kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Wie „isoliert“ ist Israel wirklich? 9. Oktober 2011

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 15:23

Dore Gold hat sich in Israel HaYom auf verdienstvolle Art mit dem Argument auseinandergesetzt,

Israel wäre international isoliert.

 

Zur Erklärung: Die Konstruktion von der „Isolierung Israels“ soll es erlauben, dem jüdischen Staat die „Schuld“ vor allem an jenem Teil des „Arabischen Frühlings“ zu geben, der seinen Interessen zuwiderläuft, insbesondere seinem Existenzinteresse. Die israelische ist eine „Isolierung“, die – selbstverständlich! – sofort beendet würde, wenn sich Israel nicht weiterhin so verdammt halsstarrig verhalten würde, sobald es um sein Überleben geht. Denn wenn dieses „Problem“ erst mal gelöst wäre – so die Logik der „Isolierung“-Propaganda – würde im Nahen Osten der Frieden ausbrechen und sich der Löwe mit dem Lamm zur Ruhe legen; und auch in Deutschland hat mit toten Juden kaum eine/r ein Problem, wie mancher Nekrophilie-Trip auf Jüdischen Friedhöfe beweist. Und so „weiß“ denn auch von der „Zeit“ bis zur taz, vom „Spiegel“ bis zum ND, das publizistische Spektrum in diesem Land, dass natürlich niemand anderes als Israel selbst dafür verantwortlich zu machen ist, wenn ein brandschanzender Mob sein Botschaft in Kairo überfällt oder sie bedroht, wie unlängst in Amman geschehen.

 

Das, so macht uns insbesondere die deutsche Journaille glauben – und zwar sowohl die staatliche, „öffentlich-rechtliche“, als auch die halb-staatliche, „private“ – liegt nun mal nur an der sogenannten Siedlungspolitik, also dem Wohnungsbau in der israelischen Hauptstadt und Drumherum, sowie der generellen Halsstarrigkeit der Israelis, wenn es darum geht, am Leben zu bleiben. Inkludiert ist darin die Annahme, dassdie PLO/Hamas-Fatah ein Verein freier Menschen ist, der in der Islamischen Republik Iran einen Gönner und Mäzen voll selbstloser, emanzipativer Absichten gefunden hat, wohingegen dessen Subunternehmen aus der Terror-Branche – Hizb’allah, Al-Quds-Brigaden, das Volkstümliche Widerstands-Komitee (PRC) aus Gaza – nur der „militärische“ Arm von irgendetwas ist, das im Übrigen völlig demokratisch, zumindest aber „politisch“ tadellos, vor allem aber „legitim“ sei, nämlich „Widerstand“ gegen die „Besatzung“; da trifft sich so ein außenpolitischer Sprecher der SPD auch gerne mal mit der Hamas.

 

So „legitim“ es eben sein kann, Menschen aus den „richtigen“ politischen Zwecken umzubringen; und wie man beim Thema Israel die Fakten so zurecht frisiert, dass die zur vorgefassten Meinung passen, ist schon lange keine Leistung mehr, für die es eines hochdotierten „Nahost“-Experten wie Richard Schneider (ARD) oder Ruprecht Polenz (CDU) bedürfte. Oder auch nur der Lehrerin Constanza Röthing (SPD). Die weiß: Den Juden geht’s schon wieder viel zu gut! Und diesen nicht bloß „kritischen“, sondern sogar „Israel-kritischen“ Bewusstseinsinhalt lässt sie von ihren Schülerinnen und Schülern an der Gerhard-Hauptmann-Schule in Wernigerode (Sachsen-Anhalt) im Auftrag und auf Rechnung der EVZ nur zu gerne grafisch abbilden; im Rahmen der „politischen“ und „akademischen“ Reifeprüfung.

 

Aber selbst eine Constanza Röthing, die „Israel-kritisch“ wird, ist lediglich die Kultur- oder auch Salonvariante einer antiisraelischen Wildform à la Inge Höger („Die Linke“), die nicht bloß „politisch“, sondern zudem auch noch „gedenkpolitisch“ wird, wenn sie in Herford ganz schnell noch ein paar Stolpersteine verlegt, bevor sie sich zu dem Spektakel einschifft, das Ruth Wisse völlig zutreffend eine „Kill the Jews Flottilla“ erkannt hat, und das in jener deutschen öffentlichen Meinung, die sich „progressiv“ und „aufgeklärt“ wähnt, landauf und landab noch immer in dem Ruf steht, „legitimer Widerstand“ zu sein – so viel zur theoretisch-praktischen Unmöglichmachung des „Juden unter den Staaten“ mit „politischen“ und „journalistischen“, also praktischen und theoretischen Mitteln made in Germany.

