kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Cajus Pupus freut sich auf den 1. Advent! 26. November 2011

Filed under: Spiritualität — Knecht Christi @ 22:09

Zeigt er mir doch an, dass ich in vier Wochen die Geburt Gottes Sohnes feiern kann.

Die Geburt von Jesus von Nazaret ist die Menschwerdung Gottes!

 

Doch schauen wir einmal zurück. Vor einer menschlichen Geburt muss ja wohl als erstes die Zeugung stehen. Maria und ihr „Verlobte“ Josef, wurden von Gott als Elternpaar ausgesucht und Maria wurde zur Mutter erkoren. Am 25. März feiert die  christliche Kirche „Maria Empfängnis“. Diese Empfängnis  gilt als eigenständiges Mysterium, die im Lukasevangelium (Lk 1,26-38 EU) dargestellt wird: „Der Engel Gabriel kommt zu Maria nach Nazaret und kündigt ihr die Geburt ihres Sohnes Jesus durch die Kraft des Heiligen Geistes an. Deshalb wird auch das Kind heilig und Sohn Gottes genannt werden“ (Lk 1,35 EU). Diese Ankündigung wird zugleich als Moment der Empfängnis verstanden, denn wenn Gott der Herr was sagt, so wird es auch geschehen!

 

Advent, lateinisch adventus, bezeichnet die Zeit,

in der man sich als Christ auf die Geburt Gottes Sohne vorbereitet.

 

Die Adventszeit lässt sich in ihren Anfängen bis ins 5. Jahrhundert und ins Gebiet um Ravenna in Italien zurückverfolgen. Damals wurde der Sonntag vor dem Fest der Geburt Christi der Vorbereitung hierauf gewidmet. In Rom gab es eine Adventsliturgie erstmals im 6. Jahrhundert. Papst Gregor der Große setzte dann erstmals die Zahl der vier Adventsonntage fest. Diese Praxis hat sich aber nicht überall verbreitet, in Mailand feiert man heute noch eine Adventszeit von sechs Wochen. Auch im mozarabischen Kalender in Spanien umfasst die Adventszeit sechs Sonntage, ebenso in der Syrisch-Orthodoxen und anderen Orientalischen Kirchen. Eine Adventszeit kennt die Orthodoxe Kirche nicht. Aber 40 Tage vor dem Weihnachtsfest beginnt eine Fastenzeit, während der Milch und tierische Produkte verboten sind: vom 15. November bis einschließlich 24. Dezember bereitet man sich so auf die Geburt von Jesus vor.  (siehe auch: https://koptisch.wordpress.com/2011/08/02/page/2/ )

 

Im 13. Jahrhundert war es v. a. der Franziskanerorden, der die römische Praxis verbreitete. Papst Pius V. schrieb dann um 1570 die römische Adventsliturgie endgültig für die gesamte katholische Kirche – ausgenommen Mailand – fest. Der 1. Adventssonntag ist der viertletzte Sonntag vor dem 25. Dezember, die Adventszeit endet am Weihnachtstag. Von Anfang an hatte die Adventszeit den Charakter einer Buß- und Fastenzeit als Vorbereitung auf das Christfest. Traditionell durfte in der Adventszeit nicht getanzt und nicht geheiratet werden. Als Beginn des Kirchenjahres wird der 1. Sonntag im Advent seit Mitte des 8. Jahrhunderts gefeiert.

 

Die vier Adventssonntage haben jeweils ihr Thema und liturgisches Gepräge:

• Der 1. Adventsonntag thematisiert das Kommen des Herrn und im Horizont vom Anfang der Geschichte bis zu ihrer Vollendung durch Christus; in der evangelischen Kirche erinnert er besonders an den Einzug Jesu in Jerusalem (Matthäusevangelium 21, 1 – 10).

 

• Der 2. Adventssonntag dient der Vorbereitung auf den kommenden Erlöser.

• Am 3. Adventssonntag steht Johannes der Täufer im Mittelpunkt.


• Der 4. Adventsonntag ist in der katholischen Kirche Maria, der Mutter Gottes, gewidmet, in den protestantischen Kirchen thematisiert er allgemeiner die nahende Freude der Geburt Christi.

