kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Vivianne und ihr erschossener Verlobter Michael 16. Oktober 2011

Filed under: Islamischer Terror,Koptenverfolgung — Knecht Christi @ 00:04

Eines der ersten Bilder, die uns aus Masbero erreichten, war von einer weinenden Koptin, welche die Hand eines getöteten Kopten hielt, während er in der Garage von „Ramsis Hotel“ neben anderen getöteten lag. Vivianne Magdy war zu Gast bei der Sendung „Manschet“ auf ON-TV, wo sie schilderte, wie ihr Verlobter Michael Mosaad Gergis erschossen und überfahren wurde. Die beiden sind wohl bekannte Journalisten und koptische Aktivisten.

 

 

Das Video dauert eine Stunde und daher erwähne ich das aller Wichtigste, um dem werten Leser die Möglichkeit zu bieten, wie diese muslimischen Soldaten mit Befehl oder ohne den Hass auf Christen ausstoßen, der in ihren Herzen und Köpfen verankert ist, und den sie mit der Muttermilch bekamen. Vivianne ist nicht nur die Einzige, die das bezeugt. Dafür brauchen wir die vielen Aussagen der Augenzeugen, Angehörige der Märtyrer und Schwerverletzten oder sogar der muslimischen Menschenrechtler aus verschiedenen Ländern. Denn die Videos zeigen diesen tiefen Hass dieser vergifteten Seelen mehr als glasklar. Mit Bild und Ton!

 

Vivianne schildert unter bitteren Tränen das, was am Sonntag, dem 09. Oktober 2011, passiert ist: „Wir waren seit zwei Monaten verlobt und deswegen gratulierten uns alle, die wir ab Schobra sahen, wo sich alle Demonstranten versammelten. Michael ist nicht gewohnt lange an einer Demonstration teilzunehmen. Bei den drei Demos vor Masbero blieb er je eine Stunde. Sein Argument war, dass er Gesicht zeigen und die Stimme gegen die anhaltende Koptenverfolgung erheben wollte. Auch am vergangenen Sonntag bestand er darauf, mich mitzunehmen, damit wir den anderen Kopten Mut machen und für unsere Rechte etwas tun“.

 

„Kaum erreichten wir Masbero, fingen die Soldaten und Polizisten in Zivil auf uns zu schießen. Voller Angst flehte ich Michael an, sofort den Platz zu verlassen und zu fliehen. Während er mir sagte, dass wir uns um die Verletzten und Frauen kümmern sollten, wurden wir von den in Panik geratenden Mengen geschubst. Als ich aufstand, um Michael zu suchen, fand ich ihn auf der Straße liegend. Eine Kugel drang durch seinen Kopf ein. Sein Bein wurde von einem gepanzerten Fahrzeug durchtrennt. Trotzdem atmete er! Während ich um Hilfe rief, kamen ägyptische Soldaten und schlugen mit ihren Schlagstöcken auf ihn brutal ein. Während ich ihnen sagte, dass er in Sterben lag, warf ich mich auf Michael, um ihn vor den Schlägen zu schützen. Sie schlugen auf mich weiter ein. Alle beschimpften mich äußerst vulgär, was ich nicht erwähnen kann. Alle sagten mir: „Du bist eine verfluchte UNGLÄUBIGE. Was habt ihr Scheiß-Christen hier verloren“! Ich sagte ihnen: „Ich bin eine Ungläubige, aber bitte rettet ihn“. Keiner wollte mir helfen oder Michael mit mir tragen“.

 

„Als diese sich von uns etwas entfernten, kamen einige koptische Aktivisten und trugen Michael, der noch atmete, aber Blut ausspie. Die Straßen waren überfüllt und das Privatauto eines Kopten kam schwer durch. Im koptischen Krankenhaus gab es unendliche Fälle. Die wenigen Ärzte waren überfordert. Als ein Arzt Michael untersuchte, teilte er mir mit, dass er gestorben war. Ich habe ihn fotografiert und den Verlobungsring aus seinem Finger gezogen“.

