kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Geert Wilders: „Die Europäische Kommission hat den Verstand verloren“! 30. September 2011

Filed under: Reportagen — Knecht Christi @ 13:34

Am Mittwoch, 28. September 2011 gaben der türkische Außenminister und der türkische Verhandlungsführer bei der Europäischen Union Egemen Bagis auf einer Pressekonferenz bekannt, dass die Türkei und die EU einen Fortschritt bei ihren Verhandlungen erzielt hätten.

 

Türkische Beamten würden in Hinkunft bei der Einführung neuer europäischer Gesetze ein Mitspracherecht haben. Dies würde laut Egemen Bagis dazu beitragen, die Skepsis gegenüber einem Beitritt der Türkei in die Europäische Union abzubauen. PVV-Parteichef Geert Wilders und der Leiter der PVV-Delegation im Europäischen Parlament, Barry Madlener, übten heftige Kritik an diesem aberwitzigen Alleingang der Europäischen Kommission.

 

Geert Wilders: {„Erdogan hat seine Maske abgelegt und sich in den vergangenen Monaten als ein ganz ordinärer Kriegstreiber erwiesen. Aus der Reaktion der Europäischen Union gewinnt man den Eindruck, dass die Europäische Kommission den Verstand verloren und dieses Trojanische Pferd des Islam in ihre Burg hereingelassen hat, indem sie jetzt den Türken das Recht einräumt, bei der Entwicklung von EU-Gesetzen mitzuwirken, die natürlich auch für die Niederlande Gültigkeit haben. Es ist Zeit, dass wir ein für allemal mit diesem Marionettentheater Schluss machen und den Türken sagen, dass sie in der Europäischen Union nicht willkommen sind. Nicht heute, nicht morgen. Niemals“!}

 

Barry Madlener: {„Es ist ein großer Skandal, wenn in einer Zeit, wo die Türkei bereits ein Sicherheitsrisiko in der Region darstellt, von Seiten der Europäischen Kommission versucht wird, den Beitritt der Türkei zur Europäischen Union zu beschleunigen. Die Türkei hält seit Jahrzehnten einen großen Teil des Territoriums ein vollwertigen Mitglieds der Europäischen Union, Zypern, besetzt und hat kürzlich Kriegsschiffe an die europäischen Grenzen verlegt. Dass man Wölfe im Schafspelz bei uns hereinlässt, ist ein trauriger Tiefpunkt bei den Verhandlungen, die im Augenblick ohnedies keinerlei Erfolgschancen haben. Die Verhandlungen sollten endgültig abgebrochen und dieser dümmliche Plan der Kommission zurückgenommen werden“} Quelle: http://www.pvv.nl/index.php/component/content/article/36- …

 

 

Das dem Europäischen Parlaments vorgelegte Dokument lautet [in nichtamtlicher Übersetzung]:

Sehr geehrte Mitglieder des Europäischen Parlaments,

Anbei finden Sie die Erklärung von S.E. Egemen Bagis, dem Minister für EU-Angelegenheiten und Chefunterhändler der Türkei, über die Abstellung von türkischen Beamten zur Europäischen Kommission.

Mit freundlichen Grüßen,

Basak Ilisulu
Amtierender Direktor
Ministerium für EU-Angelegenheiten
Direktorat für Zivilgesellschaft, Kommunikation und Kultur

T: +90 (312) 218 ​​14 19 – F: +90 (312) 218 ​​13 75 – E: bilisulu@ab.gov.tr

 

Ankara, den 28. September 2011

„TÜRKISCHE EXPERTEN SOLLEN BEI DER EUROPÄISCHEN KOMMISSION ZUM EINSATZ KOMMEN“

 

Die Türkei hat ein zentrale Vereinbarung mit der EU unterzeichnet, wodurch neue Horizonte erschlossen werden.

 