 

Wenn nun der „Spiegel“, Jakob Augsteins Frontgeschütz für die Befreiung Palästinas und deutsches Fachblatt für den „Caféhandel“, sich daran macht, seinen Leserinnen und Lesern zu „erklären“, Israel sei isoliert, dann liest sich das nicht nur so, als müsste man sich schon sehr taub stellen, wenn man die Schadenfreude nicht hören will, die darin enthalten ist; aber wenn man sich auf eins stets verlassen konnte, dann auf den soliden antipluralistischen, antidemokratischen Instinkt der deutschen „Linken“. Nein, denn es ist der „Journalismus“ gewordenen Pseudo-Moralkeule von der Ericus-Spitze vor allem erst einmal recht zu geben: Ja, Israel ist in der Region isoliert. Und zwar aus einem ebenso offensichtlichen wie zutreffenden Grund: Weil es die einzige liberale, pluralistische Demokratie im Nahen und Mittleren Osten ist, und zwar ab Casablanca bis Islamabad. Und es handelt sich um ein Fleckchen Erde, nicht größer als das bereits erwähnte Sachsen-Anhalt. Zu Deutsch: Es ist eher klein, und bei schlechtem Verkehr kommt man mit dem Auto schneller von Tel Aviv nach Jerusalem als von Düsseldorf nach Köln.

 

Es zeichnet sich also das Argument, Israel sei isoliert, durch einen soliden antidemokratischen Reflex aus. Es verlangt in diesen Worten das solide antidemokratische Ressentiment der sich selbst „links“ wähnenden gesellschaftlichen Kräfte nach Anpassung an die Gemeinschaft, nach Unterwerfung unter das Kollektiv, nach „Unrecht durch die Gleichen“, wie Adorno es einmal genannt hat. Kurz: Es wäre alles nicht so schlimm, wenn Israel bloß nicht als Einzelfall existieren wollte, nicht etwas Besonderes sein wollte; und dann erst noch die Sache mit dem auserwählten Volk – oi veh!

 

Interessanter Weise setzen dieselben gesellschaftlichen Kräfte, die sich „progressiv“ und „aufgeklärt“ wähnen, ihre ganzen „politischen“ Hoffnungen auf einen Haufen populärer Bewegungen, über deren gesellschaftliche Ziele man sich keine Illusionen machen könnte, wenn man in der Öffentlichkeit nicht so faktenresistent und allseitig imprägniert gegen die Anfechtungen der Empirie wäre; vor allem bei den deutschen „Qualitätsmedien“. Laut einer Umfrage der Meinungsforschungsfirma Pew Research sympathisiert jeweils ein Drittel aller Ägypterinnen und Ägypter im wahlfähigen Alter entweder mit Hassan Al-Bannahs politischen Erben bei der Muslim-Bruderschaft, mit der Al-Qaida oder den Al-Quds Brigaden; die Quelle hierfür ist die Jüdische Zeitung vom September 2011, und man wird ihr manches vorwerfen können, aber nicht, diese Fakten zu erfinden. Mit diesem Befund zur „politischen“ Reife, zum „demokratischen“ Bewusstsein der ägyptischen Gesellschaft konfrontiert, zieht man sich gerade hierzulande, und in gediegen sozialdemokratischem Milieu, gerne auf den „Standpunkt“ zurück, man glaube generell nicht an Umfragen; nun ja, das Brett vorm Kopf ersetzt die Weltanschauung.

 

Dass man von „politischen“ Kräften mit derartigen Ambitionen lieber „isoliert“ sein wollte, wäre zu verstehen. Und auch von den gesellschaftlich klugen ägyptischen Kreisen wird angesichts des Volks-Sturms auf die Botschaft in Kairo gemeint, das Beste, was Israel tun konnte, war die Klappe zu halten und sich auf die Zunge zu beißen, trotz der himmelschreienden Ungerechtigkeit. Und nur zur Erinnerung: In Tunis war es nicht anders. Ging eine der ersten Demonstrationen doch im März oder April tatsächlich zur Großen Synagoge von Tunis! Nun wird man in den „Israel-kritischen“ deutschen Kreisen sagen: Das liegt nur daran, dass sie in Tunis keine israelische Botschaft haben! Und damit haben sie mehr Recht, als ihnen lieb sein dürfte, denn tatsächlich ist das Judentum, wenn man so will, schließlich Religion und Nation zugleich.

