kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Koptenverfolgung und die Ursache 13. Oktober 2011

Filed under: Islamischer Terror,Koptenverfolgung — Knecht Christi @ 17:20

Sehr erfreulich, dass sich der bekannte katholische Prediger und Heiler Alan Ames stark für die Sache der Kopten einsetzt und seine Netze mobilisiert, um zu Protesten gegenüber dem politschen Establishment in Europa aufzurufen.

 

 

heute spielt sich in Ägypten eine schreckliche Tragödie ab. Unsere koptischen Brüder und Schwestern in Christus werden verfolgt und getötet, nur weil sie unseren Herrn Jesus lieben, und die Welt schaut tatenlos zu.

 

Dieser Angriff ist einer von so vielen, die geschehen sind, und so wenig wird gesagt oder getan, um dem Einhalt zu gebieten oder um die Christen in Ägypten und in anderen muslimischen Ländern zu schützen. (Ich füge dazu unten einen Ausschnitt aus meinem letzten Buch bei, das vor drei Monaten erschienen ist mit dem Titel: Frieden finden – Der Kampf um Seelen.) Ich ermutige jeden von Euch, für Euren Glauben und für unseren Herrn einzustehen. Bleibt nicht mehr länger stumm, sondern erhebt Eure Stimmen gegen das Unrecht, das Mitgliedern unserer christlichen Familie widerfährt! Ich bitte darum, dass jeder von Euch Euer Staatsoberhaupt, Euren Präsidenten, Premierminister, Kanzler und diejenigen kontaktiert, die Euch repräsentieren sollen. Wendet Euch an die Mitglieder des Kongresses, an die Senatoren und Parlamentarier und besteht darauf, dass sie etwas tun, um der Verfolgung Einhalt zu gebieten. Unten findet Ihr E-Mail-Adressen. Ich bin mir sicher, wenn die westlichen Länder damit drohen, keine Hilfsmittel mehr zu schicken oder keinen Handel mehr mit diesen Ländern zu treiben, würde sich alles schnell ändern. Doch unser Führungspersonal muss zum Handeln veranlasst werden, weil sie offenbar nicht von sich aus den Mut dazu haben, ohne dass ihre Wähler sie antreiben.

 

 

 

Werden wir wieder untätig dasitzen und zulassen, dass das Blut derer vergossen wird, die Christus lieben? Ist uns das Leiden der Nächsten so gleichgültig, die dem einen wahren Gott nachfolgen? Ich hoffe nicht! Beten wir alle und opfern wir die Heilige Messe auf für den Frieden und die Religionsfreiheit in diesen von Unruhen erschütterten Ländern! Verlangen wir von unseren Regierungen, dass sie etwas tun, und tragen wir unseren Teil dazu bei, indem wir allen von diesem großen Unrecht erzählen und andere ermutigen, auch zu handeln. Bitte informiert Eure Bekannten per E-Mail darüber, damit sie sich anschließen können im Gebet, in der Liebe und in der Tat, um unseren leidenden Brüdern und Schwestern in Christus zu helfen.

 

Hier die Kontaktadressen:

Deutschland:  Bundeskanzlerin | Contact

www.bundeskanzlerin.de/Webs/BK/En/Service/Contact/contact.html

USA:  Contact the White House | The White House

www.whitehouse.gov/contact

England:  camerond@parliament.uk

Australia:  Contact Your PM | Prime Minister of Australia

www.pm.gov.au/contact-your-pm

 

 

Auszug aus dem Buch Frieden finden – Der Kampf um Seelen

 

Es ist auch an der Zeit, dass die Christen „Es reicht!“ sagen und anfangen, ihre Rechte bestimmt, aber liebevoll einzufordern, ohne dabei zu sündigen. Es ist an der Zeit, dass die Christen aufstehen und verlangen, dass die christlichen Minderheiten in islamischen Ländern genauso geschützt werden, wie die muslimischen Minderheiten in christlichen Ländern und in Ländern wie Bosnien und dem Kosovo. In Saudi-Arabien ist es verboten, Bibeln, religiöse Bildchen und Rosenkränze zu besitzen. Wenn ein Christ dabei erwischt wird, dass er ein Kreuz um den Hals trägt, darf jeder Muslim es ihm wegnehmen. Dieser Christ aber wird festgenommen, ins Gefängnis geworfen und deportiert. In Saudi-Arabien sind Menschen, die zum Christentum übergetreten waren, gefoltert und getötet worden. Das Online-Nachrichtenportal Zenit schilderte den Fall eines Eritreers, der zum Christentum übergetreten war. Er hatte mit anderen über Christus gesprochen, deshalb sitzt er nun im Todestrakt ein. Unter den Ländern, in denen Christen am schlimmsten verfolgt werden, nimmt Saudi-Arabien den vierten Platz ein (Laut Open Doors).

