kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Islamisten-Moschee droht die Räumung 15. Oktober 2011

Filed under: Islamischer Terror — Knecht Christi @ 17:09

Nach dem KURIER-Bericht über Hass-Predigten in einem Wiener Gebetsraum regt sich nun Widerstand gegen die Betreiber.

 

Mohamed M.s Comeback als Propagandist gerät ins Stocken: Der 27-Jährige, der eine vierjährige Haftstrafe wegen Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung verbüßen musste, hat mit seinen radikalen Predigten in einem Gebetsraum am Wiener Gürtel den Ärger der Vermieter auf sich gezogen. Diese hatten sich nach dem KURIER-Bericht über die Vorgänge in der Dar us-Salam-Moschee schockiert gezeigt. „Wir mussten zu unserem Erschrecken feststellen, dass das angeführte Gebetshaus in unserem Eigentum ist“, so der Vermieter. „Wir haben bereits einen Anwalt beauftragt, die Aufkündigung des Mietvertrages zu prüfen.“

 

„Ehre des Islam“: Mohamed M. hatte seit seiner Entlassung im September Vorträge in dem kleinen Kellerlokal gehalten. Seinen Anhängern bleute er ein, dass der Terrorismus ein „Dienst an Gott“ und das das Tragen von Waffen die „Ehre des Islam“ sei. Dabei wusste er genau, wie weit er gehen durfte: Sobald es strafrechtlich relevant wurde, unterbrach er seine Sätze mit dem Wort „Khalas“ (Ägyptisch-Arabisch für: „genug“): Das ging nun auch dem Vermieter zu weit, gab es doch auch schon zuvor Probleme mit dem Verein: Er konnte in der Vergangenheit die Miete nicht regelmäßig bezahlen – immerhin mehr als 17.000 Euro pro Jahr. Und auch von der Baupolizei droht Ungemach: Das Kellerlokal, das seit 2005 als Moschee fungiert, ist als Lagerraum gewidmet und dürfte gar nicht als Vereinsraum genutzt werden. „Wir haben weitere Schritte gegen die widmungswidrige Nutzung gesetzt“, so Gerhard Cech von der MA 37. Dem Verein droht die Räumung. Für Verwunderung unter den Anrainern sorgen indes regelmäßige Besuche von Mitarbeitern der saudischen Botschaft bei der von außen kaum zu erkennenden Klein-Moschee. In den vergangenen Wochen sollen jeden Freitag Diplomatenautos der saudi-arabischen Vertretung vor der Moschee geparkt haben. Ein Kenner der Islamisten-Szene schließt eine Finanzierung der Moschee durch die Saudis jedoch aus. Eine Anfrage bei der Botschaft blieb unbeantwortet.

 

 

 

Videos, Auftritte: Mohamed M. hetzt weiter

Wenige Wochen nach seiner Entlassung ist Mohamed M. hochaktiv. Regelmäßig tritt er auf, wettert gegen den Westen – und verherrlicht Terrorismus.

 

Der Ort des Geschehens ist skurril: Die Dar us-Salam-Moschee, Treffpunkt österreichischer Islamisten am Wiener Gürtel, liegt eingezwängt zwischen einem Strip-Club und einer Kirche. Doch das hält nur wenige junge radikale Muslime davon ab, regelmäßig in das Kellerlokal zu kommen, das sich Außenstehenden als Sphinx-Kulturverein präsentiert. Der Grund für den Ansturm junger Islamisten sind Vorträge von Mohammed M. Seit Ende September, also zwei Wochen nach seiner Entlassung aus der Haft, hält der heute 27-Jährige Ansprachen über den „wahren Islam“ – zuletzt am Dienstag Abend: „Da kommen manche Leute und sagen: Terrorismus hat nichts mit Islam zu tun“, raunt Mohamed vor Publikum. „Du bist ein Lügner, wenn du so etwas sagst. Terrorismus ist eine Ibada (Arabisch für: „Dienst an Gott“)“. Mohamed hetzt – gegen den Westen, die Ungläubigen aber vor allem gegen moderate Muslime, die seiner Meinung nach die islamische Gemeinschaft im Stich lassen. Mitten während eines Vortrags, der auch als Video im Netz kursiert, ruft er zum Tragen von Waffen auf. „Das ist die Ehre des Islams“, so M. und zieht ein Klappmesser aus seiner Brusttasche.

