kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Ein Saudi bespuckt Raschid und ein Saudi nimmt Christus an 25. Oktober 2011

Filed under: Christenverfolgung,Islamischer Terror — Knecht Christi @ 16:45

Wir werden beschimpft und segnen. Wir werden verfolgt und halten stand. Wir werden geschmäht und trösten. Wir sind sozusagen der Abschaum der Welt geworden, verstoßen von allen bis heute

(1 Kor.4:12,13)

 

Bruder Raschid – Sendung „Gewagte Frage“ auf dem Konvertiten-Sender Alhayat

 

Gezielter Doppelmord an Christen in Kirkuk

 

Kirkuk: In der nordirakischen Stadt Kirkuk wurde gestern der 30jährige Katholik Bassam Isho von einem bewaffneten Kommando ermordet. Am 1. Oktober wurde am Straßenrand neben der Straße von Kirkuk nach Bagdad der Katholik Emanuel Hanna Polos tot aufgefunden. Auch er war erschossen worden. Aus Sicherheitsgründen nicht genannte christliche Quellen in Kirkuk beklagten gegenüber Asianews, daß „die Angriffe gegen die Christen unter dem völligen Schweigen und Desinteresse der Weltöffentlichkeit stattfinden“. Der Doppelmord innerhalb von nur zwei Tagen an Vertretern der christlichen Minderheit von Kirkuk, erschüttert die christlichen Gemeinschaften des Irak. Da Kirkuk wegen der Erdölfelder als geostrategisch wichtige Region gilt, findet dort ein politischer und wirtschaftlicher Kampf zwischen Arabern, Kurden und Turkmenen statt. Die Christen sind ein kleine, aber störende Gruppe zwischen den Fronten. Keine Seite ergreift Partei für sie, weshalb die Ermordung, Beraubung und Vertreibung von Christen nicht geahndet werden. Die Christen gelten allgemein ein Freiwild. Christen werden entführt, um Lösegelder zu erpressen, gezielt ermordet, Ziel von Attentaten. Ebenso werden Sprengstoffanschläge gegen Kirchen, Klöster, Privathäuser und Geschäftslokale von Christen verübt.

 

Gestern Nachmittag wurde der Katholik Bassam Isho, 30 Jahre, Angstellter eines Restaurants im Stadtteil Muthana in Kirkuk von einem bewaffneten Kommando erschossen worden. Von den Mördern fehlt jede Spur. Die Polizei konnte bisher keine weiteren Angaben machen. Das Mordopfer wird in Telkef begraben. Am 1. Oktober wurde am Stadtrand von Kirkuk, an der Straße nach Bagdad die Leiche von Emanuel Hanna Polos gefunden. Der 1951 geborene Katholik lag im Straßengraben. Die beiden Morde sind nur das jüngste Kapitel eines langen Blutzeugnisses. {Quelle: www.katholisches.info – Text: Asianews/Giuseppe Nardi}

 

 

Indonesien:

Im westjavanischen Ort Mekargalih in Satinangor, Bandung – Distrikt, wurde am Freitag, den 30. September 2011, eine protestantische Kirche geschlossen.

 

Wie Quellen aus dem Land berichten, sei dies auf Druck der bereits in der Vergangenheit negativ aufgefallenen „Islamic Defenders Front“ (IDF) passiert. Sicherheitskräfte im Gefolge des Ortsvorstehers Arief Saefolah sowie 30 Angehörige der IDF verwüsteten die Kirche und beschlagnahmten alle Dinge, die ihnen nützlich erschienen wie Möbel, Autos oder Musikinstrumente. Es ist davon auszugehen, das diese Gegenstände wohl nie mehr in den Besitz ihrer rechtmässigen Eigentümer zurückkehren werden, weshalb man in einem Rechtsstaat auch von „Behördenwillkür mit Raub-Absicht“ als Teil dieses Vorfalls sprechen würde. All diese Vorgänge sind in Zusammenhang mit einer massiv fortschreitenden, antichristlichen Bewegung im Lande zu sehen, die das einstmals unproblematische, relativ reibungslose Zusammenleben der Religionen und Ethnien im Lande beenden will. Behörden schauen oftmals weg bei antichristlichen Ausschreitungen oder dulden sie sogar. Dass sie jetzt auch aktiv daran beteiligt sind, gibt Anlass zur Besorgnis. Indonesien ist gemessen an der Bevölkerungszahl das Land mit den meisten Muslimen. Es galt bis vor wenigen Jahren als ein „moderates“ Land. In der Statistik der Hilfsorganisation „open doors“, dem „Weltverfolgungsindex“, nimmt es auch bislang nur den Platz 48 von 50 ein. Das könnte sich ändern, denn der Wind dreht sich. In den vergangenen Monaten sind mehrfach Meldungen von Bombenattentaten und Übergriffen lokaler Behörden gegen Christen und andere Minderheiten bekannt. Als Beispiele seien hier einige Nachrichten der letzten Monate aus diesem Blog aufgelistet.

