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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

„Kairos Palästina“: Vom Geflunker zum Größenwahn! 29. Dezember 2011

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 20:40

Ende 2009 tat sich eine kleine Gruppe christlicher palästinensischer Geistlicher und Laien zusammen und ersann ein Dokument mit dem Titel „Kairos Palästina“.

 

Im Wesentlichen bewarben sie damit bekannte palästinensische Bestrebungen, verkleidet mit ein paar theologischen Floskeln. Selbst nach derzeitigen palästinensischen Standards war es eine extreme Erklärung. Zum Beispiel wurde eine Befürwortung der Zweistaaten-Lösung für Israel und die Palästinenser vermieden. Jetzt, zwei Jahre später, hat der harte Kern der ursprünglichen Autoren in Bethlehem mit Unterstützern aus dem Ausland eine Konferenz zum Jahrestag abgehalten. Diesmal machten sie sich zum Tribunal, vor dem alle Kirchen der Welt angeklagt wurden, sie zeigten nicht genug Begeisterung für das damalige Dokument. Damit geriet es vom Geflunker zum Größenwahn.

 

Die von dieser Konferenz kommenden Äußerungen manifestieren einen Mix aus Triumph und Wut. Triumph, denn verschiedene Kirchenbürokraten – hauptsächlich in den Nahost-Ressorts einiger protestantischer Kirchen – hatten sich viel Mühe gegeben, um für das Dokument zu werben. Wut, weil die Aufnahme in den Kirchen insgesamt zumeist nur lauwarm war. Zum Beispiel ging der Versuch, das Dokument in den Niederlanden zu bewerben, nach hinten los, da prominente Kirchenleiter seine Vorschläge ablehnten.

In der Tat hat es beträchtliche Kritik an dem Dokument durch jene ernsten christlichen Theologen gegeben, die sich die Mühe machten, sich damit auseinanderzusetzen. Der Autor dieses Textes war einer der ersten, der die Anmaßungen und Täuschungen des Dokuments offen legte. Triumph und Wut prägten die Eröffnungserklärung der Gedenkkonferenz durch Rifat Odeh Kassis. Einerseits proklamierte er, „Kairos Palästina verwandelt sich in eine breite Dachbewegung“ und sieht das Aufkommen einer „globalen Kairos-Koalition“ voraus. Andererseits beschimpfte er die Kirchen in Bausch und Bogen: „Wir können das Schweigen der Kirchen nicht länger akzeptieren!“ „Wir können keine finanzielle Unterstützung von einer Kirche oder Organisation akzeptieren, wenn diese sich nicht verpflichtet, für die Beendigung der Besatzung zu arbeiten.“ „Wir können die Argumente, welcher Kirche auch immer, nicht akzeptieren, die in ihren Ansichten ‚ausgewogen‘ sein will.“ Und so weiter und so weiter.

 

Kassis verlangte außerdem Monopolrechte über christliche Pilgerfahrten. „Wir werden uns laut dagegen aussprechen, dass irgendwelche Kirchen Touren ins Heilige Land organisieren, ohne uns zu besuchen“, drohte er. Darüber hinaus berichtete die Lokalpresse – auch wenn die Online-Zusammenfassung seiner Rede das nicht erwähnt – dass er eine „Kampagne zum totalen Boykott Israels“ forderte (hamlat muqata’a shamila li-Isra’il). Von seinem hystrischen Ton mitgerissen, übersah Kassis, dass selbst die palästinensischen Kirchen einem dieser Verbote trotzen werden. All diese Kirchen, einschließlich seiner eigenen, sind komplett von Geldspenden aus dem Ausland abhängig. In einigen Kirchen bilden diese um die 90% des Haushalts. Keine palästinensische Kirche wird diese massiven Beiträge von der Unterstützung der politischen Forderungen der Palästinenser abhängig machen. Für Kassis ist dieses Verhalten nicht neu. Bereits im Juni 2011 machte er sich zum Oberrichter über die Erzbischöfe der Welt mit einer langatmigen Attacke auf Dr. Rowan Williams, den Erzbischof von Canterbury. Williams hatte der BBC ein Interview gegeben, in dem er ein bemerkenswert gut informiertes Verständnis dafür zeigte, wie der Aufstieg extremistischer islamischer Bewegungen sich negativ auf die christliche Bevölkerung des Nahen Ostens auswirkt.

