kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Erdogan droht Sarkozy wegen Völkermord-Gesetz 17. Dezember 2011

Filed under: Islamische Schandtaten — Knecht Christi @ 16:23

In Frankreich soll ein Gesetz beschlossen werden,

dass das Leugnen des Völkermords an den Armeniern bestraft.

Das werde schwere Folgen haben, droht die Türkei.

 

Der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdoğan hat Frankreich vor Konsequenzen gewarnt, sollte das Parlament ein Gesetz verabschieden, das das Leugnen des Völkermords an den Armeniern unter Strafe stellt. In einem Brief forderte Erdogan den französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy auf, das Gesetz zu stoppen, berichtete die türkische Nachrichtenagentur Anadolu. Sollte das Gesetz in der kommenden Woche verabschiedet werden, habe das schwere Folgen für die politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Beziehungen beider Staaten, drohte Erdogan. Die Türkei werde zudem ihren Botschafter aus Paris zurückrufen. Das geplante Gesetz sieht vor, das Leugnen eines Völkermordes an den Armeniern mit bis zu einem Jahr Haft und 45.000 Euro Geldstrafe zu belegen. Bereits 2001 hatte Frankreich die Verfolgung von Armeniern als Völkermord eingestuft. In den vergangenen Jahren hat sich die französische Politik mehrfach mit der Frage beschäftigt, ob das Abstreiten strafbar sein soll. Nach unterschiedlichen Schätzungen kamen 1915/16 zwischen 200.000 und 1,5 Millionen Armenier im Osmanischen Reich ums Leben. Der Vorwurf des Genozids wird von der Türkei, die Rechtsnachfolgerin des Osmanischen Reichs ist, bestritten. Die Armenier hätten damals an der Seite des Kriegsgegners Russland gestanden. In der Türkei ist der Völkermord ein heikles Thema. So wurde der türkische Literaturnobelpreisträger Orhan Pamuk nach kritischen Äußerungen zum Umgang mit dem Thema wegen „Beleidigung des Türkentums“ angeklagt. Der Prozess wurde 2006 aber eingestellt. {Quelle: www.zeit.de} Frankreichs Foto: Präsident Sarkozy hatte im Oktober mit seinem armenischen Kollegen Serge Sarksyan die Gedenkstätte für den Völkermord an den Armeniern in Yerevan besucht.

 

 

 

Frankreich steht kurz vor der sozialen Explosion

 

Frankreich steht am Rande einer massiven sozialen Explosion. Grund dafür: Die Integrationsunfähigkeit der rund 6 Millionen französischen Muslime. Dies ergab eine einjährige Studie, die in den Pariser Vororten Clichy-sous-Bois und Montfermeil, in denen die Straßenschlachten 2005 ihren Höhepunkt fanden, im Rahmen der Debatte um die französischen Nationalidentität durchgeführt wurde. Das Ergebnis ist vernichtend: Immer mehr Muslime verneinen die französischen Werte und deren Identität, um sich voll und ganz dem Islam zu widmen. Die Scharia ersetzt immer öfter das französische Recht, die Vorstädte werden vom Staat abgeschnittene „separate islamische Gesellschaften„. Dieses Problem wird durch radikale islamische Anführer verstärkt, die eine soziale Absonderung der eingewanderten Muslime nicht nur tolerieren, sondern sogar fördern, um eine muslimische Parallelgesellschaft unter Schariarecht zu erschaffen. Die französische Republik konnte ihre Werte, allen voran den Grundsatz auf „Gleichheit“, nicht durchsetzen. Deshalb stellt der Islam die neuen Werte für die Muslime bereit. Dies führt auch dazu, dass die Einwohner der Vorstädte sich zunehmend nicht mehr als Franzosen betrachten. Doch nicht nur das Versagen der Regierung ist schuld daran – viele Einwanderer wollen überhaupt nicht zur französischen Gesellschaft gehören. Obwohl die Ablehnung auch sozial verankert ist (hauptsächlich durch Arbeitslosigkeit), trägt die Botschaft der Randalierer hauptsächlich das Bekenntnis zum Islam in sich.

