kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Alles Gute zur Geburt unseres Heilands 24. Dezember 2011

Filed under: Von hier und dort — Knecht Christi @ 20:14

Allen Leserinnen und Lesern wünsche ich ein gesegnetes und besinnliches Weihnachtsfest. Möge das in Bethlehem geborene Kind Sie und Ihre Familie segnen und Ihnen seinen Frieden schenken. Beten Sie für die Christen in den islamischen Ländern, die den Heiligabend in den Kellern verbringen müssen. Sie dürfen kein Licht brennen lassen, damit die Moslems nicht zu ihnen kommen und sie umbringen. Beten Sie für die Kopten in Ägypten, auf die ab nächsten Januar böse Zeit zukommen wird.

Als Kopte gratuliere meinen katholischen und protestantischen Geschwistern in Christus!

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

9 Responses to “Alles Gute zur Geburt unseres Heilands”

  1. G.*K.*V.* Says:

    Lieber Knecht Christi ,

    ja es muss Dich traurig stimmen mit diesen Gedanken wie Du oben beschreibst und mit

    diesem Bewusstsein leben zu müssen….das Ihr bzw:Deine Schwestern und Brüder in verborgen en das Fest der Liebe feiern muesst, macht sicher alle sehr sehr traurig:
    Wir hier die in Freiheit leben dürfen sollten uns bewusst werden welches Geschenk wir haben :
    (Aber sei Dir gewiss,dass was Sie Euch antun ,tun Sie 1,sich selbst an,und Gott in Euch.=

    FREIHHEIT

    Dass wir beten und Gott bitten um Euch aus de´m Machtdruck der Moslems zu erlösen sei gewiss,dass wir das tun ,wir unzählige,dass versprechen wir Euch!!

    Danke Gottes Segen und Schutz für Euch uns Alle.
    G.

    • G.*K.*V.* Says:

      „Weihnachten wird unterm Baum entschieden“. So lesen wir es in großen Lettern und auf überdimensionalen Werbeplakaten vom Media Markt.

      Nein, rufe ich da empört! Weihnachten wir NICHT unterm Baum entschieden!

      Und mit mir gibt es einen großen Chor von Protesten – allen voran Pfr. Andreas Koch, wenn er in seinem Blog schreibt:
      „Geschmacklosigkeit hat (offensichtlich) immer noch Luft nach oben“. Dieser Slogan bringt mich schon seit Tagen auf 180 und führt die Geburt Jesu komplett ad absurdum. Heiligabend 2011 als widerliche Geschenkorgie im Kreis der Lieben. Ich fass es nicht“.

      Nein, Weihnachten wird nicht unterm Baum entschieden, sondern im Herzen!

      Weihnachten wird im Herzen entschieden:
      – Zuerst im Herzen Gottes – dort hat es seinen Ursprung
      – Dann im Herzen Marias – sie wird zum ersten Landeplatz der Liebe Gottes, die an Weihnachten menschliche Gestalt annimmt
      – Schließlich in deinem und meinem Herzen, wenn wir Jesus in uns aufnehmen.

      1. Weihnachten wird im Herzen Gottes entschieden

      Im Herzen Gottes entsteht dieser Gedanke der Liebe, dass ER sich ganz den Menschen schenkt. In der inneren Kommunikation der Dreieinigkeit reift der Entschluss, dass der Sohn bereit ist, die göttliche Herrlichkeit zu verlassen und der Vater bereit ist, den Sohn loszulassen und ihn zu senden. Nur so kann die Kluft zwischen Gott und den Menschen überwunden werden.

      Gott der Allmächtige verzichtet auf seine Macht.
      „Er (ent)äußert sich all seiner Macht“, formuliert Martin Luther in dem bekannten Weihnachtslied.
      Der Allmächtige wird Mensch, wird ein Baby.
      Der Ewige wird endlich, wird Mensch und damit sterblich.
      Der ewig reiche Gott – dem Himmel und Erde gehören – verzichtet auf allen Reichtum und wird arm.

      Weihnachten beginnt im Herzen Gottes. Und es führt ihn in die „Inkarnation“, die Menschwerdung. Aber eben nicht von oben herab, in die Paläste der Reichen und Mächtigen, sondern in der Tiefe, in Stall und Krippe beginnt die Menschwerdung.

      Nur mit dieser Liebe, die ohne Macht und Ansprüche zu uns kommt, können wir den Ewigen, den ewig Liebenden, wirklich verstehen, begreifen, erfassen.

