kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Was soll man anders von diesen Medien erwarten? 28. September 2011

Filed under: Reportagen — Knecht Christi @ 19:59

Wirbel um Sarrazin Event in Graz

Donnerstag Rede beim Bauernbund – Erste Demos bereits gestern in Graz

 

Thilo Sarrazin provozierte mit Aussagen wie Die muslimischen Einwanderer haben uns insgesamt mehr gekostet als gebracht und beschrieb die Migration als „unqualifiziert“. Mit seinem Aufreger- wie auch Bestsellerbuch Deutschland schafft sich ab entfachte der deutsche Autor ein Feuer der Entrüstung, das weit über Deutschlands Grenzen hinaus ging. Und morgen um 17 Uhr wird genau dieser Mann, der sich empört, dass Türken „ständig neue kleine Kopftuchmädchen produzieren“, in der Grazer Seifenfabrik einen Vortrag halten. Das Thema: „Integration und demografische Entwicklung“.

 

Beschämend: Der Gastgeber ­dieser „Pulverfassveranstaltung“ ist Bauernbund-Präsident Fritz Grillitsch, der das Event für den Verein „Forum Land“ organisiert hat. Doch trotz sensibler Einladungs­politik („Wir haben 700 persönliche Einladungen verschickt.“) ist der Aufschrei vorprogrammiert. Bereits gestern demonstrierten die Grünen und die Sozialistische Jugend vor dem Bauernbund-Haus in der Grazer Reitschulgasse mit Transparenten wie „Rassismus ist kein Beitrag fürs Zusammenleben.“ Tobias Schweiger von den Grünen: „Dass der Bauernbund einen Rassisten einlädt, ist beschämend.“ Fritz Grillitsch kommentiert die Angriffe gegen seinen Aufreger-Gast recht salopp: „Ich habe schon erwartet, dass es Proteste geben wird.“ Warum man so ein urbanes Thema wie Integration überhaupt für ein Event des ländlichen Bauernbundes wählte, erklärt Grillitsch so: „Jeder hat Gedanken und kann ein Buch schreiben. Ich möchte über seines diskutieren, auch wenn ich nicht alle seine Thesen teile.“ {Quelle: www.oe24.at}

 

 

Bauernbund lädt Sarrazin ein – Protest

 

Der ÖVP-Bauernbund hat den umstrittenen deutschen Autor Thilo Sarrazin zu einem Gastvortrag nach Graz eingeladen. Eine kleine Gruppe von Demonstranten sprach sich im Vorfeld gegen den Auftritt aus. Thilo Sarrazin ließ im vergangenen Jahr mit seinem umstrittenen Buch „Deutschland schafft sich ab“ aufhorchen. Seine düstere Prognose erklärte er durch den Geburtenrückgang unter den Deutschen sowie durch die verstärkte Zuwanderung von Muslimen.

 

„Rassismus ist kein Beitrag fürs Zusammenleben“: Auf Einladung des Bauernbundes hält Sarrazin nun am Donnerstag in Graz einen Gastvortrag. Vertreter der Jungen Grünen und der Sozialistischen Linkspartei werfen dem deutschen Autor Fremdenfeindlichkeit und Rassismus vor und verurteilen die Veranstaltung; sie protestierten am Dienstag unter dem Motto „Rassismus ist kein Beitrag fürs Zusammenleben“ vor der Zentrale des Bauernbundes.

Tonner: Offene Diskussion über Zukunftsfragen: Franz Tonner, steirischer Bauernbunddirektor, verteidigte die Einladung durch die Initiative „Forum Land“: Es gehe vor allem um eine offene Diskussion, so Tonner, Zukunftsfragen, und jene der Demografie und Migration würden dazu gehören. Für Tonner sei auch klar, dass Sarrazin Widerstand erregt und polarisiert; ihm, Tonner, sei es aber wichtiger zu betonen, dass trotz seiner Umstrittenheit der Bauernbund nicht in allen Punkten mit Sarrazin konform gehe. Die Jungen Grünen und die Sozialistische Linkspartei rufen dennoch am Donnerstag zu Protestveranstaltungen auf. {Quelle: www.steiermark.orf.at}

 

Links:

 

 

