kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Examen: Wie erkennt man, wer ein „moderater Islamist“ ist? 3. Dezember 2011

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 17:34

Alles außer dem Bikini

Die Muslimbruderschaft hielt in Kairos wichtigster Al-Azhar-Moschee, eine Demonstration ab. Das ist eine Art Zentralhauptquartier des offiziellen Islam in Ägypten.

Die Demonstranten skandierten: „Eines Tages werden wir alle Juden töten“!

 

Frage 1: Wie kann man erkennen, dass sie „moderate Islamisten“ sind?
Antwort: Sie sagten „eines Tages“; mit anderen Worten: Sie werden es nicht diese Woche tun.

 

Frage 2: Auf der Demonstration sagte jemand: „Um Ägypten aufzubauen, müssen wir eins sein. Die Politik ist unzulänglich. Der Glaube an Allah ist die Grundlage für alles. Die Al-Aqsa-Moschee ist derzeit Angriffen der Juden ausgesetzt.“ Wer war das?
Antwort: Ahmed al-Tayeb, der „moderate“ Präsident der Al-Azhar-Universität und der wohl wichtigste muslimische Kleriker in Ägypten. Anmerkung: Die Al-Asqsa ist keinen Angriffen von Juden ausgesetzt.

 

Frage 3: Warum redete al-Tayeb so im Kontext des Aufrufs zum Jihad gegen Israel?
Antwort: Vielleicht ist er gar nicht so moderat. Wichtiger ist aber: Das ist Teil der allgemeinen Radikalisierung des Islam, der jetzt in Ägypten geschieht, da die Bruderschaft das Land führen wird; außerdem liegt es an seinem Überlebenswunsch, damit er nicht als Lakai des zionistisch-imperialistischen Kreuzzugs zur Vernichtung des Islam beschimpft und ihm der Kopf abgeschnitten wird. (s. Frage 1)

 

Frage 4: Kann jemand ein „moderater Muslim“ oder „moderater Islamist“ sein und zum Jihad zur Beseitigung Israels von der Landkarte aufrufen?
Antwort: Offenbar ja. Sprecher der Muslimbruderschaft haben solche Aufrufe auf der Demonstration gemacht, doch die Obama-Administration ist der Auffassung, dass die Bruderschaft moderat ist und die US-Regierung unterstützt ihre Machtergreifung in Ägypten.

 

Frage 5: Wie konnte die Muslimbruderschaft den jüdischen Kalender missvestehen?
Antwort: „Tel Aviv, Tel Aviv, der Tag des Gerichts ist da.“ Fakt ist: Yom Kippur war am 8. Oktober.

 

Frage 6: Der Grundschullehrer Ala al-Din sagte: „Alle ägyptischen Muslime sind bereit sich aufzumachen und den Jihad für Palästina zu führen.“ Was lehrt er kleine Kinder in der Schule?
Antwort: Alle ägyptischen Muslime sollten den Jihad zur Vernichtung Israels führen.

 

Frage 7: Warum begreifen amerikanische Offizielle, Journalisten und „Experten“ die Islamisten nicht?
Antwort: Ala al-Din erklärte es: „Warum verlieren die USA in Afghanistan? Weil die andere Seite bereit ist zu sterben und das auch will. Wir haben eine andere Mentalität als die der Amerikaner und Juden.“ Mit anderen Worten: Weil sie nicht begreifen, dass Menschen in der Arabisch sprechenden Welt „eine andere Mentalität“ haben.

 

Frage 8: Ist dies Mentalität irgendwie dem Islam biologisch verankert oder angeboren?
Antwort: Nein, sie ist das Ergebnis eines historischen Prozesses, politischer Kultur, Indoktrination in Schulen, Moscheen und Medien, dominanter Ideologie und der Dämagogie von politischen Führern.

 

Frage 9: Warum sehen westliche Reporter nicht, was abgeht und berichten vollständig darüber?
Antwort: Sie trugen ihre Brillen nicht, also sahen sie die Zeichen nicht; sie trugen ihre Hörgeräte nicht, so sahen sie nicht, was skandiert wurde.

 

Frage 10: Aber diese Journalisten, zusammen mit den Offiziellen und „Experten“ sind doch die Idole der westlichen Elite; gibt es also einen Präzedenzfall dafür?
Antwort: In der Tat! Sehen Sie hier, Zeile 16.