 

In seinen Anmerkungen wagte sich der Erzbischof anzudeuten, dass Muslime in Bethlehem die Christen schleichend ersetzen. Er sagte damit nichts Neues, nicht einmal etwas, das nicht weithin bekannt ist, doch es reichte aus, eine lange Maßregelung seitens Kassis‘ zu provozieren. Dieser beschrieb sich selbst als durch den Erzbischof „zutiefst beunruhigt“ und „schockiert“ und beharrte darauf: „Ihre Äußerungen zu Bethlehem sind besonders falsch und beleidigend, wenn Sie sagen, dass der Zuzug von Muslimen in den Bereich Bethlehems, wo es nur begrenzt Platz gibt, die Christen zwingt wegzuziehen.“ Neben der Wut trat im Brief später auch Verzweiflung auf, als Kassis schrieb: „Wir erwarten durch die Kirchenleiter aus aller Welt keine Unterstützung mehr.“ Das ist ein bemerkenswertes Eingeständnis, dass der kleine Trupp der Autoren von Kairos Palästina weit davon entfernt ist, die Reaktionen zu bekommen, die sie sich wünschten. Die zugehörige „Kairos Palästina“-Internetseite führt ja eine Liste palästinensischer Christen, die ihr Dokument unterschrieben haben, außerdem eine zweite Liste von Muslimen und von ausländischen Christen, die es unterstützen. Sieht man aber genauer hin, dann stellt sich heraus, dass es sich bei den Ausländern um die üblichen Verdächtigen handelt. Ihre Zahl liegt bei zweitausend und ist in der letzten Zeit nicht sonderlich gewachsen. Nur etwa fünfzig bezeichnen sich als „Rev(erend)“ oder „F(ather)r“ (Pastor, Vater), die meisten davon unter den frühen Unterstützern. Zwei sind „Bischöfe“: der eine ist im Ruhestand, der andere führt eine Kirche, die er selbst gründete. Das bestätigt die verhaltene Reaktion der Kirchenleiter des Auslands. Was die Liste der Örtlichen angeht, so lässt sich vorstellen, dass der israelische Geheimdienst vergnügt zusieht, wie Kairos Palästina die Namen potenzieller Unruhestifter sammelt und veröffentlicht.

 

Bei den Organisatoren der Konferenz handelte es sich ebenfalls um dieselben alten Gesichter. Neben Kassis gehörten dazu Michel Sabbah (der ehemalige Lateinische Patriarch), Erzbischof Attalah Hanna und Rev. Naim Ateek. Hanna nimmt inzwischen nicht einmal mehr in Anspruch, im Namen des griechisch-orthodoxen Patriarchats zu sprechen. Ateek schied aus der örtlichen anglikanischen Kirche aus, nachdem er nicht es nicht schaffte, zum Bischof gewählt zu werden. Kurz gesagt: Es handelt sich um einen kleinen Klüngel, der statt der Kirchenleiter in Jerusalem lieber sich selbst als authentische Führer der lokalen Christenheit sehen würde. Es ist also kein Wunder, dass Kirchenleitungen andernorts gezögert haben sie mit offenen Armen zu begrüßen. Das Kairos-Palästina-Phänomen findet allerdings bei anderen Möchtegern-Alternativführungen Begeisterung. Zu diesen gehören bürokratische Kerngruppen in den Kirchen, militante kirchliche NGOs wie Pax Christi und vor allem die Bürokratie des Ökumenischen Rats der Kirchen (ÖKR/Weltkirchenrat) in Genf. Dieses Gremium beansprucht für Hunderte Millionen Christen weltweit zu sprechen, in Wirklichkeit aber sind es nur ein paar Duzend Beamte in Genf, die einen beträchtlichen Teil ihrer Zeit, Mühen und Ressourcen auf das Werben für die Sache der Palästinenser verwenden.

 

Es ist kein Zufall, dass die Abschlusserklärung der Kairos-Gedenkkonferenz die Anfänge von Kairos-Palästina (im Jahr 2009) ausdrücklich in den Zusammenhang des „Amman-Aufrufs von 2007“, der „Berner Perspektive von 2008“ und des „Ökumenischen Forum Palästina Israel“ (gegründet 2007) stellt. Alle drei waren Initiativen des ÖRK. So letztlich auch das Kairos-Phänomen, das mit Hilfe des ÖRK-Ablegers in Jerusalem, dem „Inter-Church Centre“, organisiert wurde. Kassis hat gelegentlich für den ÖRK gearbeitet, und seine Anprangerung von Kirchen des Auslands wurde in diese Abschlusserklärung eingearbeitet. Der ÖRK will zweifellos genauso eifrig für diese Erklärung werben wie für das frühere Kairos-Dokument selbst. Ihr Kirchen der Welt, nehmt euch in Acht: Der ÖRK hat ein Auge auf euch.