 

Ohne Schulabschluss und ohne Arbeit: Mehr als ein Fünftel der Kinder dieser Vorstädte verlassen die Schule ohne Abschluss. Die muslimische Jugend ist größtenteils „arbeitsunfähig“, die Arbeitslosigkeit liegt bei 43%. Viele Jugendliche werden dadurch in eine Spirale der sozialen Aussonderung gezogen und gehen illegalen Aktivitäten nach – der Drogenhandel ist am verbreitetsten. Der Islam in Clichy-Montfermeil ist in zwei Lager geteilt: Zum einen gibt es die „Tabligh“-Bewegung, die arbeitslose und drogenabhängige Jugendliche auffängt und sie durch rigorose Befolgung des Koran „moralisch regeneriert“ und „resozialisiert“. Andererseits gibt es die „Union islamischer Organisationen in Frankreich“, die den Großteil der registrierten Moscheen besitzt. Sie ist eng mit der Muslimbruderschaft verbunden, die islamisches Recht über ganz Frankreich verbreiten will. Dankend von unzensuriert.at übernommen! Jeder 4. Jugendliche in Frankreich ist arbeitslos – unter den Muslimen beinah jeder 2.!  Gewürzt mit den kommenden Sparmaßnahmen, sitzt Frankreich auf einem rießigen Pulverfass! Siehe auch: No Jobs, No Future! 

 

 

 

Jugendarbeitslosigkeit in Frankreich: No Jobs, No Future

In der Krise ist die Jugendarbeitslosigkeit in Frankreich auf über 25 Prozent angestiegen. Pessimismus regiert, Frankreichs Jugend sieht ihre Zukunft so schwarz wie kaum eine andere.

 

Die Jugendarbeitslosigkeit, die in Frankreich seit 2004 mehr als 20 Prozent betrug, ist mit der Krise auf fast 25 Prozent angestiegen. Bedeutet dies, dass ein Viertel der 18- bis 25-Jährigen stempeln geht? Nein, denn nur jeder vierte der verfügbaren Stellensuchenden in dieser Alterskategorie gilt statistisch als arbeitslos. Rund zwei Drittel der jungen Leute sind ja noch in irgendeiner Ausbildung. Der Anteil der bereits Erwerbsfähigen mit circa 32 Prozent ist geringer als im EU-Durchschnitt (41 %) oder in Deutschland (47 %) . So betrachtet, ist die Arbeitslosenrate aller 18- bis 25-Jährigen mit knapp 8 % sogar tiefer als im EU-Durchschnitt. Einen Grund zur Beruhigung stellt dies aber keineswegs dar. Viele „Studierende“ sind verkappte Arbeitslose, die von den Eltern durchgefüttert werden. Außerdem sind die gemeldeten und inoffiziellen Jugendarbeitslosen sozial und regional sehr ungleich verteilt. Mit 40 bis 50 Prozent ist das Problem fehlender Arbeitsplätze in bestimmten Außenquartieren der „Banlieue“ in explosiver Weise konzentriert, wo fast ausschließlich Immigrantenfamilien wie in sozialen Ghettos ausgegrenzt leben. Wen wundert es, dass diese Pulverfässer regelmäßig bei Revolten hochgehen? Auf jeden Fall nicht Cécile Duflot, die Parteichefin der französischen Grünen: „Den jungen Leuten keine Perspektive zu bieten, das ist brutal, eine Arbeitslosigkeit von 25 Prozent der 18- bis 25-Jährigen ist eine Form von Gewalt.“

 

Die Banlieue-Jugend wird zum permanenten Angstfaktor einer Gesellschaft, die im arbeitslosen Banlieue-Jugendlichen einen potenziellen Delinquenten sieht. Der von Präsident Sarkozy versprochene „Marshall-Plan für die Banlieue“ aber verstaubt in einer Schublade. Auch auf die konkreten Resultate des 2009 angekündigten Dringlichkeitsprogramms, das mit insgesamt 1,3 Milliarden Euro Lehrstellen und bezahlte Praktika für Berufsbeginner subventionieren soll, wartet man noch. Nicht ganz ohne Grund sind die jungen Franzosen und Französinnen darum pessimistischer als ihre Altersgenossen in den Nachbarländern. In einer Vergleichsstudie mit siebzehn Ländern betrachten nur 25 Prozent der jungen Menschen in Frankreich ihre Zukunft als erfolgversprechend, gegenüber knapp 60 Prozent in Dänemark oder 36 Prozent in Deutschland. Wenn die Antworten auf alle Fragen zur persönlichen und gesellschaftlichen Entwicklung und zur Zufriedenheit kombiniert werden, wird deutlich, dass in keinem der übrigen Länder die jungen Leute derart schwarz sehen. Frankreich kann der ILO-Warnung vor einer No-future-Generation als Fallbeispiel dienen.  {Quelle: www.taz.de}

 

 

 

Obama verurteilt Massaker an Armeniern im Osmanischen Reich
 

Der US-amerikanische Präsident hat von der Türkei eine umfassende historische Anerkennung der Massaker an den Armeniern gefordert.

