kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Das Verschwinden, die Zwangsbekehrung und die Zwangsverheiratung 27. November 2011

Filed under: Entführung minderjähriger Koptinnen — Knecht Christi @ 21:49

Von koptischen Frauen in Ägypten

 

VORWORT: Im Verlauf des vergangenen Jahrzehnts gab es mit zunehmender Häufigkeit Berichte aus Ägypten über muslimische Männer, die koptisch-christliche Frauen und Mädchen entführen, mit ihnen Zwangsehen eingehen und sie zur Konversion zum Islam zwingen. Die Muster aus Gewalt, Betrug und Zwang entsprechen den Definitionen des Menschenhandels der Vereinten Nationen und des US-Außenministeriums. Die Vereinten Nationen bezeichnen Menschenhandel als ein „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“. Die vorherrschende Stellung kultureller Normen in Ägypten scheint diese Verletzungen fundamentaler Menschenrechte zu begünstigen. Die Normen ihrerseits wurzeln häufig in islamischen Traditionen und legitimieren Gewalt gegen Frauen und Nichtmuslime. Zu diesen Menschenrechtsverletzungen trägt auch ein stillschweigendes Einverständnis der Regierung bei. Es zeigt sich an ihrer mangelnden Bereitschaft, Vorwürfe von Vergewaltigungen, Entführungen und Misshandlungen ernsthaft untersuchen zu lassen. Ebenso wenig sind die Regierenden bereit, Maßnahmen in Kraft zu setzen, um Ägypterinnen vor Zwangsbekehrungen zu schützen, indem potenzielle Konvertiten über die volle Tragweite eines Religionsübertritts aufgeklärt werden.

 

Einzelheiten über den Handel mit Koptinnen erreichen den Westen oft über verzweifelte Verwandte der Opfer. Wenn die ägyptische Polizei die Opfer von Entführungen, Zwangsverheiratung und Zwangsislamisierung nicht findet und zurückbringt – und oft nicht einmal nach ihnen sucht –, bringen einige ihrer Angehörigen den Mut auf, Informationen und Fotos von ihren verschwundenen Familienmitgliedern an koptische Menschenrechtsorganisationen in der Diaspora weiterzuleiten. (more…)

 

Das vergessene Massaker der Türken an den Aleviten

Filed under: Islamische Schandtaten — Knecht Christi @ 21:14

Wir zeigten Selbstbeherrschung und hielten die Straßen sauber!

1938 brachte die türkische Armee in Dersim bis zu 70.000 Aleviten um. Dank einiger beherzter Privatpersonen konnte der Völkermord dem Vergessen entrissen werden. Dersim ’38“ steht auf dem Transparent, das aus dem vierten Stock im Zentrum der ostanatolischen Stadt Tunceli hängt. Vor kurzem noch ein unvorstellbares Bild – der Gebrauch des alten Namens der unbotmäßigen Provinz war im öffentlichen Leben verboten. (more…)

 

12 Jahre Gefängnis für vergewaltigte Afghanin

Filed under: Islamische Schandtaten — Knecht Christi @ 20:28

Es sind Geschichten wie diese, die man in diesen Tagen seltener bis nie in deutschen Zeitungen zu lesen bekommt. Nachdem ein Mann in Afghanistan eine Frau brutal vergewaltigte, wurde sie des Ehebruchs bezichtigt. Die 19-jährige Gulnaz muss seitdem mit ihrer zweijährigen Tochter, die nach der Vergewaltigung geboren wurde, eine zwölfjährige Haftstrafe verbüßen. Ihre einzige Möglichkeit, das Gefängnis zu verlassen: sie müsste ihren Vergewaltiger heiraten! Hier ein ausführlicher Bericht von ibtimes.com, wie die Scharia Sexualverbrechen in Afghanistan handhabt mit Bezug auf den genannten Fall:

 

{Amnesty International sagt, es ist wichtig, den Schleier über einer der schändlichsten Praktiken der afghanischen Justiz zu lüften. (more…)

 

Mouslembrüder paktieren mit dem Militärrat

Filed under: Moslembrüder — Knecht Christi @ 18:21

Zucker von Moslembrüdern

Während auf Kairos Tahrir-Platz weiter demonstriert wird, machen die Moslembrüder Wahlkampf.

