kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

ZDF: Ägypten wird zum Scharia-Staat 12. Dezember 2011

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 19:42

Böhmer kritisiert einseitiges Islambild in den Medien

 

Nach all den Jubelarien der deutschen Qualitätsmedien über den “arabischen Frühling” und der fatalen Fehleinschätzung, Islam und Demokratie könnten miteinander vereinbar sein, hat mittlerweile auch das Zweite Deutsche Erziehungsfernsehen vor der knallharten Realität resigniert. Am Freitag zeigte eine erstaunlich offene Reportage des “Heute Journals” auf, was PI schon das ganze Jahr prognostizierte:

Ägypten wird zum Scharia-Staat!

Die Fernsehaufnahmen aus Kairo sprechen eine deutliche Sprache: Immer mehr Burkas und Kopftücher dokumentieren den wachsenden Einfluß des real existierenden Islam. 4 Milliarden Euro sollen aus Saudi-Arabien geflossen sein, um damit die vielen armen Menschen Ägyptens zu korrumpieren. Gleichzeitig werden die klaren Botschaften der Muslimbrüder und Salafisten unters Volk gebracht: {“Es ist Gottes Wille, dass die islamischen Parteien einem grandiosen Wahlsieg entgegengehen” – “Wir werden niemals etwas anderes als Gottes Gesetze akzeptieren” – “Dieses Land muss gereinigt werden. Vor allem die Küsten und Strände von den nackten Frauen” – “Nacktheit und Alkohol sind bei uns künftig verboten” – “Diesem Land wird es besser gehen, wenn das islamische Gesetz wirklich regiert” – “Der Islam ist unsere einzige Richtlinie” – “Die Kopten sind kriminell. Geht nicht zu ihren Beerdigungen und Festen”}.

 

Hier die eindrucksvolle Reportage des ZDF Heute Journals

 

 

 

Ägypten ist nur der Anfang.

Die Islamisierungswelle schwappt durch ganz Nordafrika.

In der Türkei arbeitet Erdogan schon seit Jahren an der schrittweisen Rücknahme von Atatürks Modernisierung. Dem Islam gehört die Zukunft – aufgrund der demographischen Entwicklung auch in Europa, wenn der Widerstand nicht rasch an Stärke gewinnt {Quelle: www.pi-news.nt – Von Michael Stürzenberger}

 

 

 Werbung am Strand!

 

 

Böhmer kritisiert einseitiges Islambild in den Medien

 

Die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung will sich für das Abbauen von Vorurteilen einsetzen. Von den Medien erwartet sie besonderes Verantwortungsbewusstsein. Die Bundesregierung will die Integration von Zuwanderern im Rahmen eines Nationalen Aktionsplanes vertiefen und verstetigen. Vor allem aber will sie die Ergebnisse ihrer Integrationsarbeit künftig messbar machen. Das geht aus einer „Welt Online“ vorliegenden „Erklärung des Bundes“ zum Aktionsplan hervor, den das Kabinett am Mittwoch beschließen soll.  Der Aktionsplan enthält ein Bündel von Maßnahmen des Bundes in den Bereichen frühkindliche Förderung, Bildung und berufliche Ausbildung sowie Arbeitsmarkt und Erwerbsleben. Schwerpunkt ist die Integration von Frauen und Mädchen bis hin zur Erhöhung der Studienanfängerzahlen in den naturwissenschaftlichen Fächern. Die Bundesregierung versteht den Aktionsplan Integration als Fortentwicklung des nationalen Integrationsplanes, in dem bereits zahlreiche Projekte vorbereitet wurden. „Projekte sind das eine“, sagte die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Maria Böhmer, „Welt Online“. „Nun müssen wir sie überleiten in Regelangebote.“ Das soll der Aktionsplan leisten. Er soll zudem eine möglichst genaue Evaluation der Integrationsarbeit ermöglichen. Zu diesem Zweck „sollen möglichst konkrete und zu überprüfende Ziele“ vereinbart werden, heißt es in der Vorlage. Und weiter: „Durch die Benennung von Indikatoren zur Überprüfung der Zielerreichung und die Festlegung eines Zeitrahmens soll die Grundlage für eine konkrete, überprüfbare und verbindliche Integrationspolitik gelegt werden.“