Von Völkermord sprach er jedoch nicht.

 

Zum Jahrestag der Massaker an den Armeniern im Osmanischen Reich hat US-Präsident Barack Obama die Massenmorde in den Jahren 1915 bis 1917 verurteilt, den Begriff des Völkermords jedoch erneut vermieden. Sein Blick auf die „entsetzlichen Ereignisse“ habe sich nicht verändert, erklärte Obama in einer Mitteilung des Weißen Hauses. „Eine vollständige, offene und wahre Anerkennung der Fakten ist in unser aller Interesse“, fügte er mit Blick auf die türkische Haltung zu den Massakern hinzu. In den Jahren 1915 bis 1917 wurden im ausgehenden Osmanischen Reich nach armenischen Angaben mehr als 1,5 Millionen Armenier getötet. Auch die Türkei räumt ein, dass mehrere hunderttausend Armenier getötet wurden, lehnt die Einstufung der Verbrechen als Völkermord aber ab. Ankara argumentiert, dass die Armenier damals den Kriegsgegner Russland unterstützt und ihrerseits zehntausende Türken getötet hätten. Obama erklärte, Geschichtsverleugnung schwäche sowohl die gegenwärtigen als auch die künftigen Beziehungen zwischen Armenien und der Türkei und beschmutze das Gedenken an die Opfer. Im Jahr 2008 hatte Obama während des Präsidentschaftswahlkampf angekündigt, er wolle im Fall seiner Wahl für die Massaker an den Armeniern ausdrücklich den Begriff des Völkermords verwenden, dies aber später doch vermieden. Der türkische Botschafter in den USA, Namik Tan, wies Obamas Kritik umgehend zurück. Dessen Erklärung zeuge von einer „ungenauen, fehlerhaften und politisch einseitigen Geschichtsbetrachtung“, erklärte er. Obamas Aussagen seien daher „inakzeptabel“ und „unvertretbar“. {Quelle: www.zeit.de} 

 

 

 

Grass und die Türken

Der Literaturnobelpreisträger fand die richtigen Worte. Er bewegte die Türken dazu,

den Massenmord an den Armeniern aufzuarbeiten und sich zu entschuldigen.

Der klassische Reisetipp für Besucher der Türkei: Man kann über alles sprechen,

bloß nicht über die Verbrechen an den Armeniern 1915.

Wirklich nicht?

 

Günter Grass hielt sich nicht an die Regel. Es war mucksmäuschenstill diese Woche im Sommerpalais des deutschen Botschafters in Tarabya am Bosporus, als Grass auspackte. Für die Ermordung von wahrscheinlich über einer Million Armeniern 1915, sagte er, sei „von höchster Stelle der Türkei eine Entschuldigung bei den Armeniern fällig“. Das saß. Grass zeigte, dass man die Türken nicht beleidigt, wenn man dieses furchtbare Kapitel türkischer Geschichte offen anspricht. Er tat es als Deutscher. Als moralische Instanz. Als einer mit dem Sinn für das Vordringliche und Menschliche. Aus seinem Auftritt – organisiert vom Goethe-Institut Istanbul – lässt sich lernen, wie Dritte sich dem Thema nähern können. Günter Grass war als junger Mann in der Waffen-SS, wie er selbst vor wenigen Jahren enthüllte („Es musste raus!“). Er beschrieb am Bosporus, wie schwer ihm, wie schwer den Deutschen überhaupt, der Weg zur Anerkennung und zur Aufarbeitung des Holocaust fiel. „Die erste Reaktion war, das konnte nicht sein“, sagte er. Aber man musste den Tatsachen ins Auge sehen, die Dinge beim Namen nennen.

 

„Wir taten es“. Alsdann zur Türkei:

„Wann ist es soweit, dass die Verbrechen an den Armeniern als Tatsache anerkannt sind“?