{Am 28. September 2011 wurde in Straßburg vom Minister für EU-Angelegenheiten und Chefunterhändler Herrn Egemen BAĞIŞ und dem Vizepräsidenten der Europäischen Kommission für interinstitutionelle Beziehungen und Verwaltung Herrn Maroš ŠEFČOVIČ ein Memorandum über die Entsendung von türkischen Beamten zur Europäischen Kommission unterzeichnet. Laut dieser Vereinbarung zwischen der Türkei und der Europäischen Kommission sollen türkische nationale Experten bei der Kommission als „delegierte nationale Sachverständige“ und „nationale Experten für berufliche Weiterbildung“ eingesetzt werden. Diese jüngste Entwicklung stellt einen „Meilenstein“ für die Beziehungen zwischen der Türkei und der EU dar, da durch diese Entsendung türkische Beamte und europäische Beamte bei der politischen Entscheidungsfindung und Umsetzung von politischen Entscheidungen zusammenarbeiten werden. Mit anderen Worten, die Türken werden eine Rolle bei der Gestaltung der künftigen EU-Politik und Gesetzgebung spielen.Das in den Korridoren der Europäischen Kommission und anderen europäischen Institutionen zwischen türkischen Beamten und europäischen Beamten geschaffene Netzwerk wird nicht nur dem gegenseitigen Kennenlernen und Verständnis dienen, sondern soll auch dazu beitragen, Missverständnisse und Fehleinschätzungen gegen eine EU-Mitgliedschaft der Türkei in den Köpfen und Herzen vieler Europäer zu beseitigen}.

 

Ab sofort bestimmen nun Türken über österreichische Interessen in Brüssel mit! Eine DANKE an die EUdssr!!!

Als i-Tüpferchen vermeldete der ORF  folgende Meldung: Barroso fordert mehr Macht für Brüssel

 {Quelle: www.sosheimat.wordpress.com – von derpatriot}

 

 

Erdogan hebt ab

 

Die Drohgebärden des türkischen Ministerpräsidenten können nicht als Rhetorik abgetan werden. In der Konfrontation mit Zypern und Israel zeigen sich gefährliche Seiten seines machtpolitischen Sendungsbewusstseins

 

Über verbale Kraftposen des türkischen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdogan haben sich europäische Politiker und Experten oft hinweggetröstet. Jenseits der radikalen Rhetorik werde sich am Ende schon jene pragmatische Vernunft durchsetzen, die man von der türkischen Außenpolitik seit jeher gewohnt sei. Doch weit davon entfernt, sich zu mäßigen, verschärft sich nicht nur Erdogans Ton immer mehr, er schickt sich auch bereits an, seinen Worten Taten folgen zu lassen. Die Entsendung eines türkischen Forschungsschiffs, das vor der Küste Zyperns nach Erdgas- und Erdölvorkommen suchen soll, und die Drohung, diese Aktivitäten im Mittelmeer militärisch zu überwachen – „Fregatten, Schnellboote und die Luftwaffe“ würden „dauerhaft die Entwicklung in der Region beobachten“, so Erdogan wörtlich -, lassen erahnen, dass der türkische Regierungschef gewillt ist, seinem hochfahrenden Dominanzanspruch nicht nur im Nahen Osten, sondern auch im europäischen Umfeld der Türkei mit handfesten machtpolitischen Mitteln Nachdruck zu verleihen.

 

Dabei scheint sich Erdogan zunehmend von der Erdenschwere realpolitischen Kalküls zu lösen und in eine Art messianische Selbsterhöhung hineinzusteigern. Seit er jüngst in Ägypten und Libyen wie ein Heilsbringer gefeiert wurde, der die frohe Botschaft vom rechten Weg in eine islamische Demokratie für den arabischen Raum mit markigen Brandreden gegen Israel verbindet, scheint sich diese Tendenz zur prophetischen Selbstherrlichkeit noch einmal mächtig verstärkt zu haben. So pflegt Erdogan internationales Recht neuerdings nur in einer Definition gelten zu lassen, die seinem eigenen Gutdünken entspringt. Den türkischen Anspruch, an den Verträgen zur Erdgasund Erdölförderung vor Zypern beteiligt zu werden, leitet er aus den vermeintlichen Rechten eines Staates ab – des türkischen Nordzyperns nämlich -, der ausschließlich von der Türkei anerkannt wird. Einen ähnlich militanten Willen zur Geringschätzung völkerrechtlicher Normen, sofern sie seiner willkürlichen Lesart widersprechen, legt Erdogan auch im Konflikt mit Israel um die „Gaza-Flottille“ an den Tag. Bei dem Versuch, die von Israel über Gaza verhängte Seeblockade zu durchbrechen, war im Frühjahr 2010 das türkische „Hilfsschiff“ „Mavi Marmara“ von der israelischen Marine aufgebracht worden, neun militante türkische Aktivisten wurden dabei getötet.