 

Die wahrhaft schrecklichen, mörderischen Regime in arabischen Ländern werden im Gegensatz dazu nie Gegenstand der „Aufrufe“, „Perspektiven“ oder „Foren“ des ÖRK. Konrad Raiser war in den letzten Jahren des Sowjetkommunismus ÖRK-Generalsekretär (1992 – 2003). Kurz nachdem er das Amt verließ (im Juli 2004), gab er halbherzig zu, dass der ÖRK dem Thema der sowjetischen Tyrannei in Osteuropa ausgewichen war. Noch länger überging der ÖRK jedoch Saddam Husseins Irak, das Syrien der Assad-Dynastie und alle anderen Länder des „Arabischen Frühlings“. Stattdessen schikaniert der ÖRK Israel als problemloses Ziel. Er nimmt richtigerweise an, dass die israelischen Behörden, obwohl die Kairos Palästina-Internetseite die Namen von fast dreitausend palästinensischen Aktivisten bereitgestellt hat, diese nicht im Stil arabischer Regime zu Hunderten erschießen werden. Kairos Palästina stellt sich selbst als spontanes örtliches Phänomen dar. Doch seine Herkunft wird genauer mit „von Genf, via Bethlehem“ beschrieben. {Malcolm Lowe, Hudson New York – Übersetzung: Heplev  –  www.haolam.de}

 

8 Responses to “„Kairos Palästina“: Vom Geflunker zum Größenwahn!”

  1. Johannes Says:

    Der Nahost-Korrespondent des Christlichen Medienverbundes KEP e.V. Wetzlar, Johannes Gerloff/Jerusalem, befasst sich im „Israelreport“ 5/2010 ausführlich mit dem „Kairos-Palästina-Dokument“ (KPD), das als „Wort des Glaubens, der Hoffnung und der Liebe aus dem Herzen des palästinensischen Leidens“ bereits am 11.Dezember 2009 veröffentlicht wurde. Die etwas merkwürdige Bezeichnung ist ausdrücklich einem Appell südafrikanischer Kirchen von 1985 entlehnt, das sich gegen das rassistische Apartheidsystem in der Südafrikanischen Republik richtete. Ähnlich wie Südafrika vor zwei Jahrzehnten soll heute der jüdische Staat Israel von Rassenhass, Diskriminierung und Brutalität geprägt sein. Obwohl das Dokument auf infame Art und Weise gegen das jüdische Volk und seinen Staat im Nahen Osten Hetze betreibt, wird es vom Ökumenischen Rat der Kirchen (ÖRK), vom Lutherischen Weltbund (LWB) sowie von höchsten kirchlichen Repräsentanten unterstützt und empfohlen und nun auch dem Weltkirchenrat in Genf vorgelegt. Der deutsche Text erscheint im Internet unter http://www.kairospalestine.ps/sites/default/Documents/German.pdf.

    Bezeichnenderweise sind unter den Autoren des KPD auch die Vertreter der „Palästinensischen Theologie“, die Israel aller Verheißungen GOTTES im AT enterbt, zu finden: der ehemalige lateinische Patriarch Michel Sabbah, der griechisch-orthodoxe Erzbischof Atallah Hanna, der lutherische Pfarrer Mitri Raheb, der Anglikaner Naim Ateek, der akademische Dekan des freikirchlichen Bethlehem Bible College Yohana Katanacho u.a. Das vielfältige kirchliche Autorenteam soll offensichtlich suggerieren, dass es eine überwältigende Mehrheit der „palästinensischen“ Christenheit repräsentiert. Außerdem geht dem Papier eine „Einführung“ nahöstlicher Bischöfe voraus, die den Eindruck erweckt, dass der Aufruf von einer ganzen Reihe Jerusalemer Kirchenführer unterstützt werde. Abgesehen vom lutherischen Bischof Munib A. Younan war aber kein anerkannter Jerusalemer Kirchenleiter an der Verfassung des Papiers beteiligt. Die Verfasser des KPD sind durchweg für ihre politisch dezidierte und anti-israelische Einstellung bekannt, so Johannes Gerloff.

    So ist es kaum erstaunlich, dass das KPD letztlich palästinensische „Politpropaganda im frommen Gewand“ darstellt, die allerdings von deutschen Kirchenleitern nicht in Frage gestellt und schon gar nicht abgelehnt wird. In dem Papier werden in üblicher Weise Ursache und Wirkung verkehrt. Die israelische Besatzung wird als Ursache aller (scheinbaren) Notstände im Nahen Osten angeprangert, ohne die Weigerung der Araber, Israels Existenzrecht anzuerkennen, auch nur beiläufig zu erwähnen. Eben sowenig kommt zu Sprache, dass sich die übrigen Araber herzlich wenig um die Not ihrer Landleute in den Flüchtlingslagern kümmern. Dabei könnte gerade Deutschland ein gutes Beispiel für die Lösung eines Flüchtlings- bzw. Vertriebenproblems sein. Das verbliebene Deutschland hat die wesentlich größere Anzahl von etwa 13,5 Millionen Flüchtlingen und Vertriebenen aus den Ostgebieten des Reiches nach verlorenem Krieg im restlichen Deutschland eingegliedert. Diese vorbildliche Lösung wäre auch für die arabischen Länder die beste: Aufnahme aller „palästinensischen“ Araber aus Judäa, Samaria und Galiläa in die benachbarten Länder unter Zahlung einer Eingliederungshilfe entsprechend dem Marshallplan nach dem Zweiten Weltkrieg.

