kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Dieser Türke von einem Luther 23. Dezember 2011

Filed under: Christenverfolgung — Knecht Christi @ 22:01

Mit dem Tod Selims I. des Grausamen (des Schrecklichen, des Gestrengen) wurde 1520 Süleyman I. der Prächtige Sultan des Osmanischen Reichs und Kalif der Moslems. 1521 drang er in das christliche Europa vor und eroberte Belgrad, die Hauptstadt der orthodoxen Serben. Nachdem er die Johanniter von Rhodos vertrieben hatte, schlug er 1526 bei Mohacs das ungarische Heer vernichtend und annektierte weite Teile Ungarns und Kroatiens. Der Weg nach Wien stand damit offen. Papst Leo X. war es in den vorangegangenen Jahren unter Mühen gelungen, die europäischen Fürsten zur Unterzeichnung eines Friedens untereinander zu bewegen, um einen Kreuzzug zur Abwehr der türkischen Gefahr vorzubereiten. Alle christlichen Staaten folgten dem Aufruf einschließlich Franz I. von Frankreich, Heinrich VIII. von England und an erster Stelle Kaiser Maximilian I.

 

Maximilian starb jedoch und sein Enkel Karl von Österreich und Frankreichs König Franz I. machten sich die Kaiserkrone streitig. Als sich der Habsburger als Karl V. durchsetzen konnte, zerschlug Franz I. die christliche Abwehrfront und verbündete sich mit den Türken. Es war die Zeit, als Martin Luther auftrat und seine Reformation vorantrieb, die zur Kirchenspaltung wurde. Süleyman überlegte Luther zu Hilfe zu kommen, um dadurch das christliche Europa zu schwächen. „Ohne die Türken hätten die Protestanten wahrscheinlich das gleiche Ende gefunden, wie die Albigenser.“ Luther war sich dessen vielleicht nicht bewusst, aber „Süleyman war wirklich sein Beschützer“. Und der Kreuzzug? Was Luther 1521, im Jahr als Belgrad fiel, darüber dachte, hat er schriftlich hinterlassen. Er bezeichnete es als „schändlich“, wie lange der Papst „uns“ mit dem Krieg gegen die Türken „geködert“ hat, um uns Geld abzupressen. „Wann werden wir endlich lernen, daß er [der Papst] das gefährlichste Instrument des Teufels ist?“ 1529 standen die Türken schließlich mit ihrer Streitmacht vor Wien und Luther musste seine Meinung über sie ändern. Er änderte aber nicht seine Meinung über den Papst: „Wenn ich Soldat wäre und auf dem Schlachtfeld das Kreuz oder die Fahne eines Priesters oder sogar das Kruzifix sehen würde, hätte ich Lust davonzulaufen, als würde mich der Teufel verfolgen.“ {Quelle: Thomas F. Madden: New Concise History of the Crusades, Lanham 2005, S. 299f – Katholisches: Text: BQ/Giuseppe Nardi}

 

 

 

Wilders lehnt Schaufeiern von 400 Jahre Türkei-Niederlande ab

 

Die Türken wollten, da sie in Berlin mit ihrem 50-jährigen Jubiläumsfest zur Eroberung Deutschlands so ungehindert durchkamen, ein ähnliches Fest in den Niederlanden durchziehen. Dort gingen sie allerdings auf 400-Jahre, also auf eine Zeit zurück, als Europa noch genau wusste, dass welche Ziele sie verfolgten. Geert Wilders schob dem eine Riegel vor: {Er schreibt, dass der türkische Präse Abdallah Gül, so weit es ihm angeht, für einen Staatsbesuch in den Niederlanden nicht willkommen ist. Er sagt, da gibt es nichts zu feiern. „Güls islamische Regierung und seine Parteifreunden, der PM Erdogan, sind keine Freunde des Westens und der Niederlande. Präse Gül ist nicht willkommen. Die Türkei hat keinen Platz in der Europäischen Wertegemeinschaft und deswegen gibt es keinen Grund zu einem Fest. Jeder, der über seine Nase hinaus sieht, kann sehen, dass Gül und Erdogan die säkulare Verfassung der Türkei abschaffen und das Land reislamisieren“}.  RNW: Dazu sagen blinde Kritiker, dass dies ein schlechter Vorschlag sei. So auch Wirtschaftsminister, Henk Beker, der als Wirtschaftsminister wahrscheinlich auch seine Mutter verkaufen würde. Die Medien haben aber vergessen zu erwähnen, dass die Türken noch im Januar vergangenen Jahres genau das zu Wilders sagten: Er soll nicht mit der niederländischen Delegation in die Türkei reisen. Jetzt kriegen sie also nur die Retourkutsche. Gut so.

