kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Kein Kopte versteht die Welt mehr! 22. Dezember 2011

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 00:35

 

Gestern besuchte die saudische Prinzessin Basma Al-Saud seine Heiligkeit Papst Schenuda in der Kairoer päpstlichen Residenz. Sie beabsichtigt eine weltweite Organisation zu gründen, welche sich für die Rechte der Frauen und Kinder einsetzen werde. Warum sie sich an Papst Schenuda wendet, begründete sie damit, dass er eine historische Persönlichkeit ist, die äußert große Beliebtheit in der arabischen Welt genießt, sodass er „Papst der Araber“ genannt wird. Die Prinzessin bitte seine Heiligkeit um seine moralische Unterstützung, weil er ihrer Rede nach ein Symbol für die Toleranz und die beste Brücke zwischen den Religionen darstellt. Soweit so gut, wenn man nichts von der islamischen Heuchelei (Taqiyya) kenne. Aber ein Kopte fragt sich und die anderen Glaubensgeschwister: „Sind das nicht dieselben Saudis, welche die Salafisten mit 5 Milliarden Doller im Jahr unterstützen? Und die Salafisten haben die ganze Zeit folgendes verbreitet: Die Christen sind Ungläubige – Sie müssen Tribut zahlen – Liberalismus und Demokratie sind Unglaube – Kein Tourismus – Pharaonische Malarei und Statuen sind Götzen und Beigesellung … Sind das nicht dieselben Saudis, die am 15. Dezember 42 koptische Äthiopier in Dschida inhaftierten, weil sie gebetet haben? Sind das nicht dieselben Saudis, welche in den letzten Monaten etliche Duzende geköpft haben? Wie können sie sich auf einmal für Menschenrechte der Frauen und Kinder einsetzen, während solche in Saudiarabien selbst keine Menschenrechte genießen? Darf eine Frau ein Auto lenken? Erfährt die Welt etwas über die brutale Ermordung der schiitischen Demonstranten? Oder muss die Welt nur gegen Baschar Alassad hetzen, der sein Land gegen die Moslembrüder verteidigt? Bei diesem bunten Salat hilft nur eines: Kenntnis der Taqiyya!

 

 

 

Dieses Video zeigt Ihab Sobhy bei der Sendung Fi Elnour auf dem koptischen Sender CTV, wo er eine Bombe platzen ließ: Die Salafisten haben bei der zweiten Runde der Parlamentswahlen besser als die Moslembrüder abgeschnitten!?! Das ist an und für sich eine regelrechte Katastrophe, die sogar mich überrascht, obwohl sie einiges erklärt. Noch eine Bombe lässt Herr Sobhy explodieren: „Die Moslembrüder wandten sich an die Koptische Kirche mit der Bitte, dass die Kopten ihre Kandidaten wählen sollten, um den wahnsinnigen Zug der Salafisten zu bremsen“! Ihab Sobhy meinte: „Wie stellen sie sich das bitteschön vor“? Weiter meinte er: „Dann hat der Kopte eine bittere Partei zu wählen, die weniger bitterer als die andere Partei ist. Jeder Kopte weiß, wie die beiden Parteien (Moslembrüder und Salafisten) uns besonnen sind. Es reichen doch die Aussagen aus, die sie über uns überall getätigt haben. Wie soll ein Kopte solche Parteien wählen, die gegen Demokratie sind“?

 

 

Weg mit deinen billigen Augen! Eine Frau bei der gestrigen Demo zeigt ihre Verachtung gegenüber der ägyptischen Soldaten, welche die ägyptischen Frauen (auch mit Kopftuch oder Nikab) misshandelt und entblößt haben.

 

 

 

Selbst die Tunesier verurteilen die Hassprediger der Moslembrüder und Salafisten, die sich seit dem 18. November 2011 zurückgezogen haben und das Volk der Armee auslieferten, während sie sogar dem Volk durch ihre Fatwas zugunsten Tantawy in den Rücken gefallen sind. Die Tunesier beschreiben sie als Heuchler und eine Schade jeder Nation! Die Feinde des Islam, wie sie schreiben.

 

 

 

 

Verrückt! Die Schlagzeilen der Lügen-Zeitungen Ägyptens:

El-Akhbar: „Genug Zerstörung und Verwüstung – der Primier: Die Brände wurden geplant – Die Demonstraten geben den Ganoven und Straßenkinder die Schuld“.

Elhorya we Eladal (Moslembrüder): „Die ägyptische Armee verjagte Ganoven und keine Demonstranten“.

