kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Cajus Pupus trauert 19. Oktober 2011

Filed under: Koptenverfolgung — Knecht Christi @ 16:05

Weil schon der November so nahe ist!

 

Ich hatte mir Gedanken über den Trauermonat November gemacht, bis die Ereignisse sich überschlagen haben.

Deswegen mache ich hier eine kurze Einblendung des Geschehenen!  {www.koptisch.wordpress.com}

 

Beim Massaker in Maspero am 9./10. Oktober mussten mindestens 27 Kopten ihr Leben lassen.  

 

Lasst uns der Toten gedenken und betet mit mir für die Seelen der Ermordeten:

„Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen? Ich schreie, aber meine Hilfe ist ferne. Mein Gott, des Tages rufe ich, doch antwortest du nicht, und des Nachts, doch finde ich keine Ruhe. Unsere Väter hofften auf dich; und da sie hofften, halfst du ihnen heraus. Zu dir schrieen sie und wurden errettet, sie hofften auf dich und wurden nicht zuschanden. Du hast mich aus meiner Mutter Leibe gezogen; du ließest mich geborgen sein an der Brust meiner Mutter. Auf dich bin ich geworfen von Mutterleib an, du bist mein Gott von meiner Mutter Schoß an. Sei nicht ferne von mir, denn Angst ist nahe; denn es ist hier kein Helfer. Aber du, Herr, sei nicht ferne; meine Stärke, eile, mir zu helfen“! (Psalm 22: 2-3.5.6.10-12.20)

 

 

 

„Gott, du Geheimnis dieser Welt, aus tiefer Not klagen wir zu dir: wer von uns könnte jemals genau begreifen, was in den letzten Tagen und Wochen geschehen ist. Hilflos und auch ratlos stehen wir diesem Sterben gegenüber. Was ist geschehen? Was wird weiter geschehen? Da sind die Fragen, auf die wir kaum eine Antwort sagen können. Wir möchten dir – Gott – dieses Leben von wieder anvertrauen. Wir möchten dir zutrauen, dass du dieses Leben weiter begleitest, durch den Tod hindurch, durch unsere Klagen hindurch, durch unsere eigenen Zweifel hindurch. Gott, auch wenn wir deine Wege nicht verstehen, so halte uns fest in dem Glauben, dass du uns führen wirst auf unseren weiteren Wegen. Amen“.

 

 

 

Nur noch zwei Monate, dann ist das Jahr wieder Vergangenheit. Dabei kommt es mir so vor, als ob wir gerade erst Silvester gehabt hätten. Doch warum trauere ich? Nur weil November ist? Ja, gerade deswegen. Der November ist der Monat, in dem wir uns besonders an die Verstorbenen aus der Familie und dem Freundeskreis erinnern. Es gibt im November einige Tage, an denen wir gemeinsam an die Toten denken. Dieses Jahr am 01. November ist  Allerheiligen! Allerheiligen (lateinisch Festum Omnium Sanctorum) ist ein Fest der kath. Kirche. An diesem Gedenktag wird sich aller Heiligen, (deswegen auch der Name)  erinnert. Zu den Heiligen zählen auch solche, die nicht heilig gesprochen wurden von deren Heiligkeit nur Gott weiß. War es in den ersten christlichen Jahrhunderten noch üblich, jedem einzelnen Heiligen zu gedenken, so wurde es im Laufe der Zeit unmöglich, jeden einzelnen heiligen an einem Tag zu gedenken. So wurde Allerheiligen auch schon mal am 1. Sonntag nach Pfingsten, oder am Freitag nach Ostern. Papst Gregor III. weihte eine Kapelle in der Basilika St. Peter allen Heiligen und legte damit den Feiertag Allerheiligen für die Stadt Rom auf den 1. November. Erst Papst Gregor IV. legte dann für die gesamte Westkirche Allerheiligen auf den 1. November fest!