    Unerwähnt bleibt auch die Tatsache, dass Ende der 1940er, Anfang der 1950er Jahre praktisch ein Bevölkerungsaustausch zwischen Israel und den arabischen Staaten stattgefunden hat, wobei die Zahlen zwischen 650.000 und 800.000 Betroffenen auf beiden Seiten schwanken. Die „Mauer“ – obwohl nur an einigen besonders gefährlichen Stellen errichtet – wird ebenso von „geistlichen“ Führern wie des westfälischen Präses Buß beklagt, obwohl doch dieser Schutz weitere Tote und Verletzte auf israelischer Seite durch islamische Selbstmörder und Heckenschützen verhindert.

    Verschwiegen wird schließlich auch, dass die „palästinensischen“ Christen in den Autonomiegebieten im Vergleich zu den verfolgten und geschundenen Christen in den übrigen islamischen Ländern ungleich mehr internationale Aufmerksamkeit und finanzielle Zuwendung genießen. Es ist auch eine Tatsache, dass Christen unter der israelischen „Besatzung“ alle Freiheiten genießen, die ihnen in islamischen Ländern verweigert werden.

    Bezüglich der internationalen Hilfe, die die Araber in den PA-Gebieten genießen, ist darauf hinzuweisen, dass diese Unterstützung Milliarden Euros jährlich umfasst, die aus Steuergeldern aus den U.S.A. und aus der EU fließen. Da diese Gelder einer Kontrolle durch die Geberländer entzogen werden, war es möglich, dass der Terroristenführer Arafat davon allein 900 Millionen auf seine Privatkonten in der Schweiz abzweigen konnte. Diese Summe wurde vom IWF recherchiert und bestätigt.

    Vergleicht man die ursprüngliche, englische Fassung der KPD vom 7.11.2009 mit der endgültigen vom 11.12.2009, wird deutlich, dass in dieser Revision jegliche Selbstkritik sowie ein Verständnis für die israelische Seite, die in der ersten Version noch in geringem Maße erkennbar waren, entfernt wurden. Die deutsche Übersetzung, die durch den Ökumenischen Rat der Kirchen (ÖRK) erfolgte, verschärfte die Aussagen der „palästinensischen“ Christen noch und unterstreicht einmal mehr die bekannte antisemitische Haltung dieser Kirchenorganisation.

    In einzelnen Abschnitten dieses Dokuments (2.2.2; 2.3.3; 6.1) werden der „biblische Fundamentalismus gewisser Theologen im Westen“ und eine wortgetreue Auslegung der Heiligen Schrift ebenso attackiert wie die christliche Unterstützung der Rückkehr des jüdischen Volkes in das Land seiner Väter. Unter dem Vorzeichen von „Glaube, Hoffnung, Liebe“ werden der jüdische Staat und seine weltweiten christlichen Freunde verunglimpft. Es ist offenkundig, dass die arabischen Christen hier ebenfalls die bei Muslimen übliche Taktik der Verschleierung und Verdrehung anwenden („taqiyya“).

    Einmal mehr bestätigt sich, was Rudolf Pfisterer in seinem Buch „Israel oder Palästina?“ (1992) untersucht und klargestellt hat: die „palästinensischen“ Kirchenleiter und sonstigen Theologen lehnen nicht nur die Gültigkeit des AT ab, sondern auch die Existenz des jüdischen Volkes auf seinem biblischen Territorium. Der libanesische katholische Priester und Theologieprofessor Adel Theodor Khoury (Münster) fasst diese Denkweise präzise zusammen. Und weil sie so deutlich ist, sei sie noch einmal wiederholt: „Jeder Gläubige, der durch seine Theologie das religiöse Recht Israels in Palästina zu rechtfertigen sucht, ist ein Ungläubiger, der Gott und Christus verleugnet.“

    Bekannte „Palästinenser“ – es sei dahingestellt, ob diese „hochrangig“ sind, wie J. Gerloff schreibt – so genannte Theologen und Parlamentarier der „Palästinensischen Autonomie“ haben sich durch ihre Unterschrift mit dem Dokument solidarisiert. Darunter übrigens auch der lutherische Pfarrer Dschadallah Schihade, dessen vermeintlich ausgleichende Haltung in kirchlichen Kreisen der EKD gelobt wird. Schihade kommt aus Beit Dschalla, ist Gründer und Leiter der Abrahamherberge, die mit finanzieller Hilfe aus deutschen Kirchensteuermitteln errichtet wurde. Er bezeichnet das Papier als „sehr gut“ und „steht voll dahinter“, fanden doch die drei Arbeitssitzungen für die Ausarbeitung des KPD in seiner Herberge statt.