 

In der Syrisch-Orthodoxen Kirche ist der erste Adventssonntag der Verkündigung an Zacharias gewidmet, der zweite der Verkündigung an Maria, der dritte dem Besuch Maria bei Elisabeth, der vierte der Geburt Johannes des Täufers, der fünfte der Verkündigung an Joseph und der sechste den Vorfahren Jesu. Nur ist es wieder einmal so, dass der Kommerz den christlichen Gedanken der Adventszeit völlig verdrängt hat. Die Tradition des Adventskranzes ist noch jung, sie geht zurück auf Johann Hinrich Wichern. Im Dezember 1838 entzündete er zum ersten Mal im Rauhen Haus in Hamburg jeden Tag im Advent eine Kerze, später steckte er die Kerzen dann auf einen Holzkranz. Das Kerzenlicht symbolisiert Christus als das Licht der Welt (Johannesevangelium 8, 12). An Weihnachten erhellte dieser Lichterkranz dann feierlich den Saal. Dann wurden die Wände des Saals mit grünen Zweigen geschmückt, 1860 wurde erstmals der Holzreifen mit Tannenreisig umwickelt, damit war der Adventskranz wie man ihn heute kennt geboren. Dieser Brauch wurde rasch von evangelischen Familien übernommen.

 

1925 erst hing erstmals solch ein Adventskranz auch in einer katholischen Kirche: in Köln, 1930 auch in München. Inzwischen ist der Brauch weltweit verbreitet. In der katholischen Kirche werden die häuslichen Adventskränze auch in der Kirche geweiht. Der erste gedruckte Adventskalender erschien 1902 in der Evangelischen Buchhandlung in Hamburg in Form einer Weihnachtsuhr, 1904 wurde dem Neuen Tagblatt in Stuttgart ein Adventskalender als Präsent beigelegt. 1908 verließ der erste, wenn auch noch fensterlose, spezielle Adventskalender die Druckpresse: Gerhard Lang, Pfarrersohn aus Maulbronn in Württemberg, druckte als Münchner Weihnachts- Kalender farbige Zeichnungen, die ausgeschnitten und auf einen zweiten, mit Zahlen von 1 bis 24 versehenen Pappkarton geklebt werden konnten. Um 1920 erschienen die ersten Adventskalender mit Türchen zum Öffnen auf dem Markt, wohl im Jahr 1958 gab es den ersten mit Schokolade gefüllten Adventskalender.

 

Doch wenn man heut zu Tage in der Vorweihnachtszeit so durch die Geschäfte schlendert, wird man schier erschlagen von den Angeboten der Adventskränzen und der Adventskalendern. Kerzen dazu gibt es wie Sand am Meer. Original aus Bienenwachs ebenso elektronische die teilweise sogar noch Musik abspielen können. Ich habe am 31. August schon die ersten Lebkuchen, die ja zur Weihnachtszeit gehören, schon in den Auslagen eines Geschäftes gesehen. Was wiederum der beste Beweis der Geldgier der Geschäfte Inhaber ist.

 

Ich kann man mich an meine Kindheit, in diesem Falle auch gerne, zurück erinnern. Da wurde des Abends, wenn es schon dunkel war, vor dem zu Bett gehen eine oder mehrere Kerzen, je nach dem welcher Adventssonntag gerade war, angezündet und im Kreise der Familie wurde gesungen und gebetet. Sonntags gab es dann auch schon mal ein selbstgebackenes Plätzchen. Oder es fielen plötzlich Nüsse ins Zimmer. Als Kinder bekamen wir natürlich immer einen großen Schrecken, wenn die Nüsse nur so auf den Linoleum Boden prasselten. Später, als ich groß war, habe ich Mutter mal gefragt wie sie das denn gemacht hatte? „Ja“, sagte sie lächelnd. „Wofür sind denn die Omas da?“ Den Rest konnte ich mir dann aber auch selber zusammenreimen.

 

