kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Christen an Weihnachten in großer Angst vor…? 24. Dezember 2011

Filed under: Christenverfolgung,Islamischer Terror — Knecht Christi @ 13:50

Christen sind an Weihnachten in großer Gefahr. Seit die Amerikaner im Irak abgezogen sind, gibt es immer neue Hinweise auf einen drohenden Bürgerkrieg. Gestern gingen in Bagdad zehn Bomben hoch, 70 Menschen starben, rund 180 wurden verletzt. Der Machtkampf verläuft zwischen Schiiten, Sunniten und Kurden. Und alle drei Gruppen sind mehrheitlich Feinde der Christen im Land.

 

Kirche in Not teilt aus dem Irak mit: {Die Christen im Irak werden die Weihnachtsfeiertage in großer Angst verbringen. Dies teilte Louis Sako, der chaldäisch-katholische Erzbischof von Kirkuk, im Gespräch mit KIRCHE IN NOT. Die Gottesdienste würden aufgrund des hohen Sicherheitsrisikos tagsüber abgehalten. Weihnachtsfeiern könnten nicht stattfinden}. Die Weihnachtszeit bietet eine Chance für die Christen im Gazastreifen: Auf Antrag dürfen sie eine Woche lang ins Westjordanland nach Bethlehem. Männern unter 35 ist dies jedoch verwehrt. Und viele Reisende haben gemischte Gefühle. 2300 palästinensische Christen soll es dort noch geben. In Teilen Nigerias sehen Christen dem Weihnachtsfest mit Sorge entgegen. An Heiligabend 2010 starben bei Anschlägen rund 80 Menschen. Im November hat die Gewalt im bevölkerungsreichsten Land Afrika erneut zugenommen. Malaysias Christen blicken unruhigen Weihnachtstagen entgegen. Die Spannungen zwischen der Minderheit und den von Muslimen dominierten Behörden wachsen. Viele Christen fürchten um die freie Ausübung ihrer Religion. Welche Auswirkungen hat der Tod des Diktators Kim Jong-Il für die bedrängten Christen in Nordkorea? Christliche Menschenrechtsorganisationen und die EKD erwarten keine unmittelbaren Verbesserungen.

 

Christen in Pakistan sind Menschen zweiter Klasse! „Ich würde noch nicht von Christenverfolgung sprechen – wir haben aber viele Probleme“, sagt Patriarch Antonius Kardinal Naguib, das Oberhaupt von 250.000 uniert-katholischen Kopten. Von 80 Millionen Ägyptern gehört der Großteil der acht bis zehn Millionen {BITTE zur Kenntnis nehmen: 17 Mil. mindestens} Christen der koptisch-orthodoxen Kirche an. Und man kann so noch eine Weile weitermachen: {In 50 Staaten der Welt werden Christen heute wegen ihrer Religion verfolgt, so Marte. Dahinter stehen totalitäre Regime und/oder Fundamentalisten anderer Religionen. 35 dieser 50 Länder mit Christenverfolgung sind islamisch. Dies bestätige mit alarmierender Deutlichkeit, dass es hier “schlicht und einfach um Religion geht”, sagte der Pro-Oriente-Präsident}.

 

Das Thema hat in unserer Presse und Politik nicht die Aufmerksamkeit, die es dringend bräuchte!

{Quelle: www.pi-news.net}

 

 

Die wahren Brennpunkte in der arabischen Welt

 

In vielen arabischen Ländern werden Christen unterdrückt und verfolgt. In der nächsten Phase des „arabischen Frühlings“ drohen schwere Religionskonflikte. Eine ganztägige Debatte im britischen Oberhaus über Christenverfolgungen im moslemischen Nahen Osten zollt endlich einer besorgniserregenden Entwicklung mit unabsehbarehen Folgen gebührende Aufmerksamkeit. Bei den eben stattgefunden ersten Wahlen in Ägypten, dem größten arabischen Land, gewannen die Muslimbruderschaft und die ständig anwachsenden Salafisten nebst kleinen Splittergruppen eine effektive Mehrheit. Verglichen mit den weitverzweigten streng religösen und anti-reformistischen „Brüdern“ sind die Salafisten noch fanatischer und kompromissloser. Wie sollen Europa und Amerika unter diesen neuen Machtfaktoren politische Reformen und, vor allem, wirtschaftliche Hilfe größeren Ausmaßes bewerkstelligen?

Christen werden verfolgt: In Ägypten geht die Verfolgung der Kopten – 20 Prozent der Gesamtbevölkerung – erbarmungslos weiter. Besonders auf dem Lande finden tägliche Übergriffe statt. Im Irak finden sich die Assyrischen Christen, die unter Saddam Hussein geduldet wurden, sowohl wirtschaftlich als auch körperlich bedroht. Im Sudan gibt es ebenfalls täglich Ausschreitungen und selbst in Marokko und Tunesien wird die Arbeit der katholischen Missonäre oft durch Angriffe unterbunden. Auch im Westjordanland gibt es einen schleichenden wirtschaftlichen Boykott gezielt gegen Katholiken, der zur Auswanderung von mittelständischen Kaufleuten als auch Akademikern führt. Viele emigrieren nach Südamerika.

 

Als „Kreuzfahrer“ verdammt: Die griechisch orthodoxe Glaubensgemeinschaft in Palästina hat eine stärkere Gefolgschaft und größeren lokalen Einfluss als die römisch-katholische, die die Islamisten als „Kreuzfahrer“ verdammen. Man darf nicht vergessen, dass die Theoretiker eines modernen, arabischen Nationalismus in Palästina Christen waren. Michel Aflaq gründeten die Bath-Partei in Syrien und Irak, und George Antonius scharte in Jeruslaem junge Intellektuelle um sich. Sein Einfluss wurde überschattet vom Mufti von Jerusalem, Mohammed Amin al-Husseini, der im Zweiten Weltkrieg in Berlin als Gast von Hitler und Himmler eine moslemische SS-Formation mitgründete.

Krisenherde kommen ans Licht: Nur in Syrien wird die kleine christliche Gemeinde vom Regime geschützt, weil sie ähnlich wie die herrschende Alawiten-Sekte eine Minderheit ist und Assads Schutz benötigt gegen Extremisten unter den Sunniten und Schiiten. Die große Gefahr im Nahen Osten ist, dass die nächste Phase des „arabischen Frühlings“ zu schweren Zusammenstößen, ja sogar zu Religionskriegen führen könnte. Bis jetzt fand es die arabische Welt leicht, die Aufmerksamkeit der Welt auf Israel als Hauptstörenfried in der Region zu lenken. Jetzt scheinen die wahren Brennpunkte und Krisenherde greifbar ans Tageslicht zu kommen {Quelle: www.welt.de}

 

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