kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Armee belagert koptisches Kloster in Ismailya 25. Oktober 2011

Filed under: Koptenverfolgung — Knecht Christi @ 15:38

Seit ein paar Tagen schikaniert das alte-neue Regime die Mönche im „Kloster der Heiligen Jungfrau Maria und des Heiligen Johannes“ in Ismailya.

 

Das Rathaus, der ägyptische Geheimdienst, die Polizei und die Armee belästigten die Mönche allzu oft. Neulich geht es um die Mauer dieses Klosters, welches seit 2002 steht.  Jetzt umzingelt die Armee das Kloster und will die Mauer zum zweiten Mal niederreißen, obwohl die Mönche alle Dokumente und Bauerlaubnisse öfters zeigten. Die Mönche und Novizen stehen mit einigen Kopten vor dem Kloster und bilden mit eigenen Körper ein Hindernis. Befürchtet wird ein neues Massaker. Im vergangegen Februar überfiel die ägyptische Armee drei koptische Klöster, und zwar mit Panzern und gepanzerten Fahrzeugen. Damals wurden die Klöster des Heiligen Bischoy (Natrontal), des Heiligen Paul (am roten Meer) und des Heiligen Makarius (im Rayantal – bei Faium) unter Beschuss genommen, weil sie Mauer errichtet haben, nachdem das Regime 17,000 Gefangenen die Haftanstalten öffnete. Diese Häftlinge überfielen die Klöster, und als die Mönche die Polizei und den Militärrat um Hilfe bzw. Schutz baten, hieß es: „Schützen Sie sich selbst“. Bei dem Angriff der ägyptische Armee auf das Bischoy-Kloster starb ein 26-jähriger Diakon und fünf wurden schwerverletzt. Unter den Verletzten waren zwei Mönche. Zwei Kopten verloren eine Niere und eine Milz. Viele Mönche und Diakone wurden mit Schlagstöcken geschlagen oder geohrfeigt.

 

Es geht nicht nur um die Angriffe auf Kirchen und Klöster, sondern um die Existenz der Kopten in Ägypten. Was auf uns zukommt, ist eine Säubering. Letztens wurde offiziell bekannt gegeben, dass laut den Bürgerämtern  die Kopten in Ägypten allein „17 Millionen“ der 80 Millionen Ägypter ausmachen. Das sind die nur die Kopten, die einen Personalausweis besitzen. Das Video mit ausführlichem Artikel werde ich bald zeigen. Das will das alte-neue Regime nicht, damit die Kopten nicht mehr bekommen, als das Regime erlauben will. Beten Sie für die Kopten und verbreiten Sie bitte diesen AArtikel.

 

 

 

 

Das ist die Mauer, welche die ägyptische Armee niederreißen will!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

6 Responses to “Armee belagert koptisches Kloster in Ismailya”

  1. Ibrahim Says:

    Wehret den Anfängen!

    Islamischer Faschismus! STOPPEN!

    Das ist Unterdrückung, Rassismus und Menschenrechtsverletzung!

    Koptische Christen sind keine Menschen der zweiten oder dritten Klasse!

    Hier in Europa dürfen Moslems alles! Sie haben Rechte und dürfen Moscheen bauen und haben

    Bürgerrechte!

    Christen in Islamischen Ländern haben keine Rechte! Schande! Westen! Schande Europa!

    Schande Amerika! Wer hilft den Christen im Nahen Osten und Nordafrika! KEINER?

    DANACH KANN MAN DIE EUROPÄER UND AMERIKANER MESSEN! WENN SIE JETZT NICHTS TUN!!!!

    • Bella Ella Says:

      Hat man eigentlich schon mal, was dieses Problem betrifft, etwas von China gehört? Wie äußert sich China darüber?

  2. Saphiri Says:

    Wie armselig das mir doch erscheint. Meines Erachtens werden uns (westl. Welt) die Chinesen in ferner Zukunft mit ihrer Oberflächlichkeit noch in den Schatten stellen …

  3. Saphiri Says:

    Die Chinesen werden die ganze Tiefe ihrer jahrtausendealten Kultur schon noch wiederentdecken, da mach Dir mal keine Sorgen.

  4. saphiri Says:

    China und die Religion

    Die latente Gewaltbereitschaft der Muslime ist ein entscheidender Faktor für die religiöse Zukunft Chinas.
    Im Blick auf die Auslandschinesen, die frei ihre Religion wählen können, zeigt sich, dass der Islam kaum Anziehungskraft ausübt.
    Der Grund ist das in der chinesischen Kultur verankerte Streben nach Ausgleich. China will nicht die Extreme betonen.
    Das zeigt sich in der jetzigen Situation. China will das Chaos vermeiden, das nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion ganz Asien in Mitleidenschaft zog.

    In China genießt das Christentum allerdings nicht wegen seiner Gewaltlosigkeit die entscheidende Attraktion, sondern weil es auf die Sehnsucht nach Transzendenz antwortet.
    Und hier liegt die eigentliche Schwäche der kommunistischen Partei:

    Sie hat zwar wirtschaftliche Entwicklung zugelassen, jedoch keine neuen Ideen.
    Deshalb sind nicht Waffen, sondern Ideen die größte Bedrohung für die Herrschaft der Partei

  5. Bella Ella Says:

    Mittlerweile weiß ich, dass China führend in puncto Christenverfolgung ist und deshalb wird diesbezüglich vom Staat auch keine Äußerung kommen. Es ist ja erfreulich, dass sich vermehrt deutsche Medien der Unrechtsbehandlung von Christen in aller Welt widmen. Dabei war dieses in den vergangenen Jahren fast uninteressant. Verständlich, denn wer kümmert sich um Probleme von Menschen, die einen überhaupt nicht interessieren? Ja, man meinte landläufig: Die haben ja selbst Schuld! Nun ist es für Menschen in totalitären Staaten oft der letzte Halt und die ultimative Sinngebung ihres Lebens, all ihre Hoffnung und völliges Vertrauen auf Jesus zu setzen, was Wohlstandschristen und europäische Gutmenschen nicht nachvollziehen können. Ihnen ist es auch egal, mit wem sie wirtschaftliche und politische Kontakte pflegen, Hauptsache der Profit stimmt! Echten Christen krampft sich das Herz zusammen, wenn sie vom Leiden ihrer Glaubensgeschwister erfahren. Leider können wir auch chinesichen Christen nur durch unser anhaltendes Gebet helfen. Möge unser Herr Jesus, der dem Tod und dem Bösen die Macht genommen und ewiges Leben ans Licht gebracht hat, ihnen helfend und segnend zur Seite stehen. Und wir sollten mehr für die Machthaber auch in China beten, dass Gott ihnen Einhalt gebieten und die Frohe Botschaft auftun möge.


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