 

Der Moderator Gaber Elkarmoty wiederholte die Worte Viviannes und meinte: „Diese Soldaten gehören verurteilt, weil sie eine Schande für jeden Ägypter sind. Wie kann koptische Ägypter dermaßen in ihrem Land misshandelt werden? Wo sind die Gesetze und wo ist die Regierung“? Dann gab er Viviannes Mutter das Wort: „Meine Tochter rief mich an und teilten mir mit, dass Michael erschossen wurde. Mit ihrem Vater eilten wir zum koptischen Krankenhaus. Was ich dort gesehen habe, werde ich niemals vergessen können. Überall lagen Leichen herum. Duzende waren schwerverletzt. Durch das viele Blut wurden unseren Hosen und Schuhe davon durchnässt. Gegen Mitternacht wollten wir mit Vivianne nach Hause gehen, weil sie sehr erschöpft war. Beim Verlassen des Krankenhauses wurden wir daran gehindert auf Straße zu gehen. Salafisten und Schwerverbrecher versuchten das Krankenhaus zu stürmen, um die Schwerverletzten und deren Angehörigen zu töten. Anscheinend wollte man die Leichen stehlen, damit keiner etwas darüber erfährt oder berichtet. Nicht die Polizei oder die Armee haben das verhindert, sondern die koptischen Jugendlichen. Die Armee bewarf das Krankenhaus mit Tränengas-Kartuschen, sodass wir kaum Luft bekamen, nachdem sie die Fenster zerschmetterten. Wir hörten unendlich viele Schüsse, wodurch wir alle in Panik gerieten. Schauen Sie den Arm meiner Tochter an! Durch die brutalen Schläge hat sie überall blaue Flecken. Ihr ganzer Rücken ist geschunden. Wie kann es denn sein, dass die Soldaten der ägyptischen Armee uns töten, während sie uns doch beschützen sollten“?

 

 

 

Warnung: Nicht für Kinder oder Herzkranke

Angriff auf das koptische Krankenhaus

 

 

Was sind das für Menschen?

Gibt es solche Menschen bis jetzt?

Was veranlasst sie so zu handeln?

Welche Glaubensrichtung auf dieser Erde rechtfertigt diesen Hass?

 

Nur der Islam!

Nur diese blutrünstige Pseudo-Ideologie macht diesen Hass zu einer „heiligen“ Pflicht, welche sie als Dschihad bezeichnet. Ihr Erfinder verankerte diesen Hass in seinem erfundenen Buch und seine Nachfolger machten weiter, wo er aufhörte. Ist es nicht an der Zeit, diese giftige Schlange zu vernichten, welche Abermillionen tödlich gebissen hatte? Oder wartet die Welt auf den dritten Weltkrieg? Dieser Krieg rückt jeden Tag näher!

 

5 Responses to “Vivianne und ihr erschossener Verlobter Michael”

  1. Jemeljan Says:

    Es bricht einem wahren Menschen, einem wahren Christen das Herz, wenn er von diesen Dingen hört. Wer Ohren hat, der höre, wer Augen hat, der sehe hin !
    Zwei Dinge fallen mir in Deutschland dann aber auf:
    ERSTENS:
    Erfährt man fast ausschliesslich von Internet-Diensten wie „Kopten ohne Grenzen“, „Egypt4christ“, dem „BGVK“ oder ähnlichen von diesen Dingen. DIe blutigen, aufrüttelnden Details werden hierzulande von den angeblich „so seriösen“ Massenmedien totgeschwiegen oder relativiert. Erst unlängst las ich auf einem sonst eher unkonventionellen Internetauftritt die Überschrift „es gibt kein Problem mit den Kopten“. Leute aus dem Land hätten das alles relativiert und abgewiegelt. Da kann man wirklich zornig werden, wenn man die ungefilterten Berichte von Beteiligten liest !
    ZWEITENS:
    Auch in den deutschen Kirchen spricht niemand von den Massakern an den christlichen Ägyptern. In diversten Gottesdiensten wurde der Flutopfer von Thailand gedacht, wurde die soziale Kälte im Lande angeprangert oder die „Anti-Banken“-Bewegung gelobt, aber nirgendwo sprach man über die Not und die Leiden der koptischen Christen. Das beschämt mich zutiefst und ich bin froh, dass ich die EKD vor vielen Jahren schon verlassen habe. Spätestens jetzt hätte ich es ohnehin getan. Die Einheit des Leibes Christi ist diesen Heuchlern dort kein einziges Gebet wert !
    In diesem Sinne bete ich für die Christen Ägyptens. Für ihr Wohlergehen und ihre Zukunft, für ihre Gesundheit und um Gottes reichlichen Segen für sie. Für Frieden im Lande bete ich auch, obwohl die Teufelsdiener in Ägypten einem anderen Herren Untertan sind.

