kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Bischof Damian deckt mit „Bild“ auf 10. Oktober 2011

Filed under: Koptenverfolgung — Knecht Christi @ 17:30

Blutbad in Ägypten: Stecken Islamisten dahinter?

35 Tote, mehr als 300 Verletzte bei neuen Unruhen – BILD.de erklärt das Chaos-Land am Nil

 

Einige der koptischen Märtyrer, die noch in dem Kairoer Dom noch liegen

 

Es ist erst acht Monate her, als die Ägypter das Regime von Hosni Mubarak stürzten. Damals gingen grausame Bilder um die Welt – von toten und verletzten Demonstranten. Nun erreichen uns neue Bilder, die an den Umsturz erinnern: Brennende Autos, blutende Menschen, Gewalt. Die Armee schießt scharf, lässt Panzerwagen in die Menge fahren. Mindestens 35 Menschen sterben, mehr als 300 werden verletzt!

IST DER FRIEDE IN ÄGYPTEN SCHON WIEDER VORBEI? Das ist die Lage: Rund 2000 koptische Christen hatten in Kairo friedlich gegen Diskriminierung protestiert. Grund: Im Süden des Landes wurde, angeblich durch Muslime, auf eine Kirche ein Brandanschlag verübt. Dann geriet die Lage außer Kontrolle! Die Demonstranten gerieten mit Bewohnern der umliegenden Wohnviertel und dem Militär aneinander. Mehrere Autos und Busse gingen in Flammen auf. Augenzeugen berichten, zwei Panzerspähwagen der Armee seien mitten in die Menge gefahren. Demonstranten wurden überrollt und getötet! Unter Berufung auf Glaubensbrüder in Kairo berichtet Bischof Anba Damian, Oberhaupt der koptischen Christen in Deutschland, von Jagdszenen, denen koptische Christen zum Opfer fielen. Panzerfahrzeuge sind in die Menge gefahren, haben die Menschen vertrieben. Die Menschen haben sich in ein Treppenhaus geflüchtet, die Armee hat sie verfolgt und mehrere Christen in dem Treppenhaus getötet“, so Bischof Damian gegenüber BILD.de. „In den Krankenhäusern sind unsere Brüder von Sicherheitsbeamten bewacht, niemand darf zu ihnen“.


Warum greift das Militär Christen an?

 

Nach Experten-Einschätzungen ist das ägyptische Militär durchsetzt von islamischen Kräften. Bischof Damian zu BILD.de: Der ägyptische Militärrat ist von Islamisten infiltriert. Das mussten wir schon häufiger erfahren. Das wahre Gesicht des Militärs wird immer deutlicher. Das Militär hat das klare Ziel, Ägypten in ein islamisches Land zu verwandeln“. Ägypten befindet sich seit dem Sturz des Mubarak-Regimes in einer Übergangsphase, in der islamistische Gruppierungen versuchen, Einfluss zu nehmen“, sagt Abdel Mottaleb El Husseini, Journalist und Nahost-Experte, zu BILD.de. Der neue Ausbruch von Gewalt sei ein Versuch, die demokratische Entwicklung im Land zu unterbinden. Dieser Meinung ist auch Nahost-Experte Peter Scholl-Latour: „Es handelt sich um islamistische Gruppierungen, die versuchen, die Scharia im Land einzuführen.“ Nach Ansicht von Scholl-Latour stecken vor allem Saudis dahinter, die versuchen, eine weltliche Öffnung des Nahen und Mittleren Ostens zu verhindern.

 

Offenbar ging die Gewalt von Muslimen aus, wie der ägyptische Journalist und Kolumnist Walid Dardiry berichtet: „Es sieht so aus, als hätten radikale Islamisten, die so genannten Salafisten, die friedliche Demonstration der Kopten angegriffen, Steine geworfen. Die Menschen haben trotzdem weiter demonstriert. Plötzlich fielen Schüsse aus einer Pistole. Es ist bisher unklar, wer die Schüsse abgegeben hat“.

