kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Illegale Mosche in Lend 28. September 2011

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 22:04

Moselms sind zum „Umzug“ bereit!

 

Wir verstehen, dass die Anreiner gestört fühlen!??!

 

Wie von der „Krone“ aufgedeckt, wird mitten in Graz – in der Josefigasse – seit Jahren eine Moschee betrieben, für sie keine bewilligung gibt. Auch mehrere Verwaltungsstrafen halten die türkisch-muslimischen Betreiber nicht davon ab, regelmäßig zum Freitagsgebet zu rufen. Nun sucht man einen Kompromiss.

 

„Wir verstehen, dass sich die Anreiner gestöhrt fühlen“, so Mahmut Yaliniz, seit kurzem Obmann des türkischen Vereins, der die Moschee betreibt. „Aber auch wir haben recht. Wir wollen uns mit den Anreinern verständigen und suchen eine Lösung“. Seit 2007 gibt es ja keine Bewilligung für die Moschee. Laut Auskunft der Stadt kann sie aber trotzdem nicht geschlossen werden. Yaliniz: „Wir haben um diese Bewilligung angesucht. Für uns gibt es zwei Möglichkeiten. Wir könnten den Hof überdachen, sodass die Anreiner nicht gestört werden. Oder dafür gibt es ein Ansuchen. In den kommenden Wochen sollte die Stadt entscheiden“. Die zweite Möglichkeit wäre ein Umzug an einen anderen Stadtort. Yaliniz: „Das Gebäude in der Josefigasse gehört uns und ist abbezahlt. Wir wären bereit umzuziehen, wenn es eine Alternative gäbe, die für uns auch leistbar ist“. Der türkische Verein hofft auf Unterstützung durch die Stadt Graz der Standortsuche.

 

Fleisch für Privatzweck: Große Aufregung gab es auch um jene Fotos, auf welchen zu sehen ist, wie große Mengen Fleisch und Salat im Freien gelagert bzw. gewaschen werden. Die Lebensmittel, schwört Yaliniz, wären nicht für gewerbliche Zwecke gedacht gewesen, sondern für ein Fest im Volksgarten: „Das Fleisch wurde nicht verkauft“! Die „Krone“ wird die Entwicklung in der Josefigasse im Auge behalten (Steirerkrone vom 25. September 2011 – von Gerald Richter). 

 

 

P.S: Der Artikel musste ich von der Hand schreiben, weil er nicht mehr Online ist – wenn jemand ihn finden würde, möge er mir den Link mailen

(koptenohnegrenzen@yahoo.com).

 

 

 

Graz: Wirbel um Moschee in der Josefigasse

 

 

Kleine Zeitung  – Von HELMUT BAST

– @ Diskutieren Sie mit!   Bürgermeister Siegfried Nagl: buergermeister.nagl@stadt.graz.at

 

Moschee hinter Lendplatz ärgert Anrainer und Politik. Andere Moscheeprojekte laufen. Vereinsobmann Mahmud Yaliniz will Innenhof überdachen. Vereinsobmann Mahmud Yaliniz will Innenhof überdachen. Es ist ein seit Jahren schwelender Konflikt zwischen Anrainern, dem Verein „Islamischer Jugend“ in der Josefigasse und der Baubehörde.

Erst kürzlich feierten türkische Muslime im Innenhof Ramadan. Zum Ärger der Anrainer und der Bezirkspolitik: „Der Verein betreibt solche Veranstaltungen seit Jahren ohne Konsens und die Baubehörde ist nicht in der Lage, das zu ändern“, sagt Bezirksvorsteher Otto Trafella.