 

http://gebetskreis.wordpress.com/2011/06/14/indonesien-aufwiegler-verurteilt/
http://gebetskreis.wordpress.com/2011/07/23/indonesien-lage-fur-christen-in-bogor-weiter-angespannt/
http://gebetskreis.wordpress.com/2011/09/12/indonesien-verfolgung-absurd-familie-wird-evakuiert/
http://gebetskreis.wordpress.com/2011/09/25/indonesien-bombenattentat-auf-kirche/
http://gebetskreis.wordpress.com/2011/09/29/indonesien-einseitige-verbotspraxis-gegen-kirchen/

 

Der jüngste Fall reiht sich da nahtlos in diese Bewegung ein, die im Zusammenhang mit anderen, vor allem zentralasiatischen Staaten zu sehen ist, die auf ähnliche Art und Weise versuchen, eine Einheit von Staat und Religion (immer ist es der Islam, nur in Indien sind ähnliche Bestrebungen von Hindus zu verzeichnen) durch „scheinlegale“ Massnahmen zu erzwingen. Der Mechanismus dazu läuft folgendermaßen: Zunächst werden Gesetze geschaffen, die religiöse Aktivitäten von staatlicher Genehmigung bzw. Überwachung abhängig machen. Diese Gesetze strotzen dann natürlich nur so vor „Gummiparagraphen“, die eine extreme Auslegungsbreite aufweisen. Im sicheren Wissen, dass an allen Schlüsselstellen bei Polizei und Justiz natürlich Muslime sitzen (bzw. in Indien dann Hindus), werden diese Gesetze dann zur „legalen“ Beseitigung jeglicher, christlicher Religionsaktivität (von Evangelisation ganz zu schweigen) benutzt. Christen werden somit, wie z. Bsp. in Teilen Chinas und in Nordkorea, in die „Illegalität“, den Untergrund getrieben und können so auch leichter weiter diskreditiert werden.

 

Nun, der Fall der Kirchenschließung im Ort Mekargalih wurde vorbereitet mit „Gerüchten“, die örtliche Kirche betreibe eine aktive Evangelisation unter der mehrheitlich muslimischen Bevölkerung. Insbesondere gegen den Gemeindeleiter Pastor Bernard Maukar, wurden diese Anklagen gerichtet. Dies brachte die IDF auf den Plan, die nun, in Zusammenarbeit mit Sicherheitsbeamten, die „Angelegenheit“ in die Hände genommen hat. (Erinnert uns fatal an das ägyptische El-Marinab, wo auch Dinge „in die Hände genommen“ wurden und danach die Häuser von Kopten mitsamt Kirchenrohbau brannten). Der Ortsvorsteher von Mekargalih, Arief Saefolah, liess sich zu Äußerungen motivieren, welche die Kirche als solches als „illegal“ erklärten. Er allein habe die klare Autorität über seinen Ort. An die Christen von Mekargalih hatte er folgende Botschaften: „Haut hier so schnell wie möglich ab! Geht woanders hin für eure Gottesdienste“.

 

Immerhin ein klares Wort, angesichts der oftmals eher verschämt versteckten, christophoben Tendenzen auf der Welt. Trotzdem gab Arief Saefolah nicht zu, dass er selbst die IDF-Vandalen herbeigerufen hatte, um die Kirche widerstandlos schließen zu können. Aus der Christengemeinde des Ortes ließ sich vernehmen, dass sie sich nicht vertreiben lassen wollen, denn der Ortsvorsteher verstoße mit seiner Aktion gegen das seit Jahrzehnten praktizierte Prinzip der „Pancasila“. Dies sind die fünf Grundsätze der nationalen Ideologie und Verfassung der Republik Indonesien, denen in dem Vielvölkerstaat eine identitätsbildende und homogenisierende Wirkung zugedacht ist.  (Quelle: „asia news“ vom 03. Oktober 2011 sowie „open doors“ und „wikipedia“ – www.gebetskreis.wordpress.com}

 

 

