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Moslembrüder bekennen sich zum Terror in Syrien 24. Dezember 2011

Filed under: Moslembrüder — Knecht Christi @ 15:15

 

 

Die syrischen Moslembrüder haben sich zu den beiden Selbstmordanschlägen bekannt, bei denen am Freitag in Damaskus 44 Menschen getötet und weitere 166 verletzt wurden. Einer der „Jihad-Brigaden der siegreichen sunnitischen Partei“ sei es gelungen, Gebäude der syrischen Staatssicherheit zu attackieren, hieß es in einer im Internet verbreiteten Erklärung der Gruppierung.  Insgesamt vier Selbstmordattentäter seien im Einsatz gewesen. In den Reihen der „Banden“ des syrischen Präsidenten Assad habe es mehrere Tote und Verletzte gegeben. Syriens Opposition dementierte Berichte über eine Beteiligung der Muslimbruderschaft an den Selbstmordanschlägen. Die Aktivisten warfen stattdessen dem Regime von Präsident Assad vor, die Webseite der syrischen Muslimbrüder im Internet manipuliert zu haben. Die Anschläge am Freitag im Bezirk Kfar Souseh richteten sich gegen Gebäude des Geheimdienstes und der Sicherheitskräfte; es waren die ersten und folgenschwersten Angriffe auf die syrischen Sicherheitsdienste im Herzen von Damaskus seit dem Beginn der Proteste gegen die Staatsmacht im März. Das syrische Staatsfernsehen hatte zunächst berichtet, das Terrornetzwerk Al Kaida stecke womöglich hinter den Attacken.

 

Unterdessen versammelten sich Tausende Menschen an der Omayyaden-Moschee zur offiziellen Trauerfeier. Dutzende in syrische Fahnen gehüllte Särge wurden am Samstag nach Augenzeugenberichten an der Menschenmenge vorbeigetragen und schließlich in dem Gotteshaus aufgestellt. Die Trauernden warfen Reis und Rosenblätter auf die Prozession. „Dies sind die Märtyrer des freien Syriens“, riefen Anhänger von Präsident Assad. Syrien sieht sich seit Mitte März landesweiten Massenprotesten ausgesetzt. Die Sicherheitskräfte gehen brutal gegen die Opposition vor. Seit Beginn der Proteste kamen nach UNO-Schätzungen mehr als 5.000 Menschen durch die Gewalt in Syrien ums Leben. Die 1928 gegründete Muslimbruderschaft ist die älteste sunnitisch-islamistische Bewegung. Besonders aktiv ist die Bewegung in Ägypten, wo sie bei der Parlamentswahl antrat und aus der ersten Etappe als stärkste Kraft hervorging. {Quelle: www.salzburg.com}

 

 

 

Syrien: Moslembrüder hinter Anschlägen in Damaskus

 

Auf einer Website ist ein Bekennerschreiben aufgetaucht – eine Fälschung, sagt die Opposition. 44 Menschen sind bei den beiden Selbstmordanschlägen in Damaskus ums Leben gekommen.

 

Einen Tag nach den tödlichen Selbstmordanschlägen in Damaskus ist ein vermeintliches Bekennerschreiben aufgetaucht, in dem sich die syrischen Muslimbrüder zu den Attentaten bekennen. Die Opposition zweifelt aber an dieser Darstellung und hält das Schreiben für eine Fälschung. Sie warf dem Regime von Präsident Bashar al-Assad vor, die Webseite der syrischen Muslimbrüder im Internet manipuliert zu haben. Bei den zwei Selbstmordanschlägen sind am Samstag mindestens 44 Menschen getötet und mehr als 160 verletzt worden. Einer der „Jihad-Brigaden der siegreichen sunnitischen Partei“ sei es gelungen, Gebäude der syrischen Staatssicherheit zu attackieren, hieß es in einer im Internet verbreiteten Erklärung. Vier Selbstmordattentäter seien im Einsatz gewesen. In den Reihen der „Banden“ des syrischen Präsidenten Bashar al-Assad habe es mehrere Tote und Verletzte gegeben. Die Anschläge am Freitag im Bezirk Kfar Souseh richteten sich gegen Gebäude des Geheimdienstes und der Sicherheitskräfte. Es waren die ersten und folgenschwersten Angriffe auf die syrischen Sicherheitsdienste im Herzen von Damaskus seit dem Beginn der Proteste gegen die Staatsmacht im März. Das syrische Innenministerium hatte zunächst berichtet, das Terrornetzwerk al-Qaida stecke womöglich hinter den Attacken.

