kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Kein Platz in der Herberge 26. Dezember 2011

Filed under: Christenverfolgung — Knecht Christi @ 15:01

Vor zweitausend Jahren wurde zu Bethlehem ein Kind geboren. Seine Eltern wickelten es in Windeln und legten es in eine Krippe, weil in der Herberge kein Platz war.

Zweitausend Jahre später irgendwo in der Provinz Sindh in Pakistan:

In einem der zahlreichen Elendslager, in denen die Opfer der diesjährigen verheerenden Flutkatastrophe hausen, hängt an einem Bettgestell unter freiem Himmel ein gefaltetes Tuch.

 

Plötzlich streckt sich daraus ein Händchen hervor. Das hellblaue Tuch ist eine Wiege. Das Baby bewegt sich, spielt mit seinen Händen, blinzelt, schaut um sich. So ähnlich muss es gewesen sein, als die Hirten einst das Christuskind fanden. Nur, dass es hier nicht einmal ein Dach über dem Kopf hat. Der Vater nimmt den kleinen Jungen stolz auf den Arm. Man sieht, dass die Eltern das Kind lieben und sich darüber freuen, obwohl sieso wenig besitzen. Vielleicht denken sie aber nicht einmal, dass sie “nichts” haben, denn sie haben ihre Kinder – und sie haben überlebt. Millionen Menschen wurden durch die Überschwemmungen der Jahre 2010 und 2011 obdachlos. Die ganze Region ist von Elendsquartieren überzogen. Unter an Stöcken befestigten Stoff- und Plastikfetzen hausen ganze Familien. Einige Lager sehen besser aus. Hier haben internationale Hilfsorganisationen Zelte gestiftet. Aber die meisten der Flutopfer haben kaum einen Schutz gegen die Kühle der Nacht, Regen, Sonne und die schwirrenden Mücken.

 

Von einem Dach über dem Kopf kann keine Rede sein, im besten Fall von einigen Tüchern, im schlechtesten Fall von zerfetzten Lumpen. Die Menschen leben zusammen mit dem wenigen Vieh, das sie retten konnten. Frauen stehen bis zu den Knien in schmutzigen Tümpeln und schöpfen mit Tonkrügen und Kanistern brackiges Wasser. Immer wieder sieht man von der Straße aus eingestürzte Lehmhütten – das Zuhause dieser Menschen, das nicht mehr da ist. 1,9 Millionen Häuser und 10 000 Schulen wurden durch die Fluten zerstört oder schwer beschädigt, 5,3 Millionen Arbeitsplätze vernichtet. Schon 2010 waren 10 Millionen Kinder von den Überschwemmungen betroffen, darunter 2,5 Millionen Kinder unter fünf Jahren. Die meisten Familien waren schon vorher arm. Jetzt leben sie in unvorstellbarem Elend. Schon vorher hat in Pakistan eines von zehn Kindern nicht seinen fünften Geburtstag erlebt. Nun ist die Todesrate bei unter fünfjährigen Kindern auf eine halbe Million im Jahr gestiegen. Die meisten davon sterben an Krankheiten, die eigentlich behandelbar wären. Viele sind unterernährt.

 

Aber es gibt auch Hoffnungszeichen. Unter einem Baum sitzt eine Schulklasse und lernt das Alphabet. Fünfundzwanzig buntgekleidete kleine Mädchen und knapp dreißig Jungen sitzen im Kreis und wiederholen aus voller Kehle, was der Lehrer ihnen vorspricht. Ihre Familien haben durch die Flut alles verloren, aber langsam fangen sie an, an die Zukunft zu denken und selbst ihr Schicksal in die Hand zu nehmen. Hier unter diesem Baum wurde erst wenige Tage zuvor mit dem Unterricht begonnen. Langsam geht das Leben weiter. Ein kleiner Junge treibt Ziegen an der Schulklasse vorbei. Fröhlich winkt er. Am Eingang des “Dorfes”, das nur aus elenden Notunterkünften besteht, verkauft ein Händler auf einem einfachen Tisch Zwiebeln, Süßigkeiten und Gewürze. Dass er großen Umsatz damit macht, ist nicht anzunehmen. In Erdlöchern schwimmen ein paar Frösche. Die Menschen essen, was sie kriegen können.