Graz: Linke Proteste gegen Sarrazin 

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Natürlich müssen auch in Österreich linke Chaoten zu Protesten gegen den ersten Auftritt von Thilo Sarrazin in unserem Land aufrufen! Es liegt auch auf der Hand, dass just das linkspopulistische rosa Blatt darüber berichtet: Am Donnerstag soll der deutsche Banker und Autor des Buches Deutschland schafft sich ab, Thilo Sarrazin (SPD), in der Grazer Seifenfabrik über „Migration und Integration“ sprechen. Die steirische KP, der Verband Sozialistischer Studentinnen und die Sozialistische Links Partei laden gemeinsam und zeitgleich mit der Veranstaltung mit Sarrazin ab 17 Uhr zum „interkulturellen Volxfest und Protest gegen Sarrazin“, den sie in ihrer Einladung für einen „Meister des Zynismus, des Rassismus und der Menschenverachtung“ halten, auf den Grazer Hauptplatz. Auch das Forum Stadtpark plant eine Aktion. Hier wird Sascha Stanicic aus seinem Buch Anti-Sarrazin: Argumente gegen Rassismus, Islamfeindlichkeit und Sozialdarwinismus lesen.

 

„Dass der Bauernbund einen Rassisten einlädt, um über Migration zu diskutieren, ist beschämend“, meint Tobias Schweiger, Bundessprecher der Jungen Grünen, die schon heute, Dienstag, um 14.15 Uhr vor dem Grazer Sitz des Bauernbundes protestieren. Fritz Grillitsch habe die Proteste „schon erwartet“, erzählt er dem Standard. Gefragt, warum gerade Sarrazin zu Integration sprechen soll, sagt Grillitsch: „Jeder hat Gedanken und kann ein Buch schreiben. Ich möchte über seines diskutieren, auch wenn ich nicht alle seine Thesen teilen.“ Welche Thesen er ablehne, will Grillitsch nicht sagen, aber: „Fakt ist, man muss reden, wer nicht redet, schafft Klassenkampf.“ Jeder wird aber nach Sarrazins Vortrag dann doch nicht mitreden dürfen, denn wie Grillitsch bestätigt, kommt nur rein, wer eine Karte hat. „Wir haben sehr gezielt eingeladen, damit es zu keiner Eskalation kommt“, erklärt er.

 

Mehr als bedenklich finden wir, dass eine Kultur-Informationsseite der STADT GRAZ, unter „Veranstaltungshinweise – Kategorie Sport“, auf diesen Protest hinweist – oder noch besser, dafür wirbt:

 

Bis heute konnte bis dato noch keine Zeile aus dem Buch „Deutschland schafft sich ab“ widerlegt werden – die angekündigten Klagen (Verhetzung!), einiger Türken in Deutschland, wurden zurückgezogen – und trotzdem, scheinheilige rot-grüne Moralhüter verweigern nicht nur den Dialog, sondern wollen kritische Stimmen a la Sarrazin mundtot machen! Soviel zur Meinungsfreiheit  aus dem Hause der Kommunisten,  Sozialisten und linker Gehirnamputierter! {www.sosheimat.wordpress.com – von derpatriot}

 

2 Responses to “Was soll man anders von diesen Medien erwarten?”

  1. Egon Says:

    Pro und Contra:
    KJÖ.
    Warum holt der Bauernbund Sarrazin nach Graz?
    Die jüngsten Anschläge in Norwegen haben drastisch vor Augen geführt, wohin eine derartige Politik des Hasses gegen MigrantInnen führt. Dennoch hat Fritz Grillitsch, Präsident des Bauernbundes, Sarrazin zu einem „Beitrag zur Debatte um Migration und Integration“ nach Graz eingeladen. Wer, wie Sarrazin, Armut und Erwerbslosigkeit diffamiert, obwohl 273.000 offiziell gezählten Arbeitslosen nur 32.000 offene Stellen zur Verfügung stehen, will Spaltungspolitik. Er will keine Lösungen, keine Förderung der Integration. Er will Sündenböcke liefern, um die wahre Ursache von Krisen und Armut zu verschleiern: den unerhörten Reichtum der Wenigen.

    http://kjoe.at/?post_type=event&p=537


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