Indonesien: Nur 27,6 % akzeptieren Nicht-Moslems als Lehrer 

 57,8 % gegen Bau von Kirchen

 

Jakarta: Die Moslems Indonesiens werden immer intoleranter gegenüber anderen Religionen. Dies geht aus einer Untersuchung der Islamic National University (UIN) von Jakarta hervor, die vor wenigen Tagen veröffentlicht wurde. Zu den Zeichen für diese Intoleranz gehört die Ablehnung nicht-islamischer Professoren durch islamische Studenten an staatlichen Schulen und der Widerstand gegen den Neubau von Kirchen und nicht-islamischen Gebetsstätten. Die Untersuchung vergleicht Erhebungsdaten des Zeitraums 2001 bis 2010. Sie wurde vom Zentrum für das Studium des Islam und der Gesellschaft der UIN durchgeführt. Das Zentrum befragte alljährlich 1200 moslemische Männer und Frauen ab dem 18. Lebensjahr. Laut den von Jajat Burhanudin, dem Direktor des Studienzentrums, vorgestellten Daten sprachen sich 57,8 Prozent gegen den Neubau von Kirchen und anderen Nicht-islamischen-Gebetsstätten aus. 2001 lag dieser Anteil bei 40,5 Prozent. 2010 akzeptierten nur 27,6 Prozent der Befragten nicht-islamische Lehrpersonen für ihre Kinder. 2007 lag der Anteil bei 33,5 Prozent.

 

Für Buhandudin ist die Zunahme der moslemischen Intoleranz eng mit dem islamischen Fundamentalismus verknüpft. Die Ausbreitung des Fundamentalismus in mehreren Regionen des Landes führt er auf das Fehlen eine entschiedenen Politik zurück, diesem Vormarsch Einhalt zu gebieten durch Stärkung der moderaten Kräfte. Zudem nehme die Zahl der islamischen Schulen zu, an denen die Lehrer „emotionale Aufrufe“ gegen die Nicht-Moslems des Landes verbreiten. Diese Lehrkräfte würden, so der Direktor des Studienzentrum der Nationalen Islamischen Universität, außerhalb der bekannten islamischen Organisationen handeln und seien daher für Schul- und Regierungsbehörden nur schwer kontrollierbar. (Katholisches vor einem Jahr: www.katholisches.info – Asianews/Giuseppe Nardi, Bild: Asianews)

 

 

Indien: zwei Pfingstkirchen in Karnataka geschlossen

 

Im indischen Bundesstaat Karnataka, in den Provinzen Bangalore und Hassan, wurden am 25. September 2011 zwei Pfingstkirchen geschlossen.

 

Das Vorgehen der Behörden folgt dabei dem üblichen „Drehbuch“ für derartige Übergriffe. Wie sieht dieses Drehbuch aus ? Recht simpel: Es gibt in ganz Indien seit 1969 ein Gesetz, dass „Zwangskonversionen“ zu irgendeiner Glaubensrichtung unter Strafe stellt. An sich eine gute Sache, da es Kulte und Religionen gibt, die tatsächlich mit vorgehaltener Waffe (oder dem Strang etc.) Leute zu sich „bekehren“.Religiös-Politische Gruppierungen nutzen diese Gesetze mit unschöner Regelmässigkeit dazu, Minderheiten zu unterdrücken, um die „Reinheit“ des Volkes und die Einheit von Religion und Staatsvolk zu erzwingen. Diese Gruppierungen und politischen Parteien Indiens bringen immer wieder angebliche Fälle von Zwangskonversionen zu Gehör.Auf Antrag dieser Gruppierungen werden ihre Sympathisanten im Polizei-Apparat (also der gesamte Apparat) aktiv und verhaften dann die „Zwangskonvertierer“, die auffällig oft christliche Gemeindeleiter sind. Gleichzeitig werden dann deren Kirchen als „illegal“ geschlossen, wie unlängst in Karnataka geschehen.

 

Gerichte bestätigen allzuoft diese Vorwürfe und machen somit aus Unrecht Recht, was allen rechtsstaatlichen Prinzipien Hohn spricht. Dass es am Rande dieses Drehbuches dann auch zu „Kollateralschäden“ durch gewalttätige Ausschreitungen von Hindu-Extremisten kommt, ist nicht verwunderlich. Missionars-Verbrennungen, Vandalismus und schwere Körperverletzung inklusive. Muss ich nach der Auflistung der Schritte des Drehbuches noch näher auf die jüngsten Fälle eingehen ? Na, gut: Im Bundesstaat Karnataka leben ca. 53 Mio Menschen, davon ca. 1 Million Christen. Seit 2008 wird der Bundesstaat von der Hindu – Partei BJP („Bharatiya Janata Party“) regiert, die immer wieder ultranationalistische und hinduistische Gruppen dazu ermutigt, gegen Minderheiten vorzugehen.