 

Dennoch schweigen viele christliche Führungskräfte und Politiker, die dieses Land besuchen oder in Handelsbeziehungen mit ihm stehen, über die schreckliche Behandlung der Christen dort mit Rücksicht darauf, dass sich die Saudis angegriffen fühlen könnten, deren Öl, Geld, Handel und strategische Unterstützung wichtiger zu sein scheint als die Rechte und das Leben von Christen. In der Elfenbeinküste fanden unlängst Wahlen statt, aus denen der muslimische Herausforderer als Sieger hervorging. Mehrere westliche Länder forderten seinen Kontrahenten zum Rücktritt auf, und einige gewährten sogar bedingt militärische Unterstützung. Als jedoch an einem einzigen Tag achthundert Christen in der katholischen Missionsstation der Salesianer, St. Teresa vom Kinde Jesus in Duekoue, von Soldaten des muslimischen Herausforderers ermordet wurden, wurde nur minimal darüber berichtet und kaum dagegen protestiert.

 

Allgemein sind diejenigen, die aufstehen und die ungerechte Behandlung von Christen in der islamischen Welt anprangern, selbst Mitglieder der Kirchen, die unter Beschuss geraten sind. Als im Irak, wo die Christen ganz furchtbar leiden, ein katholischer Erzbischof, viele Priester und Katholiken ermordet wurden, protestierten nur wenige Katholiken in der westlichen Welt dagegen. Ungefähr fünfzig Prozent der irakischen Christen sind gezwungen worden, ihre Heimat zu verlassen, während die meisten Christen und Katholiken in der westlichen Welt angesichts dieser schrecklichen Tragödie stumm bleiben.

 

Ich sah, dass viele Kopten auf der ganzen Welt gegen die schrecklichen Übergriffe auf sie und ihre Kirchen protestierten – doch wie viele Katholiken standen ihnen zur Seite? Der Papst und die Hierarchie meldeten sich zu Wort, doch die Mehrheit der Katholiken tat gar nichts, sie verharrten in Apathie, statt Einheit mit ihren Brüdern und Schwestern der koptischen Kirche zu demonstrieren. Katholiken und Orthodoxe müssen sich gemeinsam gegen dieses und andere Übel stellen. Papst Johannes Paul II. nannte die Ost- und Westkirche die beiden Lungenflügel der Kirche, und Papst Benedikt XVI. zitierte dies in seiner Ansprache an den orthodoxen Erzbischof von Zypern am 16. Juni 2007 mit folgenden Worten: „Danke, Seligkeit, für diese Geste der Wertschätzung und der brüderlichen Freundschaft. In Ihrer Person grüße ich den Hirten einer alten, ehrwürdigen Kirche, eines glänzenden Steines jenes herrlichen Mosaiks, des Ostens, der, einem beliebten Ausdruck des Dieners Gottes Johannes Pauls II. ehrwürdigen Angedenkens nach, eine der beiden Lungen ist, mit denen die Kirche atmet“ {ab S. 79}.

Gott segne Euch alle!

Alan Ames

 

http://alanames.org/de/letter-arab-spring-christian-winter.htm

Dieser Brief und andere sind veröffentlicht unter http://www.alanames.org/de

 

2 Responses to “Koptenverfolgung und die Ursache”

  1. Erich Foltyn Says:

    niemand hat an anderen Massenmord zu begehen, egal welcher Religion jemand angehört und egal aus welchem Grund. Wie damals die marodierende serbische Armee islamische Bosnier und Kosovo Albaner umbrachte war ich auch sehr heftig dagegen, aber damals hat die NATO verhindert, dass sämtliche Kosovo-Albaner umgebracht wurden. Aber zu dem, was heute in Ägypten passiert, weiß ich nicht, was ich tun soll, bei uns stoßt man auf eine Mauer der Ablehnung nur irgend etwas zu machen, was gegen den Islam geht. Und Frieden ja, aber nicht ohne, dass man Menschenrechtsverletzung anprangert wie anno dazumal, wo noch der Kalte Krieg war und der Westen sich als Befreiungssystem verstand.

  2. Hildegard Says:

    Einige Zitate aus der Hl. Schrift, um Hintergründe des Geschehens zu verstehen:
    Der Evangelist Lukas schreibt zum Thema Geburt Jesu in Betlehem, der Stadt Davids, dass Hl. Engel den Hirten den Messias mit folgenden Worten verkündigten:
    „Fürchtet euch nicht! Denn seht, ich verkünde euch eine große Freude, die dem ganzen Volk zuteil werden soll: Euch wurde heute in der Stadt Davids ein Retter geboren, der ist Messias und Herr. …“
    „Ehre ist Gott in der Höhe und auf Erden Friede unter den Menschen guten Willens!“