      Gott hätte die Möglichkeit, senkrecht vom Himmel zu kommen – doch genau das macht er nicht. Er klopft bei den Menschen an.

      Eigentlich nicht zu fassen. Gott macht sich von Menschen abhängig. Gott klopft bei Maria an und sucht, ob er bei ihr einen Landeplatz für seine göttliche Liebe findet. Und deshalb gilt auch der 2. Satz

      2. Weihnachten wird im Herzen Marias entschieden

      Wir haben sie gehört, die Geschichte der Ankündigung der Geburt Jesu. Ich möchte nur einzelne Aspekte dieses Textes aufleuchten lassen.

      Nachdem die Entscheidung im Herzen Gottes gefallen ist und die Zeit „erfüllt“ war, sendet Gott seinen „Außenminister“, den Verkündigungsengel Gabriel. Er tritt in das Leben Marias und sie erschrickt.

      Warum erschrickt sie eigentlich?
      Wir sehnen uns doch oft danach, in die Gegenwart Gottes zu kommen. Wir sehnen uns danach, dass das Licht von Weihnachten auch in unser Leben hinein scheint.

      Doch dieses Erschrecken macht die Größe und Heiligkeit Gottes deutlich. Er ist der ganz Andere. Sein Licht halten wir eben nicht aus. Selbst der Lichtglanz des Engels führt bei Maria, führt bei den Menschen, wie wir an anderen biblischen Geschichten lesen können, zu diesem Erschrecken.

      Der Engel Gabriel erläutert Maria den göttlichen Plan. Sie soll schwanger werden und der „Sohn des Höchsten“, der Sohn Gottes, soll durch sie zur Welt kommen.

      „Du hast Gnade bei Gott gefunden.“ So beginnt der Engel seine Ankündigung.
      Welch eine Gnade ist das?
      Es ist die Gnade, in Gottes Heilsplan mit hinein verwoben zu werden, mitwirken zu dürfen im Reich Gottes.

      Maria hat eine besondere Stellung im göttlichen Plan, in der Heilsgeschichte. Deshalb formuliert Elisabeth, zu der sie einige Tage später geht, folgenden Satz: „Gepriesen bist du unter den Frauen, und gepriesen ist die Frucht deines Leibes“ (Lukas 1,45)

      „Gepriesen bist du unter den Frauen“, übersetzt Luther.
      Der Urtext enthält einen Superlativ: „du bist die gesegnetste aller Frauen“
      Echt – das steht da – hervorgehoben unter allen Frauen.

      In V.48 heißt es dann im Lobgesang der Maria: „Siehe, von nun an werden mich selig preisen alle Geschlechter“.
      Gigantische Worte für evangelische Ohren, aber echtes biblisches Zeugnis.

      Unvorstellbar: Der allmächtige Gott bittet um Einlass, bittet Maria um Mitwirkung. Er wartet auf ihr Einverständnis.

      Doch Maria kann sich das nicht vorstellen: „Wie soll das zugehen?“ (V.34)
      Selbst wenn das Herz offen wäre, der Verstand hat da doch so einige Fragezeichen.

      Wir können uns nicht mit Maria vergleichen und doch ist der Weg Gottes bis heute der gleiche geblieben. Er tritt in das Leben eines Menschen und bittet ihn um Mitwirkung.

      „Du hast Gnade bei Gott gefunden“ (V.30).
      Es ist Gnade, dass wir mitwirken dürfen, dass wir mitarbeiten dürfen.

      Wohl nur in Ausnahmefällen, wie hier bei Maria, sendet Gott den Engel Gabriel. Meist kommt der Anruf Gottes auf andere Weise zu uns, oft durch andere Menschen.

      Nun, die Menschen heute reagieren auf solch eine Ankündigung recht unterschiedlich.
      Bei den einen spürt man die innere Haltung: Na endlich kommen die Verantwortlichen auch auf mich und begreifen, was in mir steckt!
      Viel häufiger begegnet uns jedoch die Frage der Maria: Wie soll das zugehen?
      Kann ich das überhaupt? Habe ich dafür die Fähigkeiten, die Zeit und die Kraft?
      Meist ist es dieses Zurückschrecken, wenn wir gefragt werden, ob wir eine Jungschar leiten, den Posaunenchor, eine Sparte oder gar den ganzen CVJM.
      Kann ich das überhaupt? Wie soll das zugehen?

