine solche naturwissenschaftliche Erziehungsforschung – die sich am Behaviorismus Skinners orientieren könnte – sozial nicht erwünscht und daher auch nicht erlaubt. Sie könnte außerdem die Jahrtausende alte Weisheit der zitierten jüdischen und christlichen Schriften und die Redensart “man lernt nur durch Schmerz” bestätigen und damit die mögliche Einsicht, dass eine körperliche Züchtigung in der Erziehung ein späteres (und biographisch weit schmerzhafteres Scheitern) als Erwachsener vorwegnimmt und dem Kind damit erspart, etwa indem es durch Schläge lernt, dass Diebstahl etc. nicht die angemessene Antwort auf die Problematik der ungleichen Verteilung des Eigentums ist, bevor es sich zu einem Verbrecher entwickeln kann. Eine solche tiefe und unbewusste Verankerung von “Diebstahl ist verboten und führt immer zu schmerzhaften Konsequenzen” ist nicht nur sozial nützlich, sondern auch für das Kind oder den Jugendlichen selbst vorteilhaft, weil sie ein späteres Abdriften in habituelle Kriminalität vielleicht blockieren kann. Wer möchte schon, dass sein Kind Ladendieb, Tankstellenräuber oder Investmentbanker wird?

 

Bei ihrem ideologischen Kampf gegen die jüdisch-christliche Tradition haben die Linken sich indes nicht von naturwissenschaftlichen oder sonst rationalen Überlegungen leiten lassen, sondern von dem Dogma der Frankfurter Schule, dass Autorität und Gewalt prima vista dem Nazismusverdacht unterliegen, und sie haben daher immer die absolut “gewaltfreie Erziehung” gefordert. Als sie 1998 an die Macht kamen, haben sie (im Jahr 2000) ihre Vorstellungen in einem Gesetz umgesetzt. Die hierdurch geschaffene maßgebliche Bestimmung in § 1631 Bürgerliches Gesetzbuch lautet seither: {§ 1631 BGB Inhalt und Grenzen der Personensorge: (1) Die Personensorge umfasst insbesondere die Pflicht und das Recht, das Kind zu pflegen, zu erziehen, zu beaufsichtigen und seinen Aufenthalt zu bestimmen. (2) Kinder haben ein Recht auf gewaltfreie Erziehung. Körperliche Bestrafungen, seelische Verletzungen und andere entwürdigende Maßnahmen sind unzulässig}. Eltern, die ihre Kinder schlagen – und das schließt bereits den sprichwörtlichen “leichten Klaps auf den Po” mit ein – machen sich nach geltendem Recht wegen Körperverletzung strafbar, sofern sie eine Bagatellgrenze weitgehend schmerzfreier und eher scherzhafter Einwirkung überschreiten, die niemand so genau bestimmen kann und die etwa dort liegt, wo es anfangen könnte, weh zu tun. Denn § 223 Strafgesetzbuch bestimmt ohne jede Ausnahme und wegen § 1631 BGB ohne die Möglichkeit, sich wie früher auf ein “gewohnheitsrechtliches” Züchtigungsrecht zu berufen: {§ 223 Körperverletzung: (1) Wer eine andere Person körperlich misshandelt oder an der Gesundheit schädigt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft. (2) Der Versuch ist strafbar}.

 

Man kann sich den Paradigmenwechsel am leichtesten vor Augen führen, wenn man die Passagen in juristischen Lehr- und Handbüchern vor dem Jahr 2000 und nach dem Jahr 2000 miteinander vergleicht. Dann erkennt man, dass die rot-grüne Bundesregierung hier eine epochale Wasserscheide zwischen dem Zeitalter der christlich-traditionellen und dem Zeitalter der linken und post-christlichen Erziehung bildet:

Vorher: “Akzeptierung von Züchtigungen innerhalb des Rahmens bestehender sozialer Standards [… ist] herrschende Meinung” (Gernhuber/Coester-Waltjen: Lehrbuch des Familienrechts, 4. Auflage 1994, § 57 VIII 2 = S. 889). “Es gibt heute […] noch ein […] Züchtigungsrecht der Eltern und anderen Personensorgeberechtigten” (Jescheck/Weigend: Lehrbuch des Strafrechts, Allgemeiner Teil, 5. Auflage 1996, § 35 III 2 = S. 397). Das war keine Freifahrkarte für schwere Prügel, aber jedenfalls mussten Eltern nicht mit Strafe rechnen, wenn sie in der Tradition christlicher Erziehung auch Schläge einsetzten.