 

Da reckte sich der Grass’sche Zeigefinger, den die Deutschen so gut kennen, den aber auch die Welt von den Deutschen kennt. Lerne vom Deutschen – dem Weltmeister im Bewältigen? Der Literaturnobelpreisträger wich der Frage aus, ob Deutschland da ein Vorbild für die Türkei sei. Er betonte vielmehr, dass es die vornehme Rolle von Schriftstellern sei, den „Finger in die Wunde zu legen“. Wenn schon Politiker oder Journalisten das nicht machten, schob er gallig nach. Eine Inspiration vor dieser Reise bezog er gleichwohl von einem Journalisten. Grass hatte den Film Aghet – ein Völkermord von Eric Friedler gesehen, der vergangene Woche in der ARD lief. „Unabweisbare Dokumente“ seien da geliefert worden, sagte Grass am Bosporus. „Das Beste wäre, man würde diesen Film im türkischen Fernsehen übernehmen.“ Anerkennung der Fakten, Dinge beim Namen nennen, Trauer über das Geschehene. So lautet der Dreisprung, den Grass den Türken empfahl. Die sprangen ihm dafür nicht ins Gesicht, wie man vielleicht hätte annehmen können. Im Massenblatt Hürriyet schrieb Dogan Hizlan: Grass habe „seine Erfahrungen“ darüber offenbart, wie „die Menschheit in Frieden leben könne“. Bei einem öffentlichen Auftritt vor Studenten gab es vernehmlichen Beifall. Ein Student bekannte vor den fahlen Gesichtern der Professorenschaft: „Das ist bei uns ein Tabu, darüber zu sprechen.“ Nicht für Grass, das moralische Dichterdenkmal mit der gebrochenen Biografie.

 

Vielleicht ist es gerade der widersprüchliche Weg von Grass, der ihm half, in der Türkei den richtigen Ton zu treffen. Denn die Aufforderung, den Dingen einen völkerrechtlich relevanten Namen zu geben, ging auch an ihn: „War es Genozid?“ Grass wand sich nicht eine Sekunde: „Ich benutze nicht das Wort Völkermord. Es wird eine Aufgabe der Türkei sein, zu erkennen, ob das Wort Völkermord angemessen ist. Was Deutschland betrifft, halte ich es für angemessen.“ Mit dieser feinnervigen Wendung hat Grass die Ohren vieler Türken erreicht. Er hielt das Deklaratorische nicht für vordringlich. Wollte das Ende nicht am Anfang haben. Stellte nicht den juristischen Terminus über die menschliche Trauer und Anteilnahme. Da liegt der Unterschied zwischen Günter Grass und vielen Politikern. Premiers und Parlamentarier bereisten ausgiebig die Türkei, verloren aber kein Wort über die Massenmorde an den Armeniern. Später zu Hause, im Parlament oder im Auswärtigen Ausschuss, stimmten sie dann Resolutionen über die Anerkennung des Genozids zu. Das entspricht nach allem, was wir über 1915 wissen, den Konventionen der Vereinten Nationen. Doch keine dieser Erklärungen griff den Menschen je ans Herz. Keine löste irgendwo auch nur den Hauch von Mitgefühl oder Trauer über den Mord an wahrscheinlich über einer Million Armeniern aus. Die Resolutionen stellten juristisch etwas klar. Man hatte Recht, derweil die Herzen der Türken weiter versteinerten. Natürlich ist das nicht die Schuld der Armenier am Kaukasus, die seit Jahrzehnten auf die Anerkennung der Verbrechen durch die Türkei warten. Aber wahrscheinlich hat Günter Grass mehr für sie erreicht als jede Resolution. Er hat auf türkischem Boden die klarsten Worte gefunden, die ich hier je von einem prominenten ausländischen Gast gehört habe. Er hat das Wichtige und Nötige gesagt, er bekam sogar Applaus dafür. Das ging ins Mark, ans Herz. Und es wird Folgen haben. {Quelle: www.zeit.de}

 

3 Responses to “Erdogan droht Sarkozy wegen Völkermord-Gesetz”

  1. Eddie Says:

    Der westen will die türkei nur schwächen, die können es nicht ab das Türkei Boomt und sie selbst untergehen. Die wollen damit Milliardengelder fliessen lassen an die Armenier sobald Türkei ess zulässt, damit die wirtschaft nicht weiter boomt sondern geschwächt wird


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