kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Wie der Teufel arbeitet! 16. Dezember 2011

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 21:40

An die Gemeinde in Pergamon: Ich weiß, wo du wohnst. Es ist dort, wo der Thron des Satans steht. Und doch hältst du an meinem Namen fest und hast den Glauben an mich nicht verleugnet. Bei dir gibt es Leute, die an der Lehre Bileams festhalten. Kehrt nun um, sonst komme ich bald und werde sie mit dem Schwert aus meinem Mund bekämpfen“ (Off.2:13-15).

 

Es tut echt Weh und der Schmerz ist unbeschreiblich denn je, wenn der Schlag aus den eigenen Reihen kommt. Eigentlich wollte ich überhaupt nicht darüber berichten, weil ich weiß, wie unser Papst sich aufregen wird, wenn er solche Frechheiten sehen würde. Papst Schenuda lehnt jegliche Ikone zu signieren, auf der der Heilige Josef nicht als „Greis“ abgebildet oder gemalt wird. Um denjenigen nicht zu verletzten, der während seiner wöchentlichen Predigt um solche Signatur als Andenken von seiner Heiligkeit bittet, sagte er humorvoll: „Behalte die Ikone und komm damit wieder, wenn der Heilige Josef gealtert hat“! Worauf das Oberhaupt der koptisch-orthodoxen Kirche anspielt, ist doch allen klar. In der Bibel und der Überlieferung weiß man, welche Rolle der Heilige Josef gespielt hat, und wie die Heilige Jungfrau Maria und vor allem warum zu ihm ging. Das brauche nicht zu erklären. Oder doch?

 

Ich respektiere jede Haltung zur Marienverehrung und meine besten Freunde sind Pastoren aus der koptisch-evangelischen Kirche, aber was sich die anglikanische Kirche in Neuseeland erlaubt hat, übersteigt jede Beschreibung der Blasphemie. Wenn ein Atheist oder ein Nicht-Christ bzw. Christenhasser es getan hätte, wären die Enttäuschung und die Wut nicht so enorm. Diese Kirche heißt Kirche des Heilige Mathias und erlaubt sich zum zweiten Mal diese blasphemische Unverschämtheit. Gerade während die Kopten den Marienmonat und sich auf die Geburt des Heilands der Welt freuen, gibt so eine „KIRCHE“ den Moslems Ägyptens uns zu verspotten. Viele Tageszeitungen in Ägypten und den arabischen Ländern zeigten die zwei Blasphemischen riesigen Poster. Daher musste ich auch darüber berichten.

 

Das diesjährige Plakat: „Die Mutter unseres Erlösers mit einem Schwangerschaftsstreifen und mit dem Titel: Mary is in the pink – Maria ist gesund und munter“! Und vor zwei Jahren setzte dieselbe Kirche in Neuseeland zum Fest der Liebe auf Provokation. Damals war auf einem Poster zu sehen, wie Maria mit einem frustrierten Josef im Bett lag. Betitelt war das Ganze folgendermaßen: „Poor Josef. God is a hard act to follow – Armer Josef. Es ist nicht einfach, auf Gottes Wegen zu wandeln”: Glynn Cardy, Pfarrer der Gemeinde, erklärte dazu laut “Daily Telegraph” damals: “Wir versuchen, die Menschen dazu zu bewegen, mehr über die Bedeutung von Weihnachten nachzudenken”! Das ist wohl die Höhe! Und solche Leute nennen sich Christen? Wo ist der verantwortliche Bischof oder Erzpriester? Mit so etwas wolle man die Christen über die Bedeutung der jungfräuliche Geburt Jesu Christi bewegen?