Nachher: Die Erziehung liegt “innerhalb [der gesetzlichen] Grenzen […] im eigenverantwortlichen Ermessen der Eltern. Ein repressiver Erziehungsstil verstößt gegen diese Grundsätze und ist daher abzulehnen. Wenn konkret zu befürchten ist, dass künftig Gewalt [damit ist jede körperliche Züchtigung gemeint] als Erziehungsmittel eingesetzt wird, führt dies zu einer eingeschränkten, möglicherweise sogar aufgehobenen Erziehungseignung” (Gerhardt/von Heintschel-Heinegg/Klein: Handbuch des Fachanwalts Familienrecht, 7. Auflage 2009, 4. Kapitel A VIII 2 b) bb) (2) (c) Randziffer 229 = S. 352). {“Am 3. November 2000 ist ein Gesetz zur Ächtung der Gewalt in der Familie in Kraft getreten, das dem § 1631 II BGB eine neue Fassung gegeben hat: Kinder haben ein Recht auf gewaltfreie Erziehung. Körperliche Bestrafungen […] sind unzulässig. Damit ist eine körperliche Züchtigung von Kindern durch ihre Eltern […] verboten. […] Das Festhalten des Babys auf dem Wickeltisch oder des Kindes vor der roten Ampel ist [… als gewaltfrei] erlaubt. […] Eine Meinung, die auch heute noch das Züchtigungsrecht im früheren Umfang erhalten will, sieht die Neuregelung des § 1631 II BGB als Verstoß gegen das grundgesetzlich gesicherte elterliche Erziehungsrecht (Art. 6 II 1 GG) und damit als nichtig an. Wenn jedoch eine körperliche Bestrafung von Kindern nach der heute herrschenden pädagogischen Auffassung erzieherisch schlechterdings nicht mehr legitimierbar ist, kann sie auch vom Erziehungsrecht nicht erfasst sein, so dass ihr Verbot dem Grundgesetz nicht widerspricht” (Roxin: Strafrecht Allgemeiner Teil I, 4. Auflage 2006, § 17 D I 1-3 = S. 804 f.)}.

 

Mit anderen Worten: Auch wer leicht schlägt, handelt unpädagogisch und damit verboten und kann sich strafbar machen. Christliche Erziehung ist nicht länger erlaubt, sondern verboten. Erziehungsratgeber, die dazu auffordern, Kinder – und sei es noch so “maßvoll”, d.h. vielleicht auch ohne die sprichwörtliche “Rute” – zu züchtigen, sind seit dem Jahr 2000 ebenfalls verboten. Verboten sind nämlich alle Veröffentlichungen, die zu Straftaten auffordern. Denn § 111 Strafgesetzbuch bestimmt: {§ 111 Öffentliche Aufforderung zu Straftaten: (1) Wer öffentlich, in einer Versammlung oder durch Verbreiten von Schriften (§ 11 Abs. 3) zu einer rechtswidrigen Tat auffordert, wird wie ein Anstifter (§ 26) bestraft}. Streng genommen dürfte also nicht einmal mehr die Bibel gedruckt und verbreitet werden, oder jedenfalls erst nach Streichung der einschlägigen Passagen. (Vielleicht wird daher in wenigen Jahren die “Bibel in kindgerechter Sprache” zur Pflicht, oder die Bibel darf überhaupt nicht mehr verkauft werden). Jedenfalls sind Predigten, Erziehungsratgeber etc., die zur maßvollen Züchtigung von Kindern auffordern oder diese empfehlen, nach derzeitiger Papierlage kriminell. Viele Pastoren, Leiter christlicher Beratungsstellen und Erziehungscoachs im christlich-traditionellen Spektrum wissen wohl gar nicht, dass sie mit einem Bein immer im Gefängnis stehen, wenn sie über Kindererziehung referieren, schreiben, seelsorgen.

