kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Dank und Appell von Bischof Damian 9. Dezember 2011

Filed under: Spiritualität — Knecht Christi @ 16:12

Liebe Freunde des Koptisch-Orthodoxen Klosters Höxter-Brenkhausen,

anlässlich des Hohen Festes der Geburt unseres Herrn und Erlösers Jesus Christus wünsche ich Ihnen die Freude und den Frieden unseres Mensch gewordenen Gottes. Möge das Land, in dem wir leben dürfen, Deutschland und unser Heimatland Ägypten, das dem Jesuskind mit seiner Familie das Asylrecht gegeben hat, den Frieden, den Wohlstand und den Segen Gottes erfahren. Ich möchte die Gelegenheit nutzen, mich bei Ihnen ganz herzlich für Ihren Beistand, Ihre Solidarität, Ihr Mitempfinden und Ihre Unterstützung, die wir von Ihnen nach der ununterbrochenen Serie von Gewalt an unserer Mutterkirche in Ägypten erfahren haben, zu bedanken.

 

Die enorme, wachsende Herausforderung unserer Kirche in Deutschland ist nur durch Ihre Unterstützung möglich gewesen! Wir wollen unsere Dankbarkeit im Voraus zum Ausdruck bringen für den Fall, dass Sie weiterhin ein aktiver Freund und Förderer des Klosters sein wollen. Die Aufgaben der koptischen Kirche sind hier durch die besondere politische Situation in Ägypten in diesem Jahr stark gewachsen. Es tut mir im Herzen weh mitzuerleben, wie viel Leid über meine koptischen Schwestern und Brüder in Ägypten hereingebrochen ist. Dadurch, dass die koptische Kirche keine Kirchensteuer erhebt, sind wir auf Spenden angewiesen. Regelmäßige Spenden, auch in kleineren Beträgen, helfen uns, unsere Aufgaben zu bewältigen.

 

Mögen die Früchte des Heiligen Geistes in Ihrem Leben ertragreich sein.

Mit freundlichen Grüßen
Bischof Damian Höxter, den 08. Dez. 2011

Bankverbindung des Klosters bei der Sparkasse 23 000 888 BLZ: 472 515 50

 

 

Papst Benedikt XVI. besucht die Mariensäule an der Piazza di Spagna

 

Am 8. Dezember wird in Italien das Fest „Maria Immacolta“ als kirchlicher und staatlicher Feiertag begangen. Aus diesem Anlass besucht der Papst alljährlich die Mariensäule an der Piazza di Spagna zu einem Gebet mit den Gläubigen. Papst Pius IX. (1846-1878) hatte zur Verehrung der „Immacolata“ 1857 an der Piazza di Spagna eine etwa 12 m hohe antike römische Säule mit einer Marienstatue bekrönen und als Gedenksäule der „Immacolata“ gestalten lassen. Deren Standort unmittelbar neben der Botschaft Spaniens beim Heiligen Stuhl würdigte auch die Verdienste spanischer Theologen an der Verehrung der „Immacolata“. Der alljährliche Besuch des Papstes an der Mariensäule auf der Piazza di Spagna ist in Rom ein sehr populärer Termin. Papst Benedikt XVI. kam am späten Nachmittag des 8. Dezember 2011 zum siebten mal an die Mariensäule. Er wurde begrüßt vom Bürgermeister von Rom, von Vertretern der italienischen Regierung und der Region Latium, auch von zahlreichen Römern und Besuchern der Stadt. {Quelle: www.vatikan.diplo.de}

 

 

Papst würdigt herausragende Rolle Mariens

Gottesmutter ist „Vorbild und Fürsprecherin“, sagte Benedikt XVI. am Donnerstag bei seinem Angelus-Gebet auf dem Petersplatz

 

Vatikanstadt, 08.12.2011 (KAP): Papst Benedikt XVI. hat die herausragende Rolle der Gottesmutter Maria für die Heilsgeschichte bekräftigt. Maria sei ohne Erbsünde geboren worden, und in ihr habe Gott sich eine „wunderbare Wohnung“ bereitet, sagte der Papst am Donnerstagmittag bei seinem Angelus-Gebet auf dem Petersplatz. „Die heilige Jungfrau wurde ohne Erbsünde empfangen und hat dem Herrn stets ihre reine und ungeteilte Liebe geschenkt“, sagte der Papst vor mehreren Tausend Gläubigen auf dem Petersplatz. „Sie sei uns Vorbild und Fürsprecherin in unserer Berufung zur Heiligkeit, und sie helfe uns, Gott in unserem Herzen eine würdige Wohnung zu bereiten“, fügte er hinzu. Schon seit dem zweiten Jahrhundert werde Maria in der Kirchen des Ostens wie der Westens angerufen und verehrt. Mit ihrem „Ja“ zu Gott habe sie den Himmel und die Erde einander näher gebracht und sei so „Gottesgebärerin und Mutter unseres Lebens“ geworden. Die Kirche habe seit alters die Größe Mariens gelobt, die „alle Geschenke überragt, die die Größe Gottes je für eine menschliche Person vorgesehen hat“. Diese „Fülle der Gnade“ sei allen Gläubigen geschenkt, und sie müsse sich auch in unseren Leben widerspiegeln, sagte der Papst. Anlässlich des Festes Mariä Empfängnis, das in ganz Italien auch staatlicher Feiertag ist, wird Benedikt XVI. am Nachmittag das Zentrum Roms besuchen und an der Mariensäule nahe der Spanischen Treppe einen Blumenkranz niederlegen. Dabei ist traditionell eine Begegnung mit dem römischen Bürgermeister – derzeit Gianni Alemanno – vorgesehen.  {Quelle: www.kathpress.at}

 

 

In Maria schenkt Gott dem Menschen das Leben und die Freiheit

Papst Benedikt XVI. am Hochfest der Unbefleckten Empfängnis Mariens:

Maria ist Mutter Gottes und Nährmutter unseres Lebens.

