kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

FIFA-Präsident sieht Arroganz des Abendlandes 30. November 2011

Filed under: Christenverfolgung,Islamische Schandtaten — Knecht Christi @ 21:55

FIFA-Präsident Sepp Blatter hat sich jetzt erstmals zur Kritik an der Vergabe der Fußball-WM 2022 an Katar geäußert. In den Reaktionen insbesondere aus Europa schimmere für den Schweizer „tatsächlich ein wenig die Arroganz des Abendlandes christlicher Prägung“ durch. Und weiter: „Wenn man etwas über den Tellerrand hinausblickt und sich die Spannungen vor Augen führt, die zwischen der muslimischen und westlichen Welt bestehen, dann ist es doch eine ganz außerordentliche Entscheidung, eine Fußball-WM in den arabischen Raum zu vergeben.“ (Quelle: n-tv)

Fatwa: Dürfen Muslime die Spiele der Fußballweltmeisterschaft ansehen?

 

Sie sind zu vermeiden, weil sie vom Glauben ablenken

 

Von dem Rechtsgutachter Dr. Youssef al-Ahmad, Islamischer Rechtsgelehrter und Dozent für Rechtswissenschaften an der Islamischen Universität „Imam Muhammad Ibn al-Sa’ud“ in Riyad, Saudi-Arabien

 

Frage: „Frau Fatima at-Tammam möchte sich bei Ihnen erkundigen, wie der Islam das Anschauen von Fußballspielen bzw. Spielen der Weltmeisterschaft beurteilt, die von vielen muslimischen Frauen mit Begeisterung für die Spiele und die westlichen Länder des Unglaubens angeschaut werden. Diese [Musliminnen] tragen sogar die Fahnen dieser Länder des Unglaubens und vernachlässigen ihre Studien, obwohl sie kurz vor den Prüfungen stehen. Wie würden Sie solche Menschen zurechtweisen“?

 

Antwort: „Das ist ein sehr wichtiges Thema. Viele Leute behandeln es auf eine falsche oder unvollständige Weise, einige verbieten [das Ansehen von Fußballspielen der Weltmeisterschaft], weil sie meinen, der [nackte] Oberschenkel sei verboten, denn die Fußballspieler zeigen ihre Oberschenkel [Kommentar: nach Schariadefinition muss ein Mann stets vom Nabel bis zum Knie bedeckt sein, darf also weder seinen Oberschenkel unbekleidet zeigen noch den Oberschenkel anderer Männer sehen. Da Fußballspieler mit kurzen Hosen spielen, ist das Anschauen von Fußballspielen nach dieser Auffassung verboten]. Wir sagen jedoch, die Sache ist noch gravierender. Andere meinen [das Ansehen von Fußballspielen sei verboten], weil sich im Fußballstadion Frauen befänden, die unverschleiert sein könnten. Wir sagen auch, die Sache ist gravierender als das Ausgehen der Frauen und das Sichtbarmachen von Verbotenem. Die Sache betrifft den Glauben [des Islam]. Es geht hier um das Prinzip von ‚Lieben und Hassen’ [des Gebotenen und Verwerflichen], was ein fester Bestandteil des Glaubens der Sunniten und der Mehrheit der Muslime ist. Es geht hier um [emotionale] Regungen. Man ist für oder gegen eine Fußballmannschaft. Man sagt: ‚Ich kann nicht darauf verzichten‘. Also kann man nicht unabhängig davon leben. Man feuert eine Mannschaft an.

 

Man feuert die Mannschaft eines gewissen Landes an oder gegen ein gewisses Land. Infolge dessen mag man eine gewisse Mannschaft und hasst die andere Mannschaft. D. h. man liebt und hasst unabhängig von Allah. Man könnte sogar einen gewissen Spieler mögen. Man liebt ihn, hängt seine Fotos auf, spricht über ihn usw. Eine Art der Zuneigung ist, dass man die Trikots mancher Mannschaften trägt. Manchmal trägt man ein Trikot mit der Zahl eines bestimmten Spielers, mit dem Namen einer bestimmten Mannschaft oder eines bestimmten Landes. All das gefährdet den Glauben der Gläubigen sehr stark. Wir sagen: ‚Fürchtet Allah! Wir dürfen lieben und hassen in Allah, sei es bei den Weltmeisterschaften oder anderen Spielen, und selbst, wenn es um arabische oder lokale Spiele geht, die nach dem jetzigen Muster ablaufen.‘ Eine der eindeutigsten hysterischen [negativen] Kennzeichen des Prinzips vom „Lieben und Hassen“ ist, was wir nach dem Sieg oder der Niederlage einer Mannschaft erleben. Menschenmassen gehen auf die Straße, überfallen andere Menschen, schlagen Scheiben ein, greifen Familien an, halten fahrende Autos an und es geschehen schreckliche Dinge, Unfälle, Todesfälle. Manchmal brechen sogar Streitigkeiten in einer Familie aus.