Jetzt kann man sich fragen: Wo sind alle die alten Bräuche, wie:  Adventssingen, Christstollen backen, Lebkuchen und Plätzchen backen, Basteln für die Kinder, gemeinsames Singen und Beten am Adventskranz, gemeinsames Binden und Herrichten des Adventskranzes… In kleinen ländlichen Häusern, Dörfern und Gemeinden innerhalb Deutschlands werden solche Bräuche noch hoch und in Ehren gehalten. Wobei jedes Land so seine eigenen Speziellen Bräuche hat. Besondere Bräuche findet man z. B. auch heute noch im Allgäu, wie: Bärbelestreiben, ist das Abschneiden eines Barbarazweiges am Vorabend des Barbaratages = 04.12., der dann zu Weihnachten blüht und Glück verheißt. Buttnmandllaufen, sind „wilde“ Gesellen, die mit riesigen Glocken an den Hüften und mit Masken am 06.12. den Nikolaus durch die Straßen des Dorfes begleiten. Klausentreiben, sind ebenfalls „wilde“ Gesellen die mit Masken mit Kuhhörnern und mit Kuhfellen bekleidet recht wild durch die Gegend ziehen. Aber den Kindern zum Schluss Nüsse schenken. Engelefliegen, wo von einem oberen Stockwerk ein Engel herabgelassen wird zu Kindern, die ein Stockwerk tiefer sich befinden. Dort dürfen sie sich dann aus dem Korb Nüsse, Äpfel, Birnen und Birnenbrot nehmen. Dieser Brauch lebt heute noch auf dem Weihnachtsmarkt von Isny weiter.

 

Am 06.12. wird dem hlg. Nikolaus gedacht. Gemeint ist hier der Nikolaus von Myra. Geboren wurde er zwischen 270 und 286 nach Christ. Er verstarb am 06. Dezember. Über das Jahr ist man sich nicht schlüssig. Sein Gedenktag wird in zahlreichen christlichen Glaubensgemeinschaften als kirchlicher Feiertag begangen. Nikolaus von Mry werden so einige Wunder nachgesagt wie: Stratelatenwunder, Mitgiftspende, Stillung des Seesturms, Kornwunder, Heimführung eines verschleppten Kindes, Wannen- und Säuglingswunder, Bekehrung eines Juden durch das Nikolausbild, Bekämpfung der Diana, Rettung des ertrunkenen Sohnes, Bestrafung und Begnadigung eines Betrügers, Auferweckung der getöteten Scholaren, Erweckung eines Jungen, Quellenwunder am Grab.  Nach zu lesen unter: http://de.wikipedia.org/wiki/Nikolaus_von_Myra

Der Nikolaus‘ Kult in Deutschland wurde im 10. Jahrhundert besonders durch Kaiserin Theophanu, die griechische Ehefrau des Kaisers Otto II., gefördert. Schon damals entstand der Brauch, dass Nikolaus die Kinder beschenkt. Grundlage hierfür war der Brauch des Bischofsspieles in Klosterschulen, wo ein Schüler für einen Tag – zuerst am Tag der Unschuldigen Kindlein, dann am Nikolaustag – als Bischof fungieren durfte; in der Schule des Klosters Montserrat wird dieser Brauch bis heute gepflegt. Am 6. Dezember wurde das Gleichnis von den anvertrauten Talenten (Matthäusevangelium 25, 14 – 23) erzählt: „Drei Knechten wird jeweils Geld anvertraut; jeder muss Rechenschaft ablegen, was er mit dem Geld gemacht hat“. Der bekannte Brauch der Befragung der Kinder durch den Nikolaus, ob sie denn auch brav und fromm gewesen seien, geht auf diese Praxis zurück. Ursprünglich war der Nikolaustag der Tag der großen Bescherung mit Geschenken – in einigen Ländern ist er dies heute noch.

 

Am Tag der heiligen Luzia, den 13. Dezember, backten die Frauen ein Luzabrot, ein Fladenbrot aus etwas Maismehl und Fett, und bauten ein Luzastühlchen. das war ein Schemel aus einem Brett und vier Füßen. Das Brot sollte einen das ganze künftige Jahr sättigen und das Stühlchen den Frauen die Monatsregel erleichtern, wenn sie lange darauf saßen. Die hl. Lucia von Syrakus (in Sizilien), die im Jahre 304 unter Diokletian den Märtyrertod erlitt, weil sie nicht heiraten und ihre Mitgift an die Armen verteilen wollte, geht sonderbarerweise in Ostösterreich als hexenartige Luzelfrau um, andernorts ist sie ein freundliches, Gabenbringendes Wesen, in Schweden sogar als weißgekleidetes Mädchen mit einem Lichterkranz auf dem Kopf.