 

Rom (kath.net/as): Zum Gebet des Angelus am Hochfest der Unbefleckten Empfängnis Mariens erläuterte Papst Benedikt XVI. vor den bei strahlendem Sonnenschein zahlreich auf dem Petersplatz zusammengekommenen Pilgern und Besuchern den Sinn des heutigen Hochfestes. Die unbefleckte Empfängnis Mariens bedeute, dass Gott in ihr, die „voll der Gnaden ist“, dem Menschen das Leben und die Freiheit durch den eingeborenen und menschgewordenen, gestorbenen und auferstandenen Sohn zurückerstatten wollte, die jener durch die Sünde verloren habe. Das Dogma der Unbefleckten Empfängnis sei im Jahr 1854 durch den seligen Papst Pius IX. mit dem Apostolischen Schreiben „Ineffabilis Deus“ feierlich verkündet worden. In diesem halte der Papst fest, dass „die Seele der allerseligsten Jungfrau und Mutter Maria im ersten Augenblick ihrer Erschaffung und ihrer Vereinigung mit dem Leib auf Grund einer besonderen Gnade Gottes und eines besonderen Vorzuges im Hinblick auf die Verdienste ihres Sohnes Jesus Christus, des Erlösers des Menschengeschlechtes, von aller Makel der Erbsünde rein bewahrt wurde“.

 

Diese Glaubenswahrheit beinhalte der Gruß, mit dem sich der Erzengel Gabriel an die Jungfrau gewandt habe. Der Ausdruck „du Begnadete“ verweise auf das wunderbare Liebeswerk Gottes. Aus diesem Grund bete die Kirche des Ostens und des Westens seit dem 2. Jahrhundert zur Jungfrau, die mit ihrem „Ja“ Himmel und Erde nahe gebracht habe und so zur „Mutter Gottes und Nährmutter unseres Lebens“ geworden sei, wie dies der heilige Romanos Melodos zum Ausdruck bringe. Im 7. Jahrhundert preise der heilige Sophronios von Jerusalem die Größe Mariens, in der der Heilige Geist seine Wohnstatt genommen habe. Der heilige Beda Venerabilis erkläre, dass Maria die unter den Frauen gebenedeite sei, da sie mit dem Schmuck ihrer Jungfräulichkeit die Gnade gehabt habe, Mutter eines Sohnes zu sein, der Gott sei. Auch dem Menschen sei die Fülle der Gnade geschenkt, die dieser in seinem Leben erglänzen lassen müsse: „Der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus hat uns mit allem Segen seines Geistes gesegnet durch unsere Gemeinschaft mit Christus im Himmel. Denn in ihm hat er uns erwählt vor der Erschaffung der Welt, damit wir heilig und untadelig leben vor Gott; er hat uns aus Liebe im Voraus dazu bestimmt, seine Söhne zu werden durch Jesus Christus und nach seinem gnädigen Willen zu ihm zu gelangen“ (Eph 1, 3-5).

 

Diese Sohnschaft empfange der Gläubige durch die Kirche am Tag der Taufe. Die Kirche sei somit, wie die heilige Hildegard von Bingen schreibe, die jungfräuliche Mutter aller Christen. Der heilige Bernhard von Clairvaux erkläre, dass die Anrufung „Gegrüßet seist du, Maria, voll der Gnade“ Gott, den Engeln und den Menschen gefällig sei: „den Menschen dank der Mutterschaft, den Engeln dank der Jungfräulichkeit, Gott dank der Niedrigkeit“. Abschließend erinnerte Papst Benedikt XVI. an seinen traditionellen Besuch bei der Mariensäule an der Piazza di Spagna am heutigen Nachmittag, um der Gottesmutter die Ehre zu erweisen.

 

Die Pilger aus dem deutschen Sprachraum begrüßte der Heilige Vater mit den folgenden Worten: Ein herzliches „Grüß Gott“ sage ich den Pilgern und Besuchern aus den Ländern deutscher Sprache. Am Hochfest der Unbefleckten Empfängnis schauen wir voller Freude auf Maria, in der sich Gott eine wunderbare Wohnung bereitet hat. Die heilige Jungfrau wurde ohne Erbsünde empfangen und hat dem Herrn stets ihre reine und ungeteilte Liebe geschenkt. Sie soll uns ein Vorbild sein und Fürsprecherin in unserer Berufung zur Heiligkeit, und sie helfe uns, Gott in unserem Herzen eine würdige Wohnung zu bereiten. Ich wünsche euch einen gesegneten Festtag! {Quelle: www.kath.net – Von Armin Schwibach}

 

One Response to “Dank und Appell von Bischof Damian”

  1. Auferstehung…

    Die „Frucht vom Baum der Erkenntnis“ ist der Zins, genauer der Urzins nach S. Gesell bzw. die Liquiditäts(verzichts)prämie nach J. M. Keynes.

    …und Erleuchtung:

    Der Prophet Jesus von Nazareth war der erste Denker in der bekannten Geschichte, der die Natürliche Wirtschaftsordnung und damit die einzige Möglichkeit erkannte, wie die Marktwirtschaft (Paradies) vom parasitären Gegenprinzip des Privatkapitalismus (Erbsünde) befreit werden kann.

    Selbst wenn sich dies nicht anhand der originalen Heiligen Schrift beweisen ließe, wäre es noch immer die wahrscheinlichste Hypothese, und alles andere ergibt keinen Sinn:

    http://opium-des-volkes.blogspot.com/2011/08/die-7-plagen.html


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