kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Talibanisierung in Kaschmir 5. Dezember 2011

Filed under: Christenverfolgung,Islamischer Terror — Knecht Christi @ 23:31

Pak Military & ISI sponsored Terrorism in India

Indische Christen besorgt wegen Scharia-Gerichten

 

Kaschmir ist der einzige indische Bundesstaat mit einer muslimischen Mehrheit in der Bevölkerung. Wie das Nachrichtenportal AsiaNews berichtet, kam es dort nun zu einem alarmierenden Vorfall, der gar die Souveränität Indiens, inbesondere die Gültigkeit indischer Gesetze in der Provinz, in Frage stellt. “Nichts illegales gemacht”: Demnach wurde der anglikanische Pastor Channa Mani Khanna verhaftet und vor ein Scharia-Gericht geführt, da er sieben Muslime zum Christentum “missioniert” haben soll. Die betroffenen Muslime, die zum Christentum konvertierten, wurden ebenfalls angezeigt. “Der Pastor CM Khanna und die sieben zum Christentum konvertierten Muslime haben ihre von der Verfassung garantierten Rechte auf Religionsfreiheit und Selbstbestimmung ausgeübt, sie haben nichts illegales gemacht!”, stellte Sajan K George, President des “Global Council of Indian Christians” (GCIC) laut AsiaNews fest. Das Recht auf Religionsfreiheit gehört als Grundrecht zur indischen Verfassung, genauso wie zur deutschen.

 

“Maßnahmen gemäß der Scharia”: Dennoch wurde CM Khanna am 19. November auf Ladung von Mufti Bashir-ud-Din vor ein Scharia-Gericht geführt. In der Ladung hieß es, der Mufti sehe es als notwendig an, “Maßnahmen gemäß der Scharia” einzuleiten. In der vierstündigen Verhandlung stellte CM Khanna klar, dass er sich keiner Schuld bewusst sei, denn es gäbe in Indien kein Gesetz, das Missionierung verbietet. Trotzdem wurde Khanna einige Tage später verhaftet. Die sieben Muslime seien sogar im Polizeigewahrsam geschlagen worden, um ein Geständnis gegen den Pastor zu erzwingen.

“Wir müssen die Talibanisierung stoppen“! Die Aufforderung, vor einem Scharia-Gericht zu erscheinen, sei alarmierend, stellte Sajan K George mit Blick auf die Ereignisse in Kaschmir fest. “Wir müssen die Talibanisierung des einzigen indischen Bundesstaats mit einer muslimischen Mehrheit stoppen!” Indien sei ein säkularer Staat mit einer säkularen Verfassung, die ohne Ausnahme allen Bürgern die gleichen Rechte zuspreche, so George weiter. Das islamische Rechtssystem, die Scharia, kennt keine Grund- und Menschenrechte wie in westlichen Staaten üblich. Stattdessen sind Muslime rechtlich besser gestellt. Auch sind Männer und Frauen nicht gleichberechtigt. Das “Abschwören vom Islam” gilt als Verbrechen, das gar mit dem Tode bestraft werden soll.

 

Ein eigenes Rechtssystem: In westlichen Staaten wird immer wieder geleugnet oder ausgeklammert, dass der Islam ein eigenes Rechtssystem beinhaltet, das mit den Verfassungswerten säkularer Demokratien unvereinbar ist. Die Genfer Menschenrechtskonvention wurde beispielsweise von islamischen Ländern nie unterschrieben. Stattdessen gibt es die so genannte “Kairoer Erklärung der Menschenrechte”, in der auf Basis der Scharia wesentliche Grund- und Menschenrechte wie die Religionsfreiheit nicht enthalten sind. Häufig kommt es im Prozess der “Islamisierung”, also des wachsenden Anteils der Muslime an einer Bevölkerung, zu Konflikten zwischen dem islamischen Rechtssystem und der bestehenden Rechtsordnung. Auch in europäischen Staaten gab es bereits Forderungen von Muslimen, in Regionen mit hohem muslimischem Bevölkerungsanteil die Scharia einzuführen.

In der Vergangenheit immer wieder Konflikte: Der indische Bundesstaat Kaschmir liegt im Norden Indiens und grenzt an China und Pakistan. Beide Staaten erheben Ansprüche auf das Gebiet. In der Vergangenheit kam es immer wieder zu Konflikten zwischen den verschiedenen Bevölkerungsgruppen. Seit 1957 gehört Kaschmir als Bundesstaat zu Indien. {Quelle: Citizen Times Team}

 

 

 

 

 Malaysia will Gesetze gegen Homosexuelle verschärfen

 

Zwei Bundesstaaten in Malaysia wollen schwule und lesbische Muslime mit Hilfe des islamischen Gesetzes härter bestrafen – bereits jetzt stehen auf Homosexualität 20 Jahre Haft und Auspeitschung. Die Staaten Penang und Malakka planen derzeit die Verschärfung der Gesetze, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. Mohd Ali Rustam, der Regierungschef von Penang, sieht Malaysia als islamische Nation in der Pflicht, gegen Homosexualität vorzugehen: „So viele Menschen würden im Namen der Menschenrechte sogar lesbische Aktivitäten und Homosexualität erlauben. Im Islam können wir das nicht tun, weil es gegen islamisches Recht verstößt.“ Homosexuelle müssten daher sowohl bestraft als auch psychologisch betreut werden.

Selbst Eintreten für schwul-lesbische Rechte soll verboten werden: Ali erklärte weiter, dass auch Personen bestraft werden könnten, wenn sie für schwul-lesbische Bürgerrechte eintreten würden – selbst wenn sie selbst heterosexuell seien: „Das soll auch von einem Scharia-Gericht verfolgt werden“, erklärte der Regierungschef. So könnten Aktivisten verfolgt werden, die „illegale Aktivitäten“ unterstützten. Malaysia unterscheidet zwischen dem Strafrecht und dem Scharia-Recht. Nach islamischen Gesetzen können allerdings nur Muslime verfolgt werden. Ihnen ist es verboten, die Religionszugehörigkeit zu ändern. Im 28-Millionen-Einwohner-Staat Malaysia hat sich trotz der Verfolgung von Schwulen und Lesben in der relativ offenen Hauptstadt Kuala Lumpur eine Homo-Szene entwickelt, die vom liberalen Nachbarland Thailand beeinflusst wird. Insbesondere auf dem Land ist es aber unmöglich, offen homosexuell zu leben. Zudem ist die Regierung in den letzten Jahren immer wieder gegen schwul-lesbische Veranstaltungen vorgegangen: So haben die Behörden Anfang November in Kuala Lumpur das Festival „Freiheit der Sexualität“ verboten, weil es die nationale Sicherheit bedrohe (queer.de berichtete).

 

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