kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

2800 “Ehrenverbrechen” in Großbritannien 11. Dezember 2011

Filed under: Islamische Schandtaten — Knecht Christi @ 23:43
 
Die Polizei in Großbritannien berichtet von 2823 “Ehrverbrechen” im letzten Jahr, was eine Steigerung von rund 50% gegenüber dem Vorjahr bedeutet. Gemeint sind Bedrohungen, Entführungen, Säureattacken, Körperverletzung, Zwangsehen, Verstümmelung und Mord. Dies berichten der linke Guardian und die BBC. Die Zahlen kommen von der “Iranian and Kurdish Women’s Rights Organisation” (IKWRO), die sie bei der Polizei abgerufen hat. Sie sind aber nicht vollständig. Die Frauen-NGO hat nämlich nur aus 39 Polizeidistriken Statistiken bekommen, 13 haben nicht geantwortet, da sie diese Straftaten offenbar nicht gesondert ermitteln. Die Zahl der Fälle dürfte also über 3000 liegen. In London haben sich diese Straftaten mit 495 mehr als verdoppelt. Insgesamt wird angenommen, daß diese Zahlen aber nur die Spitze des Eisbergs sind, da sich die meisten Opfer aus Angst nicht melden. Im Vereinigten Königreich sind die Pakistanis die stärkste moslemische Einwanderergruppe. Hier ein aktueller Ehrenmord-Fall! Das Foto zeigt einen anderen Fall, die ermordete Banaz Mahmod, die bis auf den heutigen Tag Wellen schlägt! Sollte der gewalttätige Islam je in Eurabien scheitern, dann sind es die Muslimas, denen wir das zu einem Gutteil zu verdanken haben. {Quelle: www.pi-news.net}
 
 
 
 

Wenn Forscher die fatale Rolle des Islam leugnen

 

Ungereimtheiten in einer Studie zum Thema Zwangsheirat: Über den bizarren Versuch von Migrationsforschern, den Islam als kulturell unbedeutend zu erklären.

 

 

Die zufällige Zahl von 3345 hilfesuchenden Frauen, die sich im Jahr 2008 von Zwangsverheiratung bedroht fühlten oder betroffen waren, ist erschreckend. Es wirft ein Schlaglicht auf ein fortwährendes Drama, das erstmals durch eine Studie des Familienministeriums empirisch untersucht wurde. Wird hier doch die von Islam-, Migrantenverbänden und Migrationsforschern verbreitete Legende, es handele sich bei Zwangsehen um Einzelfälle, zu Grabe getragen. Es sind meist junge Frauen, die zur Schule gehen, sie sind Migranten der xten Generation und Muslime. Und oft werden sie zur Heirat in die Heimat der Eltern verschleppt. Und doch ist dies nur die Spitze des Eisbergs. Die die Untersuchung durchführende Lawaetz-Stiftung kommt auf diese zufällige Zahl, nachdem sie 1500 Beratungsstellen angefragt hatte und von 830 eine Antwort erhalten hat. Selbst die Forscher gehen davon aus, dass nur die Mutigen Hilfe gesucht und gefunden haben, und erklären schlicht, die Dunkelziffer von Zwangsverheiratungen in Deutschland sei nicht einzuschätzen. Ja selbst eine Auskunft darüber, wie groß denn die von Zwangsheirat potenziell bedrohte Gruppe ist, mochten sie nicht preisgeben. Denn um diese „Risikogruppe“ zu benennen, hätten sie gleich zwei Scheuklappen ablegen müssen. Die eine ist die Weigerung anzuerkennen, dass Zwangsheirat auch etwas mit einer kulturellen Disposition zu tun hat.

 
Fast alle Ratsuchenden haben Migrationshintergrund: Zwar wird festgestellt, dass fast alle Ratsuchenden einen Migrationshintergrund und 83 Prozent als Religion den Islam angeben haben. Dieser Zusammenhang „dürfe uns nicht kalt lassen“, sagte Familienministerin Schröder. Eine zweite Scheuklappe und Schwäche der Studie hat auch mit der eingeschränkten Sichtweise zu tun, die Kultur des Islams bei der Betrachtung des Problems nicht zu berücksichtigen. Hierbei geht es konkret um die Abgrenzung von Zwangsehe zur arrangierten Ehe. Die Forscher möchten die Unterscheidung zwischen diesen Formen der Eheanbahnung im subjektiven Empfinden der Betroffenen ziehen. Eine arrangierte Ehe ist für sie demnach in Ordnung und dann nicht zu untersuchen, wenn die Braut dem von den Eltern ausgesuchten Ehemann zustimmt.