 

Frage 11: Wer sagte, dass die Muslimbruderschaft „eine sehr heterogene Gruppe ist, weithin säkular, die sich Gewalt enthält“?
Antwort: James Clapper, Direktor der (US-) Nationalen Gemeindienste – und er ist immer noch der Direktor der nationalen Geheimdienste.

 

Frage 12: Wer sagte: „Parteien, die der Demokratie verpflichtet sind, müssen Gewalt ablehnen … Und in einer Region mit tiefen Gräben innerhalb und zwischen den Religionen, können sie nicht der Funke sein, der einen Flächenbrand entzündet.“ Und reagiert diese Person auf das, was die Muslimbruderschaft tatsächlich sagt?
Antwort: Außenministerin Hillary Clinton. Und: Nein.

 

Frage 13: Welche rationale Erklärung könnte sie möglicherweise dafür haben sich nicht mit der blutrünstig-totalitären Orientierung und Intoleranz der Muslimbruderschaft zu beschäftigen?
Antwort: s. Frage 1.
Zusatzfrage für Zusatzpunkte: Warum werden viele Amerikaner – einschließlich Juden – für die Wiederwahl von Präsident Barack Obama stimmen – trotz der Tatsache, dass seine Administration die mächtigste und am stärksten auf Völkermord getrimmte, antisemitischste, antichristlichste und antiamerikanischste Gruppe reinwäscht, unterstützt und vielleicht bald finanziert?
Antwort: Ich weiß es nicht. Ich schreibe nur über den Nahen Osten.

{Quelle: haOlam.de – von Barry Rubin, Pajamas Media, 26. November 2011 – Übersetzung: Heplev}

 

 

Die karikatur ist vom renommiertesten Karikaturisten Ägyptens und Arabiens Mostafa Hussein:

Er zeigt das ägyptische Volk, welches jede Menge Problem hat (wie er unten schreibt: Arbeitslosigkeit, Überteuerung, Wasserverschmutzung, Seltenheit des Brotes, unzählige Tote bei vielen gescheiterten Revolutionen). Den Deckel, den Sie sehen, ist die Kuppel des ägyptischen Parlaments. Mit leeren Taschen und von den Fesseln der Sklaverei durch eigene Regierung schreit das verblödete Volk: „Alles außer dem BIKINI“!

 

 

 

Israels Aufbau:  Ein jüdisches Vorbild

 

Am 29. November 1947, als die UN-Generalversammlung mit 33 zu 13 Stimmen für die Gründung eines jüdischen und eines arabischen Staates zwischen Mittelmeer und Jordan stimmte, war Israel bereits ein Fait accompli. Die Resolution 181 erteilte lediglich die internationale Anerkennung für das, was bereits eine vollständig funktionierende souveräne jüdische Einheit war. In den Jahrzehnten vor dieser UN-Resolution steckten die Juden, die nach Palästina kamen, unfassbare Energie in die Urbarmachung von Wüsten und Sümpfen und die Besiedelung des Landes. Langsam und stetig, durch jahrelange harte Arbeit, Selbstaufopferung und Entschlossenheit verwandelten die Juden von Palästina die verwahrloste Ödnis in ein Land mit weiten Kornfeldern, Obstplantagen, Fischweihern und Weideland für Schafe und Rinder. Gleichzeitig entwickelte sich Tel Aviv zu einer geschäftigen Stadt mit kleinen Unternehmen und einer schnell wachsenden Industrie.

 

Die Führer des Yishuv, der Kern dessen, was nach fast zwei Jahrtausenden die Erneuerung der jüdischen Souveränität im historischen Heimatland der Juden war, gründeten eine Gewerkschaft, ein Bildungssystem, Gesundheitsversorgung und einen vorläufigen Regierungsapparat. Der neuentstehende jüdische Staat hatte sogar ein eigenes Militär – die Haganah – die nicht das Resultat einer kriegerischen jüdischen Kultur, sondern vielmehr die zögerliche und stufenweise Reaktion auf die arabische Gewalt war (wie Anita Shapira in ihrem Buch „Land and Power“ nachgewiesen hat). Der akribisch genau geplante Weg zum eigenen Staat des jüdischen Volkes, erfüllt von der dringenden Notwendigkeit angesichts der Shoah und der tragischen Misere, in der sich viele jüdische Flüchtlinge nach dem Krieg befanden, steht in krassem Gegensatz zu dem aufkommenden palästinensischen Nationalismus.