 

Wie eben schon gesagt, leben die alten Bräuche hauptsächlich in den kleinen Dörfern und gemeinden statt. Während es in der Stadt heißt: „Ich habe keine Zeit für solchen Firlefanz!“ Die Städter tun mir immer sehr leid, wenn ich dieses Argument höre. Vergessen sie hiermit auch den Sinn der Adventszeit. Aber die Weihnachtgratifikation ist ihnen sehr wichtig! (Was man ja auch teilweise verstehen kann.) Und den Kindern die Geschenke. Welcher Vater oder Mutter erklärt heute noch den Kindern was Advent bedeutet.  Fragt man einmal Passanten auf der Straße: Was bedeutet Ihnen die Adventszeit heute noch? bekommt man die unterschiedlichsten Antworten:  „Mit der Adventszeit, genauer gesagt mit dem ersten Advent, verbinde ich unser traditionelles familiäres Gans-Essen. Ich freue mich schon lange darauf. Aber ansonsten hat die Adventszeit keine besondere Bedeutung für mich“ – „Als mein Kind noch im Haus war, war es noch was ganz anderes. Aber jetzt sind die Adventstage eben wie alle anderen Tage im Jahr“ – „Ich verbinde mit dieser Zeit auch die Familientreffen. Besonders besinnlich oder durch die christliche Tradition geprägt ist die Zeit dennoch nicht für mich“ – „Als Kind war es die Zeit, in der ich auf das Christkind und die Geschenke, die es für mich hatte, gewartet habe. Heute hat der Advent mit Ruhe oder Besinnlichkeit nichts mehr zu tun. Die Tage vergehen eben wie alle Tage“.

 

Doch lasst uns nun besinnen, auf die glorreiche Zeit, die bald vor uns liegt. Legt allen Stress einmal ab und denkt über die wahren Hintergründe der Adventszeit nach. Das tut der Seele und auch dem Körper wohl. Am Besten des Abends bei Kerzenschein und einem leckeren Glas Glühwein. Denn wenn der 1. Advent da ist, ist der Winter nicht mehr fern.

 

Freude im Advent

Vorfreude, schönste Freude. Freude im Advent. Tannengrün zum Kranz gewunden, rote Bänder dran gebunden, und das erste Lichtlein brennt.  Erstes Leuchten im Advent, Freude im Advent. Vorfreude, schönste Freude. Freude im Advent. Abends dann, im frühen Dämmern, Basteln, kleben, sägen, hämmern, und das zweite Lichtlein brennt.  Heimlichkeiten im Advent, Freude im Advent. Vorfreude, schönste Freude. Freude im Advent. Was tut Mutti, könnt ihrs raten? Kuchen backen, Äpfel braten, und das dritte Lichtlein brennt. Süße Düfte im Advent, Freude im Advent. Vorfreude, schönste Freude. Freude im Advent. Kinderstimmen leise, leise, singen manche frohe Weise, und das vierte Lichtlein brennt. Frohe Lieder im Advent, Freude im Advent.

 

11 Responses to “Cajus Pupus freut sich auf den 1. Advent!”

  1. Bella Ella Says:

    Heute morgen am 1. Adventsgottesdienst haben wir zusammen in unserer Gemeinde ein sehr schönes Lied gesungen, das ich Euch Allen hiermit gerne niederschreiben möchte. Es passt so schön zu dieser Adventszeit. Für mich persönlich ist die Adventszeit eigentlich mehr eine Erwartungszeit:

    Es harrt die Braut so lange schon, o Herr auf dein Erscheinen,
    wann wirst du kommen, Gottessohn, zu stillen all ihr Weinen,
    durch deiner Nähe Seligkeit? Wann sehn wir deine Herrlichkeit?
    O komme bald, Herr Jesu!

    Zwar bist du schon zu jeder Stund, in deines Volkes Mitte,
    bringst Frieden uns durch deinen Mund, erhörest Lob und Bitte,
    Doch Heiland, ganz genügt´s uns nicht, wir möchten schaun dein Angesicht.
    O komme bald, Herr Jesu!

    Wir wollen wachen spät und früh, sieh, unsre Lampen brennen!
    Dein heil´ges Öl uns mangle nie, nichts mag von dir uns trennen,
    damit – wenn dann der Ruf erschallt: „DER BRÄUT´GAM KOMMT!“ –
    es widerhallt:
    Ja, komme bald, Herr Jesu!

    Wir sehnen uns, bei dir zu sein, in ew´ger sel´ger Freude.
    O Jesu, sieh, wir harren dein, geschmückt im weißen Kleide.
    Wir schauen, freudig himmelwärts, und immer lauter ruft das Herz:
    O komme bald, Herr Jesu!

    In diesem Sinne wünsche ich allen LeserInnnen und KommentatorInnen einen schönen ersten Advent.