 

 

Das Baby in dem Elendslager hatte es jedoch noch gut. Denn seine Eltern haben es lieb. Dieses Glück hat nicht jedes Kind. In dem Ort Kunri führt uns Pfarrer James Kajo in ein bescheidenes Häuschen neben dem Schwesternkloster. Als wir eintreten, fällt der erste Blick auf das Bett. Dort liegt auf einem blauen Kissen ein winziges Etwas in einem blütenweißen Wolljäckchen. Ein braunes Gesichtchen schaut unter einem Mützchen hervor. Vielleicht ein Püppchen? Plötzlich bewegt sich das “Püppchen”. Mein Gott, das ist ja ein Baby! Wie klein es ist … Aber es ist wunderschön, mit feinen Gesichtszügen und lebhaften Augen. Was Pfarrer James uns nun erzählt, lässt uns den Atem stocken. Das Baby sollte von seinen hinduistischen Eltern getötet werden, weil es “nur” ein Mädchen ist. Normalerweise hält in solchen Fällen die ganze Familie dicht, und das Kind “stirbt einfach”. Da in Pakistan viele Babys sterben, fällt es niemandem auf. Viel häufiger werden kleine Mädchen jedoch schon vor der Geburt abgetrieben. Dieses Baby hatte Glück im Unglück, denn es wurde im Krankenhaus geboren. Pfarrer James erfuhr davon, dass das Kind ungewollt war, und rettete die Kleine. Bei Teresa, der Frau des Katecheten, ist die kleine Regina, wie sie nun heißt, in guten Händen.

 

Sie wird geliebt und umsorgt. Getauft werden sollte Regina wenige Tage nach unserem Besuch. An ihrem Kissen hat Teresa bereits ein kleines Kreuz und einen Rosenkranz befestigt, damit das Baby beschützt wird. Shontif, die dreißigjährige Schwester des Priesters, hat ebenfalls bereits drei ungewollte Kinder bei sich aufgenommen. Für Regina ging die Geschichte gut aus. Ob das kleine Baby, das wir in dem Notlager in seiner hellblauen Wiege gefunden haben, diesen Winter überleben wird, werden wir nie erfahren. Aber noch heute spielt sich millionenfach unter den Augen einer gleichgültigen Weltöffentlichkeit das Drama von Bethlehem ab. Noch heute gibt es für Millionen Menschen keinen Platz in der Herberge. Vielleicht ist uns heute das Christuskind begegnet. Irgendwo in einem Elendslager in der Provinz Sindh in Pakistan. {www.kirche-in-not.de}

 

Schulklasse unter einem Baum in Pakistan

 

Frauen in einem Elendslager schöpfen brackiges Wasser

(Foto: Magdalena Wolnik)
 

7 Responses to “Kein Platz in der Herberge”

  1. Cajus Pupus Says:

    Das Kind

    Zuerst haben es Seher und Sybillen in glückseligen Gesichten geschaut, das Kind – so als sei es das Einziggeborene, und als würde es in alle Ewigkeit nur dieses eine Kind geben. Sie zeichneten es mit mancherlei Namen, menschlichen und göttlichen. Sie ehrten es mit Beinamen, die man den Söhnen der Herrscher der Welt gibt, nannten es Fürst und Herr und ließen erkennen, dass solche Worte dafür nicht passten noch irgend ein anderes, das man aus finden könnte. Nichts treffe schließlich so zu als: das Kind. Sie nannten es in ihrer Ungewissheit auch: das Wunderbare, die Weisheit, den Frieden des Weltalls, die goldene Zeit, den Morgenstern des Lichttages und das Lächeln des himmlischen Vaters.

