kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Warum werden viele tunesische Asylsuchende kriminell? 30. November 2011

Filed under: Reportagen — Knecht Christi @ 16:58

Weil, Ihr habt für uns nichts getan„!

 

Schweiz: Das Durchgangszentrum Zollikon (ZH) wurde im Oktober wieder eröffnet. Es soll helfen, die zahlreichen Asylsuchenden aufzunehmen, die als Folge der arabischen Revolutionen in die Schweiz kommen. Von den 80 Asylsuchenden stammen die meisten aus Tunesien. Der Tagesanzeiger sprach mit dem tunesischen Asylsuchenden Abderrahman E. und wollte wissen, was er von kriminellen Landsleuten hält. Für ihn ist klar: Würden die Tunesier mehr als 84 Franken pro Woche erhalten, würden sie nicht kriminell. Roman Della Rossa bestätigt, dass Tunesier fordernd auftreten und eine hohe Erwartungshaltung an ihren Lebensstandard in der Schweiz haben. Für den Mitarbeiter der Betreuungsfirma ORS Service AG ist es eine Herausforderung, auf die zunehmende Anzahl von tunesischen Gesuchstellern zu reagieren. «Wichtig ist es, auf die Leute zuzugehen, mit ihnen zu reden, den täglichen Kontakt zu pflegen und ihnen die Konsequenzen ihres Handelns klarzumachen», (Noch wichtiger wäre wohl etwas Anderes…..)  –  Laut Della Rossa stehen den Asylanten vier 9-Uhr-Pässe des Zürcher Verkehrsverbunds (ZVV) zur Verfügung. Sie können für vier Franken bezogen werden und erlauben es, im gesamten Kanton Zürich die öffentlichen Verkehrsmittel zu benützen. «ÖV-Transporte zu Arztbesuchen werden jedoch bezahlt, auch für die medizinische Grundversorgung müssen die Bewohner nichts bezahlen». Aus den 84 Franken, die den Asylsuchenden pro Woche zur Verfügung stehen, müssen Lebensmittel- und Hygieneartikel bezahlt werden. Die Betreuer beraten die Bewohner über günstige Einkaufsmöglichkeiten.

 

Anstieg der Kriminalität: Der Berner Sicherheitsdirektor Hans-Jürg Käser sagte gegenüber der SonntagsZeitung, dass alle Kantone einen deutlichen Anstieg der Kriminalität unter Asylsuchenden verzeichnen würden. «Wir haben enorme Probleme mit sehr vielen der jungen Männer aus dem Maghreb». Ihnen würden Delikte vorgeworfen wie Diebstähle, Einbrüche oder Drogenhandel, meinte der Vizepräsident der Konferenz sämtlicher Justiz- und Polizeidirektoren der Schweiz. Beat Meiner, Generalsekretär der Schweizerischen Flüchtlingshilfe, bestätigte  die erhöhte Kriminalität unter nordafrikanischen Flüchtlingen. Als mögliche Ursache nennt er unter anderem die aussichtslose Lage und die Vergangenheit der Asylsuchenden: «Einige der Tunesier haben eine kriminelle Vorgeschichte. Sei es, dass sie beim Umsturz aus einem Gefängnis freigekommen sind oder weil sie sich in Italien irgendwie durchs Leben schlagen mussten».  Quelle….

 

Eines muss man den Schweizer NGOs lassen – sie sprechen wenigstens ehrlichen Klartext!

Wenn man obige Aussagen mit den Floskeln einer Ute Bock und Co. in Österreich vergleicht – Hut ab. 

 

«Sie stehlen, weil ihr uns nicht geholfen habt»

 

 

Eine weitere Meldung aus der Schweiz:

 

Basel: Irakischer Asylwerber wollte Kreuz von der Kirche entfernen

Ein rund 30-jähriger Asylbewerber stand auf der Clarakirche und machte sich am Kreuz zu schaffen. Die Feuerwehr musste ausrücken. Ganzer Artikel….

Lesen Sie auch: Zahl der kriminellen Nordafrikaner verdoppelt sich  –  {Quelle: www.sosheimat.wordpress.com – von derpatriot}

 

Kopten ohne Grenzen: „In Österreich bekommt ein Asylant40“ im „Monat“, ob er im Lager oder in einer Pension bleibt! Viele koptische Asylanten warten seit 2003 auf ihr Verfaren. Damit wird ihnen die Zukunft verbaut, weil sie keine „Arbeitserlaubnis“ bekommen dürfen! Die meisten von ihnen haben Familien und brauchen mehr als 40 Euro im Monat. Jedoch ist es kein Grund stehlen zu gehen oder etwas gestzeswidrig zu tun. Gerecht ist es aber auf keinen Fall. Denn diese Menschen leben immer mit der Angst nach neun Jahren abgeschoben zu werden! Die Regierungen haben diese Menschen auf dem Gewissen“!