 
Religionszugehörigkeit als „leere Variable“: Dieser Ansatz besteht darauf, die Angelegenheit als individuelles Problem zu betrachten und weigert sich, gesellschaftliche Strukturen oder kulturelle Dimensionen wie Gruppenzwang zu berücksichtigen. Religionszugehörigkeit sei, so der Beirat der Studie, eine „leere Variable“, also uninteressant. Dass es nachgewiesenermaßen einen „Zwang zur Ehe“ in der islamischen Kultur gibt, wird von diesen Wissenschaftlern geleugnet. Sexualität ist im Islam bekanntermaßen nur in der Ehe legitim, und – ob freiwillig oder mit Druck – die Eltern haben ihre religiöse Pflicht erst erfüllt, wenn sie die Kinder verheiratet haben. Wer die gesellschaftliche Dimension von Religion negiert, macht einen methodischen Fehler, kommt in der Analyse zu schrägen Ergebnissen und zieht die falschen Schlüsse. Ich bin mir sicher, das Ergebnis einer empirisch sauberen Erhebung über Zwangs- und arrangierte Ehen mit dieser Fragestellung wäre weitaus dramatischer, als die Studie jetzt vorgibt. Grund für diesen wissenschaftlichen Unsinn ist der wissenschaftliche Beirat der Studie. Die dort unter anderem versammelten Professorinnen Ursula Boos-Nüning, Birgit Rommelsbacher und Gaby Straßburger und ihre Mitstreiter in den Instituten setzen seit Jahren alles daran, die „Kulturalisierung“ von Integrationsproblemen speziell auch der Heiratspraxis zu verhindern. Sie meinen jetzt der Ministerin in einer Protestnote unterstellen zu müssen, man habe sie hintergangen, weil entgegen ihrem ausdrücklichen Votum der Islam in der Bewertung von Zwangsheirat erwähnt wurde. Der Islam hat nach Auffassung dieser Universitätsprofessorinnen kausal mit Zwangsheirat nichts zu tun, wer anderes behauptet wird von den Migrationsbeamten „zwangsrelegiert“. Nach dem Motto: Was erlauben Sie sich, Frau Ministerin.

 
Monokausale Definitionen: Auch die Forscher der Lawaetz-Stifung haben sich offenbar gegen diese Peer-Group nicht wehren können. Die monokausale Definitionen der Studie zeigen wie diese Migrationsforscherlobby in der Lage ist, Wissenschaft zu ideologisieren und wie immer Integrationsprobleme zunächst auf ein soziales, wenn dies nicht hilft auf ein ökonomisches und nun auf ein Bildungsdefizit zu reduzieren. Und wenn das nicht hilft, bemüht man die „Stammesgepflogenheiten“ als Ursache, ohne zu fragen, woher Tradition kommt und wer sie legitimiert. Und warum die Lage der Frauen und die Heiratspraxis sich in islamischen Gesellschaften weltweit so ähneln. Gehören die alle einem Stamm an? Eine naiv-romantische Vorstellung von gesellschaftlichen Strukturen und Verhalten, die an deutschen Universitäten Blüten treibt. Trotzdem: Die Studie ist zu begrüßen, weil sie erstmals aufzeigt, dass wir es bei Zwangsehen mit einem weitverbreiteten Missstand und Straftaten gegen Frauen zu tun haben, dass sie Gewalt in Familien ausgesetzt sind, dass nicht nur die ökonomisch Schwachen, nicht nur die Ungebildeten Täter wie Opfer sind.