 

 

 

Darauf folgt am 2. November Allerseelen! Allerseelen (lateinisch In Commemoratione Omnium Fidelium Defunctorum) ist ebenfalls ein „Toten“ Gedenktag. Dort wird durch Gebete, Almosen und Fürbitten darum gebeten, den armen Seelen der Verstorbenen im Fegefeuer Erleichterung zu gewähren. Gleichzeitig dient der Tag dem Gedächtnis der Verstorbenen. Durch Niederlegung von Kränzen und Gestecken, durch das Anzünden „des ewigen Lichtes“, das sind die roten Kerzen, an den Gräbern, wird den Toten gedacht. Eingeführt wurde dieses Allerseelen im 10 Jahrhundert  durch den Abt der Benediktiner Mönche von Cluny. Normaler Weise werden die Gräber erst an Allerseelen gesegnet. Doch hat es sich eingebürgert, schon alleine deshalb weil es ein Feiertag ist, die Gräber schon an Allerheiligen zu segnen. 

 

Fürbitten

Als Getaufte und Gefirmte ist es unser Auftrag, die Not der Welt, die Sorgen unserer Zeit und unsere eigenen Anliegen vor Gott zu tragen. So rufen wir: Gott des Lebens     A.: Wir bitten dich, erhöre uns

•In unserem Land nehmen die sozialen Konflikte an Schärfe zu. Auf der Suche nach gerechten Lösungen macht sich Ratlosigkeit breit. Immer mehr Menschen leben in großen Sorgen und Nöten. Daher rufen wir: Gott des Lebens     A.: Wir bitten dich, erhöre uns
•Überall auf der Welt bekriegen sich die Menschen. Nationen können oder wollen sich nicht verständigen. Der Hass blockiert gerechte und friedliche Vereinbarungen. Daher rufen wir: Gott des Lebens     A.: Wir bitten dich, erhöre uns
•Die uns vertraute Schöpfung Gottes ist bedroht. Die Vielfalt der Pflanzen- und Tierwelt wird immer kleiner. Verschmutzung der Natur geschieht immer noch in viel zu hohem Maß. Daher rufen wir: Gott des Lebens     A.: Wir bitten dich, erhöre uns
•Alte und Kranke, sterbende Menschen werden an den Rand gedrängt, ausgegrenzt, abgeschoben. Sie haben keine Platz mehr, weil sie nicht in unsere Leistungsgesellschaft passen. Daher rufen wir: Gott des Lebens     A.: Wir bitten dich, erhöre uns
•Auf unserer Suche, eine eigenen Weg nach dem Evangelium zu finden, sind wir oft verunsichert und angefragt, werden wir mutlos und schwimmen mit im Strom der Zeit. Daher rufen wir: Gott des Lebens     A.: Wir bitten dich, erhöre uns …  Deine Güte und Liebe ist jeden Morgen neu über uns, Gott des Lebens. Dafür danken wir die und preisen dich, heute und in Ewigkeit. Amen

 

Seit 1952, wird zwei Sonntage vor dem 1. Advent, der Volkstrauertag begangen. Er ist der Gedenktag für die gefallenen Soldaten der beiden Weltkriege. Leider können wir auch in der heutigen Zeit gefallenen Soldaten die letzte Ehre erweisen. Denn durch die Machtgier anderer werden Kriege entfacht, die nicht sein müssen und in die Soldaten geschickt werden, die normaler nichts mit den Kriegen zu haben. (Siehe Afghanistan) So müssen wir leider auch hier am Volkstrauertrag dieser gefallen Soldaten gedenken. 

 

Hans Albers – Goodbye Johnny aus ‚Wasser für Canitoga‘, 1939: http://www.youtube.com/watch?v=8odV4PvXd90&feature=related

Mein Freund Johnny war ein feiner Knabe.
Er war ein Tramp und hatte kein Zuhaus.
Und bei Rocktown liegt er längst im Grabe
und aus seinen Knochen wachsen Blumen raus.

Englands Fahne haben wir getragen
und mein Johnny trug sie uns voran.
Eine Bombe fiel – und nahm zum Ziel
– ganze 25 Mann.
Die Bombe machte „bumm“ – da fiel mein Johnny um.