    • saphiri Says:

      In seiner traditionellen Weihnachtsbotschaft hat Papst Benedikt XVI. zur Beendigung des Blutvergießens in der Welt aufgerufen. Den Politikern wünschte der Heilige Vater „Weisheit und Mut“.
      Die politischen Führer sollten die Weisheit und den Mut beweisen, um kriegerische Auseinandersetzungen beizulegen, sagte das Oberhaupt der Katholiken am Dienstag in seiner Ansprache vom Balkon des Petersdoms in Rom. Anschließend erteilte er den Segen Urbi et Orbi (der Stadt und dem Erdkreis) un
      d wünschte den Tausenden auf dem Petersplatz versammelten Menschen in mehreren Sprachen ein frohes Weihnachtsfest.

      Auf Deutsch sagte der bayerische Papst: „Die Geburt Jesu Christi, des Erlösers der Menschen, erfülle euer Leben mit tiefer Freude und reicher Gnade; sein Friede möge in euren Herzen wohnen. Gesegnete und frohe Weihnachten!“

      Den Politikern Mut gewünscht

      Benedikt rief die Menge bei strahlendem Winterwetter auf, sich über die Geburt Jesu zu freuen. Daraus sollten vor allem jene neue Hoffnung schöpfen, die in der Dunkelheit von Armut, Ungerechtigkeit und Krieg leben müssten. „An diesem Tag des Friedens richten sich meine Gedanken auf die Gegenden, in denen der Waffenlärm ertönt“, sagte der Papst und nannte die sudanesische Region Darfur, Somalia, Eritrea und Äthiopien, die Republik Kongo sowie den Nahen Osten, den Irak, Afghanistan, Pakistan, Sri Lanka und auch den Balkan. Den Regierungsverantwortlichen wünschte er „die Weisheit und den Mut“, sich für gerechte Lösungen einzusetzen.

      „Opfer sind insbesondere die schwächeren Personengruppen, die Kinder, die Frauen, die Betagten“, sagte Benedikt. Ethnische, religiöse und politische Spannungen sowie Instabilität, Rivalitäten und Diskriminierungen verhärteten die internationalen Beziehungen und zerrissen das innere Gefüge vieler Länder.

      Er warnte auch davor, dass Umweltschäden zunehmend zu Katastrophen für die Menschen und zu Flüchtlingsströmen führten. In der Mitternachtsmesse hatte Benedikt zuvor auf die große Not von Millionen Armen und Heimatlosen aufmerksam gemacht und den Zustand einer durch Umweltsünden „geschundenen Erde“ beklagt.

      Finally I would like to wish to you and your families a very merry christmas, relaxing holidays and all the best for 2012!

      • AnnaM Says:

        Einer der wichtigsten Tipps Psychotherapeutisch ist:
        Falls Sie wieder zu grübeln beginnen, indem Sie Ihre „Was wäre – wenn Fragen“ stellen, dann stellen Sie sich diese unnötigen Grübeleien einfach vor, als säßen diese Gedanken auf Ihrem Finger. Wenn sie dort gut sitzen, blasen Sie diese negativen Gedanken einfach vom Finger runter.

        Für das neue Jahr ein Tip

  2. Bella Ella Says:

    Freude im Advent:

    Freude ist eine Grundstimmung, die im Herzen sein möge, gerade in der vor uns liegenden Adventszeit. Advent ohne Freude wäre kein richtiger Advent. Besonders die Kinder freuen sich im Advent auf das kommende Weihnachtsfest, auf die Geschenke auf die Düfte des Weihnachtsgebäcks:

    „Mein Geist freut sich Gottes“, singt die schwangere Maria, die Mutter Jesu, in Erwartung des kommenden Heils beim Besuch ihrer Base Elisabeth; „eine große Freude“ bricht sich Bahn, als beim ersten Advent, bei der Menschwerdung des Gottessohn, der Engel des Hirten eben diese Freude verkündigt. Der Advent der Kinder Gottes, also die Zeit, in der wir auf das Wiederkommen des Herrn warten, ist eine Zeit der Freude: Freude sei auch dann eine Grundstimmung im Herzen, wenn manches Schwere zu erleben ist.

  3. G.*K,.* Says:

    Gesegneten Sonntag :Knecht Christe.

    Den Kath.christlichen Schwestern und Brüdern ein frohes gesegnetes feiern der Adventzeit.

    Cajus Pupus freut sich auf den 1. Advent!