    Dieses Dokument ist ein weiteres Zeugnis für die oben beschriebene Ersatztheologie, der von deutschen Kirchenleitern, ob evangelisch oder katholisch, nicht widersprochen wird. Im Gegenteil, sie wird mehr oder weniger offen mitgetragen. Das ist für den weniger informierten Christen sicher erstaunlich, stellen die Verfasser nicht etwa in aller Bescheidenheit die eigene Situation und Sicht der Dinge zur Diskussion, sondern erheben geradezu fundamentalistisch (!) den prophetischen Anspruch, der Stimme Gottes in Gegenwart und Zukunft Gehör zu verschaffen (3.4). Sie drücken das so aus: „Wir meditieren und interpretieren die Schrift genau wie Jesus Christus das getan hat“ (2.2.1). Dabei wird bezeichnenderweise ein Boykottaufruf gegen alles, „was die Besatzung produziert“ (4.26), zu einer ganz allgemeinen Forderung von „Wirtschaftssanktionen“ gegen Israel (7). Diese Boykottaufrufe gegen israelische Waren erfolgten zuvor schon mehrfach durch ÖRK, LWB sowie einzelnen Kirchenleitern. Präses Buß und Bf. Abromeit sind da unter anderem zu erwähnen.

    Alles, was die Ersatztheologie beinhaltet, findet sich in den weiteren Passagen des KPD wieder. So werden alle biblischen Aussagen zum besonderen Verhältnis zwischen Gott und dem Volk Israel als „toter Buchstabe“ abqualifiziert. Allein Israel geltende Zusagen – wie etwa seine Erwählung zum Volk Gottes oder die Landverheißung – wurden nach Ansicht der arabischen Autoren des KPD mit Christus auf alle Völker übertragen!? Damit wird Israels Enterbung weiterhin betrieben sowohl durch die Kirche im Allgemeinen als auch im Besonderen durch die „palästinensischen“ Gläubigen. Da Israel und dem jüdischen Volk seine gottgewollte Stellung nicht mehr zugestanden wird, ist es nur konsequent, wenn das Papier die „israelische Besatzung palästinensischen Landes“ zur „Sünde gegen Gott und die Menschheit“ (!) erklärt (2.5). Dabei steht doch im Alten Testament – durch Jesus selbst bestätigt – warum Gott Israel erwählte und wem er Sein Eigentum, das Land zwischen Jordan und Mittelmeer, zum ewigen Besitz gab. Durch den Propheten Jesaja spricht der HERR: „Du bist mein Knecht, Israel, durch den ICH mich verherrlichen will … ICH habe dich auch zum Licht der Heiden gemacht, dass du seiest mein Heil bis an die Enden der Erde“ (Jes 49, 3+6).

    Das Land selbst wird viele Male im AT als „Gottes Eigentum“ bezeichnet, das ER Israel zu ewigem Besitz gab – erstmals erwähnt in Gen 13, 15. Durch den Propheten Jeremia garantiert der HERR dem Volk Israel auch ewigen Bestand (Jer 31, 35-37), was zuvor auch schon durch den Propheten Jesaja (66, 22) gesagt worden war..

    Derselbe Gott, der sich im AT bezeugt, bezeugt sich auch im NT: Darüber lesen wir vor allem im ersten Kapitel des Johannes-Evangeliums. In den einleitenden Versen lesen wir, wer der Herr Jesus ist und dass er in Sein Eigentum kam. Was die Seinen und die Welt damals nicht erkannten (Joh 1, 1-18), ist auch heute noch für viele, die sich Christen nennen, nicht erkennbar. Beharren die „Palästinenser“ und die „Kirche“ in ihrem falschen Denken, verwerfen sie auch das Neue Testament. Der Apostel Paulus hat in seinem Brief an die Römer (Kapitel 9-11) ausdrücklich das Verhältnis zwischen Juden und Heiden(Christen) beschrieben. Er betont – ebenfalls ausdrücklich: Gottes Gaben und Berufung können ihn nicht gereuen (Röm 11,29)!

    Politisch bestreitet das Dokument die Zweistaatenlösung und damit das Existenzrecht des jüdischen Staates Israel. Naim Ateeks Organisation „Sabeel“ wirbt weltweit dafür, dass die Zweistaatenlösung nicht umsetzbar und Gerechtigkeit nur erreichbar sei, wenn der Staat Israel in einem „binationalen“ arabischen Staat aufgehe. Die jeweilige Charta von PLO und HAMAS sprechen allerdings von der Zerstörung Israels und dem Aufgehen des Landes in der „arabischen Nation“. Dort werden folgerichtig weder ein Staat „Palästina“ noch eine Hauptstadt Jerusalem als Endziel genannt. Diese Einstellung kommt eindeutig auch im KPD zum Ausdruck (9.3). Eine existenzielle Bedrohung des Staates Israel durch die arabische und islamische Welt wird deshalb ignoriert.