 

Trauerfeier für die Opfer: Unterdessen versammelten sich Tausende Menschen an der Omajaden-Moschee zur offiziellen Trauerfeier. Dutzende in syrische Fahnen gehüllte Särge wurden am Samstag nach Augenzeugenberichten an der Menschenmenge vorbeigetragen und schließlich in dem Gotteshaus aufgestellt. Die Trauernden warfen Reis und Rosenblätter auf die Prozession. „Dies sind die Märtyrer des freien Syriens“, riefen Anhänger von Präsident Assad. Bei der fast zeitgleichen Explosion zweier Autobomben vor Gebäuden der syrischen Sicherheitskräfte und des Geheimdienstes sind nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Sana 44 Menschen ums Leben gekommen und weitere 166 verletzt worden. Ärzte in Krankenhäusern sprechen dagegen schon von 50 Toten. Der UNO-Sicherheitsrat hat die Anschläge aufs Schärfste verurteilt und sprach de Opfern der „schrecklichen Taten“, ihren Familien und dem syrischen Volk sein Beileid aus. Um die Formulierung der Erklärung war zuvor lange gerungen worden. Normalerweise spricht der UN-Sicherheitsrat nach einem Terroranschlag der Regierung des betroffenen Landes seine Anteilnahme aus.

 

Massenproteste gegen Assad: Syrien sieht sich seit Mitte März landesweiten Massenprotesten ausgesetzt. Die Sicherheitskräfte gehen brutal gegen die Opposition vor. Auch am Samstag sind in den Protesthochburgen Idlib und Homs zwei Menschen getötet worden. Seit Beginn der Proteste kamen nach UNO-Schätzungen mehr als 5000 Menschen durch die Gewalt in Syrien ums Leben. Die 1928 gegründete Muslimbruderschaft ist die älteste sunnitisch-islamistische Bewegung. Besonders aktiv ist die Bewegung in Ägypten, wo sie bei der Parlamentswahl antrat und aus der ersten Etappe als stärkste Kraft hervorging. {Quelle: www.diepresse.com}

 

 

 

Laut syrischer Regierung hat sich die M0slembruderschaft zu den blutigen Anschlägen in Damaskus bekannt.

Oppositionelle bestreiten dies vehement und vermuten einen Cyber-Angriff des Regimes.

 

Syriens Opposition hat Berichte über eine Beteiligung der Muslimbruderschaft an den Selbstmordanschlägen in Damaskus dementiert. Die Aktivisten warfen heute stattdessen dem Regime von Präsident Bashar al-Assad vor, die Webseite der syrischen Muslimbrüder im Internet manipuliert zu haben. Zuvor hatte es Berichte gegeben, wonach sich die Muslimbrüder auf ihrer Webseite zu den Attacken vom Vortag mit mindestens 44 Toten bekannt hatten. Das wies Syriens Oppositionsbewegung vehement zurück. Auch online war ein solches Bekennerschreiben am frühen Nachmittag nicht zu finden. Hacker des Geheimdienstes? Ein Mitglied des Nationalrats der syrischen Opposition in Ankara, Sheikh Anas Airut, äusserte in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur dpa den Verdacht, dass Hacker des syrischen Geheimdienstes das vermeintliche Schuldbekenntnis verfasst und auf die Webseite gesetzt haben. Er zitierte den Chef der unter Assad verbotenen Muslimbrüder, Suheir Salem, mit den Worten: «Es gehört nicht zu den Grundwerten der syrischen Muslimbruderschaft, die eigenen Leute zu töten.» Die 1928 gegründete Muslimbruderschaft ist die älteste sunnitisch- islamistische Bewegung. Besonders aktiv ist die Bewegung in Ägypten, wo sie bei der Parlamentswahl antrat und aus der ersten Etappe als stärkste Kraft hervorging.