    Bei der Darstellung des Jesuskindes im Tempel sprach der Greise Symeon den Lobpreis Gottes: „Nun entlässt du, Herr, deinen Knecht nach deinem Wort in Frieden; denn meine Augen schauten dein Heil, das du bereitet hast vor allen Völkern, als ein Licht zur Offenbarung für die Heiden und zur Verherrlichung deines Volkes Israel.“
    „Siehe, dieser ist bestimmt zum Falle und zum Aufstehen vieler in Israel und zu einem Zeichen, dem widersprochen wird – auch deine Seele (in Bezug auf die Hl. Maria) wird ein Schwert durchdringen -, damit offenbar werden die Gedanken aus vielen Herzen!“

    Bei seiner Leidensankündigung zitiert der Evangelist Lukas den Herrn Jesus Christus: „Der Menschensohn muss vieles leiden, von den Ältesten, Hohenpriestern und Schriftgelehrten verworfen und getötet werden, am dritten Tag aber auferweckt werden!“

    Weiter sagte Jesus: „Wenn einer mir nachgehen will, der verleugne sich selbst, nehme täglich sein Kreuz auf sich und folge mir nach. Denn wer sein Leben retten will, wird es verlieren; wer aber sein Leben um meinetwillen verliert, wird es retten. Denn was nützt es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt, sich selbst aber verliert oder zu Schaden bringt? Denn wer sich meiner und meiner Worte schämt, dessen wird sich der Menschensohn schämen, wenn er in seiner Herrlichkeit kommt und in der Herrlichkeit des Vaters und der heiligen Engel.“

    Jesu Gebet: „Vater unser, der du bist im Himmel, geheiligt werde Dein Name, zu uns komme Dein Reich; Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden. Unser tägliches Brot gib uns heute und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.“

    Johannes-Offenbarung: Kapitel 12:
    „…., Da geriet der Drache (Teufel) in Zorn über die Frau (Hl. Maria) und ging weg, um Krieg zu führen mit den übrigen Nachkommen, die die Gebote Gottes bewahren und am Zeugnis Jesu festhalten.“

    Johannes-Offenbarung: Kapitel 13:
    „…, Und es wurde ihm (Drachen) ein Maul gegeben, um prahlerische und lästerliche Reden zu führen und es wurde ermächtigt, dies zweiundvierzig Monate lang so zu treiben. Es tat sein Maul auf zu Lästerungen gegen Gott, seinen Namen, sein Zelt und gegen alle, die im Himmel wohnen. Auch wurde ihm Macht gegeben, mit den Heiligen Krieg zu führen und sie zu besiegen; Macht über alle Stämme, Völker, Sprachen und Nationen. Alle Bewohner der Erde werden es anbeten, alle, deren Namen seit Erschaffung der Welt im Lebensbuch des geschlachteten Lammes nicht eingetragen sind. Wer ein Ohr hat, der höre! Wer zur Gefangenschaft bestimmt ist, gehe in Gefangenschaft; wer mit dem Schwert getötet werden soll, werde mit dem Schwert getötet. Hier ist die geduldige Ausdauer und der Glaube der Heiligen notwendig…..“

    Johannes-Offenbarung: Kapitel 20:
    „…,Dann sah ich Throne; denen, die sich darauf setzten, wurde das Gericht übertragen. Ich sah die Seelen derer, die um des Zeugnisses Jesu und um des Wortes Gottes willen hingerichet worden waren und die weder das Tier noch sein Standbild angebetet noch das Kennzeichen auf ihre Stirn und ihre Hand angenommen hatten. Sie gelangten zum Leben und zur Herrschaft mit Christus…..“

    Das Weltgericht: „….., Die Toten wurden nach ihren Werken gerichtet, wie es in den Büchern geschrieben stand. Und das Meer gab die Toten heraus, die in ihm waren, auch der Tod und die Unterwelt gaben die Toten heraus, die in ihnen waren und sie wurden gerichtet jeder nach seinen Werken. ….., Wer nicht im Buch des Lebens verzeichnet war, wurde in den ewigen Feuersee geworfen.

    Schluss der Offenbarung: Kapitel 22:
    „….der Herr wir leuchten über ihnen und sie werden herrschen in alle Ewigkeit.“
    „… Siehe, ich komme bald und mein Lohn mit mir, um jedem zu vergelten, wie es seinem Werk entspricht. Ich bin das Alpha und das Omega, der Erste und der Letzte, der Anfang und das Ende. Selig, die ihre Kleider waschen, damit sie Anrecht auf den Baum des Lebens haben und durch die Tore in die Stadt eingehen. Hinaus mit den Hunden und den Zauberern, den Unzüchtigen und den Mördern, den Götzendienern und allen, die die Lüge lieben und tun!
    Ich, Jesus, habe meinen Engel gesandt, um euch dies für die Gemeinden zu bezeugen. Ich bin die Wurzel und der Stamm Davids, der strahlende Morgenstern. …..“

    Zum Abschluss bitte ich alle Menschen guten Willens darüber nachzudenken und für Opfer und die so verirrten Täter zu beten, da Gottes unermessliche Eigenschaft die Liebe ist und überall, wo nicht Liebe ist, ist auch Gott nicht.


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