 

Deutscher Pass schützt nicht vor Zwangsheirat: Und sie macht deutlich, dass die deutsche Staatsangehörigkeit oder die deutsche Sprache nicht vor Zwangsverheiratung schützt und auch als Integrationsparameter nur bedingt tauglich ist. Zumindest – das ist ein schwacher Trost – versetzen Sprachkenntnisse die Betroffenen eher in die Lage, Hilfe zu holen. Die Integrationsbeauftragte Maria Böhmer und die Familienministerin Kristina Schröder wollen ein bundesweites Hilfetelefon einrichten und die Aufklärung vor allem an Schulen verstärken. Das ist sehr zu begrüßen, denn Zuspruch, Aufklärung, die Kenntnis der eigenen Rechte und die Gewissheit, dass Lehrer, die Polizei, Freunde und Nachbarn einen verstehen und schützen werden, ist enorm wichtig, um durchzusetzen, dass jeder Mensch das Recht hat selbst zu entscheiden, ob, wann und wen er heiraten will. {Quelle: www.welt.de}

 

 

 

Ehrenmorde 2011

www.ehrenmord.de

 

Ali Ahmed Omar – geboren: 1982 – erstochen: 7. Januar 2011
Wohnort: Kiel – Herkunft: Opfer: Irak/Kurde; Täter: Libanon
Kinder: 1 Tochter (zur Tat 3 J.) – Täter: 5 Männer aus dem Libanon (21-45 J.)

Ali ist ein junger Kurde, der 2001 aus dem Irak nach Deutschland kommt. Er ist gelernter Tischler und arbeitet erst als Fahrer, dann als Friseur in Kiel. Im Jahr 2006 heiratet er eine 22jährige Deutsche. Alis bester Freund heiratet ihre Schwester. Ali und seine Frau bekommen eine Tochter. Im Mai 2008 trennt er sich ohne Angabe von Gründen. Später stellt sich heraus, dass er sich in die Libanesin Nera verliebt hat. Diese ist nach islamischem Ritus mit einem anderen Mann verheiratet und hat eine dreijährige Tochter. Nera verlässt ihren Mann und zieht am 31. Dezember 2010 zu Ali. Eine Woche später wird er ermordet. Denn ihr Exmann betrachtet Nera noch als sein Eigentum. Sein Name lautet offiziell Sliman Ganel Kadir, aber man vermutet, dass der Name falsch ist. Er gibt an, aus dem Irak zu stammen, kommt aber wohl aus dem Libanon. Sliman ruft 4 Brüder seiner Exfrau zusammen und ersticht Ali am 7. Januar 2011 in einer Bäckerei im Kieler Problemstadtteil Gaarden. Augenzeugen sprechen von einer regelrechten Hinrichtung, bei der das Opfer in die Knie gezwungen wurde. Ali erliegt im Krankenhaus seinen Verletzungen. 19 Stiche werden gezählt.  Die Tat ist von einer Überwachungskamera in der Bäckerei aufgezeichnet. Ali wird im Irak beigesetzt. Der Täter wird eine Woche nach der Tat in Stuttgart festgenommen. Drei Brüder stellen sich später der Polizei. Ein vierter wird am Tag darauf in Kiel verhaftet. Der Ermordete hinterlässt eine dreijährige Tochter mit seiner deutschen Frau. Später stellt sich heraus, dass Ali bereits mehrfach bedroht worden war und deswegen auch bereits einen Anwalt kontaktiert hatte. Seine Anzeige hatte er aber zurückgezogen. Seinen Partnerinnen gegenüber war Ali wohl auch gewalttätig. Im Juni 2011 erhebt die Staatsanwaltschaft Anklage wegen Mordes gegen alle 5 Täter. Am 6. Oktober beginnt der Prozess. Alis Tochter und ihre Mutter sind Nebenklägerinnen. Da Nera weiterhin bedroht wird, steht hier nicht ihr richtiger Name.