 

Derselbe innere Widerspruch findet sich übrigens in dem oft und gerne vorgebrachten Vorwurf, Israel wäre ein „Apartheid-Staat“. Da die Rede über Apartheid nur Sinn macht, wenn man ein geschlossenes Staatsgebiet unterstellt, auf das sie angewendet werden kann, akzeptiert – wer diesen Vorwurf erhebt – entweder, dass Israel im Osten in ganzer Länge an Jordanien grenzt. Oder man möchte einfach nur zum Ausdruck bringen, dass man die PA nicht als legitime Regierung der seit 1967 so genannten Palästinenser auf der heute so genannten West Bank anerkennt. Welche von beiden Alternativen im Lager der „Palästina-Solidarität“ die schlimmeren sozialen und „politischen“ Konsequenzen hat, kann Oskar Lafontaine sich überlegen, wenn er den nationalen Sozialismus, a.k.a. „Die Linke“, ab 2013 zum Regierungs-Erfolg führen wird; wir freuen uns schon auf die Wiederauflage seiner „Fremdarbeiter“-Kampagne.

 

Doch zurück zum Thema. Es ist die Rede von der „Isolierung Israels“ nicht nur begrifflich irreführend, sondern sie ist auch ahistorisch, denn sie tut so, als wäre irgendetwas Neues an dem unterstellten Befund. Es scheint jedoch nicht so, als wären diejenigen Kreise, die nun Krokodils-Tränen vergießen und vor „Isolierung“ warnen, zu irgendeiner Zeit der besonderen Israel-Sympathie verdächtig gewesen, vom US-Präsidenten und Frau Clinton bis hin zum Personal vom „deutschen Nachrichtenmagazin“. Sicher hat sich der Ton aus Ankara zuletzt noch einmal verschärft. Besonders, nachdem sogar die keineswegs philosemitische UNO das Recht Israels bestätigt hat, sich vor terroristischen Übergriffen durch eine See-Blockade zu schützen. Aber wirklich „neu“ ist an der antiisraelischen Haltung der Türkei wenig, und noch viel weniger daran ist überraschend – vorausgesetzt, dass man keiner deutschen Tagesschau glaubt.

 

Die Hass-Offensive aus Ankara ist bedauerlich, aber sie passt ins Bild, genau wie die Bereitschaft der in Deutschland veröffentlichten Meinung, sich über jedes noch so hanebüchene Argument zu freuen, wenn es damit nur möglich ist, diskursiv über den „Juden unter den Staaten“ herzufallen. Egal, wie dumm und innerlich widersprüchlich diese Argumente auch sein mögen (und auf ein paar ziemlich eklatante Widersprüche in der „Israel-kritischen“ deutschen Propaganda habe ich hingewiesen). Was wirklich bemerkenswert ist, ist die offensichtliche Unfähigkeit deutscher Medien, sich einen Reim auf die in Bewegung geratene Machtbalance im Nahen und Mittleren Osten zu machen. Es sieht so aus, als würden insbesondere deutsche Medien – Spiegel, Zeit, SZ, ND, etc. – bei diesem Thema mal wieder zum Opfer ihrer eigenen Propaganda.

 

Die Annahme, Israel sei für die gegenwärtigen Tendenzen verantwortlich zu machen, scheint auf einem Vorurteil zu basieren, das man zu anderen, kritischeren Zeiten als Ressentiment bezeichnet hätte: Die Annahme von einer panisraelischen Allmacht. Die in Deutschland veröffentlichte Meinung über den „Arabischen Frühling“ und die „Isolierung Israels“ jedenfalls sieht regelmäßig wie eine schlecht kopierte Verschwörungstheorie aus. Denn: Hinter allem, wissen deutsche Medien staatlicher und halb-staatlicher Art, „steckt der Jud‘!“; und zwar sowohl hinter seinem Glück wie hinter seinem Unglück. Das müsste genügen, um Zweifel daran zu wecken, ob die deutsche „journalistische“ Theorie und Praxis ganz stimmt.

 

Als ob in Ägypten jemand auf die Straße gegangen wäre, um die Palästinenser zu „retten“ – so etwas tut bekanntlich nur die deutsche „Friedens“-Bewegung. Und als ob die pseudo-leutselig beweinte „Isolierung Israels“ etwas anderem geschuldet wäre, als den geopolitischen Ambitionen der Islamischen Republik Iran, die sich ja nun auf den letzten hundert Metern im Rennen um die Bombe befindet. Diese Veränderungen unter dem sehenden Auge der Weltöffentlichkeit offensiv zu ignorieren, ist der offiziellen deutschen „Politik“ und ihrer Journaille besondere Spezialität. Von dem sich anbahnenden „politischen“ Quantensprung im Nahen und Mittleren Osten schwant den Deutschmicheln – nichts!