      Bei der Vorbereitung für heute stand mir plötzlich eine Situation vor Augen, die jetzt 40 Jahre her ist. Ich meinte gehört zu haben, dass Gott mich ins Johanneum beruft zur Ausbildung in den hauptamtlichen Dienst. Ich wollte deshalb meine Arbeit kündigen und saß im Büro meines Chefs und erklärte ihm, was ich vorhatte. „Das können Sie doch gar nicht“, war seine Reaktion. Tja, vielleicht hatte er menschlich gesehen ja recht, aber da war doch das, was ich als Ruf Gottes gehört hatte.

      Maria stellt ihre Frage und es ist gut und wichtig, dass wir unsere Fragen stellen. Manches muss einfach geklärt werden.

      Aber war ihre Frage wirklich geklärt?
      Ob Maria wohl mit der Antwort des Engels Gabriel so ganz zu Recht gekommen ist?
      „Der Heilige Geist wird über dich kommen und die Kraft des Höchsten wird dich überschatten; darum wird auch das Heilige, das geboren wird, Gottes Sohn genannt werden.“ (V.35)

      Durch den Heiligen Geist entsteht das Göttliche in ihr, durch den Heiligen Geist entsteht neues Leben und hier konkret der Sohn Gottes.

      Wie es ihr wohl gegangen ist mit der Antwort des Engels?
      Nicht einmal Joseph, ihr Verlobter, hat ihr die Story vom Heiligen Geist geglaubt.

      Was wäre gewesen, wenn Maria Nein gesagt hätte?
      Was wäre gewesen, wenn sie so reagiert hätte, wie heute immer wieder Menschen reagieren:
      – Nein, das ist mir zu anstrengend.
      – Nein, die schulische Belastung lässt die Leitung einer Pfadfindergruppe heutzutage einfach nicht mehr zu
      – Nein, ich habe schon so manches im CVJM gemacht, jetzt muss ich mal kürzer treten…

      Nun möchte ich keinesfalls die Anfrage von Verantwortlichen mit dem Anruf Gottes gleich setzen. Da gilt es in der Tat so manches zu prüfen.

      Und doch bleibt die Frage: Was wäre gewesen, wenn Maria Nein gesagt hätte?
      Wenn sie gesagt hätte:
      – Nein, dafür bin ich noch zu jung. Ich habe doch mein ganzes Leben noch vor mir!
      – Nein, ich lasse mir die Zukunft mit Joseph doch nicht durch solch eine fromme Aktion vermasseln!

      Was wäre gewesen, wenn sie Nein gesagt hätte?
      Hätte dann das Göttliche – der Sohn Gottes – nicht zur Welt kommen können? Hätte Gott nach einem anderen Landeplatz für seinen Liebesgedanken suchen müssen?

      Könnte es sein, dass so mancher Gedanke der Liebe Gottes nicht in unsere Welt kommen kann, weil wir Menschen sagen: „Nein danke!“?

      Maria hat eingewilligt in den Plan Gottes.
      „Siehe, ich bin des Herrn Magd. Mir geschehe, wie du gesagt hast“.

      Eine Antwort des Glaubens auf eine Situation, die sich mit dem Verstand nicht fassen lässt.

      Weihnachten wird im Herzen entschieden. Zuerst im Herzen Gottes und dann im Herzen Marias. Sie willigt ein in den Plan Gottes. Mir geschehe, wie du gesagt hast.

      Elisabeth formuliert: „Selig bist du, weil du geglaubt hast“ (V.45)

      Maria, die Mutter des Glaubens.
      Vorbildlich in dem, wie sie sich in den Willen Gottes hinein begeben hat: mir geschehe, wie du gesagt hast…
      Dabei hat dieses Einwilligen in den Plan Gottes für sie geheißen, den Weg der Erniedrigung und Verkennung zu gehen – wer glaubte schon an die Jungfrauen-Geburt? War doch klar, was da geschwätzt wurde…
      Schimpf und Schande waren die Folgen.
      Die Geburt im Stall – ausgegrenzt – kein Zimmer… Wir ahnen, was der Anruf Gottes an ihr Leben sie gekostet hat.