 

 

Martina Kreutzer – geboren: 1987 – erstochen: 24. Januar 2011
Wohnort: Krefeld – Herkunft: Opfer: Deutschland; Täter: Türkei
Kinder: 2 (zur Tat 18 Mo., 3 J.) – Täter: ihr Lebensgefährte Sinan Emre (21 J., in Deutschland geboren)

Etwa 2006 lernen sich Martina und Sinan (der in Krefeld geboren ist und türkische Eltern hat) in der Schule kennen. Sie bekommen zwei gemeinsame Kinder. Es gibt viel Streit, vermutlich auch körperliche Misshandlung. Daher entscheidet sich Martina Anfang 2011, ihren Lebensgefährten vor die Tür zu setzen. Am 21. Januar geht sie zum Kaffeetrinken zu ihrer Mutter. Danach kehrt sie zurück, um nachzusehen, ob Sinan sich an die Vereinbarung gehalten hat und ausgezogen ist. Doch er ist noch da. Die beiden beginnen zu streiten. Als der Lebensgefährte von Martinas Mutter anruft, um nachzuhören, ob alles in Ordnung ist, bittet sie ihn, sofort zu kommen. Dann wird die Verbindung unterbrochen. Sinan sticht mit einem Fleischermesser 20mal auf Martina ein. Sie schleppt sich ins Treppenhaus und stürzt. Dort wird sie vom Lebensgefährten ihrer Mutter gefunden. Kurz später stirbt sie im Krankenhaus. Der Täter wird vor seinem Elternhaus gefasst. Nach erstem Leugnen gesteht er die Tat und gibt Drogenprobleme an. Er ist unter anderem wegen Raubes vorbestraft. Dass er sich nicht bemüht, einer geregelten Arbeit nachzugehen, soll auch Grund der Auseinandersetzungen gewesen sein. Die Kinder von Martina und Sinan werden zu den Großeltern gebracht. Im Juli 2011 wird Sinan zu 7jähriger Haft verurteilt. Als Begründung wird auch seine sehr niedrige Intelligenz angegeben.
 

 

 

Fathia el Q. – geboren: 1969 – erstochen: 18. Februar 2011
Wohnort: Düsseldorf – Herkunft: Marokko – Kinder: 1 Tochter, 1 Sohn (beide erwachsen)
Täter: ihr Exmann Hassan M. (zur Tat 42 J.)

Fathia heiratet einen Mann und bekommt einen Sohn mit ihm. Als der Ehemann stirbt, heiratet sie in Spanien einen Marokkaner, mit dem sie eine Tochter bekommt. 2008 zeigt sie ihn wegen Körperverletzung an, 2009 lässt sie sich scheiden. Der Sohn lebt in Marokko. Fathia lebt bei ihrer Tochter in Spanien. Im November 2010 zieht Fathia von Barcelona nach Düsseldorf, vermutlich, weil sie von ihrem Exmann angegriffen und mit dem Tod bedroht wird. In Düsseldorf lebt ihre (deutsche) Mutter und ihre Schwestern. Am 18. Februar 2011 ersticht Fathias Exmann sie auf offener Straße. Zeugen alarmieren den Notarzt. Fathia stirbt im Krankenhaus an ihren Verletzungen im Bauch. Der Täter entkommt. Später sagt ein Zeuge aus, im Januar habe ein Nordafrikaner auf derselben Straße mit einem Foto nach Fathia gesucht. Vier Tage nach dem Mord wird der Exmann in Spanien gefasst. Er gilt als dringend tatverdächtig. Ein weiterer Zeuge meldet sich, Fathia habe ihn zwei Wochen zuvor um Hilfe gebeten, weil ihr Exmann gedroht habe, er würde sie töten, wenn sie nicht zum ihm zurückkehre.

 

 

 Zorica H. – geboren: 1990 – erstochen: 20./21. Februar 2011
Wohnort: Taufkirchen/Oberbayern – Herkunft: Opfer: Bosnien; Täter: Türkei
Kinder: sie war hochschwanger – Täter: Harun A. (zur Tat 18 J., in Deutschland geboren)