    Cajus ebenfalls alles frohe zum 1.Advent:

    herzlichsten dank für die immer von Ihnen hervorragenden Berichte.

    Der Weg dieses Helden, der Weg von Jesus ist also sein Weg in den Tod.

    Von diesem Weg bekennt die Kantate, dass der Gottessohn ihn „mit Freudigkeit“ gelaufen sei, „um uns Gefallne zu erkaufen.“

    Und das ist sogar dichter bei Ambrosius als bei Lu-ther. „Veni, redemptor gentium“, heißt es im lateinischen Hymnus, „Komm, Erlöser der Völker“. Und der „redemptor“, der „Erlöser“, das ist der, der die Gefangenen los-kauft! Er kauft sie los, indem er sich selbst für sie hingibt!
    So wird hier am ersten Advent deutlicher als in den beiden Textvorlagen der Bogen geschlagen bis hin zu Jesu Tod. Diesen Helden, der auch das Leiden auf sich genom-men hat, ihn bittet der Bass in der zweiten Arie:

    „Streite, siege, starker Held!“ Und dann weiter: „sei geschäftig, / das Vermögen in uns Schwachen / stark zu machen.“

    Hier steht im Hintergrund eine Äußerung von Paulus im zweiten Korintherbrief. Der Apostel beschreibt dort eine seiner grundlegenden Glaubenserfahrungen, die ihm gerade in Zeiten von Krankheit und Verzagtheit geschenkt wurde. Da habe der Herr ihm gesagt: „Lass dir an meiner Gnade genügen; denn meine Kraft ist in den Schwa-chen mächtig.“

    Also da, wo wir schwach sind – im Glauben und im Leben – da, wo wir an unsere Grenzen stoßen, da ist er gekommen, um uns Menschen „stark“ zu machen. Und da will und da soll er kommen, der Heiland der Völker, für die „Armen und Elenden“ zu-allererst, um es mit einem anderen Adventslied zu sagen.

    Darum ist „der höchste Beherrscher“ der Welt erschienen und ist Mensch geworden im Kind in der Krippe.
    Und dorthin will uns das zweite Rezitativ mit auf den Weg nehmen: „Wir ehren diese Herrlichkeit / und nahen nun zu deiner Krippen“ – am Anfang der Adventszeit der klare Blick auf das Christfest – „und preisen mit erfreuten Lippen, / was du uns zubereit“.

    Dort, im Dunkel der Nacht, erwartet uns sein Licht,
    „ein neu Licht“, ,

    „dein unendlich Licht“,

    Ein Licht, das keine Finsternis zunichte machen kann

    „der Glaube bleib immer im Schein“, der Glaube darf sich immer an dieses Licht halten. Und darum „Die Dun-kelheit verstört uns nicht“

    3 2. Korinther 12,9
    4 EG 9, 5 „Ihr Armen und Elenden zu dieser bösen Zeit… seid dennoch wohlgemut, lasst eure Lieder klingen“

    • Cajus Pupus Says:

      In Kürze kommt mein neuer Artikel:

      Cajus Pupus hat sich erschrocken…

      • G.*K.* Says:

        06.12.2011
        Eine Anregung für die Mütter und Väter an Ihre geliebten Kinder.

        Guter Nikolaus,
        komm in unser Haus,
        triffst ein Kindlein an,
        das ein Sprüchlein kann
        und schön folgen will!
        Halte bei uns still,
        schütt dein Säcklein aus,
        guter Nikolaus.
        Ach, du lieber Nikolaus
        komm doch einmal in mein Haus!
        Hab´ so lang an dich gedacht!
        Hast du mir auch was mitgebracht?

        http://gloria.tv/?media=113430

  4. Bella Ella Says:

    Gedanken zum Advent

    Es gibt so wunderweiße Nächte…

    Es gibt so wunderweiße Nächte,
    drin alle Dinge silbern sind.
    Da schimmert mancher Stern so lind,
    als ob er fromme Hirten brächte
    zu einem neuen Jesuskind.

    Weit wie mit dichtem Demantstaube
    bestreut, erscheinen Flur und Flut,
    und in die Herzen, traumgemut,
    steigt ein kapellenloser Glaube,
    der leise seine Wunder tut.