 

Von Anbeginn an schien die palästinensische Nationalbewegung, die in Reaktion auf die jüdische Einwanderung nach Palästina entstand, weitaus weniger mit der Gründung eines eigenen Staates beschäftigt zu sein, als vielmehr mit der Vereitelung des zionistischen Vorhabens. Während die Zionisten damit beschäftigt waren, das Land aufzubauen, investierten die Palästinenser unter der Führung des skrupellosen Antisemiten Haj Amin al-Husseini ihre gesamte Energie in sinnlose Wirtschaftsstreiks (die nur die wirtschaftliche Unabhängigkeit der Juden beschleunigten), gewalttätige Unruhen (die verheerende Gegenschläge der Briten provozierten) und kräftezehrende Machtkämpfe. Da sie also einen Großteil ihrer Energie in Hass und Zerstörung steckte, versäumte es die palästinensische Führung, ihr Volk auf den Aufbau eines eigenen Staates vorzubereiten. In den Jahren des Osmanischen Reiches und anschließend unter britischer Mandatsherrschaft gelang es den Palästinensern weder, eigene politische Parteien noch grundlegende öffentliche Einrichtungen und Institutionen der Selbstverwaltung zu etablieren zu gründen.

 

Ihre nationale Bewegung schien lediglich auf Selbstzerstörung ausgerichtet zu sein und weniger auf Selbstverwirklichung. Und das gleiche selbstzerstörerische Verhalten setzte sich nach der Gründung des Staates Israel fort. In den vergangenen Jahren hat die Palästinensische Autonomiebehörde angefangen, vorstaatliche Einrichtungen zu etablieren, vorrangig unter Leitung des Ministerpräsidenten Salam Fayyad, der als die palästinensische Version von Ben-Gurion beworben wurde. Fayyad konzentrierte seine Arbeit darauf, „Tatsachen vor Ort zu schaffen“, und verbesserte das palästinensische Steuerwesen, die Infrastruktur und die wirtschaftliche Entwicklung. Transparenz wurde in der notorisch korrupten Palästinensischen Autonomiebehörde eingeführt, und machte so den Weg frei für die Gründung der von den USA trainierten und finanzierten palästinensischen Sicherheitskräfte. Doch Fayyad und seine Politik finden keine Unterstützung in der palästinensischen Bevölkerung (seine Liste “Der dritte Weg” erhielt nur 2,4 Prozent der Stimmen bei der Wahl 2006). Und die Hamas fordert weiterhin Fayyads Rücktritt als Vorbedingung für ein Versöhnungsabkommen mit der PA.

 

Selbst der unilaterale Vorstoß der PA, der fälschlicherweise mit der erfolgreichen UN-Kampagne des jüdischen Volkes vor 64 Jahren verglichen wurde, scheint eher wie die Fortsetzung der destruktiven palästinensischen Strategie. Ihr Ziel ist weiterhin die Gründung eines palästinensischen Staates, bestehend aus Westjordanland, Gazastreifen und Ostjerusalem, ohne Frieden mit Israel zu machen und ohne auch nur eine ihrer Forderungen, wie beispielsweise das Recht auf Rückkehr, aufzugeben. Dieser kleine palästinensische Staat wäre somit nicht an einen Friedensvertrag gebunden und könnte ungehindert seinen Kampf gegen Israel fortsetzen. Anstatt sich auf den Kampf gegen den jüdischen Staat zu konzentrieren, sollten die Palästinenser lieber die Aufbauarbeit beenden, die Salam Fayyad begonnen hat. Mahmud Abbas hat kürzlich zugegeben, dass sein Volk einen Fehler gemacht habe, als es die Resolution 181 abgelehnt hat. Es wird Zeit, dass die Palästinenser von Israel lernen und ihrem kontraproduktiven Verhalten ein Ende setzen, das Abba Eban 1973 wie folgt charakterisierte: “Die Palästinenser verpassen keine Gelegenheit, eine Gelegenheit zu verpassen.“ {Jerusalem Post, 30.11.2011 – Quelle: Botschaft des Staates Israel in Berlin}

 

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