 

Weiter unter Beobachtung: Mohamed M., der 2007 wegen „Beteiligung an einer terroristischen Vereinigung“ zu vier Jahren Haft verurteilt wurde, steht indes weiter unter Beobachtung der Behörden. Doch der Islamist ist gewieft. Er weiß genau, wie weit er gehen kann, wenn Zuschauer im Internet dabei sind. Sobald es strafrechtlich relevant wird, unterbricht er seine Sätze mit dem Wort „Khalas“ (Ägyptisch-Arabisch für: „genug“): „Wer den Propheten beschimpft – Khalas, und mehr brauche ich nicht zu sagen, sonst bin ich morgen wieder in der Josefstadt (Justizanstalt, Anm.)“

 

Mohameds Botschaften werden derzeit über mehrere Kanäle im Internet verbreitet. Unter anderem über den Blog „al-Ghooraba“ (Arabisch: ‚die Fremden‘), der M.s Vorträge und Botschaften veröffentlicht. Für den vorbestraften Islamisten ist das heikel: Sollte es den Behörden gelingen, zu beweisen, dass M. den Blog betreibt, könnte ihm ein neuer Prozess wegen Unterstützung einer terroristischen Organisation drohen. Denn von „al-Ghooraba“ gibt es neben der deutschen auch eine arabische Version. Dort werden auch Botschaften der „Globalen Islamischen Medienfront“ (GIMF) verbreitet, die regelmäßig auch Videos und Nachrichten der Terrororganisation al-Kaida übersetzt und veröffentlicht. Gegen einen Aufenthalt im Gefängnis hätte M. nach eigenen Angaben allerdings nichts einzuwenden: „Im Gefängnis hast du alles was du brauchst: Ein warmes Bett, ein Kopfkissen, kannst dir auch Wasserkocher kaufen und Tee machen“, schwärmt er in einer seiner Videobotschaften. „Du kannst dir sogar Kuchen kaufen, was willst du noch?“ {Quelle: www.kurier.at}

 

 

Religion des Friedens hält die Welt in Atem

 
Die G’schicht von Mona und Mohamed.
 
 
 
Urteil im Islamisten-Prozess bestätigt

Für das mutmaßliche Terrorpärchen bleibt es bei der Haft. Mona S. erschien nicht, Mohamed M. verglich sich mit Andreas Hofer.

 
Auch das Berufungsverfahren hat nun – zum wiederholten Mal – das Urteil der Haft bestätigt. Mohamed M. fasst vier Jahre aus, seine Helferin Mona S. 22 Monate. „Das ist‘ a terroristische G’schicht. Das geht so nicht. Das ist so einfach zu gefährlich“, begründete der Senatsvorsitzende Eckart Ratz die Entscheidung. Die Angeklagten hatten Nichtigkeitsbeschwerde und Berufung eingelegt, nachdem sie im Februar bereits verurteilt worden waren. Die beiden sollen sich propagandistisch für die El Kaida betätigt haben. Mohamed M. soll mit einem „Drohvideo“ im Internet Deutschland und Österreich zum Abzug ihrer Truppen aus Afghanistan aufgefordert haben. Zudem soll er den Dschihad gutgeheißen und zu Anschlägen während der Fußball-Europameisterschaft aufgerufen haben. Mona S. soll sich ihrerseits propagandistisch für den Terrorismus stark gemacht haben, indem sie Texte ins Englische übersetzte.