 

Obwohl der kürzlich vorgelegte UN-Untersuchungsbericht zu diesem Vorfall zwar die Härte des israelischen Vorgehens kritisiert, die Legalität der Gaza-Blockade jedoch ausdrücklich bekräftigt hat, schäumt Erdogan hemmungsloser denn je, Israel müsse sich bei der Türkei formell entschuldigen und die „völkerrechtswidrige“ Blockade Gazas sofort beenden. Israels Verhalten in dieser Sache erklärte er sogar zum „Kriegsgrund“. Doch nicht nur, dass Erdogan internationale Rechtsvorschriften höhnisch beiseite schiebt, wenn sie ihm nicht in den Kram passen – er stilisiert sich dabei auch zum obersten Hüter einer höheren, makellosen Moral in den internationalen Staatenbeziehungen. Doch während er Israels Vorgehen gegen den palästinensischen Terrorismus in immer schrilleren Tönen anprangert, findet er nichts Anstößiges dabei, dass die Türkei im kurdischen Nordirak seit Jahren militärisch gegen die extremistische PKK vorgeht. Soeben hat Erdogan eine gemeinsame Offensive der türkischen und iranischen Streitkräfte gegen kurdische Rebellen tief in irakischem Territorium angekündigt. Auf mögliche Opfer dieser Operation angesprochen, erklärte er kaltschnäuzig: „Es tut mir leid, das zu sagen, aber es wird seinen Preis haben.“

Die im hohen moralischen Tonfall vorgetragene Doppelmoral in Sachen Mensch und Völkerrecht hat in Erdogans Weltsicht System. So bescheinigte er dem vom Internationalen Strafgerichtshof mit Haftbefehl gesuchten sudanesischen Diktator Omar al-Baschir, er könne in Darfur keinen Völkermord begangen haben, da Muslime so etwas nicht tun. Und bis heute stellt seine Regierung den türkischen Völkermord an den Armeniern Ende des Ersten Weltkriegs in Abrede. Für die blutige Unterdrückungspolitik des syrischen Despoten Baschar al-Assad, bis vor Kurzem noch sein enger Verbündeter, findet Erdogan inzwischen zwar immerhin deutlich kritische Worte. Assad zum Rücktritt aufzufordern, bringt er jedoch nach wie vor nicht fertig. Umso maßloser steigert er sich immer weiter in die Dämonisierung Israels hinein. In einem Interview mit dem US-Fernsehsender CNN stellte Erdogan am Wochenende sogar Angaben über israelische Todesopfer durch palästinensische Terrorangriffe in Zweifel. Unbestreitbar sei dagegen, dass Israel „Hunderttausende Palästinenser“ ermordet habe. Mehr noch, Erdogan begibt sich inzwischen in die Nähe von Relativierern des Holocaust wie dem iranischen Staatschef Ahmadinedschad, wenn er Israel unterstellt, die NS-Judenvernichtung als „Ausrede“ zu benutzen, um sich „als Opfer darzustellen“.

 

Im Übrigen, so Erdogan, müsse für die Gräuel gegen Juden „allein Deutschland bezahlen“, weder die Türken noch die Muslime in dieser Region hätten „dieses Problem“. Derartige Geschichtsverzerrungen machen deutlich, dass Erdogans Israelfeindschaft längst weit über konjunkturelle politische Verstimmungen hinausgeht. Sie ist vielmehr der ideologische Kern in Erdogans Bestreben, sich der arabischen Welt als charismatischer panislamischer Führer und spiritueller Wegweiser zu präsentieren. Und tatsächlich: Seit Gamal Abdel Nasser hat wohl keine andere politische Erlöserfigur mehr eine solch breite Resonanz in der Region gefunden wie Erdogan. Wobei dessen wachsender Irrationalismus nicht darüber hinwegtäuschen darf, dass die Türkei unter seiner Führung die eigenen, profanen Interessen fest im Auge behält. So hängt sein Wüten gegen Israel auch damit zusammen, dass Zypern und der jüdische Staat die Förderung der Gas- und Ölvorkommen im Mittelmeer untereinander aufteilen wollen. Der türkische Konfrontationskurs gegen Israel wird damit auch zum unmittelbaren europäischen Problem. Europa täte daher gut daran, genau hinzuhören, was Erdogan sagt – und davon auszugehen, dass er es auch genau so meint. {Quelle: www.welt.de}

 

2 Responses to “Geert Wilders: „Die Europäische Kommission hat den Verstand verloren“!”

  1. […] afgebroken en dit domme plan van de commissie zou moeten worden ingetrokken.”   Bron: https://koptisch.wordpress.com/2011/09/30/geert-wilders-die-europaische-kommission-hat-den-verstand-v…   Vertaald uit het Duits door: E.J. Bron (www.ejbron.wordpress.com)   (Bovenstaand […]


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s