 

Diese Respektlosigkeit und Absterben des christlichen Glaubens im Herzen des alten Europas bereitet uns orientalischen Christen unbeschreibliche Sorgen. Man dachte, dass ein Land wie Deutschland ein christliches Land sei, wo man sich als Kopte wohl fühlen könne, nachdem man im eigenen Land als Ungläubiger angespuckt und misshandelt wurde. Aber zu bitterer Enttäuschung musste man feststellen, dass sogar die Priester und Theologen halbherzig an Christus glauben, was ich persönlich weiß. Die Kopten, die als Erwachsene auswanderten, sind nicht in Gefahr. Gefährdet sind unser Nachwuchs, der in der Diaspore geboren und aufgewachsen ist. Unsere jungen Jungs und Mädels übernehmen diesen lauen Glauben und viele wissen fast nichts übers Christentum. Das haben wir solchen Ländern zu verdanken, welche mit allen Mitteln versuchen, sich von Christus zu distanzieren und das Christentum abzubauen. Leider hält die katholische Kirche die Hände vors Gesicht und wehrt sich nicht.

 

17 Responses to “Wie der Teufel arbeitet!”

  1. Freiheitsfreund Says:

    In den Reihen der heutigen Christen gibt es viele verschiedene Ansichten – zur Mariologie, zur Christologie, zur Frage des Heiligen Abendmahls, zur Frage der Inspiriertheit der ganzen Bibel, zur Frage der Stellung von Mann und Frau vor Gott ( ist „Gott : Mann = Mann : Frau“, wie es Paulus lehrt, oder gehört diese Proportion evtl. gar nicht zu den Kernlehren des Christentums, ist sie vielleicht nur eine historische Zutat?). Die Zeiten, in denen Kirchenmänner sich in hochwichtigen Versammlungen trafen und lange Konzilstexte verfassten, deren Absätze alle mit „Wir glauben… wir verdammen…“ begannen, sind Gott sei Dank lange vorbei.

    Glaub mir: Die anglikanische Kirche, in deren Reihen sich anscheinend einige Zweifler an der Jungfräulichkeit Mariä befinden, steht Dir trotzdem unendlich näher als der Islam. Selbst der Atheist oder Agnostiker, der – vielleicht nach ernstem Ringen – zur Auffassung kommt, dass er nicht an die Existenz eines Gottes glauben kann, dürfte Dir näher stehen als der Islam. Denn der Atheist bekämpft Dich nicht (jedenfalls nicht mit dem Schwert – manche, etwas missionarisch Veranlagte versuchen es vielleicht mal mit Worten. Das versuchen aber, wie Du fairerweise zugeben musst, umgekehrt auch viele Christen.). Der Islam dagegen bekämpft das Christentum auf jeder Ebene, körperlich/materiell/finanziell ebenso wie geistig/propagandistisch (und das Gerede vom islamischen „Respekt für Jesus als Propheten“ ist schnell als Lüge entlarvt), der Islam ist eine entschieden antichristliche Lehre (ich benutze bewusst dieses Wort, denn „Antichrist“ ist nicht nur eine Theorie, nicht nur eine Idee).

    Dass die katholische – und erst Recht die evangelische – Kirche ihre Hände fest vor die Augen hält, wenn es um die Verfolgung von Christen im Machtgebiet des Islam geht, wenn es überhaupt um die antichristliche Natur des Islam geht, finde ich ebenso unverständlich wie Du, es macht mich oft ratlos und fassungslos. Die Kirchenvertreter müssen doch wissen, wieviel Leid durch diese Haltung verdeckt, verschwiegen, unter den Teppich gekehrt wird. Scheuen sie sich, Ross und Reiter zu nennen? Mit dem Finger auf die Täter zu zeigen, weil sie einen Frieden mit dem Islam geschlossen haben? In wessen Namen dürfen sie das? Ich verstehe es nicht. Muss man nicht immer und ohne politische Rücksichten Stellung gegen das Unrecht beziehen?

    Die aber, die sich gegen die Weltherrschaftsansprüche des Islam zusammenschliessen, haben vielleicht keine gemeinsame Haltung zur Jungfräulichkeit Mariä, zur Frage des Laienkelches, des Zungenredens und der Prädestination, nicht einmal zur Frage der Existenz Gottes! Aber sie stehen vereint unter dem Banner der Zivilisation, im Kampf gegen die Barbarei (für die Einsicht, dass es sich bei dem, worüber z.B. auch dieser Blog sehr viel berichtet, nicht um einen „Kampf der Kulturen“ handelt, sondern um den „Kampf der Zivilisation gegen die Barbarei“, bin ich Wafa Sultan sehr dankbar).