Mona S. nicht anwesend: Mona S. war zum Rechtsmittelverfahren nicht persönlich erschienen. Sie sei „traumatisiert“, könne keine Polizisten mehr sehen, erläuterte ihr Mann. Sich selbst bezeichnete Mohamed M. einmal mehr als völlig schuldlos: „Ich habe nie zur Gewalt aufgerufen und werde das auch zukünftig nicht tun.“ Der 23-Jährige verglich sich mit Andreas Hofer und Partisanenkämpfern, denen wie ihm staatliches Unrecht widerfahren sei. „Mein Leben ist vollkommen zerstört“, betonte Mohamed M. abschließend. Er verhielt sich während des Rechtsmittelverfahrens völlig ruhig. Auch als seine vierjährige Freiheitsstrafe endgültig bestätigt wurde, bewahrte er die Fassung. Dass die verschleierte Mona S. an der Verhandlung im Februar nicht teilnehmen durfte, war laut Ratz ebenfalls rechtens: „Angesichts eines solchen Verhaltens war davon auszugehen, da wird demonstriert, da wird Show gemacht.“ Der Gerichtssaal sei allerdings „keine politische Bühne“.

Nichtigkeit abgelehnt: Lennart Binder, der Verteidiger des Wiener Islamisten-Paares, hatte in seiner Nichtigkeitsbeschwerde unter anderem die Auswahl der Geschworenen im erstinstanzlichen Verfahren gerügt. Diese wären „willkürlich herausgepickt“ worden, Namen, die auf ein moslemisches Glaubensbekenntnis schließen ließen, seien bewusst nicht berücksichtigt worden, behauptete der Anwalt.

 

Mona SGeht die G’schicht soweiter?

 

 

Das neue Leben der Mona S.

14. Juni 2009 Sie war die Ehefrau des „Terror-Paten“ und wurde hart verurteilt. Jetzt plant sie eine Zukunft an der Uni – ohne Polizei.

Eine echte Wienerin geht nicht unter. Die 23-jährige Mona S. ist ein gutes Beispiel dafür, obgleich man ihr die Herkunft aus dem Bezirk Landstraße nicht unbedingt auf den ersten Blick ansieht.

Strafe: In zwei Terrorprozessen wurde die Tochter eines Akademikers aus Ägypten und einer Wiener Hausfrau zum Feindbild auf Stammtischen. Denn als streng gläubige Islamistin weigerte sich Mona S. hartnäckig, vor Gericht ihren Schleier zu lüften. Am Ende bekam sie für Übersetzerdienste 22 Monate aufgebrummt (nicht rechtskräftig). Ihr Gemahl, „Terror-Pate“ Mohamed M. (24), fasste vier Jahre aus (in Berufung), weil er Österreich mit einem Gewaltvideo bedroht und Anschläge geplant haben soll. Im vergangenen Oktober kam Mona S. frei und plant jetzt – scheinbar unbeschadet vom Gefängnis – ihre Zukunft: vermutlich ohne Schleier und sicher ohne Mohamed.

Falsches Bild: Auch beim Treffen mit ÖSTERREICH wirkt die 23-Jährige souverän. Mit wachen Augen mustert sie die Besucher, in Schönbrunnerdeutsch erklärt sie ihre Sicht der Welt, glucksend pariert sie Fangfragen und jede Antwort zeigt scharfen Intellekt. Kernbotschaft: „Ich bin keine Terroristin. Aber ich durfte es nie erklären.“ Darf sie doch, sagt sie: „In der Öffentlichkeit hat man ein falsches Bild von mir. Niemand weiß zum Beispiel, dass ich nach der Unterstufe im Gymnasium an der Modeschule in der Herbststraße war. Ich wollte Designerin werden.“ Für Burschen ihres Alters damals war Rapid eine Religion. Für Mona indes wurde ihr tiefer Glaube zunehmend zum Lebensinhalt.