 

Sie, und ihre Boshaftigkeit, die darin besteht, Israel auch noch verantwortlich dafür zu machen, dass sein strategischer Bündnispartner in Ankara sich vom jüdischen und demokratischen Staat abwendet und sich in machtpolitisch überzeugtestem Opportunismus den bald nuklear ausgestatteten Mullahs zuwendet, gleicht dem bis in die 70er Jahre oft gehörten Vorwurf an die vergewaltigte Frau: Was gehen Sie denn auch mit so einem kurzen Rock auf die Straße? Gerne auch genommen in der Erweiterung: Wenn nämlich die Frauen, die sich „schlampig“ anziehen, zu Schuldigen gemacht werden dafür, „dass so viel passiert“. Der Vorwurf, Israel „vergifte“ mit seinem „unverhältnismäßigen“ Verhalten – das im wesentlichen darin besteht, am Leben zu bleiben – den „Brunnen“, aus dem die ganze Welt ihr Wasser holen möchte, gehört in genau die gleiche Kategorie; seine „akademische“ Variante ist die Tarnformulierung, „der Konflikt“ berge den Sprengstoff, um die ganze Welt, zumindest aber die Region, „in Brand zu setzen“.

 

Aber gemach, liebe deutsche „Friedens“-Bewegung: Die UNO und das Nahost-Quartett werden eine Sprachregeleung finden, die allen Seiten gerecht wird und es so aussehen lässt, als wäre die iranische Atombombe nur so etwas Ähnliches wie ein etwas größerer Sylvester-Knaller. Dann wird auch jener Teil der deutschen Anti-Atom-Bewegung wieder froh, der seit dem 8.Mai 1945 ebenso stoisch wie hysterisch den in ihren Kreisen so genannten „atomaren Holocaust“ überlebt – ein sprachliches Unding erster Güte, auf das nur ganz besonders aufrechte deutsche Untertanenseelen kommen können. Gegen Atomkraft im Allgemeinen hat man bekanntlich etwas auch bei den Grünen. Ob bei Claudia Roths Mullah-Visite im November letzten Jahres schon mal besprochen wurde, wie man den diskursiven Fall-out gegebenenfalls „entsorgen“ könnte, den eine Mullah-Bombe – und erst ihr praktischer Einsatz, bewahre! – produzieren würde? Ist der Nachruf schon geschrieben, liebe taz?

 

Aber angesichts dieser neuen „politischen“ Gegebenheiten – in Form einer iranischen Atombombe und einem zweckdienlich blinden Westen – passt die eine oder andere „politische“ Ambition eines Herrn Erdogan, eines „Arabischen Frühling“ bald unter einen viel potenteren „politischen“ Schirm. Nämlich den nuklearen, den das Mullah-Regime über seinen Verbündeten aufspannen wird, und mit dem es seine Führungsrolle in der islamischen Welt zementiert, während die US-Regierung sich lieber über Wohnungsbau in Israel ereifert. Der Begriff der Naivität wäre zur Charaktersierung von Frau Clintons „politischer“ Linie noch überaus freundlich und diplomatisch; man kann es auch Appeasement nennen, und was das war, können die politischen Erben von Neville Chamberlain in Ruhe studieren, wenn sie nach den nächsten US-Wahlen in den Vorruhestand geschickt worden sind.

 

Aber, heißt es am Foggy Bottom heute: Hat man mit der pakistanischen Bombe etwa nicht zu leben gelernt? Eben! Es wäre Zeit für einen Film über Hillary Clinton, nur bitte nicht von diesem Wichtigtuer mit der Baseball-Kappe, sondern von Stanley Kubrick (aber das geht leider schon lange nicht mehr). Und da nimmt es vielleicht nicht wunder, wenn der „politischen“ Linie der Islamischen Republik Iran ausgerechnet von Deutschland aus so besondere Sympathien zuteilwerden; dass nun also – endlich! – jene andere „politische“ Mittelmacht die „islamische“ Welt in fester Opposition gegen den „Juden unter den Staaten“ vereint, und ihm ein nukleares Damoklesschwert über den Kopf hängt, um Israel zum „Frieden“ zu bewegen.