    Psalm 83 ein Schlüssel für die Gründe des Antisemitismus?

    Es gibt wohl kein Volk auf Erden, das der Menschheit insgesamt soviel Gutes erwiesen hat und noch erweist wie das jüdische Volk. In der Gegenwart denke man allein an die unverhältnismäßig vielen Nobelpreise für Leistungen auf allen Gebieten, die jüdischen Menschen verliehen wurden. Und dennoch wird Israel gehasst, besonders auch von seinen Nachbarn. Das muss einen Grund haben. Psalm 83 könnte der Schlüssel auf die Frage nach dem eigentlichen Ursprung des Antisemitismus, des Hasses auf das jüdische Volk, sein.

    Dort heißt es: „Gott schweige doch nicht … denn siehe, deine Feinde toben, und die dich hassen, erheben das Haupt. Sie machen listige Anschläge wider dein Volk und halten Rat wider die, die bei dir sich bergen.

    „Wohlan!“ sprechen sie, „lasst uns sie ausrotten, dass sie kein Volk mehr seien und des Namens Israel nicht mehr gedacht werde!“ („Israel“ bedeutet „Gottesstreiter“ oder „streitet für Gott“ – der Name „Israel“ wurde dem jüngeren Sohn Isaaks, Jakob, nach seinem merkwürdigen Kampf am Jabbok mit dem „Engel des HERRN“ verliehen. d.Verf.). Denn sie sind miteinander eins geworden und haben einen Bund wider dich (Gott) gemacht.“ Es erfolgt eine Aufzählung der Feinde Israels, die an die Namen heutiger Nachbarn
    erinnern, die auch „das Land Gottes einnehmen“ wollen (Vers 13).

    Zum Schluss betet Asaf: „Mein Gott, mache sie wie verwehende Blätter, wie Spreu vor dem Winde … Bedecke ihr Angesicht mit Schande, dass sie, HERR, nach deinem Namen fragen müssen … So werden sie erkennen, dass du allein HERR heißest und der Höchste bist in aller Welt.“

    Asaf betet also nicht um die Vernichtung der Feinde Israels, sondern um deren Hinwendung zu Gott, der will, dass allen Menschen geholfen werde und sie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen. Diese Wahrheit ist zugleich eine Person: Jeshua, Jesus, der von sich sagte: „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich“ (Joh 14,6).

    Der Antisemitismus ist die vielleicht schlimmste Krankheit der Kirche und wird zu ihrem weiteren Siechtum führen, wenn nicht eine aufrichtige Buße und Umkehr erfolgt zum HERRN, dem Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs, der sich in Jeshua dem Messias offenbart hat. (Hierzu vergleiche http://www.idea.de/Forum vom 13.12.2010)

    • carma Says:

      ein sehr aufschlussreicher, fundierter beitrag; die schroffe ablehnung israels seitens palästinensischer christen hatte mich schon öfter irritiert. vermutlich ist das national-großarabische „gesinnung“, wie man es von keltisch-irischen katholiken versus anglikanischen angelsachsen ja auch in europa kennt. der vermeintliche ahnen-zusammenhalt duldet längerfristig meist keine verschieden religiösen ansichten, dass werden die christlichen minderheiten in palästina und anderswo trotz ihrer stammes-loyalität noch bitter zu spüren bekommen…
      allerdings sollte man sich nicht darüber hinwegtäuschen, dass auch weite kreise quer durch die israelische gesellschaft, insbesondere die welt der „frommen“ das christentum und jesus weder ausreichend kennen noch respektieren. den meisten ist jesus nach wie vor so ein „irr-läufer“ wie unsereins mohammed!
      christen werden in israel geduldet, nicht geachtet – vorläufig…

  2. Emanuel Says:

    Danke für diesen langen Artikel! Können Sie mir bei der Lösung meines derzeitigen Problems helfen?
    Gott , der Herr ist für uns hier auf dieser Seite Jesus Christus, wenn ich das richtig verstanden habe. Der Herr ist Jesus Christus, Jesus Christus ist der Herr, der Schöpfer des Weltalls.
    Also, wieso sollte der Schöpfer des Weltalls, der die Menschen nach Seinem Bilde erschaffen hat, ausgerechnet eine kleine Völkerschaft vor allen anderen Völkern vorziehen ?????
    Und ausgerechnet soll das noch diese Völkerschaft sein, die unseren Herrn , Jesus Christus , nicht als den Herrn, den Schöpfer anerkennt ..????