    • G.*K.* Says:

      Liebe Gläubige Christen und Menschen:

      Wie schnell geht doch ein Jahr vorüber! Nur noch wenige Tage trennen
      uns vom Weihnachtsfest und dem Jahreswechsel.

      Bildlich gesprochen
      liegen in diesen Tagen zwei Kalender vor uns: Der alte für das Jahr 2011,
      bereits ein neuer für 2012.
      Wir blicken zurück auf das, was war. Für das Gute lasst uns Gott und einander
      danken; das weniger Gute lasst uns in Gottes Hände legen, mit ihm
      tragen, einander vergeben und verzeihen.
      Auch wenn wir in den neuen Kalender schon einige Termine eingetragen
      haben: Wir wissen nicht, was uns erwartet. Wir wissen nicht, wer uns begegnen
      wird. Wir wissen nicht, was uns zugemutet wird, wann wir lachen
      und wann wir weinen werden.
      Aber wir dürfen wissen: Gott ist bei und mit uns! wir bitten

      den menschgewordenen Gott:

      Der du allein der Ewige heißt
      und Anfang, Ziel und Mitte weißt
      im Fluge unsrer Zeiten;
      bleib du uns gnädig zugewandt
      und führe uns an deiner Hand,
      damit wir sicher schreiten.

      Als Mensch danke ich Ihnen allen für jedes Gebet, das Sie gesprochen
      haben,
      für jeden Schritt und Tritt, der Sie werk-, sonn- und feiertags Kirchen
      betreten , für jede Gabe und Spende, für jede Unterstützung und
      Hilfe.
      Zugleich bitte ich Sie: Helfen wir auch 2012 wieder alle zusammen,

      dass
      Glaube, Hoffnung und Liebe – diese drei göttlichen Tugenden –

      in uns
      und in jeder Pfarrgemeinde lebendig, spürbar und sichtbar bleiben.

      Unsere Liebe Frau von Fatima und der heilige Erzengel Michael helfe uns
      dabei!
      In Namen meiner hauptamtlichen Mitarbeiter wünsche

      ich Ihnen und Ihrer

      Familie ein frohes, friedvolles und gesegnetes Weihnachten 2009, erfüllte
      Tage bis Silvester und ein segensreiches Gandenjahr des Herrn 2012.
      Ihr
      G.*K:*

  2. G.*K.*V. Says:

    Das diesjährige Plakat: „Die Mutter unseres Erlösers mit einem Schwangerschaftsstreifen und mit dem Titel: Mary is in the pink

    Ja das habe ich auch gesehen und gelesen:

    Masslos respeklos gegenüber der Mutter Gottes Maria,

    ( vor allem in der heiligen Zeit)

    die Menschen die sich darüber lustig machen-haben selbst sich gegenüber keinerlei Respekt und Selbst -Achtung!

    ja welche schwere Prüfung uns auferlegt wird ist nicht zu übersehen!
    Einen stark gläubigen kann nichts erschüttern,stimmt!

  3. Emanuel Says:

    Der Herr ist Liebe und Wahrheit … Nicht ER entfernt sich von Euch !!! ER gibt Sein Licht ewiglich … Ihr seid es, die sich vom Herrn getrennt haben… seit langen Zeiten .. Ihr betet nicht den Herrn an … sondern den Satan und den Teufel …. Ihr habt Augen, aber ihr seht nicht … Für eure Führer gibt es keine Rettung … für euch Unwissenden schon, wenn ihr beriet seit, euch zu bekehren … Besinnt euch auf den Herrn, den alleinigend Gott, den Ewigen, den Allmächtigen ..,. Hört auf mit eurem Götzenglauben ….Ihr habt keine Zeit mehr … Das Jüngste Gericht ist nah …. besinnt euch …..

    • Bella Ella Says:

      Es gelte, heute und jetzt dem Teufel zu widerstehen und Gott untertan zu sein. Die Bereitschaft zu Veränderungen in unserem Leben sollte nicht weiter auf die lange Bank geschoben werden.

      Gott untertan zu sein

      Das bedeute,
      ■Gottes Wort zu hören;
      ■mit Gott verbunden zu sein;
      ■sich von Gott regieren zu lassen;
      ■seinen guten Rat einzuholen.

