kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Koptisch-katholischer Bischof Johannes Kolta 11. Dezember 2011

Filed under: Islamischer Terror,Koptenverfolgung — Knecht Christi @ 18:40

 

Wir lehnen den Tribut grundsätzlich bis zum Martyrium ab – Der Allahstaat hat in allen islamischen Ländern versagt!

Seine Exzellenz Bischof Johannes Kolta von der koptisch-katholischen Kirche und Stellvertreter des koptisch-katholischen Patriarchats war zu Gast bei der Sendung „Masr Elgadida – das neue Ägypten“ auf dem TV-Sender Alhayat, welche von Mouataz Eldemerdasch moderiert wird. Bischof Johannes Kolta antwortete sehr klar und mutig auf die Fragen, die an ihn bezüglich des Sieges der islamischen Parteien gerichtet wurden. Die erste Frage betraf die Aussagen der Salafisten und Anführer der Terrorpartei Gamaa Islamia, dass die Christen entweder den Tribut entrichten oder das Land verlassen müssen. Die Antwort des koptisch-katholischen Bischofs war mehr als deutlich: „Wir werden es bis zum Martyrium ablehnen“! Bischof Johannes Kolta fügte hinzu: „Wir werden uns erst an Alazhar und die moderaten Moslems wenden, um unsere Rechte zu schützen. Die Gerichte und das Parlament werden anscheinend nichts an der Misere ändern, weil sie in den Händen der islamischen Parteien und unter ihrer Kontrolle sein werden. Keinesfalls wenden wir uns an UN oder irgendeine ausländische Macht, weil es nichts bringt. Und wenn das alles nichts bringe, zahlen wir unser Blut dafür, dass man uns nicht in die Zeit zurückversetzt, während denen wir versklavt wurden. Wir schreiben bald 2012 und den Tribut wurde Mitte des 19. Jahrhundert abgeschafft. Wir sind der Ursprung dieses Landes und keine Gastarbeiter oder Immigranten“.

 

 

Was sagen Sie zum Vorwurf, dass die katholischen Schulen die Schüler missionieren?
Bischof Johannes Kolta: „80% der Schüler, der Lehrer und Verwaltung unserer 170 Schulen sind Moslems! Sie alle leben mit und unter uns sehr friedlich. Niemand hat diesen Verdacht geschöpft oder ansatzweise erwähnt. Ich weiß, dass dieses Gerücht auf vielen Zeitungen verbreitet wurde. Aber ich beruhige alle Moslems und Gott ist mein Zeuge, dass wir in unseren Schulen keine Missionstätigkeit vornehmen. Wir verbreiten lediglich den Glauben an Gott und verankern die humanitären Werte wie Liebe, Sauberkeit, Ordnung und Zivilisation“. 

 

Haben Ägypter unter dem Vorwand der Religion gewählt?
Bischof Johannes Kolta: „Nicht nur aufgrund der religiösen Zugehörigkeit, sondern aus wirtschaftlichen (Bestechungen der Moslembrüder und Salafisten), freundschaftlichen und persönlichen Gründen haben viele Ägypter votiert. Sie haben mich gefragt, warum die Salafisten und Anführer der Gamaa Islamia die Demokratie, Liberalismus und Säkularismus als Unglaube und Satanswerk anprangerten. Nehmen Sie den Vatikan an! Er ist ein Staat und sogar Mitglied bei den UN. Der Vatikan aber hat keine politische Macht und mischt sich in der Politik nicht ein. Dasselbe tut die Kirche in der ganzen Welt. Die Religion wird von der Politik getrennt. Säkular und liberal heißt, dass man in einer Zivilisation lebt, wo Regeln und Gesetzte die Oberhand haben, und nicht die Religion! Warum diese Überheblichkeit der Christen und Moslems? Es gibt mehr als die Hälfte der Menschen dieses Planeten, die anderen Religionen oder Glaubensrichtungen angehören. Die Macht verdirbt den Frieden“.