Sie haben ein Stillhalte-Abkommen mit dem Militärrat getroffen und behindern damit die Protestbewegung.

Auf dem Tahrir-Platz sind sie nicht mehr willkommen. Plakate, Schilder und Graffitis machen das deutlich: „Geht, Muslimbrüder, geht!“, steht da und: „Der Platz sagt: Die Muslimbrüder sind wie das alte Regime.“ Im Sprechchor rufen die Demonstranten: „Die Muslimbrüder verraten unsere Revolution, gehen Hand in Hand mit dem Militär.“ Die Demonstranten sind wütend. Während viele von ihnen auf dem Tahrir-Platz ihr Leben ließen, klebten die Muslimbrüder Plakate, machten Wahlkampf. Ihr politischer Flügel, die Freedom and Justice Partei (FJP) hat sich von den Demonstrationen distanziert, ihre Mitglieder aufgerufen nicht daran teilzunehmen. Damit sind sie die einzige politische Kraft, die sich gegen den Protest stellt.

(more…)

 

Etwas über die morgigen Wahlen in Ägypten

Filed under: Moslembrüder — Knecht Christi @ 15:43

Morgen fängt die erste Runde der Parlamentswahlen an. In den folgenden Bundesländern wird es gewählt: Kairo, Alexandria, Faium, Port Said, Domyat, Kafr Elscheich, Assyot, Luxor, das rote Meer.

 

Trotz des seit dem 19. November 2011 herrschenden Chaos in allen Bundesländern, und nicht nur am Tahrir-Platz, wie die internationalen Medien berichten, bestehen die „Mächtigen“ darauf, dass die Wahlen wie angekündigt stattfinden. Die hellen Köpfe sollen sich zwei Sachen merken: {1} Wie soll ein Ägypter ein Wahllokal bei all diesen Unruhen und Straßenschlachten betreten? Polizisten gibt es seit dem 25. Januar 2011 nicht mehr! Wer soll alles bewachen, wo die Ganoven und Schwerverbrecher die Oberhand haben? Gamila Ismail (Ex-Frau von Aiman Nour, Vorsitzender der Elghaad-Partei) sagte gestern bei ihrer Sendung: „Wie soll ein Bürger ein Wahllokal betreten können, wenn Kamal Elganzoury, neuer Prämier, das Kabinett nicht betreten kann“?

 

{2} Wenn man annehmen würde, dass die Wahlen nicht verfälscht und manipuliert werden, was niemals seit der Unabhängigkeit Ägyptens geschah, muss man sich fragen, wer unter solchen Umständen die Wahlen für sich entscheiden wird? Das sind nur die „Islamisten“, wie der blauäugige bzw. verlogene Westen sie nennt. Moslembrüder, Salafisten und Co. schickten ihre angeheuerten Ganoven überall, um das inszenierte Szenario in die Praxis umzusetzen. (more…)

 

Christen in Ägypten stark unter Druck

Filed under: Koptenverfolgung — Knecht Christi @ 15:22

Maspero-Massaker vom 09. Oktober 2011

Für die Christen hat die Revolution die Lage noch schwieriger gemacht.

Sie kämpfen mit Intoleranz, Diskriminierung und Gewalt.

 

Wenn Marco davon zu sprechen beginnt, kann er kaum noch aufhören, dann verliert sich der 38-Jährige in Bildern der Gewalt, den Fußtritten der Polizei, den Steinen, den Prügeln mit den Holzknüppeln, den herumrasenden Armeeautos, die einfach über die Menschen drüberfahren. Das alles ist bald zwei Monate her, doch der junge Kopte wird noch lange damit zu kämpfen haben. Seit der Protestmarsch der Christen am 9. Oktober in einem Blutbad endete, kann er kaum gehen und sieht auf einem Auge fast nichts. Er hat überlebt, 20 Demonstranten starben. Ägyptens wackeligem Frieden versetzte dieses Massaker den schwersten Schlag seit dem Abgang von Präsident Mubarak.

(more…)