Elwafd: „Die ägyptische Armee befreite das Kabinett von den Ganoven und Schwerverbrechern“!

El-Tahrir: „LÜGNER“! Da wurde das Bild der muslimischen Apothekerin gezeigt, deren nackten Körper man sieht, während sie geschlagen und gezerrt wurde“.

 

 

 

El-Akhbar: „Hier hast du 50 Pfund und verbrenne Ägypten“!

Angeheurte Ganoven und Straßenkinder paken aus: „Man gab uns 50 Pfund und eine warme Mahlzeit, damit wir Steine schleudern“!

 

One Response to “Kein Kopte versteht die Welt mehr!”

  1. Bazillus Says:

    Ja, dieser Besuch bei Papst Schenouda III. dieser Prinzessin mag ja von ihr persönlich ernst gemeint sein. Das unterstelle ich ihr einfach einmal. Aber sie ist wie alle „minderwertigen“ Wesen, selbst wenn sie eine saudische Prinzessin ist, Mittel zum Zweck derjenigen, die das Sagen haben, nämlich die männlichen muslimisch-wahabitischen Herrenmenschen des Islam, die Hüter Mekkas, dessen „heiligen“ Bezirk kein Ungläubiger zu betreten hat. Sie ist leider keine Friedenstaube, sondern einfach nur ein Werkzeug eines taktischen Schachzuges des wahabitischen Königshauses, welches seinen Frauen bis heute absolut gar nichts erlaubt, sie in Stoffkäfige einsperrt, noch nicht einmal am Steuer eines PKW sitzen darf, nicht einmal gleichzeitig in einem Raum mit Männern beten darf. Saudi-Arabien nutzt eiskalt und brutal den besten Ruf dieses Mannes aus, um Friedensschalmeien in Ägypten und damit in den gesamten arabischen Raum zu blasen. Diese Friedensschalmeien wirken jedoch angesichts der brutalen Realität sowohl in Ägpyten als auch in Saudi-Arabien wie instrumentale Rohrkrepierer. Arabien hat zusammen mit einigen anderen islamischen Ländern die restriktivsten Schariagesetze und will durch diese Aktion der Welt zeigen, wie tolerant sie sind. Sie demaskieren sich durch diese Aktion selbst. Sie unterstützen in aller Welt Projekte, die einen islam ans Tageslicht befördern, der die koranischen Negativausgrenzungsideen des Propheten gerade gegen Frauen, gegen ihre eigenen Frauen, noch in die heutige Zeit gedanklich und auch real überträgt

    Diese Prinzessin brachte das geistliche Oberhaupt der Kopten nur in eine missliche Lage. Sollte er ihr die Audienz verweigern? Konnte er nicht. Dann würde er handeln und wirken wie ein Spalter, ein Grabenzieher. Er musste sie freundlich empfangen und konnte ihr hoffentlich Dinge mit auf den Weg geben, die sie nicht gern gehört haben wird, aber nur diplomatisch verpackt. Das wiederum wird einige koptische Christen verärgern, weil der Papst nicht weit genug gegangen ist. Für Papst Schenouda III. war dieser Besuch mit Sicherheit ein Drahtseilakt. Er weiß genau, wer die Mörder und die Diskriminierer von Kopten geistlich und finanziell unterstützt, nämlich die Saudis persönlich, darf sich andererseits nicht wie wir blogger zu weit aus dem Fenster lehnen, um nicht seine Herde nicht zusätzlicher Gefahr auszusetzen . Eine wahrlich schwere Aktion für ihn und das in seinem Alter. Der Heilige Geist hat ihn mit Sicherheit geleitet.

    Solange die Saudis nicht ihre geistig-koranische Ausgrenzungshaltung Mohammeds aufgeben, wird es keinen Frieden geben, selbst wenn alle Beteiligten es ernst meinen. Die Unterteilung der Welt in guten Islam, der als einziger in den Himmel führt und dem bösem Rest Nichtislam, der unweigerlich in die Hölle führt, kann nicht zum Frieden führen. Diese religiös-faschistische Denkweise der Machthaber in Saudi-Arabien bringt nur Unfrieden in die Welt. Denn sie sind wie ihr Prophet durch diese Frauen und Menschen verachtende Religionspolitik Spalter und Grabenzieher, die seit Jahrhunderten daran arbeiten,dass der Graben, den sie ausheben, immer tiefer und gefährlicher wird.


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