Zorica jobbt in Diskotheken und Supermärkten und wird schwanger von einem Umschüler und früheren Verkäufer aus Erding namens Harun. Er hat einen deutschen Pass und türkische Wurzeln. Eine Beziehung gibt es wohl nicht oder nur kurz. In der Nacht vom 20. auf den 21. Februar 2011 kommt Harun in Zoricas Wohnung, möglicherweise, weil die werdende Mutter über Unterhaltszahlung sprechen möchte. Später sagt ein Polizeisprecher, der Täter habe sich „tief in seiner Ehre gekränkt gefühlt.“ Harun fesselt Zorica und sticht – mit „unglaublicher Brutalität“ und „äußerster Grausamkeit“, wie es später heißt – 165mal auf sie ein. Er tötet damit die Mutter und die ungeborene Tochter. Nachbarn alarmieren am nächsten Mittag die Polizei. Auf der Suche nach dem Kindsvater finden die Beamten Harun in seiner Wohnung. Nach anfänglichem Leugnen gesteht er die Tat. Nach Jugendstrafrecht, das oft bei Ehrenmorden angewendet wird, drohen ihm 10 Jahre Haft. Bei einer weiteren Vernehmung gibt Harun an, er habe gemeinsam mit einem 20jährigen Türken die Tat geplant, vorbereitet und ausgeführt. Vor dem Landshuter Landgericht beginnt im Oktober 2011 der Prozess gegen Harun und seinen Komplizen Vedat. Dieser hielt das Opfer vermutlich fest, während der Haupttäter auf Zorica einstach. Die hohe Zahl von Messerstichen ist typisch für einen Ehrenmord. Es steht immer noch nicht fest, ob die beiden Urteile nach Strafrecht oder Jugendstrafrecht gefällt werden.

 

 

Ayse – geboren: 1973 – erschlagen/erstochen: 12. Februar 2011
letzter Wohnort: Rosenheim – Herkunftsland: Türkei
Kinder: 2 – Täter: ihr Exmann (zur Tat 42 J.)

Im Jahr 2010 lassen sich Ayse und Ahmed scheiden. Sie haben zwei minderjährige Kinder. Am 12. Februar 2011 um 3.30 Uhr morgens macht sich Ayse auf den Weg zur Arbeit in einer Bäckerei. Da sie nicht ankommt, melden ihre Kollegen sie gegen 10 Uhr als vermisst. Die Polizei findet die Leiche im Hinterhof ihres Wohnhauses. Die Frau wurde mit einem Stock und einem Messer ermordet. Am selben Tag wird ihr Exmann gefasst und gesteht die Tat. Als Motiv gibt er an, dass seine Exfrau nach der Scheidung eine neue Beziehung begonnen habe. Mehr ist bislang nicht zu erfahren. Die Namen der beiden sind nicht bekannt.

 

 

Rola El-Halabi – geboren: 1985 – angeschossen: 1. April 2011
Wohnort: Ulm – Herkunft: Libanon
Kinder: keine – Täter: ihr Stiefvater Hicham/Roy El-Halabi (zur Tat 44 J.)

Rola ist im Libanon geboren, in Deutschland aufgewachsen und hat hier Abitur gemacht. Sie hat einen deutschen Pass und boxt seit sie 9 Jahre alt ist. Ihr Stiefvater Hicham (genannt Roy, ein in Kuwait geborener Golschmied mit deutschem Pass) ist ihr Manager. Das Verhältnis ist wohl gut, so lange es nicht ums Thema Männer geht. Als Rola 20 ist, geht ihr Stiefvater mit einem Schwert auf sie los, weil sie mit einem jungen Mann in England gemailt hat. Die Mutter geht dazwischen. Im September 2009 erkämpft Rola sich zwei Weltmeistertitel. Im Januar 2011 gibt Hicham an, seine Stieftochter könne aus gesundheitlichen Gründen ihre Titel nicht verteidigen. Daraufhin kündigt Rola ihrem Stiefvater den Vertrag als Manager. Sie zieht von zu Hause aus, um mit einem Mann zusammenzuleben. Am 1. April 2011 möchte sie den IBF-Weltmeistertitel erkämpfen. Nur Minuten vor ihrem Kampf schießt ihr Stiefvater zwei Sicherheitsleute (34/36 J.) nieder und verschafft sich Zugang zu Rolas Kabine. Der Vater zwingt die Anwesenden (Arzt, Trainer, Physiotherapeut), den Raum zu verlassen. Er schließt sich mit seiner Stieftochter ein und schießt ihr aus drei Metern Entfernung in Hände, Knie und Füße. Danach wird er von Polizisten überwältigt. Die Veranstaltungshalle in Berlin-Karlshorst wird geräumt.