      Dem Teufel widerstehen

      Dies bedeute,
      ■sich vor dem Teufel nicht zu verneigen (sich selbst ein Beispiel an Jesus nehmen);
      ■nicht dem Teufel untertan zu sein;
      ■den widerchristlichen Geist zu erkennen und auf Distanz zu gehen

      Wer dem Teufel widersteht, dem sei verheißen, dass er flieht. Daniel habe auch ein grenzenloses Vertrauen zu Gott gezeigt. Das gereichte ihm zu großem Segen. Ein weiterer Aspekt des Widerstehens ist, Treue gegenüber Gott zu halten und zu beweisen. Das fange in Kleinigkeiten an …

    • G.*K.* Says:

      Emanuel:

      zu Ihrem Thema

      Hört auf mit eurem Götzenglauben ….Ihr habt keine Zeit mehr … Das Jüngste Gericht ist nah …. besinnt euch

      Ikonen
      Gedenktag orthodox: erster Sonntag der Fastenzeit
      endgültiger Sieg über die Ikonoklasten

      Ikonen sind für die Orthodoxe Kirche nicht Abbildungen weltlicher Natur, sondern „Fenster zur himmlischen Wirklichkeit”. Mit der Betrachtung einer Ikone erfährt man die Gegenwart Gottes – ebenso wie im Gottesdienst, sie ist Offenbarung ebenso wie das Wort der Bibel.

      Im 8. Jahrhundert gab es erbitterte Auseinandersetzungen um diese Frage. Das 5. Konzil von Konstantinopel lehnte die Bilderverehrung ab, um der strengen Auslegung des 2. Gebotes (2. Mose 20, 4) im Judentum und der Kritik des Islam, der jegliche Abbildung als Götzendienst bezeichnet, entgegenzukommen. Das 2. Konzil von Nicäa entschied 787 jedoch, dass die Verehrung von Ikonen erlaubt sei. Entscheidend hierfür war die Theologie von Johannes von Damaskus, der das Bilderverbot nur für die Darstellung von Gott dem Vater gültig hielt, die Darstellung des menschgewordenen Gottes Jesus aber – wie alles Irdische, das als Gottes Schöpfung dessen Abbild darstellt – für hilfreich erklärte: „Wenn der Körperlose um deinetwillen Mensch wird, dann darfst du ein Bild seiner menschlichen Gestalt malen.”. Die Anschauung im Bild helfe zu geistlicher Anschauung, die Gedanken werden dadurch zu Gott geführt.

      Ikonen und damit die dargestellten Personen können verehrt werden, Anbetung jedoch gebührt Gott alleine: nach der Lehre des Konzils von Nicäa geht „die Ehre, die der Ikone erwiesen wird, auf das Urbild über, und wer die Ikone verehrt, der verehrt die Person des in ihr Dargestellten”.

      Ikonen werden nach alter Überlieferung nicht gemalt sondern „geschrieben”, ihre Maler sind nicht Künstler sondern „Ikonenschreiber”, die bewusst in der hergebrachten Form, die sich von der weltlicher Kunstwerke unterscheidet, die alten „Nachrichten” wiederholend „abschreiben”. Fertige Ikonen werden geweiht wie die Priester. Im Gottesdienst ist auch der Priester eine „Ikone Christi”.

      Die Ikonenwand („Ikonostase”) trennt ein orthodoxes Kirchengebäude in zwei Räume: davor die irrende Welt, dahinter Richtung Osten die erleuchtete – sie darf nur der Priester betreten. In der Mitte der Ikonostase ist idealtypischerweise „die heilige Pforte”, auf der in der Regel die vier Evangelisten dargestellt sind, darüber das Abbild des Abendmahls. Rechts und links davon Ikonen Christi und der Gottesmutter Maria, dann die nördliche und südliche Tür mit Erzengeln und Heiligen und nach außen jeweils weitere Heilige. Über all dem finden sich vier Ikonenreihen: zunächst die „Deesis” mit Maria, Johannes dem Täufer und weiteren Heiligen, die alle bei Christus Fürbitte einlegen. Darüber die Reihe der Ikonen zu dem wichtigsten Festtagen, dann die Reihe der Propheten, ganz oben die der Urväter.