 

„Gleichberechtigtes und selbstbestimmtes Leben“ von Frauen

Im Mittelpunkt stehen Bildung und Ausbildung. „In den vergangen Jahren haben wir bei der Sprachförderung aufgeholt“, sagte Böhmer. So sei Frühförderung im Kindergarten heute die Regel. Nun komme es darauf an, das Netz der Sprachangebote noch enger zu knüpfen und etwa auch spezielle Kurse für die in vielen Berufen notwendige fachspezifische Sprache auszubauen. Besondere Bedeutung misst der Aktionsplan der Integration von Frauen und Mädchen bei. Ihnen soll ein „gleichberechtigtes und selbstbestimmtes Leben“ möglich sein. Unter anderem strebt der Plan in diesem Zusammenhang eine Erhöhung der den Studienanfängerzahlen von Abiturientinnen mit Migrationshintergrund in naturwissenschaftlichen und technischen Fächern an. Bereits jetzt steige die Zahl von Abiturienten und Studienanfängern aus Migrantenhaushalten, sagte Böhmer. Gleichzeitig registrierten die Schulen immer weniger Schulabbrecher. Fast jedes Kind aus einem Migrantenhaushalt habe nun die Chance auf einen Berufsausbildungsplatz. „Hier hat sich ein Paradigmenwechsel vollzogen. Heute werben die Unternehmen um junge Migranten“, sagte die Staatsministerin. „Darum müssen wir jetzt die Anstrengungen intensivieren. Wir müssen diesen Trend stärken, damit wir nicht noch eine Generation verlieren.“

 

Kritik an zahlreichen türkischen Privatschulen

Kritisch äußerte sich die Integrationsbeauftragte zu den vielerorts entstehenden türkischen Privatschulen. Es sind zumeist Grundschulen, Gymnasien und Internate, gegründet von Anhängern des in den USA lebenden umstrittenen türkischen Predigers Fethullah Gülen. Zwar unterrichten an diesen Schulen deutsche Lehrer nach deutschen Lehrplänen, aber die Schüler stammen fast ausnahmslos aus türkischen Migrantenhaushalten. „Ich betrachte diese Entwicklung nicht ohne Sorge. Schulen sind für mich Orte der Integration“, sagte Böhmer mit Blick auf die Gülen-Schulen. „Sie müssen die ganze Vielfalt der Gesellschaft unter einem Dach haben. Das gehört zu einer ganzheitlichen kindlichen Entwicklung dazu.“ Andererseits müssten es staatliche Schulen leisten, „jedes Kind entsprechend seinen Fähigkeiten zu fördern“. Offenbar gebe es hier an den staatlichen Schulen Nachholbedarf, die auch zur Entstehung und zum Erfolg der Gülen-Schulen unter Migranten beigetragen hätten. „Wenn wir den von mir formulierten Anspruch verwirklichen wollen, dann müssen wir allerdings auch unsere Lehrer auf die wachsende Heterogenität in der Schülerschaft gezielt vorbereiten“, sagte die Integrationsbeauftragte.

 