  2. Bella Ella Says:

    Es macht mich zutiefst traurig, wenn ich lese, dass schon wieder ein Mensch aus der Kirche ausgetreten ist. Meinen Sie nicht auch, dass die Priester für ihr Tun und Handeln eines Tages Rechenschaft ablegen müssen? Denken Sie doch an sich. Mit Austreten aus der Kirche veranlassen Sie nur, dass in nächster Zeit noch mehr Kirchen geschlossen und verkauft werden, vielleicht an Muslime?

    • Saphiri Says:

      Oder wartet die Welt auf den dritten Weltkrieg? Dieser Krieg rückt jeden Tag näher
      Bella Ella:
      vieleicht sollten sich jene die nicht anders können-mal daran zu denken
      warum sie dieses Muster benötigen????

      Das Wort „Krieg“ bedeutet ursprünglich „Hartnäckigkeit“, „Anstrengung“, „Streit“.

      Das Verb „kriegen“ heißt einerseits „Krieg führen“,

      andererseits „bekommen, erhalten“:

      Dies kann Herkunft und Charakter dieser kollektiven Gewaltanwendung anzeigen. Auch wo andere Kriegsanlässe im Vordergrund stehen, fehlt selten ein ökonomischer Hintergrund.

      Während individuelles oder

      kollektives Rauben und absichtliches Töten von Menschen

      heute generell als Verbrechen gilt und in einem Rechtsstaat strafbar ist, wird „Krieg“ nicht als gewöhnliche Kriminalität betrachtet, sondern als bewaffnete Auseinandersetzung zwischen Kollektiven, die sich dazu legitimiert sehen.
      Damit hebt ein Krieg die zivilisatorische Gewaltbegrenzung auf eine Exekutive, wie sie der Rechtsstaat als Regelfall voraussetzt, partiell oder ganz auf: Es stehen sich bewaffnete Armeen gegenüber, die ganze Völker oder Volksgruppen repräsentieren. Diese sind damit Kriegspartei.

      Kriegsparteien beurteilen ihre eigene Kriegsbeteiligung immer als notwendig und gerechtfertigt. Ihre organisierte Kollektivgewalt bedarf also einer Legitimation. Krieg als Staatsaktion erfordert daher ein Kriegsrecht im Innern eines Staates sowie ein Kriegsvölkerrecht zur Regelung zwischenstaatlicher Beziehungen. Dieses unterscheidet vor allem Angriffs- von Verteidigungskrieg.

      Typen

      haben wir das wirklich soo nötig??
      Krieg ist ein organisierter und unter Einsatz erheblicher Mittel mit Waffen und Gewalt ausgetragener Konflikt, an dem mehrere planmäßig vorgehende Kollektive beteiligt sind. Ziel der beteiligten Kollektive ist es, den Konflikt durch gewaltsame Kämpfe und Erreichen einer Überlegenheit zu lösen. Die dazu stattfindenden Gewalthandlungen greifen gezielt die körperliche Unversehrtheit gegnerischer Individuen an und führen so zu Tod und Verletzung. Krieg schadet so auch der Infrastruktur und den Lebensgrundlagen der Kollektive.

      Kriegsformen sind vielfältig und nicht unbedingt an Staaten oder Staatssysteme gebunden: Sie können auch innerhalb von Staaten stattfinden, etwa als Bürgerkrieg, Unabhängigkeitskrieg oder bewaffneter Konflikt, und zum Weltkrieg oder zum Völkermord führen.

      In der historisch belegten Menschheitsgeschichte haben knapp 14.400 Kriege stattgefunden, denen ungefähr 3,5 Milliarden Menschen zum Opfer gefallen sind