Cheerio – cheerio – cheerio
Goodbye Johnny, goodbye Johnny schön war`s mit uns zwei`n.
Aber leider, aber leider
kann`s nicht immer so sein.
Goodbye Johnny, goodbye Johnny
mach`s mir nicht so schwer.
Ich muss weiter. Immer weiter.
Meinem Glück hinterher.

Bricht mir auch heut` das Herz entzwei.
In hundert Jahren – Johnny –
ist doch alles vorbei.
Johnny!!! – Johnny.

Goodbye Johnny, goodbye Johnny
warst mein bester Freund.
Eines Tages – eines Tages –
mag`s im Himmel sein
–mag`s beim Teufel sein –
sind wir wieder vereint.

Bricht mir auch heut` das Herz entzwei.
In hundert Jahren – Johnny –
ist doch alles vorbei.
Johnny!!! – Johnny.
Goodbye Johnny, goodbye Johnny,
warst mein bester Freund.
Eines Tages – eines Tages –
mag`s im Himmel sein –
mag`s beim Teufel sein –
sind wir wieder vereint.

Wurde auch der Volkstrauertag einmal Heldengedenktag genannt, so hat er doch eine bewegte Geschichte hinter sich.

 

Der Volkstrauertag ist ein Gedenktag, der erstmalig vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge in den 1920er Jahren eingeführt wurde. Dort sollte der Toten des ersten Weltkrieges gedacht werden. Im Nationalsozialismus wurde der Volkstrauertag jedoch zum „Heldengedenktag“ umfunktioniert, auf den 16. März datiert und per Gesetz zum Staatsfeiertag erklärt. Der Volkstrauertag ist noch heute ein zentral verordneter Feiertag, gilt der nationalen Trauer, der Mahnung zum Frieden und bleibt damit Ausdruck politischer Einflussnahme.

 

http://www.youtube.com/watch?v=j5j-9cCHkq8&feature=related

Ich hatt einen Kameraden,
Einen bessern findst du nit.
Die Trommel schlug zum Streite,
Er ging an meiner Seite
Im gleichen Schritt und Tritt.

Eine Kugel kam geflogen:
Gilt sie mir oder gilt sie dir?
Ihn hat es weggerissen,
Er liegt mir vor den Füßen
Als wär’s ein Stück von mir

Will mir die Hand noch reichen,
Derweil ich eben lad‘.
„Kann dir die Hand nicht geben,

Bleib du im ew’gen Leben
Mein guter Kamerad!“

 

Am 16. November wird der Buß- und Bettag (übrigens: Bettag hat nichts mit dem Bett gemein. Dieser Bettag ist ein Tag des Gebetes. Also falsch geschrieben: Bet – Tag) gefeiert. Er ist zwar als gesetzlicher Feiertag abgeschafft worden, um die Mehrbelastung der Arbeitgeber durch die Pflegeversicherung zu kompensieren, steht aber unter besonderem gesetzlichen Schutz, da er als wichtiger Feiertag der evangelischen Kirche gilt. Die Entstehung des Buß- und Bettages wird auf Notzeiten zurückgeführt.  Das heißt, dass das Wort Buße nichts mit dem Büßen für vergangenes Vergehen zu tun hat. Vielmehr ist es Umdenken zu Gott hin, also eine Haltungsänderung. Wenn man bedenkt, dass in der Antike schon gemeinsame Bußzeiten bekannt waren, ist quasi der Buß- und Bettag schon sehr alt. Zweierlei Bußtage gab es schon im Mittelalter. Bei Bedarf wurde von der Obrigkeit ein Bußtag angeordnet, wären der andere sich aus der kirchlichen Ordnung ergab. (Qutembertage)  Den ersten Bettag feierte sie, auf kaiserliche Anordnung hin und wegen (man lese und staune) der Türkengefahr, im Jahr 1532 in Straßburg. Wie sich die Zeiten doch ähneln. Hier kann man wieder feststellen, es wiederholt sich alles. Selbst die Geschichte.