Böhmer für Deutschpflicht auf Schulhöfen

Böhmer sprach sich erneut dafür aus, dass auf den Schulhöfen grundsätzlich Deutsch gesprochen werden solle. „Die Sprache auf dem Schulhof sollte Deutsch sein. Allerdings sollten wir das nicht gesetzlich vorschreiben. Es ist wichtig, dass die Schule, sprich Schüler, Eltern und Lehrer dahinter stehen und sich selbst dafür entscheiden“, sagte Böhmer. Zur Integration gehöre aber auch das Abbauen von Vorurteilen. Zuletzt hätten die Morde von Neonazis gezeigt, wozu es führen könne, wenn Rassismus und Rechtsextremismus sich solche Vorurteile zunutze machten. „Wo relativ wenige Migranten leben, sind die Vorbehalte oft größer als in Städten mit hohem Migrantenanteil“, sagte Böhmer mit Blick auf die rechtsextremistische Szene in Ostdeutschland. „Ich glaube, wenn wir jetzt in der Integrationspolitik beharrlich bleiben und mit noch stärkerem Schub nach vorne gehen, dann dient das auch dazu, verloren gegangenes Vertrauen wieder aufzubauen und den Zusammenhang zu stärken.“ Beim Abbauen von Vorurteilen komme den Medien eine besondere Rolle zu, die diese mit großem Verantwortungsbewusstsein wahrnehmen müssten. „Viele Untersuchungen haben inzwischen belegt, dass die Medien meistens ein einseitiges Islambild zeichnen. Die in den Beiträgen gezeigten Bilder greifen oft bestimmte Erscheinungsformen heraus. Sie zeigen etwa Frauen mit Kopftuch und damit immer nur eine bestimmte Seite dieser Religion“, sagte die Staatsministerin. Solche Berichte könnten Vorurteile schüren oder auch bestätigen. {Quelle: www.welt.de} 

 

 

Ein Kommentar von Herrn Kemmer

 

Diese Frau ist einfach nur noch faktenresistent. Da stellt sich der arabische Frühling rund um Europa als totaler islamistisch-demokratischer Rohrkrepierer heraus und Frau Böhmer meint, diesen destruktiven islamischen Geist von Europa fernhalten zu können durch irgendwelche Integrationsmaßnahmen. Solche Berichte, Frau Böhmer, bestätigen nur die „Vorurteile“, weil diese Vorurteile nämlich keine solchen sind, sondern Tatsachen! Sie will nicht verstehen, dass viele Muslime sich nicht in eine von Menschen gemachte und deshalb als teuflische Staatsform angesehene Demokratie integrieren lassen wollen. Dafür ist deren islamisches Gesichtsfeld zu sehr auf islamisches Recht sowie auf den janusköpfigen Propheten und das entsprechende Gottesbild verengt fokussiert. Unsere Staatseliten wollen noch immer nicht einsehen, dass der Islam keine reine Religion darstellt, sondern eine Religionsideologie mit politischem Rechts- und Gesellschaftswesen. Es ist hanebüchen und im Grunde blauäugig, die Integrationsleistungen von Muslimen auf Deutschkenntnisse zu beschränken. Frankreich kennt keine Sprachschwierigkeiten, wohl jedoch die gleichen Probeme wie hier in Deutschland. Solange die Gruppen hier nicht miteinander leben wollen, solange eine Gruppe ihren Mitgliedern verwehrt aus religiösen oder kulturellen Gründen Mitglieder anderer Gruppen zu heiraten, so ist die ganze Integrationsmühe vergeblich. Solange eine Gruppe meint, dass die Mitglieder der anderen Gruppe in ihrer Person weil nicht islamgläubig, minderwertig sind, solange berichten wir nicht von Vorurteilen, sondern von Ausgrenzungsdenken der islamischen Gruppe ausgehend.

 

Fragen sollte Frau Böhmer doch einmal alle Muslime, ob die Nichtmuslime in die Hölle kommen. Sie wird ein einstimmiges und negativ beeindruckendes  „Ja“ erhalten. Frau Böhmer scheint nicht in der Lage zu sein, in religiösen Dimensionen denken zu können.  Wer im Islam der Hölle zugesprochen wird, ist minderwertig. Und genau das soll das Kopftuch nach außen ausdrücken: Alle Frauen, die kein Kopftuch tragen, sind minderwertige Höllenbewohner und gleichzeitig sendet dieses Kopftuch ein Signal aus, welches zu verstehen gibt, dass sich kein ungläubiger Mann diesen Damen zu nähern hat. Ausgrenzung nicht nur in der geistigen Haltung, Frau Böhmer, sondern konkret nach außen getragen. Eine in ihren Grundzügen faschistoide Religionsideologie kann eben kein gutes Bild abgeben, wenn Journalisten nicht einseitig beschönigend berichten wollen. Der Islam ist eben auf Gewalt und Ausgrenzung aufgebaut. Ohne diese Säulen wäre der Islam schon längst nicht mehr existent. Nicht umsonst ist die rechtliche Frauenunterdrückung einschließlich der Polygamie im Islam Gesetz. Sie sorgen dafür, dass sich durch die demographischen Verhältnisse in islamischen Ländern exorbitant in Richtung Überbevölkerung entwickeln. Diese wiederum sind Grundlage für Arbeitslosigkeit, die einhergeht mit Armut und Bildungslosigkeit. In islamischen Ländern kommt betreffend die Bildung noch die Schmalspurbildungspolitik „Koranschule“ negativ erschwerend hinzu, die ebenfalls unbeobachtet in Deutschland ebenfalls agieren können.   Wer diese einfachen Tatsachen als führendes Politikmitglied nochi mmer nicht sehen will, ist eine glatte Fehlbesetzung im Amt.