      Und doch lesen wir in dem nächsten Abschnitt vom Lobgesang Marias:
      „Meine Seele erhebt den Herrn und mein Geist freut sich Gottes, meines Heilandes; denn er hat die Niedrigkeit seiner Magd angesehen. Siehe, von nun an werden mich selig preisen alle Kindeskinder. Denn er hat große Dinge an mir getan, der da mächtig ist und dessen Name heilig ist.“ Lukas 1, 46-48

      Die Einwilligung in den Plan Gottes hat sie viel gekostet. Und doch ist ihr Leben dadurch zur Erfüllung gekommen. Sie jubelt im Geist. Sie freut sich. Welch eine Gnade, dass der lebendige Gott sein Werk durch sie tut, dass sie mitwirken darf!

      Kennen wir nicht auch solche Momente des Jubelns und der Freude? Wenn der Lebendige in unser Leben tritt und uns ruft in seine Nachfolge oder zu einer konkreten Aufgabe?

      Ich erinnere mich noch sehr gut an das LK-WE 94, als wir im Gebet das Gründungswort für die Mitarbeitergemeinde erhalten haben. In Jesaja 55 erneuert Gott seinen Bund mit Israel. Äußerlich gesehen hatte das Volk Gottes den Eindruck, dass die Gnadenzusage an David und sein Haus durch das babylonische Exil vorbei war. Doch Gott erneuert seinen Bund.

      „Neigt eure Ohren her und kommt her zu mir! Höret, so werdet ihr leben! Ich will mit euch einen ewigen Bund schließen und euch die beständigen Gnaden Davids geben.“ Jesaja 55,3

      Dürfen wir dieses alte Verheißungswort, das an Israel gerichtet war, für uns hören? Wie soll das zugehen? Dürfen wir so etwas überhaupt denken?
      Das waren Fragen, die uns damals und später bewegt haben. Wir Verantwortlichen haben uns darauf eingelassen. Wir haben zwar nicht die Worte Marias verwendet: „Mir geschehe, wie du gesagt hast“. Aber innerlich war genau dies unsere Haltung.

      Monatelang hat mich danach der Lobgesang Marias begleitet. Bis dahin war er mir fremd, aber dann hat er geklungen und das Staunen über Gottes Gnade hat mich erfüllt. ER hat Neues mit uns begonnen, Neues wurde geboren.

      Zur Menschwerdung, sucht Gott sich eine unbedeutende, junge Frau. Gott macht sich so klein, dass er zuerst im Herzen Marias geboren werden muss, bevor es zur Zeugung kommt. Dann erst kann der Sohn Gottes in ihr heran wachsen, dann erst kann das Göttliche zur Welt kommen.

      Bis heute hält sich der lebendige Gott an diesen Weg. So wie er das Herz Marias suchte, so sucht er unser Herz. Darf der Heilige Geist den Gedanken Gottes in dir zeugen? Bist du bereit, „schwanger“ zu werden durch ein Wort Gottes, das in dir und durch dich heranreifen darf, damit die Liebe Gottes durch dich in die Welt kommt?

      3. Weihnachten wird in deinem und meinem Herzen entschieden

      Das Wunder der Menschwerdung ist damals geschehen. Einzigartig in der Heilsgeschichte. Doch wie kann sich Weihnachten neu ereignen?

      Weihnachten wird eben nicht unterm Tannenbaum entschieden, nicht an den Geschenken, sondern in deinem Herzen.

      Unsere Weihnachtslieder weisen uns dazu einen Weg.
      Wir haben eben in dem Lied von Paul Gerhard gesungen:

      „So lass mich doch dein Kripplein sein;
      komm, komm und lege bei mir ein
      dich und all deine Freuden“ (EG 37,9)

      Wir selbst – unser Herz – wird zur Krippe.

      So klein macht sich der ewige Gott, das unfassbare Licht, dass es in unser Herz hinein passt.

      Wir spüren die Weisheit der göttlichen Logik, dass Gott Mensch werden musste, dass er klein werden musste, ohnmächtig, arm, weil wir ihn sonst nicht in uns aufnehmen könnten.

      Sonst hätten wir nur an ihm hinaufschauen können, uns ihm ergeben können. Doch er zielt auf unser Herz, er zielt auf unsere Liebe. Er klopft an, wie er bei Maria angeklopft hat, und möchte in unser Herz.

      Dann leuchtet das Licht von Weihnachten auf, wenn wir etwas von diesen Strahlen in uns fassen können. Wenn das göttliche Licht, wenn die göttliche Liebe unser Herz berührt.

