kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Muslimische Demonstranten wollen in der Hagia Sophia beten 22. Oktober 2011

Filed under: Christenverfolgung,Islamische Schandtaten — Knecht Christi @ 21:25

Vor der Hagia Sofia in Istanbul haben sich mehrere hundert Gläubige versammelt, um die Freigabe des Gotteshauses zum muslimischen Gebet zu fordern

 

Istanbul (kath.net/KNA): Vor der Hagia Sofia in Istanbul haben sich am Montag früh mehrere hundert Gläubige versammelt, um die Freigabe des Gotteshauses zum muslimischen Gebet zu fordern. «Zerreißt die Ketten, öffnet die Hagia Sophia», stand auf den Plakaten der Demonstranten, die teilweise in religiöse Gewänder gekleidet waren. Die Kundgebung löste sich am Vormittag friedlich auf. Organisiert wurde die Protestaktion vom «Verein der Anatolischen Jugend», einer national-religiösen Vereinigung. Ihr Kundgebungsredner Serhat Akcay kündigte an, beim nächsten Jahrestag der osmanischen Eroberung von Istanbul im kommenden Frühling ein Massengebet mit tausenden Teilnehmern vor der Hagia Sophia ausrichten zu wollen. «Wir fordern die Öffnung der Hagia Sophia als Moschee», sagte Akcay.

Die Hagia Sophia, im vierten Jahrhundert als Kirche errichtet, wurde bei der Eroberung von Konstantinopel durch die Osmanen im Jahr 1453 zur Moschee umfunktioniert. Nach der Errichtung der Türkischen Republik im Jahr 1923 wurde die Hagia Sophia zum Museum erklärt, das von jedermann besucht werden kann, aber weder von Christen noch von Moslems als Gotteshaus genutzt werden darf. Beten ist in der Hagia Sophia deshalb verboten.

 

 

Muslim klagt in Todeszelle islamisches Essen ein

 

Im US-Staat Ohio klagt ein Muslim in einer Todeszelle gegen die Verpflegung. Das Fleisch stamme nicht von geschächteten Tieren, das entspreche nicht den Vorschriften. Ein zum Tode verurteilter Muslim in Ohio klagt gegen den US-Bundesstaat, weil er in der Todeszelle keine Verpflegung nach seinen religiösen Vorschriften erhält. Wie US-Zeitungen berichteten, sieht der im Staatsgefängnis von Columbus einsitzende Häftling Abdul Awkal in der Behandlung eine Einschränkung seiner Religionsfreiheit und eine Benachteiligung gegenüber jüdischen Mitgefangenen, die koschere Nahrung erhielten. Awkal erklärte, die Frage einer islamgemäßen Verpflegung sei für ihn angesichts der drohenden Hinrichtung besonders bedeutsam. „Es ist wichtig für mich, den Geboten meines Glaubens zu entsprechen, da ich auf den Tod zugehe“, begründete er laut den Berichten seine Klage.

 

Die vegetarischen und schweinefleischfreien Speisen, die das Gefängnis anbiete, seien nicht gut genug. Das Fleisch müsse von geschächteten Tieren stammen. Der Imam Sunni-Ali Islam erklärte, er finde es problematisch, dass der Bundesstaat Ohio zwar eine koschere, aber keine islamischen Vorschriften genügende Häftlingsverpflegung anbiete. Dennoch halte er diese Praxis nicht für diskriminierend. Den Medien zufolge haben Awkal und ein Mitkläger, der eine Freiheitsstrafe verbüßt, einen Monat Zeit, um ihre Klageschrift zu vervollständigen. Ein Verfahren zu der Frage finde voraussichtlich im Januar statt. Der 52-jährige Awkal wurde wegen Mordes an seiner Ex-Frau und seinem Schwager zum Tod verurteilt. Die Hinrichtung ist nach Medienangaben für Juni 2012 geplant. {Welt online: www.welt.de}

 

 

Europäische Bischöfe wollen Intoleranz gegen Christen untersuchen

 