 

 

 

Am Telefon war Nader Bakar der „offizielle Sprecher der Salafisten“ an der Sendung beteiligt. Seltsamerweise übte er Kritik an Bischof Johannes Kolta wegen dem Begriff „Martyrium“, welcher der Meinung dieses Sprechers der Salafisten Panikmache sei. Bischof Johannes erwiderte: „Ihr habt uns Kopten in Panik versetzt. Damit haben wir nicht angefangen. Die Medien sind von euren Aussagen überfüllt“. Taqiyyamäßig sagte Bakar: „Es ist Quatsch, dass wir den Nicht-Moslems den Tribut auferlegen würden“. Bakar wollte denselben Fehler von seinem Chef Abd Elmänem Elschahat, den sie Löwe der Sunna nennen, nicht wiederholen, der eine Niederlage bei den Wahlen in Alexandria erlitt, als er diese und vieles mehr auf allen TV-Kanälen sagte. Bakar meint, dass Elnour-Partei nicht für die Aussagen anderer Salafisten verantwortlich, und dass sie nicht den Tribut einführen werden.

 

Bischof Johannes Kolta appellierte an alle Moslems, die anderen als Menschen zu sehen. Diesen Appell richtete er auch an alle Ägypter. Denn Gott schickte die Propheten mit seinen Geboten, um das alltägliche Leben zu regeln, und zwar zugunsten aller Menschen: nicht für eine Menschenklasse oder eine bestimmte Gruppe, sondern für jeden Menschen. Der Glaube hilft dem Menschen, sein Leben vernünftig zu gestalten, ohne ihn zu etwas zu zwingen. 

 

 

 

 

 

 

3 Responses to “Koptisch-katholischer Bischof Johannes Kolta”

  1. Via Dolorosa Says:

    Patriarch Antonios Kardinal Naguib: Christen in Ägypten.

    Ich wische meine Tränen ab. Immer muss ich weinen, wenn ich Blut fließen sehe, bei den Angriffen auf Kirchen und Christen seit den 80er Jahren, und später gegen die Jugend der Revolution des 25. Jänner

    http://www.christenverfolgung.net/2011/12/12/patriarch-antonios-kardinal-naguib-christen-in-agypten/

  2. Unsere Medien in der Schweiz und in ganz Europa sind Monopolmedien und die Redaktoren
    berichten leider nicht neutral und breit, denn in den Universitäten sitzen linke Lehrer und
    Professoren, die unsere Jugend politisch total beeinflussen. 99% der Linken – ganz egal wo –
    sind für die Islamisierung und tun alles dafür, weil sie erkannt haben, dass nur so Staaten im
    Staate entstehen, die das Ende unserer christlich ausgerichteten Nationalstaaten bedeuten
    werden. Wir haben versagt und versagen heute noch. Ganz schlimm aber sind unsere Kirchen,
    sie praktizieren einen „interreligiösen Dialog“, der den Muslimen gemäss Koran niemals mög-
    lich ist und suggerieren so den Christen, mit Muslimen kann man friedlich und in einem christ-
    lichen Staate zusammen leben – das ist ein Verbrechen unserer Geistlichkeit und ein Verrat an
    unseren Glaubensbrüdern, die weltweit verfolgt und ermordet werden – durch Moslemhand!

  3. marcello moser Says:

    Es gibt eine Prophetie aus dem 5. oder 6. Jahrhuntert, als der Islam entstand, welche in einem deutschen Museum gelagert ist. Darin wird festgehalten wie der Islam entsteht und wie er sich verbreitet und — wie er durch astrale Einflüsse zum Christentum sich bekehrt. Wie die Moslems aber auch ganz gläubige Christen werden und den schon Christen zum guten Vorbild werden. Nur ein ganz kleines Häuflein ganz fanatischer Moslems werden sich im Norden Afrikas zurückziehen. Leider habe ich das Buch nicht mehr in dem ich dies gelesen habe, und in welchem Museum die Bulle liegt. Aber ich bin überzeugt, dass all das Leid und das Martyrerblut diese Prophetie beschleunigt welche uns Christen durch die Moslems angetan werden. Es gäbe dazu noch sehr viel zu sagen — aber beten wir für die Bekehrung resp. wahre Einsicht der Moslems. Aegypten ist das Land der Hl. Familie, wo sie vor 2000 Jahren zurückgesogen hat. Aegypten ist sehr stark im Herzen Mariens verankert. Sie wird helfen !!


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