      Im Ökumenischen Heiligenlexikon geben wir viele Ikonen an ihrem Gedenktag, oft mit Erklärungen; sie sind verzeichnet am Ende der Liste der Orthodoxen Heiligen eines Tages. Beispiel: die Ikone „Znamenie” („Zeichen”)

      • Emanuel Says:

        Vielen Dank für diese Erklärung.
        Alles was uns zum Herrn führt ist gut. Alles was uns von IHM wegführt ist schlecht.
        Insofern verstehe ich nun die Bedeutung der Ikone besser.
        Ich möchte mich allerdings auf den Herrn , auf Gott, den Schöpfer des Weltalls konzentrieren. Seine Lehre lernen und daraus tätig werden. Und das ist nicht einfach …. aber es erfüllt mich immer mehr.
        Bei meinen Bemühungen stelle ich fest, wie geschickt Satan gegen uns Christen sein Werk setzt.
        Insofern mein Dankeschön für das Wort von „Bella Ella“ , die unser wesentliches Bemühen wunderbar zusammenfasst .
        Auch von mir schöne Weihnachtsgrüße an Alle ….und danke , das es diese Seite gibt ….

  4. Bazillus Says:

    Wenn Blasphemie ein Weg sein soll, über Teile des christlichen Glaubens nachzudenken, sind wir schon tiefer gesunken, als uns und insbesondere Gott lieb sein kann. Ich verstehe diese Aktion als Totalausfall einer christlichen Kirche.

    Dass Muslime dies jetzt gern nutzen, um diese Poster zu verbreiten, ist ihnen nicht einmal zu verübeln. Es wäre nun wirklich an der Zeit den Pastoren dieser Kirche die konkreten Folgen dieser Blasphemie vorzuhalten. Das kann am besten die betroffene koptische Kirche machen. Telefonanrufe oder Schreiben mit Bildern dieser Sprüche in Ägypten sollten Warnung genug sein für diese verantwortungslosen Menschen, die sich Christen nennen. Christen sollen mit Worten sehr vorsichtig umgehen. Sie können leicht gegen sie verwendet werden, so wie dies hier in Ägypten geschehen ist. Selbst wenn Marienverehrung nicht in allen Kirchen groß geschrieben wird, so ist doch allgemein anzuerkennen, dass die Mutter Jesu eine besondere Bezugsperson im Leben Jesu, im Wirken Jesu und auch im Tode und der Auferstehung Jesu darstellte und eine wichtige Rolle in der Heilsbotschaft übernommen hat. Wer von Gott durch den Engel eine solche Gnade erfährt wie Maria, so ist dieser Frau mit größtmöglicher Ehrerbietung zu begegnen und nicht mit widerlichen verbalen Spaßblasen.

    Wenn dann Christen die Mutter Jesu der Lächerlichkeit preisgeben, so geben sie Josef und letztlich auch Jesus selbst ebenfalls der Lächerlichkeit preis. Dies sind Sünden gegen den Heiligen Geist, weil sie geistlos sind.

  5. Christina Says:

    Lieber Knecht Christi,

    ich versteh dich gut, und mir geht es genauso mit unserer europäischen Kirche!
    Meine Mutter musste auch in einer Kirche Bekanntschaft machen mit Priestern, die in 1. Linie den Zweifel lehren.Sie wollte danach schon aus der Kirche austreten. Wäre ich dabei gewesen, ich hätte mich sehr aufgeregt und wäre sicher nicht ruhig geblieben.
    In einer Marienerscheinung, ich weiss leider nicht mehr in welcher, sagte die Jungfrau, dass der Satan in die Kirchen eindringen und auch in hohe Ämter kommen wird! Diese Tendenz kann man schon eine ganze Weile beobachten.
    Es gibt aber auch noch andere Christen, die im Glauben fest sind und traditionell, auch im Internet!Ich weiss nicht, wo ihr wohnt, kann man euch mal privat anschreiben, dann kann ich bisschen konkreter was dazu sagen.Danke und Gottes Segen!