CCEE-Vollversammlung in Tirana: Bischofskonferenzen sollen das in Wien angesiedelte „Observatorium zur Intoleranz und Diskriminierung gegenüber Christen in Europa“ stärker unterstützen

 

St.Gallen-Wien (KAP): Die Europäischen katholischen Bischofskonferenzen wollen das Phänomen der Intoleranz gegen Christen stärker untersuchen und dabei das in Wien angesiedelte „Observatorium zur Intoleranz und Diskriminierung gegenüber Christen in Europa“ zur der Dokumentation von konkreten Fällen einbinden. Wie es in dem am Montag in St. Gallen veröffentlichten Kommunique des Rates der Europäischen Bischofskonferenzen (CCEE) über die jüngsten Beratungen der CCEE-Vollversammlung in Tirana (29. September bis 2. Oktober) heißt, wurde in der albanischen Hauptstadt „über die Aktivitäten des Observatoriums berichtet“. Die Arbeit der Wiener Stelle, die von der Juristin und Theologin Gudrun Kugler geleitet wird, zeige „eine Besorgnis erregenden Verschärfung von Diskriminierung und Intoleranz auch gegenüber Christen in Europa“ auf. Die Bischofskonferenzen seien „dazu eingeladen, die Aktivitäten des Observatorium zu unterstützen, um insbesondere die Objektivität der Fälle zu überprüfen, die dem Observatorium zur Kenntnis gelangen“. „Sobald die Stichhaltigkeit der Fälle geklärt“ sei, sollten „geeignete Lösungen“ gefunden werden heißt es weiter. Konkret sollten Behörden informiert werden, wobei „gemäß den Empfehlungen, die die OSZE in verschiedenen Resolutionen formuliert hatte“, vorgegangen werden solle, so der CCEE.

 

Das Kommunique zählt auch zahlreiche bevorstehende große internationale kirchliche Tagungen der kommenden Monate auf. Den Beginn macht das 14. Treffen der Bischöfe der katholischen Kirchen des orientalischen Ritus, das vom 3. bis 6. November in Oradea (Rumänien) zum Thema Evangelisierung in den katholischen Kirchen des orientalischen Ritus stattfindet. Am 22. November folgt das Treffen zum 40-jährigen Bestehen des CCEE (1971-2011) in Rom. Unter anderen referieren Kardinalstaatssekretär Tarcisio Bertone, der Präsident des Päpstlichen Rates zur Förderung der Neuevangelisierung, Erzbischof Salvatore Fisichella, der Philosoph Rémi Brague sowie EU-Abgeordneter Luca Volonté von der Europäischen Volkspartei (EVP). Für 2012 sind unter anderem geplant: das 12. Treffen der Vorsitzenden der Bischofskonferenzen Südosteuropas in Straßburg im März; ein Kongress zur Katechese in Rom vom 7. bis 10. Mai zum Thema christliche Initiation; das Treffen der Nationalverantwortlichen für „Soziale Fragen“ in Triest vom 3. bis 5. September 2012. Im Hinblick auf den ökumenischen Dialog wurden die Teilnehmer laut Kommunique über die Arbeit des gemeinsamen Ausschusses CCEE-KEK (Konferenz Europäischer Kirchen) und das Katholisch-orthodoxe Forum informiert. Das 3. Katholisch-orthodoxe Forum wird demnach vom 4. bis 7. Juni 2012 in Lissabon stattfinden.

 

One Response to “Muslimische Demonstranten wollen in der Hagia Sophia beten”

  1. Maxentius Says:

    Das hatte ich schon länger erwartet. In Granada gab es vor ein paar Jahren übrigens ebenso einen Vorfall betender Moslems in der Kathedrale, die vorher eine Moschee war. ABER DAVOR, also vor der Mauren-Inavasion, stand dort schon eine westgotische Kirche. Der Islam ist eine Aufsitzer-Religion, er basiert auf christlichen Versatzstücken. Selbst die typische Moscheebauweise kommt von der Hagia Sophia. COPY-RIGHT-VERLETZUNG, Verstoß gegen das Urheberrecht, würde man im modernen Sinne sagen.


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s