      Paul Gerhard betrachtet das Kind in der Krippe und will es ganz in sich aufnehmen:

      „Ich sehe dich mit Freuden an und kann mich nicht satt sehen;
      und weil ich nun nichts weiter kann, bleib ich anbetend stehen.
      O dass mein Sinn ein Abgrund wär
      und meine Seele ein weites Meer,
      dass ich dich möchte fassen!“

      Wenn wir so singen und beten, dann ist Weihnachten entschieden. Dann darf das Wunder der Menschwerdung unser Herz berühren und Jesus darf in uns Wohnung nehmen.

      Ob wir den Schluss des nächsten Liedes zu unserem Gebet machen?

      „Komm o mein Heiland Jesus Christ,
      meins Herzens Tür dir offen ist.
      Ach zieh mit deiner Gnade ein,
      dein Freundlichkeit auch uns erschein.“ (EG 1,5)

    • saphiri Says:

      Weihnachten gedenken wir der Geburt Jesu in Bethlehem. Es ist schön, daß es in unserem Kalender einen Tag gibt, der daran erinnert. Wichtig ist, daß in Jesu Christo Gott Mensch wurde und durch sein Opfer am Kreuz die Möglichkeit schuf, die in Sünde gefallenen Menschen mit dem Schöpfer zu versöhnen.

      Der Geburt Jesu ging viel voraus. Die Geschichte berichtet, daß der römische Kaiser Augustus eine Volkszählung zur Steuerschätzung angeordnet hatte. Dieses Unterfangen war nicht so einfach zu bewerkstelligen wie heute; es war nicht damit getan, einen Fragebogen auszufüllen. Damals mußte jeder in seine Vaterstadt reisen, um sich dort erfassen zu lassen. Somit waren auf Gebot des Kaisers ganze Völkerscharen unterwegs, was bei den damaligen Verkehrsverhältnissen ohne Frage sehr mühsam und mit Strapazen verbunden war. Diese irdischen Geschehnisse ereigneten sich jedoch im Vollzug göttlicher Planung. Maria sollte den Gottessohn gebären, und zwar in Bethlehem, wie die Propheten Jahrhunderte zuvor angekündigt hatten. Joseph stammte aus dieser Stadt; deshalb mußte er mit seiner schwangeren Frau dorthin reisen – scheinbar auf Gebot des Kaisers, tatsächlich aber, damit sich die Schrift erfüllte!

      In unserer aufgeklärten Zeit, in der alles analysiert und hinterfragt wird, wollen viele diese Tatsache nicht wahrhaben

      Und hoffentlich geschieht dies bald, damit nicht noch mehr Unheil geschieht!

      Merci à vous et attendez une célébration joyeuse de la Noël, les Coptes d’amour!
      Vous et votre famille toutes les belles unis dans l’amour avec la vertu céleste de l’arc de la force de continuer jusqu’à ce que l’objectif de la vérité éternelle: la puissance de Dieu

      http://www.youtube.com/user/THENICOLENOW?blend=12&ob=video-mustangbase

  2. Bella Ella Says:

    Zu Bethlehem geboren, ist uns ein Kindelein,
    das hab ich auserkoren, sein eigen will ich sein.
    Ja, ja, ja, ja! Sein eigen will ich sein.

    In seine Lieb versenken, will ich mich ganz hinab;
    mein Herz will ich ihm schenken und alles, was ich hab!
    Alles, alles, und alles, was ich hab!

    Die Gnade mir doch gebe, ich bitt aus Herzensgrund,
    dass ich allein dir lebe, jetzt und in aller Stund!
    Dir nur, dir nur, jetzt und in aller Stund!

  3. Bella Ella Says:

    Und der Engel sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird; denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids. (Lukas 2, 10+11)

    • Isus Says:

      Es ist m. E. grauenvoll was sich dort abgespielt hat.
      Dann behauptet der ägypt. Religionsminister Zakzouk doch ganz frech, Christen würden nicht diskriminiert – selbst die OPFER wurden noch verhöhnt.
      Wie weit ist es mit der Kultur eines Landes gekommen, wenn selbst der Respekt vor den Toten nicht mehr gegeben ist – von den Lebenden ganz zu schweigen?

      habt )Ihr nichts besseres zu tun,als immer wieder denselben text zu schreiben?

  4. Bella Ella Says:

    Und als die Engel von ihnen gen Himmel fuhren, sprachen die Hirten untereinander: Lasst uns nun gehen nach Bethlehem und die Geschichte sehen, die da geschehen ist, die uns der Herr kundgetan hat. Und sie kamen eilend und fanden beide, Maria und Josef, dazu das Kind in der Krippe liegen. Als sie es aber gesehen hatten, breiteten sie das Wort aus, das zu ihnen von diesem Kinde gesagt war.“

    Auch wir können über das reden und das weitertragen, was wir von Gott gehört und mit ihm erlebt haben. Das führt dazu, dass wir die göttlichen Tugenden, wie Friede, Freude und Hoffnung, ausbreiten.