 

Wer seine Kinder trotzdem körperlich züchtigt, riskiert im schlimmsten Fall, dass sie ihm weggenommen werden. Denn § 42 Sozialgesetzbuch 8 (Kinder- und Jugendhilfe) bestimmt: {§ 42 SGB VIII Inobhutnahme von Kindern und Jugendlichen: (1) Das Jugendamt ist berechtigt und verpflichtet, ein Kind oder einen Jugendlichen in seine Obhut zu nehmen, wenn 1. das Kind oder der Jugendliche um Obhut bittet oder 2. eine dringende Gefahr für das Wohl des Kindes oder des Jugendlichen die Inobhutnahme erfordert und a) die Personensorgeberechtigten nicht widersprechen oder b) eine familiengerichtliche Entscheidung nicht rechtzeitig eingeholt werden kann. Die Inobhutnahme umfasst die Befugnis, ein Kind oder einen Jugendlichen bei einer geeigneten Person, in einer geeigneten Einrichtung oder in einer sonstigen Wohnform vorläufig unterzubringen; im Fall von Satz 1 Nr. 2 auch ein Kind oder einen Jugendlichen von einer anderen Person wegzunehmen}. Es unterliegt nach alledem keinem Zweifel, dass eine nicht-gewaltfreie Erziehung, also eine traditionelle christliche Erziehung, die von Zeit zu Zeit auch körperliche Züchtigung einschließt, für das Kind einen solchen Notstand begründet, bei dem das Jugendamt eingreifen muss. Und das gilt, wie gesagt, nicht nur für schwere Misshandlungen, sondern bereits dann, wenn ein ungehorsames Kind leichte Schläge bekommt, wie dies zuvor durch das gewohnheitsrechtliche Züchtigungsrecht der Eltern legitimiert war, vgl. die Veröffentlichungen vor dem Jahr 2000.

 

Für den christlich-traditionellen Erzieher kann sich im Umgang mit Spielkameraden der eigenen Kinder und deren Eltern, Kindergärten, Schulen, Kinderärzten (und anderen Vertretern des Establishments) daher eine brisante Situation mit einer moralischen Zwickmühle entwickeln:

A) Gibt das Kind zu, dass es manchmal (oder sogar regelmäßig) bei schwerem Fehlverhalten auch körperlich gezüchtigt wird, so besteht die (mit der Veränderung der gesellschaftlichen Wahrnehmung von Jahr zu Jahr wachsende) Gefahr, dass es seinen christlich-traditionellen Eltern weggenommen und in eine moderne Familie oder in ein staatliches Kinderheim gegeben wird. Wer seine Kinder also dazu erzieht, nicht zu lügen, verliert sie vielleicht gerade deshalb, weil er sie zur Wahrhaftigkeit erzogen hat, was jedenfalls bisher ein wichtiges christliches Erziehungsziel gewesen ist.

B) Gibt das Kind nicht zu, dass es manchmal oder regelmäßig körperlich gezüchtigt wird, und hat gelernt, in diesem Punkt überzeugend zu lügen, so haben christlich-traditionelle Eltern bessere Chancen, ihr Kind zu behalten, da dann nicht nach außen dringt, dass es hinter verschlossenen Türen schon mal zu körperlichen Züchtigungen kommt. Das konsequente Erziehungsprogramm lautet dann aber: Lügen, lügen, lügen! Wer seine Kinder behalten will, muss sie dazu erziehen, überzeugend zu lügen, wenn die Sprache auf das Thema “körperliche Züchtigung” kommt. Sonst verliert er sie. Entweder, das Kind wird aus seinem christlich-traditionellen Umfeld entfernt und mit hoher Wahrscheinlichkeit dem christlichen Glauben entfremdet (A), oder es gewöhnt sich an, dass die Wahrheit ein disponibles Gut ist, und erleidet dadurch moralische Fehlentwicklungen, die ebenfalls dem christlichen Glauben widersprechen dürften (B).

 