 

Was hat der Tag uns heut´ zu sagen?
Will uns der Herrgott an den Kragen,
will er uns die Leviten lesen,
weil wir nicht hören seine Thesen?

Die Oberen hier im Parlament
haben sich von diesem Fest getrennt,
weil es sie kostet zu viel Geld.
Drum raus damit aus unsrer Welt!

Sie wollen hier die Größten sein,
da passt kein Bußtag mehr hinein
und auch kein Herrgott, der erhört.
Er ist ein Faktum, dass sie stört.

Und trotzdem ist die Kirche auf!
Es kommen all im schnellen Lauf,
die auf diese Welt nichts geben
und ganz mit Jesus Christus leben.

Sie wissen wohl um ihre Schuld
und hoffen auf des HERRN Geduld
und Danken ihm für seine Gnad´,
und dass ER noch Erbarmen hat.

Mir hat der Tag auch heut´ zu sagen:
Zum Kreuz darf ich die Lasten tragen.
Darf beten und auch Buße tun,
und still an JESU Herzen ruh´n.

(Gedicht, Autor: Sabine Brauer)

 

Nun ist der November fast zu Ende, es fehlt nur noch der Totensonntag! Der Toten Sonntag fällt immer auf den Sonntag vor dem 1. Advent. Das heißt, dieses Jahr ist es Sonntag, der 20. November. Der Totensonntag, auch genannt der Ewigkeitssonntag ist ein Gedenktag für die Verstorbenen der evangelischen Kirche. Für die kath. Kirche ist Allerseelen der Gedenktag für die Verstorbenen. Warum nun Ewigkeitssonntag? Weil der Ewigkeitssonntag das „Jüngste Gericht“ und das „Ewige Leben“ zum Thema hat. König Friedrich Wilhelm III. von Preußen bestimmte durch Kabinettsorder und Verordnung den Sonntag vor dem 1. Advent zum Totensonntag. Auch werden an diesem Totensonntag den Gefallenen der Befreiungskriege, und der 1810 verstorbenen Königin Luise gedacht. (Philipp Nicolai)

 

 

http://www.youtube.com/watch?v=EtkOMpKcDNQ&feature=related

 

„Wachet auf“, ruft uns die Stimme
   Der Wächter sehr hoch auf der Zinne,
   „Wach auf du Stadt Jerusalem!
   Mitternacht heißt diese Stunde!“
   Sie rufen uns mit hellem Munde:
   „Wo seid ihr klugen Jungfrauen?
   Wohlauf, der Bräutigam kommt,
   Steht auf, die Lampen nehmt!
   Halleluja!
   Macht euch bereit zu der Hochzeit;
   Ihr müsset ihm entgegengehen!“

   Zion hört die Wächter singen,
   Das Herz tut ihr vor Freuden springen,
   Sie wachet und steht eilend auf.
   Ihr Freund kommt vom Himmel prächtig,
   Von Gnaden stark, von Wahrheit mächtig;
   Ihr Licht wird hell, ihr Stern geht auf.
   Nun komm, du werte Kron,
   Herr Jesu, Gottes Sohn!
   Hosianna!
   Wir folgen all zum Freudensaal
   Und halten mit das Abendmahl.

   Gloria sei dir gesungen
   Mit Menschen- und mit Engelzungen,
   Mit Harfen und mit Zimbeln schön.
   Von zwölf Perlen sind die Tore
   An deiner Stadt, wir stehn im Chore
   Der Engel hoch um deinen Thron.
   Kein Aug hat je gespürt,
   Kein Ohr hat mehr gehört
   Solche Freude.
   Des jauchzen wir und singen dir
   Das Halleluja für und für.

 

Diese ganzen Trauertage gelten in der Bundesrepublik Deutschland als stille Feiertage!