 

GRÜNDE DER GEWALT: Walid Dardiry über die Hintergründe der Gewalt: „Das Problem liegt darin, dass viele Anhänger des alten Regimes von den demokratischen Wahlen ausgeschlossen werden sollen. Sie fürchten nun um ihre Macht.  Diese Leute haben vermutlich Einfluss auf die gestrigen Ereignisse genommen. Sie wollen Chaos in Ägypten provozieren, um demokratische Wahlen zu verhindern. Die Anhänger des alten Regimes sind daran interessiert, dass die Straßen wieder voller Sicherheitskräfte sind, so wie in den Zeiten Mubaraks. Sie wollen darauf drängen, dass es wieder eine Politik der starken Hand gibt, deswegen provozieren sie Gewalt und Chaos. Es deutet viel darauf hin, dass Islamisten dafür verantwortlich sind.“ Auch Dardiry sieht Saudis in der Verantwortung: „Sie werden aus Saudi-Arabien finanziert. Saudi-Arabien hat ein Interesse daran, dass die friedliche Revolution in Ägypten scheitert, damit die Menschen in Saudi-Arabien und den Golfstaaten nicht auch auf die Straße gehen und eine Revolution starten.“ {Quelle: www.bild.de}

 

 

Ägypten-Experte: „Schläger könnten bezahlt worden sein“

Die Gewalt in Kairo eskalierte gestern Abend.

 

Stephan Roll: „Ein starkes Parlament, eine vom Volk gewählte Regierung könnte die Privilegien der Armee in Frage stellen“. Nach der Gewaltnacht sucht man in Kairo und darüber hinaus nach Ursachen für die Eskalation. Dutzende Menschen sind in der vergangenen Nacht bei schweren Unruhen in der Kairoer Innenstadt ums Leben gekommen. Stephan Roll, Ägypten-Experte bei der Berliner Stiftung für Wissenschaft und Politik (SWP) erklärt im derStandard.at-Interview die Hintergründe.

derStandard.at: Es gibt widersprüchliche Einschätzungen darüber, von wem aus die Unruhen am gestrigen Abend in Kairo ausgegangen sind. Wissen Sie mehr?

Stephan Roll: Das ist von hier aus sehr schwer einzuschätzen und ich habe auch aus der ägyptischen Presse und aus Blogs nur ein sehr undurchsichtiges Lagebild gewonnen. Sicher ist, dass drei Gruppen auf der Straße waren: demonstrierende Kopten einerseits, Militär unnd Militärpolizei, die das Informationsgebäude beschützen, andererseits. Die dritte Gruppe waren scheinbar so genannte „Baltaghiya“, das sind Hooligans, Jugendbanden aus den umliegende Distrikten, die an Randalen interessiert waren und die Lage wahrscheinlich eskaliert haben.

 

derStandard.at: Gibt es Hinweise, die auf eine Instrumentalisierung dieser „Hooligans“ durch eine bestimmte Seite hindeuten?

Roll: Ich würde ausschließen, dass sie von der Regierung angeheuert wurden. Es gab und gibt aber immer wieder Berichte, dass alte Kader der mittlerweile aufgelösten Nationaldemokratischen Partei (Partei des gestürzten Präsidenten Hosni Mubarak, Anm.) und mit dem alten Regime verbundene Geschäftsleute an solche Leute Handgelder zahlen, um Unruhe zu stiften und die Sicherheitslage im Land instabil zu halten. Ob diese Gerüchte stimmen vermag ich nicht zu sagen, aber ich halte es nicht für ausgeschlossen.

 

derStandard.at: Ähnlich wie bei dem Versuch des Mubarak-Regimes, die Demonstranten vom Tahrir-Platz zu vertreiben?

Roll: Ja, rund um den Tahrir-Platz gibt es mehrere ärmere Stadtviertel, in denen sich Jugendbanden für diese Zwecke rekrutieren lassen. Das stimmt auch mit dem überein, was ich aus der Presse und von Augenzeugen vernommen habe. Der koptische Demonstrationszug wurde demnach als er durch bestimmte Straßen zog schon dort aus den Häusern heraus mit Steinen beworfen. Ich sehe aber nicht, dass sich diese Gruppen irgendwie organisieren oder koordinieren lassen, vieles geschieht da wohl im Affekt. Wenn das Gerücht mit den Handgeldern stimmt, deutet dies auf eine durchaus gefährliche Situation hin, weil da Zirkel dahinterstecken, die das Land destabilisieren wollen.

 

derStandard.at: Der Hass scheint sehr groß, die Bilder, auf denen Männer große Steine auf gefangene Soldaten werfen, sprechen eine deutliche Sprache.

Roll: Die Steine sind gar nicht das größte Problem, es wurde offenbar auch sehr viel mit scharfer Munition geschossen. Wer genau damit angefangen hat, lässt sich bislang nicht sagen. Das Militär hat sicherlich auch geschossen, Augenzeugen berichten, dass auch Zivilisten, die keine Kopten waren, geschossen haben.

 

derStandard.at: Gibt es unter den Kopten Tendenzen zur Radikalisierung?