Die Falle ist von der Linken also mit großem Geschick aufgestellt. In der linksgrünischen Medienöffentlichkeit werden christlich-traditionelle Eltern, die ihre Kinder mit maßvoller Züchtigung zu guten, gerechten und anständigen Menschen erziehen wollen, zusammen mit Verwahrlosung, Kindesmisshandlung, Kinderschändung und Vergewaltigung in einen Topf geworfen werden. Eine christlich-traditionelle Erziehung, wie sie bis 1960 noch normal und bis 2000 noch legal war, ist heute verboten und strafbar. Wehren werden sich die Frommen im Lande dagegen nicht. Man hat ihnen beigebracht, der Obrigkeit untertan zu sein, still zu sein, zu gehorchen, sich zu ducken. Das haben sie auch im Nationalsozialismus und im Stalinismus getan. Schweigen und Leiden. Vielleicht auswandern, wie die Familie Romeike aus Bissingen, eine Familie von fundamental-christlichen Schulverweigerern, die es in Deutschland nicht mehr ausgehalten und im Januar 2010 in Memphis, Tennessee, politisches Asyl gefunden hat. Und wer würde schon dafür auf die Straße gehen, sein Kind züchtigen zu dürfen, und sich dann als perverses Monster in der Regenbogenpresse wiederfinden? Die Frommen werden also, soweit sie nicht auswandern, still verzweifeln, und der Abschied von der christlich-traditionellen Erziehung wird sich in ihren Resultaten wiederfinden. {Quelle: www.pi-news.net  – Von Rechtsanwalt Michael C. Schneider, Frankfurt am Main}

 

9 Responses to “Christliche Erziehung verboten und strafbar”

  1. sttn Says:

    Ich erziehe meine Tochter streng, aber ohne Züchtigung. Und das obwohl meine Tochter eher zu den ansträngenderen Kindern gehört. Aber Züchtigen tue ich meine Tochter nicht, dazu liebe ich sie zu sehr und dazu weiß ich zu genau das Züchtigung falsch ist.
    Es gibt ganz andere Erziehungsmaßnahmen und auch Strafen. Und dass klappt dan auch sehr gut.

  2. Erich Foltyn Says:

    es ist aber auch so, dass in seltenen Fällen die Kinder den Eltern sehr viel antun können und die Eltern würden dann als Märtyrer auf der Psychiatrie liegen zum Wohle des Kindes. Da kann man sich trösten, dass das „Kind“ ab dem 19. Geburtstag erwachsen ist und dann darf ihm jeder antun, was er will. Den Frauen wohl nicht, aber den Männern darf man antun, was man will und wehe sie wehren sich, das ist bitterböse. Und dazu braucht man kein Christ sein, das gehört zu den sekularen, gesellschaftlichen Normen, das kann die Kirche gar nicht überbieten.

  3. Theo Retisch Says:

    Die linksgrünen Gesinnungsfaschisten sollten sich mal mit den Erziehungsmethoden der muselmanischen Eltern in Europa beschäftigen. Da fliegen die Fäuste gegen Kleinkinder, Mädchen, Jungen und Ehefrauen aus den unsinnigsten und nichtigsten Gründen. Aber welcher verlogene Heuchler (Gutmensch) vom Jugendamt hat schon die Eier im Sack, einem libanesischen Hartz4-Berberclan den prügelverwöhnten Sohn und zukünftigen Komaschläger aus der Mitte der islamistischen „Idylle“ zu entreißen und in ein Jugendheim einzuweisen?

    Richtig, keiner!

    Islam = Hölle!

  4. Johannes Says:

    Kennen unsere Linksgrüninnen den Koran nicht, der für Mohammedaner über dem Grundgesetz steht – und der vielleicht schon bald in Deutschland das Leben bestimmen wird?

    In Sure 4:34 steht ausdrücklich, dass Männer wegen ihrer Überlegenheit über die Weiber diese für ihre Widerspenstigkeit schlagen dürfen. Dass das „heilige“ Buch, aber auch die daraus abgeleitete Scharia, ebenso andersartige Gewalt vor allem gegen Töchter zulässt, scheint wenigen bekannt zu sein. In muslimischen Familien ist die Vergewaltigung durchaus ein Mittel der Bestrafung unziemlicher Frauen und Töchter.

    Warum nur werden die muslimischen Gewaltanwendungen aller Art in den Medien totgeschwiegen? Will man diese kulturelle Bereicherung weiterhin als „Religion“ bezeichnen, die man nicht antasten dürfe, obwohl sie unsere freiheitlich-demokratische Ordnung beiseite fegen will? Gerichtsurteile und Entscheidungen von Behörden scheinen fördern immer mehr diese stetige Islamisierung!

    Man kann immer nur wiederholen: wer wie in Ost-Anatolien oder in der Wüste Arabiens leben will und mittelalterliche Traditionen für lebenswerter hält, der soll dahinn schleunigst zurückkehren!