  5. Bella Ella Says:

    Die Geburt Jesu
    (Lukasevangelium Kap.2, 1 – 20)
    In jenen Tagen geschah es, dass vom Kaiser Augustus ein Befehl ausging,
    dass der gesamte Erdkreis aufgezeichnet werde.
    Diese erste Aufzeichnung geschah, als Quirinius Statthalter von Syrien war. Alle
    gingen hin, sich eintragen zu lassen, ein jeder in seine Stadt.
    Auch Joseph zog von Galiläa, aus der Stadt Nazareth, hinauf nach Judäa in die
    Stadt Davids, die Bethlehem heißt – weil er aus dem Hause und Geschlechte Davids
    war, um sich eintragen zu lassen zusammen mit Maria, seiner Verlobten, die gesegneten
    Leibes war. Während sie dort waren, geschah es, dass sich die Tage erfüllten,
    da sie gebären sollte, und sie gebar ihren erstgeborenen Sohn, hüllte ihn Windeln
    und legte ihn in eine Krippe, weil nicht Platz für sie war in der Herberge.
    In der selben Gegend waren Hirten auf freiem Felde und hielten Nachtwache bei
    ihrer Herde. Da trat ein Engel des Herrn zu ihnen, und es umstrahlte sie die
    Herrlichkeit des Herrn, und sie fürchteten sich sehr. Der Engel aber sprach zu ihnen:
    „fürchtet euch nicht! denn seht ich verkünde euch eine große Freude, die dem
    ganzen Volke zuteil werden soll: Euch wurde heute in der Sadt Davids ein Retter
    geboren, der ist Messias und Herr. Und dies soll euch zum Zeichen sein: Ihr werdet
    ein Kindlein fi nden, in Windeln eingehüllt und in einer Krippe liegend!“ Und auf
    einmal erschien mit dem Engel eine große Schar des himmlischen Heeres, die Gott
    priesen mit den Worten: „Ehre sei Gott in der Höhe und auf Erden Frieden unter
    Menschen eines guten Willens!“ Und es geschah, als die Engel von ihnen weg zum
    Himmel entschwanden, sagten die Hirten zueinander: „lasst uns hinübergehen nach
    Bethlehem und schauen, was da geschehen ist, von dem der Herr uns Kunde gab!“
    Und sie gingen eilends und fanden Maria und Joseph und das Kind, das in der
    Krippe lag. Als sie es sahen, berichteten sie von dem Wort, das ihnen über dieses
    Kind gesagt worden war. Und alle, die es hörten, wunderten sich über das, was
    ihnen von den Hirten erzählt wurde. Maria behielt alle diese Worte und erwog sie in
    ihrem Herzen. Die Hirten aber kehrten zurück und priesen und lobten Gott, für all
    das, was sie gehört und gesehen hatten, so wie es ihnen gesagt worden war.

    • Bella Ella Says:

      In unserer aufgeklärten Zeit, in der alles analysiert und hinterfragt wird, wollen viele diese Tatsache nicht wahr haben. Für sie klingt der biblische Bericht, dass Maria vom Heiligen Geist schwanger wurde, wie ein Märchen aus dem Orient. Den Hirten auf dem Felde haben die Engel verkündigt: „Euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr“ (vgl. Lukas 2, 11).

      Wer diese göttliche Botschaft im Glauben erfasst, wird auch die übernatürliche Menschwerdung des Gottessohnes nicht in Frage stellen. Apostel Johannes kennzeichnete dieses Geschehen in seinem Evangelium unmissverständlich:
      „Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit“ (Johannes 1, 14).
      Daran wollen wir uns halten! Und wenn wir in der Weihnachtszeit der Geburt des Heilandes besonders gedenken, dann tun wir es in dem Bewusstsein:
      Jesus Christus, der Mensch gewordene Gott, hat Hölle und Tod überwunden,
      besiegt; er wird seine Verheißung erfüllen, wiederkommen und die Treuen in die ewige Gemeinschaft mit
      dem himmlischen Vater führen!

      Und hoffentlich geschieht dies bald, damit nicht noch mehr Unheil geschieht!


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