    Aber deutlicher als alle Namen wurden uns ihre Geschichte kund durch das wenige, was sie von seinem Tun aussagten: So arglos und ohne Harm sei das Kind, dass es die Natter zu seinem Spielgefährten mache und spielend mit seiner Hand in die Höhle des Basilisken greife. Und so machtvoll und gebieterisch sei in seiner schutzlosen Nacktheit, dass es die Löwen und Gazellen, den Wolf und die Zicklein in eine Herde und auf einen Weideplatz zusammen zwinge. Dann werde die Pranke des Löwen nicht mehr schlagen und der Zahn der Wölfe werde nicht mehr vermögen zu reißen.

    Auch dies erhabene Gesicht haben in Urzeiten die Seher verkündet. So groß werde das Staunen des Weltalls über die Geburt des Kindes sein, dass das Sternengewölbe für Augenblicke vergesse, weiterzuwandern.

    Unsagbar tief war die Freude der Geschlechter, die solche Worte über das Kind vernahmen und die Sehnsucht nach ihm tröstete sie inmitten aller Finsternis und bösen Gewalten dieses Zeitalters.

    Aber das Kind erschien und erschien wieder. Es war plötzlich da und wandelte über die Erde. Es war so arglos und ohne Harm, wie die Seher es verkündet hatten, es war so aller Liebe voll und kühn, dass es unter die wilden Tiere ging. Aber ihre Pranken schlugen es, ihr mörderischer Zahn zerriss es, der Basilisk stach es tödlich und die Natter bespritzte es mit ihrem Gift.

    Gleichwohl, das Kind war da und blieb da. Urgewaltige Tierarten starben dahin und liegen nur noch als eine Saat von Gebeinen unter der Erde. Aber das kleine Kind erhob sich, tausendmal zerrissen und verletzt, wie unverletzlich, und Lieder und Runen der Seher wurden den Geschlechtern erhalten und entzündeten ihren Glauben, dass sich seinem Stabe die wilden und feindseligen Mächte beugen würden.

    Und sieh da, da ist wieder die Zeit der langen Nächte gekommen und der Tag der winterlichen Sonnenwende. Dem Kind soll in alter Weise das hohe Fest gefeiert werden seiner Geburt und seiner in Hoffnung erwarteten Erscheinung. Schon webt der sachte Wind die Fäden der Schneeflocken zu Teppichen auf allen Strassen und Gassen seines Einzuges. Und wie die begeisterte Menge damals, als der Herr auf dem Füllen einer Eselin in die von Völkern und Sprachen brausende Stadt einzog, Palmzweige auf dem Weg breitete und mit Ölzweigen sich und ihre Häuser zierten, so hatten sie auf dem halben Erdkreis immergrüne Bäumchen oder wie Perlen glimmernde Mistelzweige bereit. Die Städte dufteten nach Lebkuchen und Honigzelten, nach Würzwein und nach all dem, was Backöfen und Herdfeuer für die großen Feste zu reifen pflegten. Schon waren die Kaufgeschäfte fast leer an Waren und geheime Kammern und Tische überladen mit all den Kostbarkeiten und dem Flitter, die Gaben werden sollten zu Ehren des Kindes. Die Kinder aber schienen zu Herren und Königen geworden zu sein, denen aufgewartet werden musste, weil die Großen glaubten, auf diese Weise dem Geheimnis des Kindes zu dienen.