 

Wir haben sogar Feindseligkeiten zwischen arabischen Ländern erlebt. In der Vergangenheit gab es sogar Feindseligkeiten und Hass zwischen den arabischen Golfländern. All dies war das Ergebnis dieser Spiele. Ein anderer triftiger Grund [gegen das Anschauen der Fußballspiele] ist die Tatsache, das sie eine Intrige der Juden sind. Das wurde in den „Protokollen der Weisen von Zion“ erwähnt. Es geht um die Ablehnung der Völker, das Einkassieren ihres Geldes und die Umlenkung ihrer Interessen auf solche Trivialitäten und solchen Unnutz. Es wird das A und O eines Menschen, dass eine bestimmte Mannschaft gewinnt oder dass der Ball hierhin oder dorthin geschossen wird. Soweit wurde das Gehirn der Menschen mit Beschlag belegt. Ohne Zweifel ist dies eine bedrohliche Sache. Wir müssen dieses Problem mit der Wurzel ausreißen. D. h. wir dürfen diese [die Fußballspiele] von vornherein nicht mögen und müssen sie meiden. Einige Leute sagen: ‚Ich kann das nicht.‘

 

Dies ist ein Beweis dafür, dass das Prinzip des „Liebens und Hassens“ bei diesen Menschen bereits fehlerhaft funktioniert.“ Der Moderator: „Ihre Eminenz, es ist auffällig, dass sich die Zionisten selbst wenig für Fußballspiele interessieren. Dazu ist ihre Fußballmannschaft keine der bekannten Fußballmannschaften.“ Dr. al-Ahmad: „Ja. Außerdem müssen wir alle [durch das Ansehen von Fußballspielen entstehende] Schäden unter unseren Kindern wahrnehmen. Z. B. trägt ein Schüler in der Grundschule ein Trikot der argentinischen oder brasilianischen Mannschaft oder ein Trikot der Länder, auf denen das Kreuz deutlich zu sehen ist. Das haben wir bemerkt. Wir haben viele Jugendliche davor gewarnt. Einige [Muslime] sind für eine bestimmte Mannschaft aus einem bestimmten Land. Man benutzt Ausdrücke oder den Namen oder die Rückennummer eines bestimmten Fußballspielers. Alle diese Phänomene bedeuten die Verehrung einer ungläubigen Mannschaft oder eines ungläubigen Spielers, was [aus islamischer Sicht] verboten ist. Sportsgeschäfte dürfen solche Dinge nicht verkaufen, die zu den o. g. Folgen führen können.“

{Quelle: www.youtube.com/watch?v=CILlcW-9KcM&NR=1   –  www.islaminstitut.de}

 

 

Der Islam ist in Katar Staatsreligion und das islamische Recht, die Scharia, die Quelle aller Gesetzgebung.

 

Die Weitergabe des christlichen Glaubens an Muslime ist strikt verboten.

Seit Jahren erlaubt die Regierung Katholiken, Orthodoxen, Anglikanern und anderen protestantischen Denominationen das Feiern von Gottesdiensten in Privathäusern.

 

Ehemalige Muslime verfolgt: Einheimische Christen sind weniger frei: Der Übertritt vom Islam zu einer anderen Religion wird als Abfall vom Islam (Apostasie) betrachtet und gilt als Verbrechen gegen die Umma, die Gemeinschaft der muslimischen Gläubigen. Seit der Unabhängigkeit des Landes (1971) ist jedoch keine offizielle Hinrichtung oder andere Bestrafung für Apostasie bekannt. Dennoch sind Muslime, die Christen wurden, ernster Verfolgung ausgesetzt, sowohl vonseiten ihrer Familien und der Gesellschaft als auch von der Regierung.

 

Konvertiten leben Glauben heimlich: Aus diesem Grund bleiben Christen mit muslimischem Hintergrund anonym und wollen aus Angst vor Bloßstellung und Schikane auch keinen Kontakt zu anderen Konvertiten pflegen. Die meisten sind im Ausland zum Glauben gekommen.

Einfuhr von Literatur wird kontrolliert: Die Regierung reguliert, kontrolliert und zensiert Veröffentlichungen und die Einfuhr und Verteilung von nicht-islamischer Literatur. Einzelpersonen und religiösen Gruppen ist es erlaubt, Bibeln und andere religiöse Literatur für den persönlichen Gebrauch einzuführen. Zusätzlich ist religiöses Material an Ostern und Weihnachten bereits in örtlichen Geschäften erhältlich.

 

Mission verboten: Vor einigen Jahren trat ein neues Strafgesetzbuch in Kraft: Einzelpersonen, die bei der Mission von Muslimen unter dem Dach einer Organisation oder Gesellschaft ertappt werden, können mit einer Haftstrafe von bis zu zehn Jahren belangt werden. Wenn im eigenen Namen für eine nicht-islamische Religion geworben wird, liegt die Gefängnisstrafe bei bis zu fünf Jahren.