  5. nora Says:

    züchtigung heisst nicht zwangsläufig körperliche ! züchtigung

    tv-entzug
    etc…
    da gibt es viele konsequenzen die einem kind aufzeigen
    dass es nicht gut war, was es getan hat

    viele gespräche
    und ein gutes vorbild der eltern

  6. Marie Wildermann Says:

    STEINIGUNG war in der Antike auch ein beliebtes Mittel, um Menschen moralisch auf Kurs zu halten.
    In der Ideologie des Islam verurteilen wir die Gewalt. Ist Gewalt in christlichem Kontext keine Gewalt?

  7. Mama Says:

    Ich bin mit Herz und Seele Vollblut-Mama. Für mich ist die Erziehung meiner Kinder das Allerwichtigste und ich beschäftige mich mit diesem Thema schon seit Jahren, indem ich nicht nur Erziehungsratgeber gelesen, sondern besonders die Bibel zu diesem Thema studiert, Gottes Herz darüber gesucht und für mich eine Antwort gefunden habe.
    Ich bin mir bewusst, dass körperliche Züchtigung, wenn man „im Zorn einfach zuhaut“, dem Kind auf alle Fälle schaden kann, dass es besonders für Menschen, die in ihrer eigenen Kindheit misshandelt und vielleicht sogar sexuell missbraucht wurden, unfassbar scheint, wie man als „liebende Mama“ ihren Kindern bewusst Schmerz zufügen kann.

    Aber nach all den Jahren des Ringens und Fragens, möchte ich mich obigem Artikel anschließen.
    Ich danke dem Autor dieses Artikels für seinen Mut, darüber zu schreiben. Er hat die Sachlage sehr genau und gut erklärt. Ich erkenne in diesem Bereich genau dieselbe politische Entwicklung in Europa und sehe das Ganze ebenfalls als einen gut eingefädelten Angriff auf die christlich-jüdische Tradition.

    Wir leben mittlerweile in einer extrem liberalen Gesellschaft, wo Eltern, die darum ringen, ihre Kinder jüdisch-christlich zu erziehen (wie es seit 3000 Jahren selbstverständlich und ganz normal war), darum fürchten müssen, verfolgt zu werden, was ich persönlich leider schon erleben musste. Ich sage keinem anderen, wie er seine Kinder erziehen soll, aber ich hätte gerne die Freiheit, meine Kinder, die ich mehr liebe als sonst irgendjemanden auf der Welt, so erziehen zu dürfen, wie ich es (der Bibel gemäß) für richtig halte, ohne Angst davor haben zu müssen, dass der Staat sie mir wegnimmt.
    Meine Kinder sind aufgeweckte, sehr selbstbewusste, einfühlsame Menschen, denen die maßvolle Züchtigung, wie ich sie behutsam praktiziere, in ihrer Entwicklung genützt hat.

    Gott hat den Eltern das Mandat gegeben, ihre eigenen Kinder zu erziehen. Gott gibt das Wertvollste: Kinder! in die unvollkommenen Hände von Eltern. Das ist eine großartige und verantwortungsvolle Aufgabe, die niemand besser tun kann, als die Eltern selbst. Eltern sind heute so verunsichert, man bekommt 10 000 Tipps von irgendwelchen Leuten, was man alles besser machen sollte. Aber Gott glaubt an „Mama und Papa“ und dass sie es schaffen, ihre Kinder gottesfürchtig, liebevoll und mit Freude zu erziehen.

  8. Sandra Says:

    Hallo, ich bin 13 Jahre alt und gehe aufs Gymnasium. Ich lebe mit meiner Mama alleine und ich liebe sie sehr. Sie tut glaube ich alles für mich. Hin und wieder kann es passieren, dass ich mal ganz böse bin. Dann bekomme ich schon auch mal ein paar auf den Hintern, was ich auch akzeptiere. Danach ist alles gut und es wird auch nicht mehr darüber gesprochen. Meine Freundinnen haben in solchen Situationen lange Stress mit Ihren Elter, Dann lieber kurz und schmerzhaft als lang und stressig.

    • Mama Says:

      Danke, Sandra, für deinen Kommentar! Es ist sehr interessant, einmal die Meinung eines Kindes zu hören, das Disziplin von einer liebenden Mama erlebt hat. Deine Einstellung ist super und ich finde es toll, dass du und deine Mama euch so sehr liebt. Solche ehrlichen und zugleich positiven Worte über Eltern hört man heutzutage eher selten. Alles Liebe und Gute für dich und deine Mama!


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