    Es war in einer Stadt, hoch oben im Norden. Früh, bevor die Glocken ihr Abendlied sangen, war die bitterkalte Nacht herein gebrochen. Wie Sternensplitter funkelten Eisflocken auf den bereits verödeten Strassen. Aber das Kind kann lautlos mit seinem Hirtenstab, kam zu weiden in e i n e r Herde die Löwen und Gazellen, die Wölfe und das Zicklein, auf dass keine Tatze mehr schlage und kein Zahn mehr Wunden reiße. Es traf in einer Ecke ein kauerndes Mädchen, das Streichhölzer anzündete, eines nach dem anderen, um seine erstarrten Glieder zu wärmen und endlich seinen ganzen Vorrat zu einer einzigen jähen – Flamme machte. Als diese ebenso jäh erloschen war, erlosch auch das Mädchen, das sie vom Fest des Kindes ausgeschlossen hatten, und auch das Kind erlosch im selber Augenblick.

    Aber es war dennoch da und blieb in der Stadt und wanderte an seinem Stabe und schwebte weiter. Es kam an Türen, hinter denen es Tränen und zorniges Weinen gab, an Türen, hinter denen Musik aus blechernen Röhren schmetterte, an Türen der dürftigen Freude und Genüsse. Aber immerhin: man aß auch und trank, weil nun einmal Festzeit war und auch die Armut für diese Stunden etwas bereit gehalten hatte. Doch dem Stabe des Kindes taten sie nicht auf: sie schmähten und höhnten es, weil nur die Glücklichen und Reichen seine Freunde und Auserwählten seien. Aber es fand doch einen Schlupf durch die Türen und setzte sich an ihren Tisch und schaute sie an und lächelte ihnen zu und wartete. Es setzte sich zu ihnen an das Bett und flüsterte den Verbitterten und Verstörten zu und wartete. Und erlosch endlich wie draußen die Streichhölzer des Mädchen und wie das Mädchen selbst. Und war dennoch da und blieb und kam auch in die vielen Häuser, wo die immergrünen Bäumchen dufteten und die Mistelzweige glimmten und die Kostbarkeiten der Kaufläden auf den Tischen prangten. Und alles was da lag, wurde als seine Gabe gepriesen und sein Name wurde gepriesen und gehätschelt. Aber bei all der Fülle und Festfreude, bei all dem Glückschwelgen des Abends blieb das Kind unerkannt und fremd. Niemand sah seine großen Sternenaugen. Niemand sprach es wirklich an und nannte seinen wahren Namen. Nicht eine einzige seiner Gaben konnte es verschenken und keiner folgte seinem Hirtenstabe. Ein Mädchen huschte und koste eine kostbare Puppe mit echtem Haar und beweglichen Schlafaugen. Dann setzte es sie unter den Baum, und da saß sie wie auf einem Festthron. Der Hirte, der Seher, der die Löwen und Gazellen, die Wölfe und Zicklein zusammen auf eine Weide treiben wollte und Gewalt hatte, dass die Tatzen nicht mehr schlugen und die scharfen Zähne nicht mehr reißen konnte, war ihnen zur Puppe geworden, die man schlafen lassen konnte.

    Aber das Kind war da und blieb da und wartete und wanderte. Die Jahre kamen und gingen, die jungen Geschlechter alterten, das Kind aber blieb in allen Zeitenwandel das Kind. Es wurde zerstampft von der Kriegsmaschine, verschlungen von den eisernen Drachen, begraben unter den Trümmern der Städte und ihrer Tempel. Es wurde vergessen über den Schätzen, die eine gebändigte und in all ihren Atomen dienstbar gewordene Natur den Völkern ausliefern musste. Es schien endlich überflüssig über all den Kräften, die der Welt Leiden und Übel bekämpften und überwanden.

    Aber die Übel und Leiden sind da, heute und morgen, und das Kind ist da und bleibt unter uns.

    Gut ist es, das Jahr um Jahr ein Fest des Kindes gefeiert wird, gut und tröstlich, ein Fest der Erfüllung und des Hoffens.

