kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Hizb Al-Tahrir’s Demonstration in Wien 29. September 2011

Filed under: Islamischer Terror — Knecht Christi @ 12:39

Zur Information: Ein Video von der Demonstration der in Deutschland seit Ende 2003 verbotenen extremistischen „Hizb Al-Tahrir“ (Partei der Befreiung) vor der syrischen Botschaft in Wien im September 2011.

 

 

 

Die HaT ist eine 1953 in Ostjerusalem gegründete panislamisch ausgerichtete islamistische Organisation, die die Wiederherstellung des 1924 von Atatürk abgeschafften Chalifats und die Einführung des gesamten Gesetzes (Scharia) propagiert und hier unter der Kriegsflagge des Dschihad (das islamische Glaubenbekanntnis in weißer Schrift auf schwazem Grund) demonstriert, die auch das Logo der HaT darstellt. Unter der zur Demonstration herausgegebenen Presseverlautbarung der HaT wird Shaker Assem als „Mediensprecher der HaT im deutschsprachigen Raum“ aufgeführt, der in Wien lebt und vorher in Deutschland aktiv war: {www.die-einheit.org}

 

In der Presseverlautbarung wird u.a. offen die Wiederherstellung des Chalifates propagiert: „Die Aufstände in den arabischen Ländern hätten gezeigt, dass es unabdingbar geworden sei, die säkularen, despotischen und korrupten Regime in diesen Ländern zu beseitigen und an ihrer Stelle das Rechtgeleitete Kalifat zu gründen, das die islamischen Länder vereinen und für Gerechtigkeit und Wohlstand sorgen wird.“

Dr. Thomas Tartsch

 

 

Presseverlautbarung zur Demonstration vor der syrischen Botschaft

 

Am Freitag, dem 9. 9. 2011, fand planmäßig eine von Hizb-ut-Tahrir organisierte Demonstration vor der syrischen Botschaft in Wien unter dem Motto „Allein unter der Flagge des Propheten“ statt. Bewusst wurden alle nationalen Symbole und Slogans vermieden, um zu unterstreichen, dass die Verbrechen des syrischen Regimes am eigenen Volk eine Angelegenheit ist, die alle Muslime in gleicher Weise betrifft. Die von den Kolonialmächten gezogenen Grenzen zwischen den muslimischen Ländern sind islamrechtlich ungültig und müssen auch aus den Köpfen der Menschen eliminiert werden. Die Einheit der islamischen Umma ist nicht nur im politischen Interesse der Völker und eine Frage der geostrategischen Raison, sondern eine religiöse Pflicht, die mit dem islamischen Überzeugungsfundament untrennbar verbunden ist.

 

Ca. 150 Menschen nahmen an der Kundgebung teil. Es wurden drei Ansprachen gehalten, in deutscher, arabischer und türkischer Sprache. Die Redner machten klar, dass es die Pflicht der Muslime sei, vor allem der Armeen in den Nachbarländern, den Menschen in Syrien zu Hilfe zu eilen. Die Aufstände in den arabischen Ländern hätten gezeigt, dass es unabdingbar geworden sei, die säkularen, despotischen und korrupten Regime in diesen Ländern zu beseitigen und an ihrer Stelle das Rechtgeleitete Kalifat zu gründen, das die islamischen Länder vereinen und für Gerechtigkeit und Wohlstand sorgen wird.

 

Auch auf das so genannte „Minderheitenproblem“ in Syrien und anderen islamischen Ländern wurde eingegangen. Wobei die Bezeichnung als „Problem“ vollkommen verfehlt ist. Im Gegenteil, die Existenz dieser zahlreichen konfessionellen und ethnischen Minderheiten ist in Wahrheit ein Manifest für die Toleranz des Islam, der es als einzige Gesellschaftsordnung geschafft hat, Menschen verschiedenster Konfessionen und Volkszugehörigkeiten friedlich und im gegenseitigen Respekt zusammenleben zu lassen. Viele Religionsgemeinschaften, wie Juden, Nestorianer und Monophysiten, die in Europa jahrhundertelang schlimmster Verfolgung ausgesetzt waren, fanden im islamischen Staat, dem Kalifat, Schutz und Zuflucht. Anders als in einigen westlichen Ländern – wie in Deutschland beispielsweise, wo man dem Einbürgerungswilligen ein klares „Bekenntnis zur freiheitlich demokratischen Grundordnung Deutschlands“ abverlangt – hat der Islam niemals versucht, seine eigene weltanschaulichen Vorstellungen dem Zuwanderer aufzuzwingen.

 

Das Kalifat ist somit als zivilisatorisches Projekt zu verstehen, als reale Alternative zum heute vorherrschenden säkularen „Allerweltskapitalismus“.

 

Die Reden wurden mit dem fahnenschwingenden Skandieren von Slogans in allen drei Sprachen begleitet. Die Demonstration lief geordnet ab, die Stimmung war äußerst positiv.

D. I. Shaker Assem
Mediensprecher von
Hizb-ut-Tahrir
im deutschsprachigen Raum

 

One Response to “Hizb Al-Tahrir’s Demonstration in Wien”

  1. Johannes Says:

    Hizb Al-Tahrir ist eine weitere extreme Organisation, die auch in Hamburg sehr aktiv ist und von dort auch die islamische Missionierung Schleswig-Holsteins betreibt. Der Verfassungsschutz weiß darüber Bescheid – aber es geschieht nichts.


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