 

 

Der Haftbefehl lautet auf Gefährliche Körperverletzung. Der Prozess beginnt im Herbst 2011. Rola sagt aus, sie hätte sich im Jahr zuvor zum ersten Mal ernsthaft verliebt, und zwar in einen Griechen (Kosta 28 J.), also einen Nicht-Muslim, der bereits verheiratet war. Daraufhin begann der Stiefvater, Schmähtexte im Internet zu verbreiten. Zeugen sagen aus, Hicham habe angekündigt, Rola in den Rollstuhl zu bringen. Es handelt sich bei dieser Tat nicht um einen Mord aus Ehre, sondern um eine gewollte Vernichtung aus Ehre. Es ist völlig unklar, ob Rola jemals wieder boxen kann. Im November 2011 wird der Täter zu einer 6jährigen Haftstrafe wegen gefährlicher Körperverletzung verurteilt.

 

Nevin und Leyla C.  – geboren: 1966, 1989 – erschossen: 5. August 2011
Wohnort: Berlin-Wedding – Herkunft: Türkei – Kinder: Nevin ist die Mutter von Leyla (mind. 2 weitere erwachsene Kinder)
Täter: Mehmet Yildirim (zur Tat 25 J.)

Bereits während seiner vierjährigen Ehe wird Mehmet Yildirim gewalttätig. Seine Frau Feride arbeitet in seinem Imbiss mit. Er betrügt sie mit einer Nachbarin (oder belästig eine Nachbarin). Daraufhin lässt sich sich seine Frau 2010 scheiden. Das will er nicht akzeptieren. Er verfolgt und bedroht sie und ihre Familie, daraufhin erwirkt sie ein Näherungsverbot. Eine Schwester zeigt ihn wegen Nötigung an. Am 5. August 2011 stoppt Mehmet auf offener Straße ein mit 5 Personen besetztes Auto. Er schießt auf den Fahrer. Dann geht er um den Wagen herum und schießt ins Innere. Er trifft Mutter Nevin und die Schwester seiner Exfrau. Beide sterben, der ebenfalls getroffene Bruder Ferit (27 J., der Fahrer) wird schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht. Ein weiterer Mann (wohl der Verlobte der Schwester) im Auto bleibt unverletzt, ebenso wie die Exfrau des Täters (24 J.). Mehmet flieht zu Fuß und wird europaweit zur Fahndung ausgeschrieben. Es heißt, er spricht sehr schlecht Deutsch. Feride wird an einen geheimen Ort gebracht. Die anderen Überlebenden der Familie bekommen Polizeischutz.  Zwei Tage später wird Mehmet in Berlin gefasst. Es gibt viele Anzeichen für einen Ehrenmord, zum Beispiel die öffentliche Inszenierung, die Trennungssituation und die frühere Gewalttätigkeit. Genau genommen aber ging es Mehmet nicht um die Macht über Nevin und Leyla, sondern um die Macht über seiner Exfrau. Er hat „die Falschen“ getroffen. Später stellt sich heraus, dass Mehemt zunächst illegal nach Deutschland kam. Er beantragte Asyl. Das wurde abgelehnt. Stattdessen heiratete er eine türkischstämmige Frau. In den Jahren der Ehe lernte er kein Deutsch, nahm an keinem Integrationskurs teil. Nach der Scheidung musste er das Land verlassen. Er rief die Härtefallkommission des Berliner Senats an und erhielt einen Beratungstermin. Er erscheint aber nicht, sondern erschießt am selben Tag die beiden Frauen. Auch das ist nicht ganz ungewöhnlich für einen Ehrenmörder: keinerlei Achtung vor dem Rechtsstaat zu haben, und trotzdem sofort gewillt zu sein, ihn anzurufen, wenn es um eigene Belange geht.

 

 

Caroline  – geboren: 1990 – fast erstochen: 5. August 2011
Wohnort: Berlin-Schöneberg – Herkunft: Opfer: USA; Täter: unklar
Kinder: 1 Tochter (zur Tat 1 J.) – Täter: ihr Exfreund Abdul (zur Tat 25 J.)