 

3 Responses to “Warum werden viele tunesische Asylsuchende kriminell?”

  1. Bazillus Says:

    «Sie stehlen, weil ihr uns nicht geholfen habt»

    Ist doch klar: Wer muslimische Asylsuchende so großzügig hofiert, wird oftmals enttäuscht werden. Dieser Kernsatz betrifft eine charakterliche muslimische Besonderheit, nämlich die Schuld für Straftaten oder asozialen Verhaltens immer anderen zu geben. Verantwortung selbst übernehmen ist in diesem Kulturkreis recht schwer. Grund: Unrecht wurde zu islamischem Recht. Folge: Angesichts solch „göttlicher“ Verse ist es auch sehr schwierig, ein gesundes Schuldbewusstsein zu entwickeln. Schuld wird grundsätzlich zunächst einmal beim Anderen gesucht und gefunden, eine zutiefst menschliche Schwäche. Der Islam ist niemals Schuld an offensichtlichen Missständen, weil der Islam eben einige Untugenden zu Tugenden erklärt und diese legalisiert.

    Bitte den Eingangssatz auf der Zunge zergehen lassen: Weil andere mir nicht geholfen haben, klaue ich. Könnte ich verstehen, wenn die Täter nichts zu essen bekommen hätten. Das aber ist hier wohl nicht der Fall. Die Menschen hier sehen recht gesund aus. Das ist wohl der Grund, warum die dringend erforderliche innovative Selbstkritik vieler Islamvertreter nur selten zum Tragen kommt und jede auch im Islam angestoßene Reformbewegung jeweils zum Erliegen gekommen ist und kommt. Sie können sich hinter solchen Worten wie: „Nicht ihr schlugt, sondern Gott schlug“ und Co. verstecken. Man überträgt seine begangenen Sünden gegen Ungläubige und Schriftbesitzer auf den eigenen Gott oder auf das Verhalten von „Ungläubigen“. Besser und effektiver noch als eine Beichte, die ja eigenes schuldhaftes Verhalten und Reue voraussetzt, um gültig zu sein und die Lossprechung zu erlangen.

    Ich denke, dass die Justiz recht einfach mit härteren Urteilssprüchen ein Umdenken in Richtung Selbstverantwortung und eigenem Schuldbeknntnis bewerkstelligen könnte.

    Nur zur Erinnerung: Das Asylrecht ist ein menschenfreundlichen Recht. Es gewährt Menschen Schutz vor Verfolgung und Diskriminierung. Da aber in Tunesien nun der arabische Frühling ausgebrochen und die Demokratie eingeführt worden ist, sollten insbesondere junge Männer aus islamischem Kulturkreis es schwerer haben, hier als Asylsuchende Fuß fassen zu können. Wer sagt uns, dass sie sich nicht als Kriminelle in ihrem Land betätigt haben oder als radialislamische Menschen = Dschihadkrieger hier Fuß fassen wollen. Mir fällt auf, dass sich vornehmlich junge Männer als Asylsuchende in Europa etablieren wollen. Das lässt mich jedenfalls aufhorchen.

  2. Bazillus Says:

    Sorry, letzter Absatz „menschenfreundliches Recht“

  3. 40 Euro im Monat ist kein Grund steheln zu gehen, das stimmt. Oder? Meine Freundin war auch Asylwerberin, sie musste nach ihrer Konversion zum Christemtum fliehen. Sie musste einmal „schwarz fahren“, weil sie KEINEN CENT mehr hatte (und auch keinen „Sozialpass“, mit dem sie gratis mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fahren könnte). Sie hat ZURECHT die Serviceleistung „gestohlen“, und wurde für ihre Ehrlichkeit, dem Kontrollor ihre Daten anzugeben, mit € 70,- bestraft. Machen wir uns nichts vor, die großen Diebe und Kriminellen sind viele Politiker, reiche Wirtschaftstreibende, die in ihrer Gier und Selbstsucht zu ersticken drohen, während sie auf Kosten vieler anderer Menschen immer reicher werden. Asylwerber also mit (potentiell) kriminell und asozial gleichzusetzen finde ich erschreckend. Genau dasselbe machen bei uns die FPÖ und die Kronen Zeitung. Meine Freundin, eine sehr gläubige koptische Christin, ist der großzügigste und selbstloseste Mensch, den ich kenne (aber ach, in ihrer Not ist sie ein einziges Mal „schwarz“ gefahren). Ich finde die Heuchelei schon ein wenig abstoßend.


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s