 

Feiertagsgesetz § 10

(1) Öffentliche Tanzunterhaltungen sind an Allerheiligen, am Allgemeinen Buß- und Bettag, Volkstrauertag, Totengedenktag und am 24. Dezember von 3 Uhr bis 24 Uhr, am Gründonnerstag, Karfreitag, Karsamstag und am Ersten Weihnachtstag während des ganzen Tages verboten.

(2) An den übrigen Sonntagen und gesetzlichen Feiertagen mit Ausnahme des 1. Mai und des 3. Oktober sind öffentliche Tanzunterhaltungen von 3 Uhr bis 11 Uhr verboten.

 

So, wie ich nun die Feiertage beschrieben habe, handelt es alles um kirchliche Feiertage! Man könnte also davon ausgehen, dass dieses denn auch in der Kirche richtig gewürdigt wird. Doch leider muss ich feststellen, dass mittlerweile auch die Kirche links/grün unterwandert wird bzw. schon ist. Denn diese Feiertage werden immer mehr vernachlässigt und vom Zeitgeist aufgefressen. In kleinen, dörflichen Gemeinden, wo die Traditionen noch GROSS geschrieben werden, finden auch diese kirchlichen Feiertage immer noch ihre Würdigung und man ist sich über die Bedeutung völlig im Klaren. Fragen sie in Hamburg ganz einfach mal einen Passanten nach dem Feiertag Buß- und Bettag. Ich mache mit Ihnen jede Wette, dass folgende Antwort kommt: „Den Feiertag gibt es nicht mehr, der ist gestrichen worden!“

 

Was sich hier zu Lande die Menschen wünschen: Eine starke Kirche! Eine Kirche, die die Traditionen auf recht erhält! Eine Kirche, die sich nicht beeinflussen lässt! Eine Kirche, die sich nicht unterwandern lässt! (Ich möchte jetzt nicht auf den Islam kommen. Dieses Thema habe ich schon erörtert, wo es hieß: Cajus Pupus räumt auf). Was ich sagen will. Wir brauchen eine starke Kirche, wie sie früher einmal war. Auch mit den „lateinischen“ Gottesdiensten. Dazu verweise ich einmal auf meinen Artikel bei den Kopten Brüdern: https://koptisch.wordpress.com/2011/07/24/cajus-pupus-redet-einmal-klartext/   und möchte den Kommentar vom Bazillus zitieren: »Ja, das alles geht verloren, wenn der Islam hier das Sagen haben wird, hier Staatsreligion wird. Dann wird Bach als erster verboten, weil er urchristliche Texte so himmlisch und exzellent vertont hat.«

 

 

Wir brauchen eine Kirche, wie sie heute noch von der Priesterbruderschaft St. Pius X. praktiziert wird!  Diese  Priesterbruderschaft St. Pius X. hält noch an den Werten fest, die vor dem 2. Vatikanischem Konzil galten. Die Piusbrüder bekennen: »Wir hängen mit ganzem Herzen und mit ganzer Seele am katholischen Rom, der Hüterin des katholischen Glaubens und der für die Erhaltung dieses Glaubens notwendigen Traditionen, am Ewigen Rom, der Lehrerin der Weisheit und Wahrheit. Wir lehnen es hingegen ab, und haben es immer abgelehnt, dem Rom der neo-modernistischen und neo-protestantischen Tendenz zu folgen, die klar im Zweiten Vatikanischen Konzil und nach dem Konzil in allen Reformen, die daraus hervorgingen, zum Durchbruch kamen.«  Ich glaube, wenn sich die Kirche wieder auf ihre Wurzeln besinnt, den alten Traditionen weiter folgt, Stärke zeigt als  FELS  IN  DER  BRANDUNG  und nicht als Wanderdüne, werden bestimmt wieder auch die Menschen zur Besinnung kommen und auf das Wort der Kirche (Gottes) hören! Nun gibt es im November noch 2 Tage, die so nicht richtig in den Trauermonat passen. Obwohl…

 