Roll: Es gibt seit Beginn der Revolution die Herausbildung einer koptischen Jugendbewegung, die sehr selbstbewusst ist und einer Auseinandersetzung wohl nicht aus dem Weg geht. Ich würde aber nicht von militanten Tendenzen bei den Kopten sprechen.

derStandard.at: Was unterscheidet die Politik des Militärrats hinsichtlich des Schutzes der koptischen Minderheit von der des Mubarak-Regimes?

Roll: Ich glaube, dass der Militärrat in der jetzigen Situation einerseits überfordert ist und andererseits sehr unklare Signale aussendet, was den politischen Transformationsprozess anbelangt. Das birgt natürlich Konfliktpotenzial. Die Sicherheitslage im Land ist jedenfalls viel schlechter als unter Mubarak, weil die Staatssicherheit nicht mehr in dem Maße präsent ist. Das Militär hat Sicherheitsfunktionen übernommen, die vorher die Polizei innehatte, ist dabei aber viel zu wenig auf der Straße sichtbar. Gleichzeitig tut die Armee zu wenig um aus diesem Dilemma herauszukommen.

 

derStandard.at: Die Wahl eines neuen Staatschefs könnte sich laut des neuen Übergangsfahrplans des Militärs noch bis Anfang 2013 verzögern. Klammen sich die Generäle an die Macht?

Roll: Nach wie vor bin ich nicht der Meinung, dass die Armee politisch aktiv an der Macht bleiben will. Sie ist aber daran interessiert, dass sich auf absehbare Zeit keine unabhängigen, gut funktionierenden politischen Institutionen bilden. Ein starkes Parlament, eine vom Volk gewählte Regierung könnte die Privilegien der Armee in Frage stellen. Die Strategie der Militärführung zielt auf ein Hinauszögern des politischen Transformationsprozesses hin. Das ist ein Spiel mit dem Feuer. (der Standard.at: Interview | Florian Niederndorfer, 10. Oktober 2011)

 

5 Responses to “Bischof Damian deckt mit „Bild“ auf”

  1. G.*K.* Says:

    Dass kann nur der Eine zustande bringen:

    2.3.2 Satans Herrschaftsanspruch

    Der „Heilige Krieg“ des Islam entspricht nach biblischem Wort dem
    Kampf Satans um seinen Herrschaftsanspruch über die Menschen,
    also dem Kampf der Finsternis gegen das Licht: „Nicht ihr habt die Ungläubigen
    getötet, sondern Allah hat sie getötet“ (Sure 8:17).
    Der „Jihad“ ist die verdienstvollste Tat eines Muslims. Mohammed wurde
    gefragt: „Nenne mir eine Tat, die dem „Jihad“ gleich ist?“ Mohammed
    antwortete: „Eine solche finde ich nicht!“ (Al-Bukhari V4 B52 N44).
    Satan lässt sich -als allmächtigen und allerlistigsten Allah- von den
    Muslimen anbetend verehren.

    Er schreibt die Geschichte des Islam mit
    Blut, Terror und Verbrechen. Blut soll vergossen werden, bis der Islam
    die absolute Weltherrschaft innehat.(dass wird niemals gelingen solange Goit herscht)

    (wie man sieht )

    Die „Heiligen Kriege“ Mohammeds sind Eroberungskriege, Beute- und
    Rachefeldzüge (=„Jihad“, Sure der Beute, Kapitel 8). Mohammeds Motive
    waren Gewinnsucht, Rachsucht, Hass und Machtgier. Er tötete
    selbst und befahl zu morden, heimtückisch und mit kaltblütiger Berechnung.
    Er setzte alle Mittel ein, um seine Ziele zu erreichen: Lüge, Vertragsbruch,
    Geiselnahme, Vertreibung, Vergewaltigung, Plünderung,
    Folter und Terror.
    Dieser „Jihad“ ist durch den Koran so lange geboten, bis der Islam die
    Grenzen der Erde erreicht hat. Sein Ziel ist die Unterwerfung aller
    Menschen unter den Willen Allahs: „Tötet sie, bis alle Versuchung aufhört
    und die Religion Allahs allgemein verbreitet ist.“ (Sure 8:39)
    „Und rüstet gegen sie, wozu Ihr imstande seid an Streitmacht und an
    gekoppelten Pferden; damit schüchtert Ihr die Feinde Allahs und Eure
    Feinde ein.“ (Sure 8:60)
    Bis zur Verwirklichung der Weltherrschaft
    des Islam bleibt die
    Welt aufgeteilt in das „Haus des
    Islam“ (Dar Al-Islam) und das
    „Haus des Krieges“ (Dar Al-
    Harb). Letzteres sind alle Gebiete,
    wo noch nicht nach den Gesetzen
    Allahs regiert wird. Der
    islamische Friede ist erst erreicht,
    wenn alle Christen, Juden und
    Heiden ausgerottet sind oder sich dem Islam unterworfen haben, wie in
    Sure 9:33 geschrieben steht: „Allah ist es, der seine Gesandten mit der
    8
    Rechtleitung gesandt hat und der Religion der Wahrheit, damit sie über
    alle Religionen siegt“.
    In der Hadith sagte Mohammed: „Mir wurde der Befehl erteilt, so lange
    gegen die Menschen zu kämpfen, bis sie Folgendes bezeugen: „La
    ilaha ill Allah wa anna Mohammed Rasul Allah“. Dies heißt übersetzt:
    „Kein Gott ist da außer Allah, und Mohammed ist sein Gesandter.“
    (Sahih Al-Bukharie Vol.1,Hadith Nr.24)