    • saphiri Says:

      Christina Sagt:
      17. Dezember 2011 at 11:43

      Ja – ich schliesse mich Christina an –

      eine Abendveranstaltung gäbe es das um Austausch mit Diskussionshintergrund — in der Heimat wo ihr lebt ein guter Verbindungsakt .In der Merheit sind wir stark.

      Es gibt aber auch noch andere Christen, die im Glauben fest sind und traditionell, auch im Internet!Ich weiss nicht, wo ihr wohnt, kann man euch mal privat anschreiben, dann kann ich bisschen konkreter was dazu sagen.Danke und Gottes Segen

  6. Bazillus Says:

    Ja, leider kann ich das bestätigen, was die werte Vorkommentatorin Christina schreibt. Die europäischen Kirchen haben sich leider durch jahrzehntelangen Wohlstand und Wohlleben den Schneid abkaufen lassen. Viele Priester bekennen Jesus als Gottes Sohn nicht mehr. Offensichtlich schämen sie sich, die Dreifaltigkeit zu lehren. Weil sie Jesus aus dem „Programm Gottes“ herausgenommen haben und ihn verräterisch wie der Islam zu einem „Propheten“ judasmäßig degradiert. Sie reden vom „Sohn Gottes“, degradieren ihn jedoch auf menschliche und irdische Charaktere. Er ist für sie kein echtes himmlisches Wesen. Weil das so ist, verkünden inzwischen viele Christen, dass sie mit den Gläubigen des Islam denselben Gott anbeten. Das sind die Folgen der Negierung der Trinitätslehre. Sie zählen dann einige Gemeinsamkeiten auf und meinen, damit die große Ökumene anstoßen zu können, obwohl der Islam gerade koranmäßig Dreifaltigkeitschristen wahrlich bis aufs Blut bekämpft.

    Ja, in diesem Denken hat Satan seine Krallen ausgefahren. Selbst gesunder Menschenverstand sollte jeden Christen vom Gegenteil überzeugen, wenn er das NT im Vergleich zum Koran liest, müsste ihm die hassvolle Rede dieses agöttlichen Buches gegenüber Menschen anderen Glaubens aufgefallen sein. Hass wird in diesem Buch förmlich als Stilmittel benutzt, Christen und Juden herabzuwürdigen in ihrer Würde, in ihrem Glauben, in ihrer Identität. Ja selbst Jesus kommt in diesem Buch schlecht weg. Er ist Gegenstand von Lügen und Unwahrheiten.

    Wenn mir dann noch jemand aus christlichen Schichten erzählen will, dass wir denselben Gott anbeten, dann ist dies reiner religiöser Opportunismus,. Judas hat wenigstens noch Reue gezeigt und sich selbst hingerichtet. Vertreter der Chisten, nicht alle, aber leider zu viele, verraten Jesus mit dieser Einstellung und fühlen sich in dieser Verräterrolle noch hochanerkannt und gutmenschlich glücklich. Da hatte Judes mehr Schneid.

  7. Christina Says:

    Ihr Lieben, das trifft im Wesentlichen für Westeuropa zu, aber die Kirchen in anderen Ländern wie Polen, Russland, Serbien sind voll, nicht nur zur Weihnachtszeit!
    Das Christentum wächst auch in Afrika, Südamerika, USA und China! Auch in Indien gibt es sehr aktive und konsequente Christen. Übrigens finden auch immer mehr Moslems in islamischen Ländern zu Jesus!

    Auch bei uns gibt es Menschen, die das Christentum traditionell leben: gläubige Katholiken, evangelikale und charismatische Gruppen, die sich oft in sog. Hauskreisen zum Beten treffen, und auch sehr gläubige russlanddeutsche Protestanten.
    Das alles wird von der Presse entweder totgeschwiegen, oder es wird gesagt, diese Gruppen seinen radikal und gefährlich, gar so schlimm wie islamische Fanatiker.
    Wie gesagt, kann man übers Internet solche Gruppen in der Nähe des eigenen Wohnorts finden!
    Bei Youtube gibt es auch sehr viele schöne Videos zu Thema Glauben, die sehr viel Mut machen.