 

 

 

Iran: staatliche Behörden heizen antichristliche Stimmungen an

 

Aus dem Iran sind Beobachter der Lage ja einiges gewohnt. So überrascht auch die Nachricht von „Mohabat-News“ nicht mehr, dass dort staatlicherseits eine bestimmte Gemeinde „zum Abschuss freigegeben“ wurde.

 

 

Die „Assemblies of God“ Gemeinde Markaz in Teheran wurde in letzter Zeit durch zurechtgezimmerte Berichte über angeblich „massive, evangelistische Aktivitäten“ zu einem Zentrum „staatsgefährdender Aktivitäten“ hochstilisiert. Dies alles ist vor dem Hintergrund steigenden Interesses vieler Iraner an Informationen über das Christentum zu sehen. Die übereinstimmenden Einschätzungen mehrerer Hilfsorganisationen, christlicher Satelliten-Networks und christlichen „Monitorgruppen“, dass eine langsam aber sicher wachsende Nachfrage nach christlichen Informationen im Iran besteht, werden von staatlichen Medien und Propagandisten mit wütenden Attacken und massiven Verleumdungen beantwortet. Dabei greifen sie mittlerweile auf immer verzweifeltere Maßnahmen zurück. So ist erst unlängst bekanntgeworden, dass der Iran im Internet eine „Online-Radiostation“ mit dem Namen „Stimme Christi“ starten will, auf der christliche Glaubensinhalte diskreditiert und die „Überlegenheit des Islam“ dargestellt werden soll. Die Infamie, die im Missbrauch des Namens unseres Erlösers liegt, muss ich wohl keinem Leser näher erklären. Aber auch Konferenzen, vor allem in der Provinz Gilan, sollen unter der Überschrift „die Reise vom Christentum zum Islam“ die These unterstützen helfen, der Islam sei die endgültige und ultimative Religion. Vergessen wir in diesem Zusammenhang nicht: die Gilan-Provinz ist die Heimat von Youcef Nadarkhani. Eine staatliche Webseite wird nun bezüglich der eingangs erwähnten Kirchengemeinde folgendermaßen zitiert: {Die Versammlung der Kiche von Markaz besteht aus christlichen Extremisten, die verschiedene Wege der Mitgliedergewinnung nutzen und die muslimische Jugend des Iran zum Glaubenswechsel bringen. Sie zerstören das Bild des heiligen Regimes des Iran in der Welt. Sie betrügen junge Leute, indem sie ihnen den Flüchtlingsstatus in anderen Ländern versprechen}.