 

„Wir haben für diese Ramadan-Gebete am 30. August im Innenhof eine Genehmigung von der Polizei erhalten. Demnach durften wir nur für dieses eine Mal 40 Minuten auch im Innenhof unsere Gebete abhalten“, erklärt Mahmut Yaliniz, Obmann des Vereins. Dabei habe es sich aber um eine Ausnahme gehandelt, weil ein anderer Veranstaltungsort nicht verfügbar war. Der Probleme mit den Nachbarn sei man sich ja bewusst. Daher habe man bei der Baubehörde auch um die Genehmigung angesucht, den Innenhof zu überdachen. „Dann werden sich die Nachbarn sicher nicht mehr gestört fühlen“, meint Yaliniz.

 

Dem kann Thomas Rajakovics, Sprecher von Bürgermeister Siegfried Nagl, nicht zustimmen: „Baurechtlich dort eine Überdachung zu machen ist schwierig. Tatsache ist, dass diese Örtlichkeit, die im Besitz des Vereines ist, als Lager bzw. Garage gewidmet ist, und der Verein drängt, ihn in einen Veranstaltungsraum umzuwidmen.“ Lange Verfahren seien anhängig, auch Strafen wurden verhängt. Einigung gebe es keine. Rajakovics: „Religionsgemeinschaften, die von Frieden und Gott reden, müssen schon auch darauf achten, andere nicht zu stören.“ {Quelle: www.europenews.dk}

 

3 Responses to “Illegale Mosche in Lend”

  1. Egon Says:

    Momentan ist in Graz der Bau von zwei Moscheen geplant. In keiner von den beiden soll es allerdings ein Minarett geben, so der Wunsch der muslimischen Gemeinde der Stadt.

    Nun hat sich die Grazer Grüne Partei in das Geschehen eingemischt. Die Parteivertreter unter der Leitung von Lisa Rücker wollen den Bau einer Moschee mit einem großen Minarett bei der Stadt durchsetzen.

    Der Bürgermeister Siegfried Nagl hat sich deutlich gegen das Vorhaben ausgesprochen und den Grünen Realitätsferne vorgeworfen. Notfalls werde eine Volksbefragung zu diesem Thema durchgeführt, so Nagl.

  2. Egon Says:

    Typisch für Österreich:die Grünen!

    Grüne fordern in Graz Moschee samt Groß-Minarett

    Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen! Die türkischen Muslime wollen eine neue Moschee beziehungsweise ein Gebetshaus ohne Minarett in Graz errichten – die Grünen aber treten vehement dafür ein, dass diese Moschee im arabischen Stil, samt großem Minarett, gebaut wird!

    Protokollierter O-Ton von Grün-Gemeinderätin und Integrationssprecherin Sigi Binder in einer Gemeinderatssitzung: „Denn ich bin zum Teil sprachlos über die Form des Moscheebaus, der heute vorgestellt wurde, ich bin sprachlos. Was hat das mit einem Sakralbau zu tun, mit dem wir doch immer wieder auch, wenn man auf Urlaub fährt usw., in arabische Länder, in die Türkei etc., nach Bosnien, wie wir diese Moscheen kennen.“

    Und Binder setzt noch eins drauf: „Ich habe überhaupt kein Problem mit einer Moschee, die ein Minarett hat, und zwar nicht so wie in Telfs oder in Bad Vöslau, wo die Muslime selber sich schon nicht mehr trauen, ein wirklich sichtbares Minarett zu bauen.“ Der Moscheebau, dessen Form Frau Binder „die Sprache raubt“, das ist die geplante neue Moschee der türkischen Muslime in der Lazarettgasse 26.

    Es sind die türkischen Muslime selbst, die kein Minarett wollen – um die Grazer nicht zu provozieren. In Telfs und Bad Vöslau hat man sich – zum Teil nach Bürgerprotesten – auf relativ kleine, angedeutete Minarette geeinigt. Aber die Grünen haben auch Grund zur Freude: Die bosnischen Muslime bauen am Standort Herrgottwiesgasse/Laubgasse eine Moschee – mit Minarett. Das Minarett soll aber nur angedeutet sein, einen Muezzin, so das Versprechen, wird es nicht geben. Bau ab Mitte 2011.


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