    Und dann zum Schluss noch die Frage .. ich hoffe der Knecht verzeiht es mir …. Was soll an dieser Art Fragestellung , denn letztlich möglicherweise noch „antisemitisch“ sein …. ??????

    Falls dieses Thema hier nicht in dieser Form offen besprochen werden kann, ich habe dafür Verständnis, lieber Knecht …

  3. Emanuel Says:

    („Israel“ bedeutet „Gottesstreiter“ oder „streitet für Gott“ – der Name „Israel“ wurde dem jüngeren Sohn Isaaks, Jakob, nach seinem merkwürdigen Kampf am Jabbok mit dem „Engel des HERRN“ verliehen. d.Verf.)

    Ich erinnere mich, dass in den Büchern Mose Jakob mal Jakob und mal Israel genannt wird. Aber mit der obigen „Erklärung“ beschreibt doch der Verfasser selber vollkommen richtig, dass die Heilige Schrift „Israel“ jeden nennt, der ein „Gottesstreiter“ ist. Das hat doch überhaupt nichts mit dem „physischen Volk hier auf Erden zu tun ….. Dann wäre ja jeder Israeli auf Erden quasi ein „Engel“ …. Natürlich gibt es auch irdische Israelis, die „“Streiter Gottes“ sind. Vor allem die, die Jesus als den Herrn anerkennen…….

  4. Johannes Says:

    An Immanuel „GOTT mit uns“:

    Ich will versuchen, auf Ihre Fragen einzugehen, die auch das Geheiminis der Dreieinheit GOTTES einbeziehen.

    Dazu lesen Sie bitte Joh 1,1-18 und vergleichen damit die Schöpfungsgeschichte Gen 1,1-3. Dort ist die Rede von GOTT, GEIST, LICHT. In Vers 26 ist dann die Rede: „Und GOTT sprach: Lasset UNS Menschen machen, ein Bild, das uns gleich sei …“ Und 27: „Und GOTT schuf den Menschen zu Seinem Bilde … als Mann und Frau.“

    Der Aggregatszustand von Wasser zeigt sich uns in drei Weisen: Wasser, Eis und Dampf – und doch bleibt es Wasser.

    In Joh 1 ist wieder die Rede von GOTT, dem WORT, durch das alles geschaffen ist – vom Leben, das das LICHT der Menschen ist. Das WORT wurde Fleisch – die „kürzeste Weihnachtsgeschichte“. GOTT kam ins Fleisch durch JESUS, der SOHN GOTTES = zwei Personen. Bei der Taufe von JESUS (Joh 1,32) kam der GEIST GOTTES auf JESUS herab in Gestalt einer Taube = drei Personen.

    Das nur zum Selber-Forschen mit Hilfe einer guten Konkordanz.

    Zur Erwählung Israels: viele Stellen: Abrahams Erwählung Gen 12; Israels Erwählung: Deut 7,6-11; Amos 3,2; Jesaja 49,6 (Grund d. Erw.), Jes 49,3: Der HERR sprach zu mir (Jes.) „Du bist mein Knecht, Israel, durch den ICH (GOTT) MICH verherrlichen will.“ In Röm 9-11 bestätigt der Apostel Paulus Israels bleibende Erwählung (wichtige Kapitel auch für heutige Situation). Hierzu auch Jeremia 31!

    Jakob erhält den Ehrennamen „Israel“ (=Gotteskämpfer) allein, kein anderer! Er erhält diesen Namen nach dem geheimnisvollen Kampf am Jabbok (Gen 32) von GOTT selbst, der auch viele Male als „Engel des HERRN“ umschrieben wird. Am besten, Sie lesen diese Geschichtenn einmal im Zusammenhang und mit dem Gebet, dass der HERR Ihnen die Zusammenhänge zeigen möchte!

    ISRAEL ist auch heute das Zeichen dafür, dass GOTT da ist, was ja auch Sein Name ist „Ich bin der Ich bin“ = JHWH (Ex 3, 14ff). In diesem Zusammenhang sind auch die Worte des HERRN JESUS „Ich bin der Weg …; Ich bin der Weinstock … Ich bin die Auferstehung … Ich bin das Licht der Welt … (alle Joh Evang.) zu verstehen.

    Was nun Israels bleibende und einzigartige Erwählung anbetrifft, so ist besonders Röm 11,11-16 wichtig, wo die bis jetzt bestehende Ablehnung von JESUS durch die meisten Juden erklärt wird: zum Heil der Heiden! Wenn deren von GOTT bestimmt Zahl zum Heil gekommen ist, wird sich auch ganz Israel zum HERRN bekehren. Darüber geben u.a. die Kapitel 8-14 des Propheten Sacharja Auskunft. Schon heute gibt es weltweit vermutlich mehrere hunderttausend „messianische Juden“ (auch in Deutschland), die in JESHUA ihren MESSIAS erkannt haben und unsere Geschwister im Glauben sind.