    Rainer Maria Rilke

    Die kommende Zeit ist eine dunkle und teilweise stille Jahreszeit. Man beschäftigt sich mit Rückblicke, mit Gedanken wie man manches in seinem Leben besser machen könnte und bereitet sich auf das Fest der Geburt Christi zu. Zur Freude werden häufig Kerzen angezündet. Das Feuer der Kerze, eine lebendige Flamme, könnte man mit unserem Leben vergleichen. Unser Leben kann Wärme ausstrahlen. Durch die Liebe, welche wir anderen Menschen schenken, wird unsere Umgebung erhellt und erwärmt. Aber wir wissen, dass dieser Zustand der Idealfall ist. Die Realität sieht manchmal anders aus, mal brennt das Licht unseres Lebens heller und mal glimmt der Docht nur noch gerade so. Mal strahlt unser Gesicht vor Lebensfreude und mal ist nur noch so wenig Licht übrig, dass wir kaum die Kraft haben uns um uns selbst zu kümmern. Um uns herum und in uns gibt es nicht nur Licht. Es gibt auch eine Menge Dunkelheit. Und manchmal ist es schwierig in dieser Dunkelheit die Orientierung nicht zu verlieren. Das Lebenslicht ist gefährdet. Vielleicht ist es eine Krankheit, die uns die Zukunft verdunkelt.
    Oder es gibt etwas, das wie eine Wand vor uns steht, dass uns den Atem nimmt, etwas, das uns überfordert. Vielleicht ist es etwas in der Familie, vielleicht ist es etwas bei der Arbeit oder in der Schule, das uns den Mut nimmt. Vielleicht ist es etwas mit den Kindern oder den Eltern, eine Trennung, ein Schmerz, etwas das Wut oder Ärger auslöst. Vielleicht ist aber auch alles so hektisch und schnell geworden, dass ich gar nicht mehr hinter den vielen Anforderungen her komme. Unser Leben ist nicht immer einfach. Unser Leben ist bedroht ja, das Licht flackert manchmal. Aber sehen wir uns dieses Kerzenlicht einmal genau an. Wir sehen in das ruhige warme Licht und sehen auch wie schön unser Leben sein kann. Denken wir an die Menschen, die uns lieben. Wie reich ist unser Leben durch diese Menschen. Denken wir an unsere Großeltern. Sie haben uns oft ein Wort der Weisheit mit auf den Lebensweg mitgegeben, etwas woran man sich orientieren konnte. Denken wir an unsere Eltern, haben Sie nicht für uns gesorgt so gut sie konnten. Sie haben geliebt, auch wenn sie es nicht immer zeigen konnten und auch wenn sie sicher Fehler gemacht haben. Sicher könnte man die Aufzählung mit Lehrerinnen oder Lehrern oder anderen Menschen fortsetzen. Es gab Menschen, die mir geholfen haben sich zu orientieren, die meine Werte und Vorstellungen geprägt haben. Es gab Menschen, die Licht waren, weil sie mir in schwierigen Situationen weitergeholfen haben. Es gab Menschen, die mir beigestanden haben als man eine Schulter zum Weinen oder einen Händedruck gebraucht hatte.

    Gab es nur diese Menschen – oder wärmte und half uns auch jemand anderes?

    Im Johannesevangelium, im Kapitel 8, 12 kann man lesen: „Da redete Jesus abermals zu ihnen und sprach: Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.“

    Auch wir können Anteil an diesem Licht haben um auch ein Stück Licht abgeben zu können!

    Dann sind wir vielleicht derjenige, zu dem der Kollege kommt, wenn er etwas Aufmunterung braucht. Oder wir sorgen für eine gute Atmosphäre in unserem Arbeitsumfeld. Oder wir sind diejenige, auf deren Kuchen sich beim Fest alle freuen, oder deren selbstgekochtes Essen Freude verbreitet und Wohlbefinden. Unser kleines Licht wird gebraucht im Dunkel dieser Welt. Unsere Zeit kann auf keinen verzichten, der sein Licht leuchten lässt unter den Menschen und anderen hilft.

  5. AnnaMaria Says:

    Unsere Zeit kann auf keinen verzichten, der sein Licht leuchten lässt unter den Menschen und anderen hilft.

    @Elli stimme Ihnen zu.