Caroline arbeitet in einer Bäckerei. Dort wird sie von ihrem Exfreund und Vater einer kleinen gemeinsamen Tochter niedergestochen. Vier Wochen zuvor hatte sie Abdulrahman verlassen. Caroline wird im Krankenhaus notoperiert und überlebt. Die Tochter kommt zum Kindernotdienst. Der Täter flieht, stellt sich aber am Abend der Polizei. Den Namen Caroline gibt die Bildzeitung als geändert an. Der Name Abdulrahman könnte auf türkische Wurzeln hinweisen, aber auch auf saudi-arbabische o.ä.

 

 

Aylin Ikiz  – geboren: 1993 – erstochen: 20. August 2011
Wohnort: Kreuztal/Siegen – Herkunft: Türkei
Kinder: ein 6 Monate altes Baby – Täter: Ömer Yavuz (zur Tat 21 J., Vater des Kindes)

Am frühen Abend des 20. August 2011 ersticht Ömer mit 52 Messerstichen Aylin am Siegener Bahnhof. Das sechs Monate alte gemeinsame Baby nimmt er mit. Der in der Türkei geborene Ömer flieht blutverschmiert durch die Stadt und gibt das entführte, aber körperlich unversehrte Baby in einer Moschee ab. Er flieht weiter, wird aber 20 Minuten nach der Tat festgenommen. Das Messer hat er noch bei sich. Er gesteht die Tat und gibt als Grund an, dass er die Trennung nicht verkraftet hat. Der Täter stellt die Begegnung im Siegener Bahnhof als Zufall dar. Das Baby kommt erst ins Krankenhaus, dann zum Jugendamt und schließlich zu den Eltern der Toten.

 

 

Derya G.  – geboren: 1976 – erwürgt: 21. August 2011
Wohnort: Emsdetten/Münster – Herkunft: Türkei
Kinder: 1 Tochter (zur Tat 18 Monate) und Derya war schwanger – Täter: Bülent G. (36 J., Vater der Kinder)

Derya und Bülent haben eine gemeinsame Tochter. Derya ist im achten Monat schwanger und will sich wohl trennen. Es gibt bereits zwei Anzeigen wegen häuslicher Gewalt. Derya war auch mehrfach im Frauenhaus, ließ sich aber wieder von ihrem Mann abholen. Später heißt es aus der Staatsanwaltschaft, sie sei von Bülent stark kontrolliert worden, hätte nichts entscheiden dürfen und kaum eigene soziale Kontakte. Am 21. August 2011 erwürgt Bülent seine Frau in der gemeinsamen Wohnung. Die Mutter und ihr ungeborenes Kind sterben. Möglicherweise muss die 18 Monate alte Tochter die Tat mit ansehen, was nicht ganz ungewöhnlich für einen Ehrenmord ist. Danach fährt der Täter mit seiner Tochter zu einem Schwager. Am Abend stellt er sich in Begleitung zweier Verwandter der Polizei.

 

 

Fatma Ü. – geboren: 1971 – fast erstochen: 6. Oktober 2011
Wohnort: Berlin-Kreuzberg – Herkunft: Türkei
Kinder: 1 Sohn (zur Tat 21 J.), 1 Tochter (13 J.) – Täter: ihr getrennt lebender Ehemann Bahattin (47 J.)

Als sie 19 Jahre alt ist, bekommt Fatma ihren ersten Sohn, später eine Tochter. Mitte 2010 trennt sie sich von ihrem Mann Bahattin. Am frühen Morgen des 6. Oktober 2011 ist Fatma in der Kreuzberger Bergmannstraße auf dem Weg zum Bäcker. Auf offener Straße sticht Bahattin mehrmals auf sie ein. Lebensgefährlich verletzt kommt sie ins Krankenhaus. Wenig später wird der Täter festgenommen. Nachbarn berichten, er hätte seine Frau schon früher bedroht. Die Polizei gibt an, die Trennung sei vermutlich Auslöser für die Tat gewesen. Eine Mordkommission ermittelt. Der Fall ist noch neu, im Moment ist nicht mehr zu erfahren

 

 
Sabine – geboren: 1988 – erstochen: 14. Oktober 2011
Wohnort: Berlin-Spandau – Herkunft: Opfer: Deutschland; Täter: unklar, arabischer Raum
Kinder: 2 (zur Tat 1 u. 2 J.) – Täter: ihr getrennt lebender Ehemann Ali (25 J.)