 

Viele Tote: Bei der fast zeitgleichen Explosion zweier Autobomben vor Gebäuden der syrischen Sicherheitskräfte und des Geheimdienstes sind nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Sana 44 Menschen ums Leben gekommen und weitere 166 verletzt worden. Ärzte in Spitälern sprechen indessen schon von 50 Toten. Es waren die ersten Selbstmordanschläge seit Beginn der Massenproteste gegen das Assad-Regime im März. Die syrische Regierung hatte zuerst das Terrornetzwerk al-Qaida für die tödlichen Anschläge verantwortlich gemacht. Die Anschläge im Bezirk Kfar Suseh richteten sich gegen Gebäude des Geheimdienstes und der Sicherheitskräfte; es waren die ersten und folgenschwersten Angriffe auf die syrischen Sicherheitsdienste im Herzen von Damaskus seit dem Beginn der Proteste gegen die Staatsmacht im März.  {Quelle: www.bazonline.ch} 

 

5 Responses to “Moslembrüder bekennen sich zum Terror in Syrien”

  1. Johannes Says:

    Die Omayyaden-Moschee w a r einmal ein „Gotteshaus“ – die frühere Johanis-Kirche – bevor sie nach der Eroberung durch die Mohammedaner in ein „Haus der Niederwerfung vor Allah“ (=Moschee) umgewandelt wurde. Bitte die Feinheiten der Sprache beachten: Allah ist ein Götze und nicht GOTT!

    Eine Moschee ist deshalb ein Haus Allahs, während eine Kirche ein Gotteshaus ist. Dem entspricht, dass der Iran nicht etwa ein Gottesstaat ist, sondern ein Staat Allahs oder Allahstaat!

  2. Guten Abend.

    Bei der offiziellen Trauerfeier in der Damaszener Omajaden- Moschee nahmen Tausende Menschen Abschied von den Terroropfern. Hinterbliebene trugen dutzende Särge, die in syrische Fahnen gehüllt waren, an der Menschenmenge vorbei. Viele bekundeten dabei ihre Unterstützung für den umstrittenen Präsidenten Assad. Rufe wie «Wir wollen niemanden ausser Assad» erschallten.

    Die Vereinten Nationen verurteilten die Terroranschläge derweil aufs Schärfste. Die 15 Mitglieder des Sicherheitsrates hätten den Opfern dieser «schrecklichen Taten», deren Angehörigen und dem syrischen Volk ihr tiefes Mitgefühl zum Ausdruck gebracht, hiess es in einer am Freitagabend in New York verbreiteten Erklärung.

    Zuvor hatte bereits UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon die Gewalttaten als «inakzeptabel» verurteilt und zu einem umfassenden politischen Wandel in Syrien aufgerufen.

  3. Papst Benedikt XVI. sagte, er verfolge die Gewalt in Syrien mit „großer Sorge“. Beim Angelus-Gebet in seiner Sommerresidenz Castel Gandolfo bei Rom forderte das katholische Kirchenoberhaupt die syrische Regierung am Sonntag auf, das „friedliche Zusammenleben“ so schnell wie möglich wieder herzustellen und „den legitimen Forderungen der Bürger Rechnung zu tragen“.

  4. Deserteure, die auf Kameraden schiessen,

    werden in allen Armeen dieser Welt im Kriegsfall standrechtlich erschossen. Dieses Recht hat auch Syrien

  5. Nachdem die Arabische Liga das syrische Regime weitgehend isoliert hatte, wurden auch die Sanktionen der Europäischen Union erneut verschärft.

    Nach den im EU-Amtsblatt veröffentlichten Verordnungstexten treffen die Maßnahmen vor allem Politiker, Militärs und Unternehmen.

    Die Zahl der sanktionierten Firmen wurde um 11 auf 30 erhöht.

    Die Zahl der Einreiseverbote in die EU stieg um 12 auf 86. Sie betreffen weitere syrische Regierungsmitglieder und führende Militärs.


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