 

Weiterhin wird behauptet, die „Assembly of God“ hätte Kontakte zu US-Massenmedien. Ganz abgesehen davon, dass allein das Verkünden des Evangeliums und Kontakte zu diversen Medien in den freien Ländern des „Westens“ keinerlei Anlass zur Kritik gäben, ist auch der Rest dieser Vorwürfe ein ziemlich schlampig gestricktes Konglomerat reiner Vorwürfe, die nur darauf abzielen, bestimmte, negative Emotionen der Iraner zu wecken. Mohabat – News sagt dazu: {Diese unbewiesenen und in die Irre leitenden Vorwürfe über die angeblichen Aktivitäten von iranischen Kirchen um Jugendliche anzuziehen, kommen zu einer Zeit, in der der „Supreme Leader“, Gelehrte und islamische Geistliche – ebenso wie wichtige Schlüsselpersonen der Revolutionsgarden und anderer Sicherheitsbehörden und Nachrichtendienste – ernsthafte Anstrengungen unternehmen, dem Christentum entgegenzuarbeiten. Die Kirchen halten es nicht für notwendig, die ihnen vorgeworfenen Versprechungen zu machen, um muslimische Jugendliche zum Christentum einzuladen}. Abschließend gibt Mohabat – News eine ermutigende, positive Aussicht, die jedoch nicht von allen Beobachtern so geteilt wird: {Trotz Drohungen, Folter, Schlägen, Inhaftierungen und Hinrichtungen, wenden sie iranische Jugendliche in Scharen vom Islam ab und wollen ihre Leben und religiösen Überzeugungen auf selbst reflektierten Informationen begründen}. Bereits im Jahre 2009 waren Gottesdienste der Markaz-Gemeinde in Teheran von staatlichen Organen des Iran geschlossen worden, weil die Anzahl der Farsi-sprechenden Gottesdienstbesucher den schiitischen Muslimen „nicht geheuer“ geworden war. {Quelle: „assist news service“ vom 24. November 2011

 

One Response to “Dieser Türke von einem Luther”

  1. marcello moser Says:

    Es ist unbestritten. Wenn mann den türkischen Staatspräsidenten hört, wie auch andere Moslems, so weiss man genau, die Moslems wollen Europa einnehmen, aber nicht mit Gewalt, sondern mit der Schoss ihrer Frauen. Also, plötzlich und geziehlt stehen wir wieder vor einer grossen neuen Menschenmenge islamischen Glaubens. Und wir Christen schliefen dabei und merkten es wegen unserer Dekadenz nicht was da vorging. Leider sind unsere christlichen Kirchen so lieb und verblendet von lauter Nächstenliebe die keine echte Liebe ist sondern Naivität. Ich möchte richtig verstanden werden, ich habe nichts gegen Menschen anderen Glaubens, jedoch gegen die Art und Weise wie man betrogen wird und wie unsere Priester und Pastoren uns ein falsches Christusbild verkaufen wollen. Wir beten nicht mehr, wir palavern nur noch und verdiskutieren den lieben schönen von Gott geschenkten Tag. Hand auf Herz, wer betet täglich noch ein Unser Vater ?? Oder wer nimmt sich täglich nur 5 Minuten Zeit um über sein SEIN nachzudenken ? Wir Christen sind keine Christen mehr. Wir leben die Gebote Gottes nicht mehr. Wir leben in unserem Schmutz den wir selber geschaffen haben. Abtreibung, Scheidung, Betrug, Stolz, Hochmut, Geld, etc. etc. Daher müssen wir uns nicht wundern wenn wir Christen geknüttelt werden von anderen Religionen, die uns Unglauben vorwerfen. Zu Recht tun sie dies. Haben wir auf die Warnungen von Fatima gehört ?? mit nichten und nun müssen wir uns sicher nicht noch beklagen. Es ist sehr traurig was da abgeht, Aber was ist damals abgegangen als uns die Mutter in Fatima warnte. Unsere Geistlichen haben selbt nicht daran geglaubt. Was jetzt abgeht ist das Resultat der letzten 100 Jahre die wir Christen verschlafen haben. Prutal aber leider Gottes wahr. Allerhöchste Zeit ist es um wieder zu beten, mit Gott zu sprechen, zu danken, zu bitten, zu entschuldigen, zu hoffen, zu glauben, zu lieben. Jetzt bezahlen wir mit unserem Blut den Zoll den wir schuldig sind.


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