Sabines Mann Ali lebt laut Angaben einer Nachbarin streng muslimisch. Er hat die deutsche Staatsbürgerschaft. Seine Frau soll das Haus nur mit seiner Genehmigung verlassen dürfen. Trotzdem trennt sich Sabine eines Tages und zieht mit den beiden gemeinsamen Kindern in eine eigene Wohnung. Das will Ali nicht akzeptieren. Am 14. Oktober 2011 lauert er seiner Ehefrau morgens im Hausflur auf. Als sie die Tür öffnet, ersticht er sie vor den Augen der Kleinkinder. Am nächsten Tag erliegt Sabine im Krankenhaus ihren Verletzungen. Ali wird in seiner Wohnung festgenommen. Der Haftbefehl lautet auf Mord. Die Kinder kommen zur Familie des Opfers. Mehr ist bislang nicht bekannt, auch nicht die Namen der Beteiligten. Über Hinweise freuen wir uns.
 

 

 

Arzu Özmen – geboren: 1993 – entführt: 1. November 2011
Wohnort: Detmold – Herkunft: Türkei
Kinder: keine – Täter: ihre 4 Brüder

Arzu wächst mit 5 Brüdern und 4 Schwestern in Detmold auf. Sie geht zur Schule und jobbt in einer Bäckerei. Dort verliebt sie sich im Frühjahr 2011 in den 20jährigen Bäckergesellen Alexander.  Obwohl die Familie als gut integriert gilt, tolerieren die jezidischen Eltern der jungen Kurdin die Beziehung zu einem Deutschen nicht. Als Arzu sich weigert, sich zu trennen, verprügeln sie ihr Vater und einer der Brüder. Ihr Vater sucht einen Bräutigam in der Türkei. Arzu flieht im August in ein Frauenhaus.  In der Nacht auf den 1. November 2011 übernachtet Arzu heimlich bei ihrem deutschen Freund. Gegen 1.30 Uhr dringen vier ihrer Brüder mit einer Schusswaffe in die Wohnung ein und verschleppen die 18jährige. Ihr Freund wird bei dem Überfall schwer verletzt. Vier Brüder und eine Schwester (Osman, Kemal, Kirer, Elvis, Sirin) sitzen wegen Geiselnahme in Untersuchungshaft. Einer gesteht die Entführung und sagt, Arzu hätte zu ihrem Vater gebracht werden sollen. Möglicherweise hat einer der Brüder die Nerven verloren und sie umgebracht. Die anderen Geschwister schweigen. Das Tatfahrzeug wird sichergestellt. Aufgrund von Handydaten wird vermutet, dass Arzus Leiche in einem Wald verscharrt wurde. Doch die Leiche bleibt trotz Suchaktionen der Polizei verschwunden. Möglicherweise wurde sie außer Landes gebracht.

 

 

Diana – geboren: 1985 – ermordet: 12. November 2011
Wohnort: Köln-Mauenheim – Herkunft: Opfer: Deutschland; Täter: Mali
Kinder: 1 gemeinsamer Sohn (zur Tat 2 J.); eine Tochter aus Dianas früherer Beziehung (8 J.) – Täter: Mohamed T. (zur Tat 27 J.)

Diana kommt aus Leipzig und heiratet 2009 den dunkelhäutigen Mohamed aus Mali. Die beiden leben in Köln. Ein gemeinsamer Sohn kommt zur Welt. Diana hat eine Tochter aus einer früheren Beziehung. Offensichtlich ist die Ehe gewalttätig, die Polizei muss öfter einschreiten. Am 12. November 2011 gegen 4 Uhr früh eskaliert wieder ein Streit. Mohamed schlitzt seiner Frau die Kehle auf. Beide Kinder sind zum Zeitpunkt der Tat in der Wohnung und schlafen in ihren Betten. Ein Nachbar ruft die Polizei. Mohamed lässt sich festnehmen, bestreitet aber die Tat.

 

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