    Übrigens: in einer Familie mit mehreren Kindern gibt es nur einen Erstgeborenen, obwohl alle Kinder von den Eltern geliebt sind und zur Familie gehören. Bis heute hat der Erstgeborene nicht nur besondere Vorrechte (z.B. Erbrecht), sondern hat als Beispiel für die anderen auch besondere Pflichten. So ist Israel auch in der Völkerwelt zu sehen. Zur Erwähltheit Israels gehört auch, dass das Land Israel viele Male in der Bibel ausdrücklich als GOTTES Eigentum erwähnt ist, das dem Volk Israel zu ewigem Besitz gegeben ist. Auch ist Jerusalem als „Stadt des Großen Königs“ (so der HERR JESUS in der Bergpredigt) und der Zion (Tempel und Tempelberg) immer wieder als der Ort der Gegenwart GOTTES bezeichnet, auch wenn der Zweite Tempel zerstört ist und auf dem Tempelplatz noch zwei lästerliche Moscheen stehen, von denen wenigstens eine (al-Aqsa Moschee) die frühere von Ks. Justinian erbaute Basilika Santa Maria war.

    Aus Zeitgründen muss ich hier abbrechen. Es lohnt, sich selbst in die Bibel zu vertiefen – ein spannendes Buch! Beste Grüße!

  5. Emanuel Says:

    In Joh 1 ist wieder die Rede von GOTT, dem WORT, durch das alles geschaffen ist – vom Leben, das das LICHT der Menschen ist. Das WORT wurde Fleisch – die „kürzeste Weihnachtsgeschichte“. GOTT kam ins Fleisch durch JESUS, der SOHN GOTTES = zwei Personen. Bei der Taufe von JESUS (Joh 1,32) kam der GEIST GOTTES auf JESUS herab in Gestalt einer Taube = drei Personen.

    Lieber Johannes, vielen Dank und ein frohes neues Jahr.

    Wie Sie oben schreiben , ist Gott für Sie von der Zahl her Drei!
    Für wirklich gläubige Menschen ist das unmöglich , da Gott, der Herr nur EINS ist.
    Wenn es auch so sein wird, dass Sie viel mehr wissen von der Heiligen Schrift , als ich, so bin ich mir sicher, und zwar durch den Herrn, dass Er nur Einer ist und nicht Drei …….

    Die Schriften, die Sie mir empfohlen haben, werde ich jetzt sofort noch einmal genau studieren …

    In Liebe

    Ihr Emanuel

  6. Emanuel Says:

    Kleiner Nachtrag:
    Die Heiligen Schriften sind Wunder des Himmels … aber nur dann , wenn wir sie so verstehen, wie der Herr es geplant hat.
    Wenn sie von „Erstgeburt“ sprechen, wenn Sie überhaupt sprechen von der Heiligen Schrift, verstehen Sie diese Schrift nur in der Buchstabenbedeutung … das ist nicht wenig .. aber es ist nicht ausreichend … Sie sprechen selber von „Israel“als Streiter für Gott .. und damit haben Sie recht … Dann verfallen Sie wieder in die äußere Bedeutung des Wortes.
    Erstgeburt , lieber Herr Johannes , bedeutet im Wort nichts anderes als „Wahrheit“ der Lehre … Jetzt denken Sie mit all Ihrem Wissen nach! Nur durch die „Wahrheit“ der Lehre können wir Menschen zu dem eigentlichen Ziel des Schöpfers gelangen ….

    wie heisst das eigentliche Ziel des Schöpfers ..??? Sie kommen nicht drauf …????

    Das eigentliche Schöpfungsziel des Schöpfers heisst … Liebe …

    Das ist Habel .. Sie kennen ihn unter dem Namen Abel … Die „Erstgeburt“ heisst Kain …
    Warum sollte es heilig sein, das der Bruder seinen Bruder ermordet? Warum sollte unser Herr dem Mörder noch ein Zeichen setzen, das ihm niemand auf der Welt etwas antue???? ( Obwohl doch nach der offiziellen Lehre eigentlich noch niemand auf der Welt sein durfte..?) Deshalb weil die Erstgeburt nichts anderes ist als die Lehre, der Glaube , der Kain und die Liebe , der Habel oder Abel für uns jetzige Menschen als zweites kommt … aus der Einsicht der Lehre ……

    Danke und Gott sei mit Ihnen

    • Emanuel Says:

      Sorry .. das soll abgesetzt sein vom Text …

      und die Liebe , der Habel oder Abel für uns jetzige Menschen als zweites kommt … aus der Einsicht der Lehre ……

      Danke und Gott sei mit Ihnen


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