 

Sie übersieht ferner, dass Deutschland es speziell mit der türkischen Mentalität des Nationalstolzes und der Erdoganschen und mithin DITIBschen Reislamiseirungsdoktrin zu tun hat. Sie weigert sich, die anitjüdischen, aber auch antideutschen Sprüche vieler junger türkischer und arabischer Migranten irgendeine Bedeutung zuzumessen. Die Antwort auf die Gülenschen Türkenschulen heißt Schließung. Diese Schulen sind der Beweis dafür, dass die Türkei hier in Deutschland eine eigenständige türkische nationalstolze Filiale sieht. Wer dazu nicht in der Lage ist, ist für diesen Posten eben ungeeignet. Sie sorgt mit ihrer Politik dafür, dass sich die Entfremdung beider Kulturen fortsetzt, weil sie keine oder nur zu wenige Integrationsleistungen von den Einwanderern aus der Türkei und aus anderen muslimischen Ländern fordert. Deutschkenntnisse reichen dabei absolut nicht aus. 

 

Im Übrigen ist nicht zu übersehen, dass nicht nur qualifizierte junge Deutsche aus Deutschland abwandern, sondern auch türkische qualifizierte Menschen. Ist doch auch klar. Sie sind eben nicht bereit, sich für ein Land ins Zeug zu legen, das Leistung bestraft, indem es sich einen exorbitanten Sozialstaat leistet und gewolltes Nichtstun belohnt (hier sind nicht die in Not geratenen auch muslimsichen Menschen gemeint!). Deutschland hat es noch nicht geschafft, junge Menschen in einen Arbeitsprozess einzubinden, in dem die Lebensplanung mit Kind eine Rolle spielen kann. Solange Zeitverträge und Minijobs den Jobmotor darstellen und somit die Statistik  die wahre Zahl der Arbeitslosen weglügt, solange wird sich an den wirtschaftlichen Verhältnissen nichts ändern.

 

Im Übrigen fragen wir doch einfach einmal die Unternehmen, die Auszubildende einstellen. Die schulischen Qualitäten sind in vielen Bereichen gesunken. Die Ursachen dieser Tatsachen möge durch die Politik ergründet werden.

 

 

Sehen Sie, wer seine Hand in den Rücken dieser Männer steckt, um sie zum Tanzen und Singen zu bringen? 

 

 

Wahlen in Ägypten machen „Islamisten“ stark

 

Muslimbrüder und radikalislamische Salafiten liegen vorn – das ist der Trend bei den Parlamentswahlen in Ägypten.

Nach jahrzehntelanger Herrschaft von Despoten suchen viele Araber ihr Heil in der Religion. Der Westen wird sich an islamistische Regierungen als Partner gewöhnen müssen.