So wurde am 25. September 2011 der Pastor der „Full Gospel Church“ von Bangalore, Rev. Hulimavu, nach Vorwürfen der Zwangskonversion und des durchführen von Gottesdiensten „ohne Erlaubnis“ von der Polizei mitgenommen. Die Polizei war nur zu gewillt, den wohl grundlosen Vowürfen Glauben zu schenken. Während des Verhörs wurde der Gottesmann wohl eingeschüchtert und dazu erpresst, seine Kirche zu schließen. Anderenfalls werde er tatsächlich verhaftet werden. Dies berichtet der Präsident des „Global Council of Indian Christians“ (GCIC), Sajan K. George. In Bagesafleshpur (Hassan district), stürmten am gleichen Tag Hindu-Extremisten die „End Times Full Harvest Church“, verprügelten den Pastor John Frederick D´Souza und diverse anwesende Christinnen, zerrissen Bibeln (warum sind die notorisch besorgten, deutschen Medien, die sich über Koranverbrennungen hysterisch aufregen, eigentlich jetzt stumm ? Ach so, es waren ja Bibeln…und Christen werden wohl zur Antwort weltweit keine Aufstände verursachen oder Menschen töten.) und warfen die Fetzen zu Boden. Dann verließen sie das Gebäude, wo das Gebetstreffen weiterging.

 

Um dem widerlichen Gewaltexzess nun auch noch die Krone der verdrehten Dreistigkeit aufzusetzen, riefen die Angreifer im Anschluss die Polizei, die das Gebetstreffen ein zweites Mal unterbrach, den Pastor festnahm und ihm die gleichen Vorwürfe machte, wie seinem Kollegen in Bangalore. (keine Erlaubnis zur Abhaltung von religiösen Zeremonien, Zwangskonversionen) Die Kirche wurde geschlossen. Beide Pastoren wurden im Polizeigewahrsam weiter bedroht, eingeschüchtert und geschlagen, wie Sajan K. George von der GCIC berichtet. Ihre Gemeinden haben nun keine Möglichkeit, ihren üblichen Sonntagsgottesdienst abzuhalten.  (Quelle: „asia news“ vom 03. Oktober 2011 – www.gebetskreis.wordpress.com)

 

2 Responses to “Ein Saudi bespuckt Raschid und ein Saudi nimmt Christus an”

  1. Anna@Maria Says:

    Die Frage,
    ob diese primitiven Barbaren ihre Hassideologie nun aus ihrer Doofheit oder aus dem Koran oder sonstwoher befeuern, ist doch pillepalle. Fakt ist: Sie benehmen sich wie aggressive Barbaren.

    Überall, in Neukölln ebenso wie am Hindukusch; in den USA und GB wie in Asien oder im Irak.

    Fakt ist auch: Mit diesen Teppichrutschern würde man fertig; viel schlimmer sind die Appeaser, Islamversteher und Toleranzfaschisten auf „unserer“ Seite. Und da kann man von pi-news halten, was man will (jaa, ich weiß…),
    aber die Gründung realer (!) Gruppen vor Ort, mit denen man Veranstaltungen solcher Appeaser stören und Gegenaufklärung betreiben kann, sind eine unheimlich wichtige Initiative! 1 x Flyer in der Fußgängerzone verteilen bringt mehr als 100 Kommentare in Blogs……???

  2. Bert Engel Says:

    Auch in Deutschland dürften über 50% (mit wachsender Zahl) der Bevölkerung gegen den Bau von Moscheen sein. Doch wann interessiert unsere Politiker die Meinung des Volkes, nachdem sie gewählt und mit Erfolg ihre Versprechen und die Eurogesetze zu brechen gelernt haben.
    Der Niedergang des Euro ist wohl leider die Chance, die Europa braucht um zu erkennen, dass der Islam die akuteste und grösste Gefahr für uns alle ist.
    Die Moslembrüder siegen an allen Fronten, ob Ägypten, Tunesien, Libyen ect. Und man versucht uns weiterhin zu erzählen, dass das der echte Weg in eine freiheitliche Zukunft ist. All das mit dem Über-FÜHRER Erdowan an der Spitze.
    Alles nur noch zum Lachen, wenn es nicht so sehr zum Weinen wäre.


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