 

Und dann erst noch die „politische“ Aussicht darauf, Teile der NATO vermittels der Türkei in einen möglichen Krieg gegen Israel zu verwickeln – das dürfte so recht nach dem Gusto der Volks-Genossen in Teheran und bei der deutschen „Links“-Partei sein; dann hat Jürgen Elsässer bei dieser Gelegenheit vielleicht endlich sein Come-back bei der „jungen Welt“? Denn ein „Arabischer Frühling“ als globale „Social-justice“-Bewegung à la Daphne ist eben noch lange nicht genug, um Israel zu Raison zu bringen, vor allem seine Juden, denen es schon wieder viel zu gut geht, wie es Lehrerin Röthing aus Wernigerode und mit ihr der gesamte pazifistische Volks-Sturm „weiß“. Es hat sich an der Isolierung insofern nichts geändert, dass nur einer ein zuverlässiger Sachwalter des israelischen Existenzinteresses sein kann, und zwar der jüdische und demokratische Staat selbst. Und genau das ist es, was denen nicht passt, die vor „Israels Isolierung“ so leutselig warnen. {Quelle: www.haolam.de – von Gerrit Liskow}

 

 

Josefsgrab mit Hakenkreuzen geschändet

 

Arabische Extremisten haben das Josefsgrab im Westjordanland mit Graffiti verunstaltet – darunter waren auch Hakenkreuze. Mittwochnacht beteten 1.500 Juden an der heiligen Stätte und entdeckten die Schmiererei.

 

Wie die Tageszeitung „Yediot Aharonot“ meldet, war die Gebetsversammlung mit den israelischen Sicherheitskräften abgestimmt. Anlass war der bevorstehende jüdische Versöhnungstag Jom Kippur. Die ersten Soldaten und Beter, die an die Grabstätte gelangten, sahen die Graffiti und übermalten sie mit weißer Farbe. Der Rabbiner der Region Samaria, Eljakim Levanon, forderte von der israelischen Regierung ein entschiedenes Vorgehen gegen derartigen Vandalismus: „Vor etwa einem Monat haben sie versucht, die Israelis durch schockierende Darstellungen von einem angeblichen ´schwarzen September´ einzuschüchtern, aber wir haben deutlich gesehen, dass alle diese Drohungen verschwinden, wenn die israelische Regierung ihre Souveränität demonstriert.“ Er fügte an: „Ich rufe die israelische Regierung auf, Kraft aus dem Bild von Josef dem Gerechten zu ziehen und jüdischen Respekt und Heroismus gegenüber jenem Aufstand gegen das Volk Israel zu zeigen.“

 

 

 

Video: 2.000 Juden beten am Josephsgrab

 

Am Vortag zu Jom Kippur haben mehr als 2.000 jüdische Männer und Frauen am Grab des Jospehs gebetet. Der G-ttesdienst wurde vom Samaria Regionalrat und der Organisation Sichem Echad organisiert und fand in Abstimmung mit den israelischen Sicherheitsbehörden statt – dies ist notwenig, da es in der Vergangenheit immer wieder zu bewaffneten Angriffen arabischer Extremisten auf betende Juden an dieser Stelle gekommen war. Das Josephsgrab selber wurde in der Nacht vor dem G-ttesdienst von Extremisten geschändet und mit Hackenkreuzen beschmiert. Der Oberrabiner für Samaria, Rav Elyakim Levanon, sagte gegenüber dem israelischen Nachrichtensender Arutz Sheva: „Die Tatsache, dass wir heute hier sind, ist extrem wichtig. Hier sind wir, was beweist, 12 Jahre nach der Aufgabe von Kever Joseph, dass wir zurückkehren und wir kontrollieren das Gebiet. Mit -G-ttes Hilfe werden wir es bald wieder ganz kontrollieren, ohne Sorgen, was andere Nationen sagen. “ Vor 12 Jahren war Sichem („Nablus“) an die arabische Autonomiebehörde (PA) zur Verwaltung übergeben worden, seitdem wird es Juden erschwert, an diese heilige Stätte zum Gebet zu kommen. Erst vor wenigen Monaten hatten „Polizisten“ der PA auf Beter geschossen und einen von ihnen ermordet.

 

 

One Response to “Wie „isoliert“ ist Israel wirklich?”

  1. Nima Says:

    http://www.box.net/shared/8izpa7iaapbx4jemyyv4
    20 Questions to Christian Wulff
    20 Fragen an Christian Wulff
    بیست پرسش از کریستیان وولف


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