    Die hohen Seher haben sich nicht getäuscht. Sie wurden im Ablauf der Zeiten bis in unsere Tage immer und immer wieder von zeugen bestätigt, denen das Geheimnis offenbart wurde. Und Zeichen geschahen, übermächtige, gerade dort, wo das Tier alles Göttliche und Menschliche überwältigt zu haben schien, Zeichen, die der Welt eine Zuversicht gaben, dass Himmel und Erde vergehen möge, nicht aber das Kind. Ist seine Stunde nahe? Ob nah oder fern – einmal wird sie kommen. Glückseliges Geschlecht, das erleben darf, auf welche Weise es geschieht, dass das Verheißene mit der Natter an der Höhle des Basilisken spielt, und das Löwen und die Gazelle, den Wolf und das Zicklein mit seinem Stabe leicht wie ein Sonnenstrahl in den Frieden führt!

    Von Peter Dörfler

  2. Bella Ella Says:

    »Zwiegespräch an der Krippe«

    Der kleine Daniel besuchte seinen Opa, der zur Weihnachtszeit Figuren für die Krippe schnitzte. Dabei erzählte er seinem Enkel schöne Geschichten vom Herrn Jesus. Diese fesselten den kleinen Daniel so sehr, dass er nachts davon träumte.

    Er sah im Traum Jesus als Kindlein in der Krippe liegen. Das Kind sagte zu ihm: »Drei Dinge möchte ich gern von Dir haben!«
    Voller Freude sagte Daniel im Traum: »Nimm doch meine neue Eisenbahn, mein schönes Buch und meinen neuen Mantel!«
    »Nein!«, war die Antwort, »diese Dinge brauche ich nicht von Dir! Gib mir etwas anderes!«»Was möchtest Du denn?«, war Daniels Frage.
    »Schenke mir Deinen letzten Aufsatz, den Du in der Schule geschrieben hast!«
    Erschrocken sagte Daniel: »Aber da hat der Lehrer doch ´Ungenügend!´ drunter geschrieben!« – »Eben darum! – Du darfst mir alles bringen, wo die Menschen ein ´ungenügend´ drunter setzen!«
    »Ja, und dann bringe mir doch Deine Tasse!« – Wieder erschrak Daniel. Die hatte er doch im Zorn auf die Erde geworfen, sie war zerbrochen. »Ja«, so sagte das Kind in der Krippe, »bringe mir immer in Deinem Leben, was Du zerbrichst!«
    »Und dann bringe mir auch Deine Ausrede, die Du Deiner Mutter gabst, als sie Dich nach der Tasse fragte!«
    »Ach«, sagte traurig Daniel, »da habe ich Mutter aus Angst doch angelogen. Ich habe ihr gesagt, die Tasse wäre mir aus der Hand gefallen. Dabei habe ich sie doch absichtlich auf den Boden geworfen!«
    Milde lächelnd sagte das Kind: »Bringe mir immer in Deinem Leben all Dein Versagen, Deine Lügen, Deinen Trotz, das Ungute, ja auch das Böse, was Du tust. Denn ich möchte Dir helfen, wahrhaftig und gut zu werden. Ich möchte Dir vergeben und Deine Seele heilen, damit Du Dich ändern und Dir selbst und unserm himmlischen Vater gefallen kannst!«
    Und als Daniel erwachte, ahnte er, warum Jesus ‚der Heiland‘ genannt wurde und von Gott zu uns Menschen gesandt worden war.
    »Denn der Menschensohn ist gekommen, zu suchen und selig zu machen, was verloren ist.« Lukas 19, 10

    • irgendwie niedlich der Text des Bellas für die Kid“s und Europäer gedacht,die Gott verloren haben,

      hat aber den Inhalt verfehlt des Berichts der oben steht.Denn mit Hungersnot hat das nischts mehr zu tun in Afrika

      Vielleicht denken sie aber nicht einmal, dass sie “nichts” haben, denn sie haben ihre Kinder – und sie haben überlebt. Millionen Menschen wurden durch die Überschwemmungen der Jahre 2010 und 2011 obdachlos