    Was die Kinder und Jugendlichen betrifft, so müssen sich die Eltern natürlich intensiv darum kümmern, mit wem ihr Kind Umgang hat. Ich würde meine Kind nur noch auf eine christliche Privatschule schicken! Ansonsten gibt es auch schöne Kinderbibeln, die man zu Weihnachten verschenken kann.

    Was das Thema Satan betrifft, sollte man sich nicht scheuen, mit den eigenen Kindern offen über dessen Versuchungen zu sprechen und sie davor zu warnen.

    Allen einen gesegneten 4. Adventssonntag!

  8. Bella Ella Says:

    In heutiger Zeit gibt es viele Einflüsse, die den inwendigen Menschen schwächen können. Die Vielfalt von religiösen Meinungen und Ansichten ist ein regelrechter Markt geworden, auf dem jeder das feilbietet, was ihm richtig erscheint. Man hat keine klare Überzeugung, keine scharfe Trennlinie zwischen Göttlichem und Menschlichem mehr. Für diese Zeit ist prägnant, dass uns alle das Irdische massiv bedrängt. Es gibt vielerlei Schwierigkeiten und Probleme im Alltag; auf dem Arbeitsmarkt merkt man das zum Beispiel. Es gibt eine Flut von Nachrichten und Ereignissen, die uns täglich erreichen, von denen wir überschüttet werden. All das sind Umstände, die uns schwächen könnten dem inwendigen Menschen nach. Der Herr möchte aber, dass wir stark werden „durch seinen Geist am inwendigen Menschen“, wie dies Apostel Paulus schreibt (Epheser 3,16). Also lassen wir uns nicht auf die Spielchen Satans ein. Stattdessen soll unser Motto sein, in der Seele stark zu werden durch den Geist Gottes.
    Als Kennzeichen inwendiger Stärke möchte ich nennen: wenn jemand Frieden hat und Frieden ausstrahlen kann, selbst wenn die Umgebung unruhig und unfriedlich ist. Das zeichnete auch den Herrn Jesus aus: Als alle unruhig waren, als er angeklagt wurde, als man Rechenschaft von ihm forderte, da blieb er still und sagte nichts. Das ist Stärke des inwendigen Menschen.
    Ein weiteres Kennzeichen der Stärke ist, dass man freudig ist. Selbst dann, wenn sich Probleme auftun, Not und Sorge drücken, wir in äußere Bedrängnis geraten sind, soll die Freude nicht geschwächt werden. Wenn man sich darüber freuen kann, als Erstgeborener im Himmel aufgeschrieben zu sein, wenn man sich von Herzen darüber freuen kann, geborgen zu sein in der Hand Gottes, dann ist das eine Freude, an der man unter allen Belastungen festhalten kann.

    • Emanuel Says:

      …. so sehe ich die Dinge ebenfalls …. In diesem geistigen Sinne sollte eine Verbindung unter uns Christen entstehen, die in tätiger Nächstenliebe aus der Liebe zum Herrn heraus … zum deutlichen Ausdruck kommen sollte …. Die Liebe zum Nächsten bedeutet unter diesem Aspekt, das ich das Gute im Nächsten liebe, das von unserem Herrn Jesus Christus ist ….und dieses Gute finden wir in vielen Menschen, ganz unabhängig von ihrer Religionszugehörigkeit …..

      • saphiri Says:

        Endlich

        ein

        Wahres

        Wort zur

        Aufforderung

        wie

        steht

        es
        mit der Umsetzung im Volke? Ohne Hass und Kriege -einfach Nächstenliebe

      • Bella Ella Says:

        Ein liebes Wort, eine Umarmung oder einfach Zuhören – wir können dem Nächsten eine Hilfe sein. Nimm Dir Zeit dafür – Gott nimmt sich auch Zeit für Dich!
        Einer trage des anderen Last.

    • Christ Says:

      Liebste Ella Bella!

      Das sagt die Neuapostolische Kirche :

      Satan, der Widersacher von Anbeginn, fährt eine teuflische Strategie. Das hat sich schon im Garten Eden gezeigt. Da kam dieser Gedanke durch die Schlange, die den Teufel verkörperte: Sollte Gott etwa gesagt haben? Sollte das wohl so sein, wie er es euch sagt? In dieser Weise wollte er den inwendigen Menschen schwächen. So wurde das Gebot, das Gott klar und eindeutig formuliert hatte, infrage gestellt und in seiner Bedeutung aufgeweicht.

