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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Soldaten verwüsten zwei Kirchen und misshandeln Christen 22. Oktober 2011

Filed under: Christenverfolgung — Knecht Christi @ 17:28

Armeeangehörige wüteten in Birma gegen Christen und christliche Einrichtungen

Vatikanstadt (www.kath.net/ KNA): In Birma haben Soldaten zwei Kirchen verwüstet und mehrere Christen misshandelt. Wie der vatikanische Pressedienst Fides (Freitag) unter Berufung auf örtliche Quellen weiter berichtet, randalierten Armeeangehörige in einer katholischen sowie einer baptistischen Kirche in der Gemeinde Waimaw im Norden des Landes. Zuvor hätten sie ein Lager auf dem Gelände der katholischen Kirche aufgeschlagen. Ein Gemeindemitglied, das versucht habe, den Befehlshaber zur Rede zu stellen, sei schwer misshandelt und zusammen mit vier weiteren Katholiken zwei Tage lang inhaftiert worden. Der Vorfall ereignete sich laut Fides bereits am Sonntag. Die überwiegend christlichen Bewohner des Dorfes seien vertrieben und teils misshandelt, eine 19-Jährige von den Soldaten vergewaltigt worden. Die Betroffenen gehören demnach der ethnischen Minderheit der Kachin an. Das rund eine Million Menschen zählende Volk ist laut Fides mehrheitlich christlich. In der Region kommt es immer wieder zu Kämpfen zwischen Regierungstruppen und Splittergruppen der Unabhängigkeitsbewegung KIO, die die Oberhoheit der Zentralregierung in Rangun nicht anerkennen. {Quelle: www.kath.net}

 

 

Übergriffe der Soldaten auf Christen aus dem Volk der Kachin: Kirchen beschlagnahmt, Zivilisten misshandelt, Mädchen vergewaltigt
 

 

Banmaw – Fidesdienst:  Soldaten der birmanischen Streitkräfte verüben weiterhin Missbrauch an Zivilisten und auch die Kirchen in der Region bleiben dabei nicht verschont. Dies prangern Beobachter aus der Diözese Banmaw im Norden von Myanmar an, wo Regierungssoldaten weiterhin gegen die ethnischen Minderheiten aus dem Volk der Kachin vorgehen (rund 1 Million Menschen, vorwiegend Christen). Wie ein Beobachter aus Kreisen der Ortskirche in Banmaw berichtet, kam es erneut zu Episoden der Gewalt: am Sonntag, den 16. Oktober, belagerten Soldaten der Armee die katholische Kirche im Dorf Namsan Yang in der Gemeinde Waimaw, in der sich rund zwei Dutzend Gläubige zum Sonntagsgottesdienst versammelt hatten: „Die Soldaten benutzen das Gelände der Kirche als Basislager in einer Region, in der weiter gekämpft wird“, so der Beobachter. Beim Versuch, mit den befehlhabenden Soldaten zu sprechen wurde der katholische Katechist Jangma Awng Li von diesen brutal misshandelt. Zusammen mit vier weiteren Männern wurde er von den Soldaten festgenommen (und erst nach zwei Tagen wieder freigelassen). Die Truppen rekrutierten auf ihrem Vormarsch auch christliche Zivilisten, die sie zur Arbeit zwangen, um sich dann auf dem Gelände einer weiteren baptistischen Kirche in Waimaw niederzulassen. Bevor sie die kirchlichen Gelände wieder verließen verwüsteten die Soldaten in beiden Kirchen das kirchliche Eigentum.

 

Die in dem Dorf wohnenden Gläubigen, fast alle Christen, wurden vertrieben, wobei einige körperlich misshandelt andere zur Zwangsarbeit angehalten wurden. Eine 19jährige junge Frau wurde von Soldaten vergewaltigt. „Ich habe erfahren, dass mindestens sechs Zivilisten in den vergangenen Wochen ermordet wurden“, so der Beobachter zum Fidesdienst. „Die Gewalt der Militärs hält an und die Angehörigen des Kachin-Volkes in der Region bezeichnet dies bereits als Säuberungsaktion. Die Zahl der Flüchtlinge nimmt zu. Wir verstehen die Strategie der birmanischen Regierung nicht: wird sie die Rechte und die Gleichheit der ethnischen Minderheiten im Land künftig wirklich schützen?“. Nach dem Baustopp für das Staudammprojekt am Irrawaddy-Fluss in Myitsone hoffte man auf eine Besserung, doch „die Situation bleibt weiterhin angespannt und das Kachin-Volk traut einer Regierung nicht, die ihre Versprechen nicht einhält“.

 

Die Gewalt, die auch die christliche Nichtregierungsorganisation „Christian Solidarity Worldwide“ dokumentiert, hält an: in Momauk suchten rund 500 Binnenflüchtlinge in einer Kirche zuflucht. In einer Verlautbarung, die dem Fidesdienst vorliegt, bekräftigt die NGO: „Brutale Übergriffe auf religiöse Gemeinschaften und Zivilisten widersprechen der jüngsten Rede des Regimes im Hinblick auf Reformen und den Aufbau des Friedens. Vergewaltigungen, Zwangsarbeit und Morde an Zivilisten sind Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Wir fordern den Präsidenten Thein Sein auf, die Gewalt zu beenden und einen Waffenstillstand zu unterzeichnen, damit eine Aussöhnung ernsthaft stattfinden kann“. {Quelle: www.fides.org}

 

One Response to “Soldaten verwüsten zwei Kirchen und misshandeln Christen”

  1. Erich Foltyn Says:

    ich möchte halt bitten, dass man die Orte genauer angibt, wo das passiert, weil ich weiß ja nicht, wo Birma ist und manches andere auch nicht.


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