Am 11. November gedenken wir dem Heiligen Martin von Tours! Er war der dritte Bischof von Tours. Zur Geschichte des hlg. Martin kann man folgendes berichten. Martin war ab dem Jahre 334 nach Chr. Soldat bei der Reiterei der Kaiserlichen Garde im Amiens stationiert. An einem Tag im Winter begegnete Martin am Stadttor von Amiens einem armen, unbekleideten Mann. Außer seinen Waffen und seinem Militärmantel trug Martin nichts bei sich. In einer barmherzigen Tat teilte er seinen Mantel mit dem Schwert und gab eine Hälfte dem Armen. In der folgenden Nacht sei ihm dann im Traum Christus erschienen, bekleidet mit dem halben Mantel, den Martin dem Bettler gegeben hatte. Im Sinne von Mt 25,35–40 EU – „Ich bin nackt gewesen und ihr habt mich gekleidet … Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan.“ – erweist sich Martin hier als Jünger Jesu.

 

Zu seinem Gedenken wird auch jedes Jahr der St. Martinszug durchgeführt. Wobei am Schluss des Zuges immer die „Bettler“ Szene dargestellt.  Empfehlenswert ist der St. Martins Zug in Kempen am Niederrhein. Das ist einer der größte Züge in Deutschland.  Der große und weit über Kempens Grenzen bekannte Schulkinderzug startet pünktlich am Donnerstag, 10. November  2011 um 17.15 Uhr. Zur Halbzeit des Zuges, wird an der Kempener Burg wie jedes Jahr wieder ein Feuerwerk abgebrannt.

 

http://www.youtube.com/watch?v=uJYqKKv2zks&feature=related

1. St. Martin, St. Martin, St. Martin ritt durch Schnee und Wind, sein Ross, das trug ihn fort geschwind. St. Martin ritt mit leichtem Mut, sein Mantel deckt ihn warm und gut.

2. Im Schnee saß, im Schnee saß, im Schnee da saß ein armer Mann, hat Kleider nicht, hat Lumpen an. O helft mir doch in meiner Not, sonst ist der bitt’re Frost mein Tod!

3. St. Martin, St. Martin, St. Martin zieht die Zügel an, sein Ross steht still beim armen Mann. St. Martin mit dem Schwerte teilt den warmen Mantel unverweilt.

4. St. Martin, St. Martin, St. Martin gibt den halben still, der Bettler rasch ihm danken will. St. Martin aber ritt in Eil’ hinweg mit seinem Mantelteil.

 

Upps! Da war doch noch was am 11.11. um 11.11Uhr! (Scharf nachdenk… grübel, grübel…) Ich habs: Am 11.11. um 11.11.Uhr ist Karnevals erwachen! Na klar. An dieser „Schnapszahl“ kommt kein Karnevalist vorbei. Zumal wir auch noch das Jahr dazu zählen können: 11.11.11 um 11.11. Uhr.

Ich glaube, dass ich mir hier einen Karnevalschlager verkneifen kann.

 

 

Unter der Schirmherrschaft des Papstes Schenouda dem Dritten und seinem Mitdiener im apostolischen Dienst, Seiner Eminenz Bischof Gabriel, Bischof der Koptisch Orthodoxen Kirche in Österreich lädt Sie die Koptisch Orthodoxe Kirche in Graz zu einem Gedenkgottesdienst für die Märtyrer des Attentates des ägyptischen Militärs während einer Demonstration der Kopten in Kairo ein, bei der sie für das Erlangen ihre Rechte demonstriert haben. Bei diesem Attentat starben 27 Kopten den Märtyrertod, 334 wurden verletzt.

 

 

 

Der Gedenkgottesdienst findet am Sonntag, dem 23.10.2011 um 15:00 Uhr in der St. Johannes der Täufer – Kirche statt.

 

Wienersteraße 246a Graz

 

One Response to “Cajus Pupus trauert”

  1. Cajus Pupus Says:

    Leider kann ich nicht teilnehmen. Ich werde Euer aber im Gebet gedenken.

    Ferner kann ich nur hoffen, dass viele Grazer an diesem Gedenkgottesdienst teilnehmen!


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