Wende: Folge: Nach zwei Jahren wandte sie sich vom schicken Schnickschnack ab und – elektrisiert von Nine Eleven – Gott und der Welt zu. Als sie sich dann im Internet über den Einmarsch der Amerikaner im Irak empörte, trug sie schon einen Schleier: „Aber ich war nur gegen den Krieg und die Besatzung, nicht für Bin Laden. Früher waren ja auch viele gegen den Vietnam-Krieg, aber deshalb nicht automatisch Terroristen.“

Schlüsselerlebnis: Bei einem Islam-Chat im Net lernte Mona 2007 dann den gleich gesinnten Mohamed M. kennen – und half ihm bei Agitationen. Acht Tage nach der Hochzeit des Paares traten Cobra-Cops die Wohnungstür von Monas Eltern ein. Für die Tochter ein Schlüsselerlebnis: „Ich will nie mehr mit der Polizei zu tun haben.“ Sie stand im Mittelpunkt von zwei Terror-Prozessen. Seit acht Monaten ist sie wieder auf freiem Fuß. Jetzt spricht Mona S. (23) erstmals über ihr neues Leben.

ÖSTERREICH: Wie läuft Ihr Leben seit Ihrer Enthaftung?

Mona S.: Ich lerne viel für die Studienberechtigungsprüfung, weil ich an die Uni will, aber leider mit 16 die Schule abgebrochen habe.

ÖSTERREICH: Wie man hört, haben Sie auch mit Ihrem Mann Mohamed gebrochen, der ja noch bis 2011 hinter Gittern sitzen muss. Stimmen die Scheidungsgerüchte?

Mona S.: Diese Frage ist sehr privat. Ich sage dazu nur: Wir haben Meinungsverschiedenheiten und Differenzen.

ÖSTERREICH: Angeblich haben Sie ihn noch kein einziges Mal im Gefängnis besucht?

Mona S.: Das stimmt – aber wir telefonieren.

ÖSTERREICH: Gemunkelt wird auch, dass Sie bald Ihren Schleier ablegen wollen. Reicht auch ein Kopftuch?

Mona S.: Tatsächlich hat sich in den letzten Monaten bei mir einiges geändert – vor allem, was die islamische Richtung betrifft. Man könnte auch sagen, ich bin konvertiert. Aber in Medien werde ich nie mein Gesicht zeigen. Denn bisher weiß niemand, wie Mona S. aussieht. Und nach allem, was mir passiert ist, ist das im weiteren Leben mein einziger Schutz.

ÖSTERREICH: Sie fühlen sich mit 22 Monaten Haftstrafe ungerecht behandelt?

Mona S.: Natürlich – und die Berufung läuft ja noch. Ich wurde als „Mitglied einer terroristischen Vereinigung“ verurteilt. Aber ich war nur Übersetzerin von Texten, die Mohamed dann ins Internet gestellt hat. Er konnte nicht so gut Englisch wie ich.

ÖSTERREICH: Welche Texte?

Mona S.: Es ging hauptsächlich um den Irak-Krieg und die Besetzung des Landes. Wir wollten den Leuten sagen, was dort abgeht, ist falsch – und nicht so, wie es die Amerikaner darstellen. Aber deswegen sympathisiere ich nicht mit Bin Laden oder der Al Kaida.

ÖSTERREICH: Im Prozess ging es auch um ein Droh-Video?

Mona S.: …nur bei Mohamed, nicht bei mir. Aber wie Sie wissen, durfte ich mich nicht einmal rechtfertigen, weil ich wegen meiner Verschleierung vom eigenen Verfahren ausgeschlossen wurde.

ÖSTERREICH: War’s das wert?

Mona S.: Ich habe meine Bekleidung – damals – als islamische Pflicht gesehen, also stellt sich die Frage nicht. Aber seltsam ist doch: Die meisten halten den Schleier für eine Provokation, dabei steht er genau für das Gegenteil. Die islamische Frau soll nicht Blicke auf sich ziehen, sondern sich vor fremden Männern verbergen.

ÖSTERREICH: Seit wann verhüllen Sie Ihr Gesicht?

Mona S.: Den Entschluss hab’ ich mit 17 oder 18 gefasst – kurz nach der Modeschule.

ÖSTERREICH: Wie bitte, Sie wollten Designerin werden?

Mona S.: Ja, ich wollte ein Geschäft mit eigener Linie. Aber dann habe ich den Traum aufgegeben. Und ich war immer sehr religiös. Irgendwann habe ich gedacht, das Äußere muss zur inneren Haltung passen. Wenig später traf ich Mohamed. Der Rest ist bekannt.

 

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