  3. Bella Ella Says:

    Engel waren auch zentrale Gestalten im Weihnachtsgeschehen, sie verkündigten den Hirten auf dem Felde die frohe Botschaft und teilten ihnen das Zeichen Gottes mit: die Hirten sollten in Bethlehem das Kind in einer Krippe liegend finden. Krippe und Kreuz wurden somit zu Zeichen des Christentums. Die Krippe als Ausdruck dafür, dass Gott in seiner Niedrigkeit (vgl. Philipper 2, 7.8) seinen Sohn in die Welt gesandt hat, ein Zeichen der Liebe Gottes zu den Menschen. Das Kreuz als Zeichen des Leidens und Sterbens Christi, aber auch der Erlösung.

    Die Darstellung des Kindes in der Krippe, umgeben von Maria und Josef, den Hirten und einigen Tieren vermittelt ein Bild der Idylle. Die Weihnachtsgeschichte im Johannesevangelium fasst die in wenigen Worten die substanziellen Inhalte des Weihnachtsgeschehens zusammen: „Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben“ (Johannes 3,16).

    • Werden wir nun verdonnert mit endlos wiederholenden Geschichten um die Grippe,
      mag ja gut sein,denn Glauben zu vertiefen,hilft aber wenig den Verfolgten,Hungernden,getöteten…..armen …Staatenlosen.

      tut mir leid,da kann keiner ständig denken an Grippen,wenn das verherrscht

      In einem der zahlreichen Elendslager, in denen die Opfer der diesjährigen verheerenden Flutkatastrophe hausen, hängt an einem Bettgestell unter freiem Himmel ein gefaltetes Tuch

  4. Bella Ella Says:

    Millionen Menschen sind in Pakistan von der Flutkatastrophe betroffen – die Bilder gehen um die Welt. Auch »NAK-karitativ«, die Hilfsorganisation der Neuapostolischen Kirche in Deutschland, beteiligt sich an den dringend benötigten Hilfen, allerdings nur in enger Absprache mit Partnerorganisationen.

    In Dortmund, der Zentrale von »NAK-karitativ«, glühen die Drähte. Viele neuapostolische Kirchenmitglieder wollen spenden. Geschäftsführer Bernd Klippert: „Wir haben Kontakt zur Hilfsorganisation ARO (Aid for Refugees and Orphans, Pakistan) aufgenommen. Gemeinsam mit dieser Organisation soll die Spendenhilfe gezielt den Flutopfern in Pakistan zugute kommen. Zunächst ist vor allem die Versorgung der Bevölkerung mit sauberem Trinkwasser oberstes Gebot.“

    • -Saphiri-sagt Says:

      da der Kommentar leider schon
      18.08.2010
      stammt,bleibt zu hoffen,dass Sie nun versorgt sind in Pakistan???

      spendet weiter bitte trotzdem.
      unter

      Spendenkonto

      NAK-karitativ e. V.
      Dresdner Bank AG, Dortmund (bei Onlinespende erscheint Commerzbank)
      BLZ 440 800 50
      Kontonummer 104014500

      Spenden aus dem Ausland:

      NAK-karitativ e. V.
      Dresdner Bank AG, Dortmund
      SWIFT/BIC: DRES DE FF 440
      IBAN: DE35 4408 0050 0104 0145 00

      Die Hilfsorganisation ARO ist vor Ort in Pakistan im Einsatz und gilt als bewährter Partner deutscher Organisationen. In einem ersten Projektvorschlag soll Nothilfe in Toda Khazana in der Provinz Peshawar geleistet werden. Die Nothilfe zielt vor allem auf Versorgung mit sauberem Trinkwasser durch die Verteilung von Tonfiltersystemen ab, die leicht zu handhaben sind. Hinzu kommt die Verteilung von Lebensmitteln in Khazana. Nähere Auskünfte erteilt


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