kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Liebesbombe vom koptischen Pastor an Salafisten 27. Dezember 2011

Filed under: Islamischer Terror,Koptenverfolgung — Knecht Christi @ 20:42

Nichts lieber als das, aber das ist alles nur Taqiyya!

Pastor Refaat Fekry, Hirte der evangelischen Kirche in Ard Scherif (Schobra – Kairo) war am gestrigen Montag zu Gast bei der Sendung „Elhakika – die Wahrheit“ mit Wael Elibraschy (TV-Sender Dream). Er nahm Stellung zu den zunehmend erschreckenden Aussagen der Führer und baldigen Parlamentarier der salafistischen Partei Elnour. Pastor Refaat Fekry meinte: „Es ist keineswegs weise, solche Worte in den Medien zu zerstreuen, wo die Nerven aller Ägypter ausnahmslos blank liegen. Nach dem 25. Januar wurden drei Kirchen in Arisch, Soul (Atfih – Giza) und Mirinab (Assuan) abgerissen und zerstört. Zwei Kirchen wurden in Imbaba (Kairo) niedergebrannt. Jede Menge Angriffe auf Kopten im Ganzen Land waren keine Seltenheit“. Adel Abd Elmaksoud, der Vorsitzende der salafistischen Enour-Partei und bis jetzt Polizeichef im Bundesland Ismailia (Mitglied der NDP bis Februar 2011) sagte: Ich lehne es ab, der Kirche zu Weihnachten zu gratulieren, weil sie sich nicht von Christen wie Metropoliten Bischoy und Menschenrechtlern des Auslands nicht distanziert, welche sich als Agenten an den Westen und Amerika wenden, damit diese sich in unsere Angelegenheiten einmischen. Ich werde meine Zunge damit nicht beschmutzen, ihnen zu gratulieren“!

 

Die Aussagen der bärtigen Parteichef Abd Elmaksoud kommentierte Pastor Refaat: „Heißt das, dass wir den Moslembrüdern zu ihren Festen nicht gratulieren, weil sie vor kurzem John Kerry in Kairo empfingen“? Die Hasstiraden der Bärtigen beider Pole (Moslembrüder und Salafisten) entgegnete Pastor Refaat folgendermaßen: „Scheich Yasser Bourhamy und viele weiteren salafistischen Politiker und Parlamentarier sagen, dass sie die Christen hassen. Ich sage aber gemäß der christlichen Lehre: Ich liebe jeden von euch und schicke euch eine Liebesbombe“! Der koptisch-evangelische Pastor betonte, dass die Terrordrohungen vor Silvester und dem koptisch-orthodoxen Weihnachtsfest die Christen keineswegs erschüttern, weil die Christen keine Angst kennen und sich aufs Martyrium freuen, welches sie zu Gott näher bringt. Seit über einer Woche wird überall auf vielen Kanälen berichtet, dass die Bewachung der Kirchen auf höchste Ebene erhöhet wird, weil viele islamische Terroristen damit drohen, die Massaker vom vergangenen Silvester oder Naag Hamady zu wiederholen.

 

One Response to “Liebesbombe vom koptischen Pastor an Salafisten”

  1. saphiri Says:

    In den arabischen Ländern, die sich mit dem Westen arrangiert haben und deren Macht­haber nur dank der Militär- und Entwicklungshilfe der westlichen Staaten überleben können, gibt es keine aggressive Staatspropaganda, die sich gegen den Westen richtet, die sich also in den westlichen Medien publikumswirksam verwerten und – im günstig­sten Fall – zur Grundlage einer kritischen Berichterstattung machen ließe. Die politischen Zustände in diesen Staaten werden mehr oder weniger als »innere Angelegenheiten« behandelt – das heisst, sie werden gar nicht behandelt. Erst wenn es zu Ereignissen kommt, die im Westen einen emotionalen Nerv treffen, kommt unsere Medienmaschine in Gang. Eine bombardierte Kirche an den Weihnachtstagen, beispielsweise, trifft einen Nerv in unserer Gesellschaft. Dagegen treffen gefolterte Häftlinge, langjährig wegge­sperrte Schwule, von Schnellgerichten gefällte Todesurteile, unzumutbare Zustände in Krankenhäusern und Gewalt gegen Frauen – alles an der Tagesordnung in Ägypten – offenbar keinen Nerv. Damit soll natürlich nicht gesagt sein, dass das Attentat von Alexandria nicht menschen­verachtend und, so traurig es ist, auch berichtenswert wäre. Damit soll gesagt sein, dass wir in unserer Gesellschaft eine selektive Wahrnehmung haben, die hinsichtlich der Zu­stände in den arabischen Ländern das herauspickt, was in unseren gesellschaftlichen Debatten anschlußfähig ist. Konflikte zwischen Muslimen und Christen, zumal sie sich zu blutigen Mordtaten hochschaukeln, sind anschlußfähig. Das gilt neben Ägypten ja auch für Nigeria. Dass aber in diesen Ländern auch sonst Zustände herrschen, die unserem Wer­tesystem zufolge inakzeptabel sind und die die westlichen Staaten mitzuverantworten haben, ist offenbar nicht anschlußfähig.


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s