    2.3 Heiliger Krieg unter dem Befehl Allahs
    Seinen Lebensunterhalt und den seiner Gefährten sicherte er durch
    ————————————————————————————–
    Karawanenüberfälle,
    ————————————————-
    bei denen er reiche Beute machte. Die nachfolgenden
    militärischen Unternehmungen gab er als Befehl Allahs aus,
    den Islam auszubreiten.
    27 von 66 Feldzügen führte Mohammed selbst an. Alle hatte er in seiner
    Moschee vorbereitet. Höhepunkt seiner „Heiligen Kriege“ war die
    Eroberung „Mekkas“ im Jahr 630 n.Chr. und die Inbesitznahme der
    „Kaaba“. Als Mohammed zwei Jahre später in „Al-Medina“ starb, war
    die gesamte arabische Halbinsel dem Islam unterworfen.

  2. G.*K.* Says:

    Ich sehe nicht, dass irgendetwas diese Gewalt von Muslimen gegen Christen rechtfertigt.

    In der Tat zeugt diese hohe Gewaltbereitschaft im Islam gegen Andersgläubige – und insbesondere gegen Christen –

    davon, dass der Islam unter einem großen Minderwertigkeitskomplex leidet. Eine in sich ruhende Religion oder ein von seiner eigenen Überlegenheit überzeugtes Volk greift nicht zur plumpen Gewalt, um seine

    “Stärke” zu demonstrieren.

    Das Gegenteil ist der Fall: Es verbirgt die eigene Unzulänglichkeit und die mangelnde Fähigkeit, sich selbst nicht zu reichen, durch Gewalt gegen alles Fremde.

    Der Islam ist eine schwache, zutiefst verunsicherte Religionsgemeinschaft, die sich mit Ignoranz und Gewalt gegen alles wehrt, was ihrem Anspruch als “wahre” Religion zuwiderläuft.

    In dem Moment, wo der Islam keine Überzeugungskraft findet, greift er zur Gewalt und dies in einem Ausmaß, welches selbst die christlichen Kreuzfahrer als historische Marginalität wirken lässt.

  3. Sanja Says:

    iCH MUSS WIRKLICH WEINEN WENN ICH DIE furchtbaren BILDER SEHE; MEIN GANZES MITGEFÜHL GILT DEN KOPTSICHEN CHRISTEN.

  4. Gerd Says:

    Gerd Sagt:
    Dein Kommentar wartet auf Freischaltung. 12. Oktober 2011 at 17:54
    Was hat Pater Flemon gemacht? Wir stellen uns einen Menschen in seinem Panzerwagen vor. Er schaut durch die Panzerfenster und sieht vor sich um ihr Leben rennende Menschen. Er jagt sie mit seinem Panzer und will sie mit den Rädern zerfleischen. Für ihn sind das keine Menschen, die um ihr Leben rennen, sondern … ja was sind Christen für diese Islamisten …??? Ist dieser Panzerfahrer, der wahllos Menschen ermorden will, ist das auch ein Mensch ???? Sicher, aber mit Sicherheit keiner, den man retten muss. Dieser Typ Islamist ist direkt aus der Hölle entlaufen. Ein Mensch macht so etwas nicht. Der Pater hat mit seiner Tat also einen Teufel gerettet. Sobald dieser Teufel wieder die Möglichkeit erhält, Menschen zu töten, wird er das auch tun …. Wie soll ich also die Tat des Paters beurteilen….?????

    • Gerd Says:

      …. habe die Antwort auf meine Frage gerade aus den Himmeln erhalten …. Pater Flemon hat nicht diesen Satan gerettet !!!! Er hat die guten Christen davor behütet, eine böse Tat zu begehen. Denn selbst Satan in Menschengestalt dürfen Christen nicht töten …. Das Böse wird durch das Böse getötet !!!!!


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s