Kirche für ausländische Christen: Im Mai 2008 wurde in Doha die erste katholische Kirche seit 1.400 Jahren eröffnet. Das Haus soll den vor allem ausländischen Katholiken als Gebetsstätte und Gemeindezentrum dienen. Auf einen Glockenturm oder ein von außen sichtbares Kreuz mussten die Christen gemäß den rechtlichen Vorschriften verzichten. Neben der eigentlichen Kirche umfasst der Komplex auch Tagungseinrichtungen, Gästeräume, eine Bibliothek und ein Cafe. Später sollen weitere Konfessionen im Gebäudekomplex in Doha dazukommen. {Open doors Deutschland}

 

 

Berichte der Menschenrechtsorganisationen

 

Freedom House schätzt den Katar grundsätzlich als nicht frei ein. Auf einer Skala der politischen Rechte und Freiheitsrechte von 1 (größte Freiheit) bis 7 (geringste Freiheit) wird Katar im Bericht „Freedom in the World“ als nicht frei (6) bezüglich politischer Rechte und nicht frei (5) bezüglich Freiheitsrechte eingestuft. Der Jahresbericht 2010 der Organisation Amnesty International listet zahlreiche Menschenrechtsverletzungen und Diskriminierungen, die in Katar im Berichtsjahr begangen wurden:

Bürgerrechte, politische Freiheiten: Das Recht auf freie Meinungsäußerung in Katar ist eingeschränkt. Mehrere Ausländer wurden wegen Blasphemie zu Haftstrafen von bis zu sieben Jahren verurteilt. Ein Syrer, der während eines Zornesausbruchs den Islam beleidigte, weil sein Guthaben auf dem Mobiltelefon erloschen war, wurde ausgewiesen. Katar zieht in Erwägung ein neues Pressegesetz zu verabschieden, das Freiheitsentzug bei Blasphemie, Kritik an der Armee sowie am Emir als unerlässlich erklärt. Frauen werden im Alltag weiterhin benachteiligt, sie erhalten nicht genügend Schutz bei häuslicher Gewalt und Scheidungen sind erschwert. Die Entschädigungszahlungen sind zugunsten der Männer ausgerichtet. Beim Tod einer Frau ist nur halb so viel Entschädigung zu entrichten, wie beim Tode einer männlichen Person. Über 80 Prozent der Bevölkerung Katars werden durch Ausländer repräsentiert. Ausbeutung und Missbrauch sind an der Tagesordnung. Besonders weibliche Angestellte weisen ein stark erhöhtes Risiko zur Gefährdung auf, von körperlicher Gewalt und bis zum sexuellen Missbrauch durch den Arbeitgeber.

 

Zahlreichen Ausländern wird der Erwerb der katarischen Staatsbürgerschaft verweigert. Diese Menschen besitzen demnach kein Recht auf einen Arbeitsplatz, eine Gesundheitsversorgung und den Aufenthalt in Katar. Nur die rund 200.000 Personen zählende katarische Bevölkerung besitzt ein Wahlrecht. Politische Parteien sind nicht zugelassen. Homosexualität ist in Katar verboten und wird mit bis zu fünf Jahren Gefängnis bestraft.Die Katarer haben grundsätzlich Zugang zum Internet, der allerdings gewissen Einschränkungen wie Zensur unterliegt. Pornografische Darstellungen und islamkritische Inhalte werden blockiert. Grausame, unmenschliche und erniedrigende Strafen: Alkoholkonsum ist in der Öffentlichkeit nicht gestattet und in diesem Zusammenhang wurden mehrere Ausländer mit Peitschenhieben bestraft. Katar behält die Todesstrafe, vor allem wegen Spionage oder anderen Bedrohungen gegen die nationale Sicherheit. Apostasie gilt auch als ein Kapitalverbrechen, aber es gibt keine bekannten Hinrichtungen für sie.

 

Na, Herr Blatter, wieviel muss so ein Regime denn dafür zahlen, dass die FIFA mit einem Unrechtsstaat Geschäfte macht und Bücklinge wie Blatter ihr Gewissen vergessen?

 

3 Responses to “FIFA-Präsident sieht Arroganz des Abendlandes”

  1. saphiri Says:

    Werden weibliche Zuschauer ins Stadion gelassen, wenn ja, wo wird man sie hinsperren, außerhalb männlicher Sichtweite, müssen alle Frauen dann vermummt in die Stadien schleichen, um die männliche Lust am Fussballspiel nicht in eine andere Lust umzulenken?

    Wie kann Blattner sich verkaufen und für eine Diskriminierungs-Ideologie Marketing machen, sowie die eh schon Dummtoleranz zur Verblödung anstiften?

    Es gibt nichts, was ein Schweizer nicht für Geld täte.

  2. saphiri Says:

    Fatwa: Dürfen Muslime die Spiele der Fußballweltmeisterschaft ansehen?

    Sie sind zu vermeiden, weil sie vom Glauben ablenken

    ..von was wollen Sie abgelenkt werden:wenn das was Sie glauben kein Gott nahe und göttliches Wort enthält!

  3. Helvetix Says:

    Danke für die Pauschalisierung….


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s