    Schulung Brotbrechung l Vergangenheit der Liebe des Herrn übergeben l Seid wunschfrei! l
    In der Gegenwart lebend, seid ihr rechte Werkzeuge l Beispiel: Antipathie l Raum und Zeit sind
    Trugbilder l „ Jetzt“ = Ewigkeit = Einheit l Aufgabe: Gegenwartsempfindung in der Ausstrahlung
    eines Baumes

    Schulung
    Alle Worte im Licht der Liebe prüfen l Im Schweigen üben l Heilströme l Fallstricke
    des Hochmuts erkennen l Polarität von Tag und Nacht nach und nach aufheben, indem
    wir bewußt in die Nacht gehen und aus ihr bewußt erwachen, doch alles braucht Übung l Auf
    Träume achten, denn wir werden durch sie geführt

    . Schulung Durch Hingabe den kleinen Kreislauf der Liebe erschließen l Wie unterscheiden
    wir den Eigenwillen vom Willen Gottes? l Was ist gemeint unter: Auch ihr könnt Berge versetzen?
    l Wir sind gottähnlich, nicht gottgleich l Was geschieht, wenn wir eins sind mit der
    Schöpfung: Die Wasser werden uns tragen l Richtet eure Antenne auf den höchsten Sender, die
    höchste Frequenz, die Liebe, aus

    Was uns vor Jahren bewegte, ist heute nicht mehr wichtig – daraus lernen l Jede Bewegung
    ist kreisförmig l Die Erde bietet vielfältige Lernmöglichkeiten l Es gilt, auch das Leid
    anzunehmen l Angst und Traurigkeit = Trennung von Gott l
    Erdendasein ist wie
    eine Theateraufführung l Entwicklung vom Akteur zum Zuschauer l

    Lichtsendung an alle, an
    die wir denken l Bewußtseinserweiterung: Alles ist in uns

    Warum eine Seele eine Sucht annimmt, und der Mensch diese trägt l Nie über Mitmenschen
    stellen l Ausblick auf die Hilfe, die wir in schweren Zeiten der Umwandlung geben
    können l Liebe bewirkt im Gegenüber erst einmal Aggression l Jenseits von Raum und Zeit
    umrunden wir in Gedankenschnelle den Erdball und durchstreifen alle Sphären l Warum Ausgesandtes
    verstärkt zu uns zurückkehrt l

    Liebestrahlen durchdringen die Erde, berühren
    alle Wasser und das Erdmagma und laden beides mit Liebe auf l Wir beten Gott an

  6. Bella Ella Says:

    In der Christenheit ist die Adventszeit die Zeit der Besinnung, der inneren Einkehr, der Vorbereitung auf das Weihnachtsfest – der Vorbereitung des Festes, das die Christenheit zum Gedenken an die Geburt Jesu Christi feiert.
    Alle Christen feiern Advent, mit Kerzen und vorweihnachtlichen Düften und allem, was traditionell dazu gehört. Aber für den lebendigen Christen bedeutet die Adventszeit noch mehr:
    Wesentlicher Bestandteil ist die Wiederkunft Christi, die er selbst verheißen hat: „Joh 14,3 Und wenn ich hingehe, euch die Stätte zu bereiten, will ich wiederkommen und euch zu mir nehmen, damit ihr seid, wo ich bin. “ Darauf warten wir und darauf bereiten wir uns vor. Und so ist die Adventszeit auch immer wieder ein Gleichnis für diese Vorbereitungszeit – eine Zeit der freudigen Erwartung auf ein ganz wunderbares Ereignis.

    • Eleonora Says:

      Am 3. Adventssonntag steht Johannes der Täufer im Mittelpunkt.

      Knecht Christi, das Gebet schliesst Euch Kopten besonders Euch mit ein in der Adventzeit der Kath.Christen.Und den Deinen.

      Gib Frieden, Herr, gib Frieden

      1. Gib Frieden, Herr, gib Frieden,
      du milder Liebeshort!
      Einst bist du abgeschieden
      mit süßem Freudenwort:
      Ich geb´ euch meinen Frieden,
      wie ihn die Welt nicht gibt,
      verheißen und beschieden
      dem, der da glaubt und liebt.

      2. Gib Frieden, Herr, gib Frieden!
      Die Welt will Streit und Krieg,
      der Stille wird gemieden,
      der Wilde hat den Sieg;
      viel Unruh herrscht auf Erden
      und Lug und Trug und List.
      Ach laß es stille werden,
      du stiller Jesus Christ!

      3. Gib Frieden, Herr, gib Frieden,
      du milder Liebeshort!
      Dann wird es schon hienieden
      ein Paradiesort,
      und Sorgen fliehn und Schmerzen
      aus jeder schweren Brust;
      in Freuden glühn die Herzen,
      in Lieb und Himmelslust


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