 
Bei der ersten Runde der ägyptischen Parlamentswahlen scheinen sich zwei islamistische Parteien an die Spitze gesetzt zu haben. Nach den am Donnerstag veröffentlichten inoffiziellen Ergebnissen soll die Partei der Muslimbrüder, „Freiheit und Gerechtigkeit“, mehr als 40 Prozent der Stimmen erhalten haben. Auf dem zweiten Platz landete danach die radikalislamische „Partei des Lichts“, die in einigen Provinzen mehr als 30 Prozent der Stimmen auf sich vereinen konnte. Die von linken und liberalen Parteien gebildete „Ägyptische Allianz“ lag in den meisten Bezirken auf dem dritten Platz.
Damit scheinen die Weichen für die Zukunft des bevölkerungsreichsten arabischen Landes gestellt: Ägyptens erstes Parlament nach 30 Jahren Diktatur scheint von den Islamisten dominiert zu werden. Bestätigt sich der Trend, werden die Frommen maßgeblich bestimmen können, wie die neu auszuarbeitende Verfassung Ägyptens aussehen wird. Nun ist es eigentlich noch viel zu früh, von einem Wahlergebnis zu sprechen: Ägypten hat sich für seinen ersten Urnengang in Freiheit ein geradezu absurd kompliziertes Verfahren verordnet. Danach gaben am Montag und Dienstag etwa ein Drittel der Bürger jeweils drei Stimmen ab, eine für eine Liste, zwei für Einzelkandidaten. Über die Listen werden zwei Drittel der Sitze im Parlament besetzt, nur ein Drittel der Mandate sind Einzelkandidaten vorbehalten.

 

Die am Donnerstag veröffentlichten Resultate bezogen sich nur auf die Einzelkandidaten, also auf etwa 11 Prozent der zu besetzenden PLätze im Parlament. Die genaue Verteilung der 498 Sitze wird erst am 13. Januar bekanntgegeben. Ende Juni wird dann ein neuer Präsident gewählt. Der Militärrat, der nach Mubaraks Sturz faktisch die Führung des Landes übernahm und sich mit teils gewaltsamen Massenprotesten konfrontiert sieht, wird an der Macht bleiben, bis der zivile Präsident gewählt ist. Der Trend zum Islam, der sich jetzt abzuzeichnen scheint, kommt nicht überraschend. Das Überangebot von Listen und Kandidaten – etwa 6000 Männer und Frauen sowie mehr als 400 Listen buhlen um die Gunst der Wähler – begünstigte vor allem die etablierten Muslimbrüder, deren Namen seit Jahrzehnten geläufig und vertraut sind. Auch die schlechten Erfahrungen mit der von Mubarak etablierten Kleptokratie trieb die Ägypter in Scharen in die Arme der Religiösen, die im Ruf stehen, nicht zu stehlen.

 

Wahlverlierer sind die Jugendgruppen der Revolution

Die grüne Islam-Welle ist auch das Ergebnis einer vor mehr als 20 Jahren von Saudi-Arabien begonnenen und mit viel Geld unterfütterten Frömmigkeitskampagne. Ihre Führer sind in den allermeisten Fällen keine militanten Islamisten mit Sympathien für al-Qaida. Es sind die bürgerlichen Frömmler, die das Glücksspiel verbieten und Studentinnen mit Gesichtsschleier, die das Recht auf einen Studienplatz erstreiten wollen. Das Fundament für ihren Erfolg an der Urne legten die Muslimbrüder in jahrzehntelanger wohltätiger Arbeit an der Basis. Dass das Regime Mubaraks sich kaum um die ärmsten Ägypter – jeder vierte am Nil lebt von weniger als zwei US-Dollar am Tag – kümmerte, spielte den Brüdern in die Hände. Die Organisation konnte bei diesen Wahlen auf eine loyale und dankbare Gefolgschaft bauen. Als Verlierer der Abstimmung scheinen die Jugendgruppen, die während der ägyptischen Revolution tonangebend waren, dazustehen. Sie hatten es in den vergangenen Monaten versäumt, sich in den ägyptischen Polit-Betrieb einzugliedern. Ob sie ihre Niederlage hinnehmen, wird ein Gradmesser dafür sein, wie ernst es die jungen Leute mit der Demokratie meinen. Die oppositionelle Gruppe „6. April“ rief ihre Anhänger auf ihrer Facebook-Seite jedenfalls dazu auf, ruhig zu bleiben. „Keiner sollte wegen des Siegs einer Liste oder einer Strömung besorgt sein. Dies ist Demokratie und diese große Nation wird nicht zulassen, dass irgendjemand sie erneut missbraucht.“