      Als der Herr Jesus in der Wüste versucht wurde, ging der Teufel ähnlich vor: Er gab manche Anregung, die auf den ersten Blick nicht verhängnisvoll aussieht. Und doch war damit die Absicht verbunden, den inwendigen Menschen zu schwächen. Satan sagte: „Bist du Gottes Sohn, so sprich, dass diese Steine Brot werden.“ Damit wollte er das Selbstverständnis Jesu als Messias untergraben. Der Herr war nach dem langen Fasten sicherlich sehr hungrig; aber er hat das Spiel nicht mitgemacht, sondern sich von diesem Ansinnen, seine Macht vor dem Versucher zu missbrauchen, distanziert. Als Satan dem Herrn in einem Augenblick alle Reiche der Welt zeigte, wollte er Jesus Christus durch die Wucht des Eindrucks überrumpeln, dass er ihn anbete. Aber der Gottessohn fiel nicht darauf herein. Es wäre damit die Schwächung des inwendigen Menschen verbunden gewesen. Der Herr hat auch da nicht mitgemacht. (Matthäus 4).

      Lasst uns einmal überprüfen, ob wir innerlich schwach oder stark sind.

      Das zeichnete auch den Herrn Jesus aus:

      >>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>
      Das aber sagt die Katholische Kirche :

      Diese Gesinnung sei in euch, die auch in Christus Jesus [war], der in Gestalt Gottes war und es nicht für einen Raub achtete, Gott gleich zu sein. Aber er machte sich selbst zu nichts und nahm Knechtsgestalt an, indem er den Menschen gleich geworden ist, und der Gestalt nach wie ein Mensch erfunden, erniedrigte er sich selbst und wurde gehorsam bis zum Tod, ja, zum Tod am Kreuz. Darum hat Gott ihn auch hoch erhoben und ihm den Namen verliehen, der über jeden Namen ist, damit in dem Namen Jesu jedes Knie sich beuge, der Himmlischen und Irdischen und Unterirdischen, und jede Zunge bekenne, daß Jesus Christus Herr ist, zur Ehre Gottes, des Vaters. (Philipper 2,5-11)

      Im Kolosserbrief 1,13-20 sagt er: „Er ist das Bild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene aller Schöpfung …“, ein Ausdruck, der eher den Verwandtschaftsgrad als das Folgen weiterer Söhne im Blick hat, und fährt dann fort mit: „…alles ist durch ihn und für ihn geschaffen …“, was doch äußerst lästerlich wäre, wäre Christus nicht selbst Gott. Etwas später (2,9) schreibt er. „Denn in ihm wohnt die ganze Fülle der Gottheit leibhaftig“, was man schwerlich als „geringer als Gott“ auslegen kann. In Titus 2,13f drückt er klar die Hoffnung aller Christen aus, nämlich die auf die Erscheinung der Herrlichkeit unseres großen Gottes und Heilandes Jesus Christus. Zweifelsohne kann nur Gott der Retter sein

      Jener kommt in Satanskraft

      („Ihr habt den Teufel als Vater“

      sagte Jesus den Juden, die ihn ablehnten,“ siehe Joh. 8, 44) mit Entfaltung aller Macht,
      mit Lügenzeichen („Auferstehung“ Israels) und Scheinwundern (militärische und auch andere) ferner unter allerlei Verführungskünsten zur Ungerechtigkeit (falscher Friede, der auf der Ungerechtigkeit gegenüber den Palästinensern aufbaut) für die, welche verlorengehen,

      zur Strafe dafür, dass sie der Liebe zur Wahrheit, die sie retten sollte, nicht zugänglich waren.

      Deswegen gerade schickt ihnen Gott die Macht der Verführung (Israel) so dass sie der Lüge glauben; sie alle sollen dem Gericht verfallen, die der Wahrheit nicht glaubten, sondern die Ungerechtigkeit billigten (indem sie Israel unterstützen) (2 Thess.


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