      Kriege werden immer auf drei Ebenen mit unterschiedlicher Entscheidungsgewalt organisiert und geführt:

      die strategische Ebene: Die strategische Ebene ist nach westlichem Verständnis der Politik zuzuordnen. Die Politik formuliert die Zielsetzung in einem Interessenkonflikt. Sie legt das grundsätzliche Vorgehen fest und bedient sich dabei im Hinblick auf die Zielerreichung aller zur Verfügung stehenden Machtmittel wie Diplomatie, Wirtschaft, Information und Militär. Dabei wird zwischen direkter und indirekter Strategie unterschieden. Die direkte Strategie versucht der Gegenseite unter hauptsächlichem Einsatz bzw. Androhung des Machtmittels „Militär“ den eigenen Willen aufzuzwingen. Die indirekte Strategie dagegen versucht unter hauptsächlichem Einsatz anderer Machtmittel als dasjenige der Streitkräfte seinen eigenen Willen durchzusetzen. Indirekte und direkte Strategie schließen einander nicht aus, sondern sind vielmehr komplementär. Sie harmonisieren im Zusammenspiel. Die Wahl der Machtmittel und Vorgehensweisen zur Zielerreichung – also die Gewichtung von indirekter und direkter Strategie – hängt sowohl von der Verwundbarkeit der Gegenseite als auch von den eigenen Möglichkeiten ab.

      die operative Ebene: Die operative Führung setzt politische Absichten und militärstrategische Vorgaben in Befehle an die taktische Führung um. Sie definiert operative Ziele, fasst diese in operative Konzepte, Operationspläne sowie Operationsbefehle und koordiniert die Gesamtheit der dazu erforderlichen taktischen und logistischen Maßnahmen.
      die taktische Ebene: Unter taktischer Ebene sollen alle Dinge subsumiert werden, die in die Sphäre des Gefechts fallen.

      Die taktische Ebene setzt die Zielsetzungen der operativen Stufe um, indem sie ihre Mittel im bestmöglichen Zusammenwirken auf dem Gefechtsfeld einsetzt.
      Hauptursachen [Bearbeiten]Beim Krieg sind die vordergründigen Kriegsanlässe von den tieferen Kriegsursachen zu unterscheiden. Die meisten Kriege lassen sich auf einige Hauptursachen zurückführen. Dazu gehören vor allem:

      wirtschaftliche Vorteile, Ressourcenmangel , Imperialismus
      Reichtum an Ressourcen: Ressourcenfluch
      politisches und/oder ideologisches Hegemoniestreben (z. B. Dschihad, Kreuzzug, „Demokratisierung“ des nahen Ostens)
      drohender Verlust von Einfluss in besetzten bzw. annektierten Gebieten
      mangelnde Wehrhaftigkeit gegenüber möglichen Angreifern, die diese zum Krieg einladen (passive Kehrseite von aktivem Hegemoniestreben) – auch als „Machtvakuum“ bezeichnet
      ethnische Konflikte
      Nationalismus
      religiöser Fanatismus, Dogmatismus oder auf Krieg basierende Rituale in verschiedenen Religionskriegen (z. B. Dschihad im Islam, Kreuzzüge im Christentum, „Blumenkriege“ der Azteken)
      Expansives Machtstreben totalitärer Systeme und Ideologien (z. B. Stalinismus, Nationalsozialismus, Faschismus)
      Ablenkung von innenpolitischen Missständen, um Bevölkerung und Staatsführung zusammenzuschweißen (z. B. im Falklandkrieg)
      struktureller Militarismus, also die Abhängigkeit einer Wirtschaftsordnung vom Kriegführen zwecks Absatz militärischer Produkte.
      Krieg ist jedoch selten monokausal zu erklären: Viele der hier genannten ökonomischen, politischen, ideologischen, religiösen und kulturellen Kriegsgründe spielen in der Realität zusammen, bedingen sich gegenseitig und gehen ineinander über. Darum lässt sich der Kriegsbegriff auch nicht auf militärische Aggressionshandlungen einengen. Diese durchlaufen fast immer eine Vorbereitungsphase: Krieg beginnt in der Regel im „Frieden“.

      Wirklicher Frieden ist also mehr als die Abwesenheit von Krieg.

      • Gerd Says:

        Lieber Saphiri !
        Eigentlich mag ich auch solche langen Erklärungen. Allerdings können wir den Krieg, den die Völker untereinander führen ursächlich ganz einfach erklären: Es ist die Selbstliebe, die zu Hass auf den Nächsten führt und zum Bestreben, alle anderen zu unterdrücken und für seine EGO-Zwecke auszunutzen. Diese höllische Selbstliebe ist die einzige Ursache für gewesene Kriege und für die kommenden Kriege. Deshalb lasst uns anfangen, die Selbstliebe zu bekämpfen… dann werden wir vielleicht, kommende Kriege vermeiden können …..


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