 

Kritiker fürchten, dass die Islamisten eine Mehrheit im Parlament dazu nutzen könnten, umstrittene Aspekte des islamischen Rechts in der Verfassung zu verankern. Eine allzu konservative islamische Rechtsprechung könne den für Ägypten immens wichtigen Tourismus beeinträchtigen. Auch sorgen sich Ägyptens Christen – etwa zehn Prozent der 80 Millionen Ägypter sind Kopten – um ihre Zukunft am Nil, sollte das Land einen Rechtsruck erleben. Sprecher der Muslimbrüder bemühen sich seit langem, diese Sorgen zu zerstreuen. Nur eine „verrückte Gruppe“ würde darauf kommen, den Alkohol zu verbieten oder Frauen dazu zu zwingen, Schleier zu tragen, sagte Ali Khafagi von der „Freiheit und Gerechtigkeit“-Partei der Brüder am Mittwoch.

 

Dieser Typ war ein NDP-Mitglied – Jetzt ist er mit Bart ein Kandidat für salafistische Elnour-Partei

 

 

Diktatoren werden von islamistischen Regierungen ersetzt

Dass die Diktatoren des Nahen Ostens nach dem Arabischen Frühling nun einer nach dem anderen von frei gewählten, islamistischen Regierungen ersetzt werden, entbehrt nicht einer gewissen Ironie. Denn der jüngste Wahlsieg der Islamisten in Tunesien und Marokko und deren gutes Abschneiden jetzt in Ägypten bestätigen die Prognosen der abgesetzten Despoten der Region. Diese hatten jahrelang gewarnt, dass ihre Völker islamistisch wählen würden, sollte man sie frei entscheiden lassen. Über Dekaden bemühten die Herrscher der arabischen Welt das Schreckgespenst des politischen Islam, um sich den Westen gewogen zu halten. „Die oder wir“, war ihre Drohung, mit der sie sich westliches Geld und Militärhilfe sicherten. Westliche Mächte – vor allem die USA pflegen enge Beziehungen zu Ägypten – werden sich den neuen Realitäten in Nahost anpassen müssen. Ein Manöver wie das 2006, bei dem der Westen erst eine demokratische Wahl in Palästina unterstützte, um dann deren Ergebnisse zu ignorieren, als sie von der radikalislamischen Hamas gewonnen wurde, ist heute nicht mehr möglich. Spätestens mit den wichtigen ägyptischen Wahlen ist der Islamismus salonfähig geworden.

 

Die kommende Generation der Führer Arabiens wird Bart tragen, der Westen wird sich damit arrangieren müssen. Katars Ministerpräsident Scheich Hamad Din Dschassim al-Thani mahnte am Donnerstag, die Islamisten seinen die nächsten Entscheidungsträger in der arabischen Welt, der Westen täte gut daran, sie zu umarmen. „Wir sollten sie nicht fürchten, lasst uns mit ihnen zusammenarbeiten“, so Scheich Hamad gegenüber der „Financial Times“. Moderate islamische Gruppen könnten dabei helfen, den Extremismus einzudämmen. {Quelle: www.spiegel.de – Aus Kairo berichtet Ulrike Putz}

 

2 Responses to “ZDF: Ägypten wird zum Scharia-Staat”

  1. Ibrahim Says:

    Schlimme Bilder in dem ZDF Bericht! Er gibt die Wahrheit wieder die verrückten Leute der Salafisten sind doch total krank!
    Die Salafisten leben im Mittelalter! Ich finde es schlimm das es solche Menschen gibt!

    Gott verändere Sie und lass diese Menschen Jesus Christus der Wahrheit folgen damit sie gerettet werden!

    Der Islam bzw. die Salafisten und Wahabiten sind wirklich Menschen die Satan folgen!

    Bitte Gott (Allah) rette diese Menschen! Damit Sie die Liebe von Jesus Christus spühren und gerettet werden! AMEN (AMIN)

  2. quarksalber Says:

    hallo, hier mal ein Film zur Muslimbruderschaft in Europa,
    nur für Leute mit starken Nerven


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