kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Die Frage, die zu Palästina nie gestellt wird 27. September 2011

Filed under: Islamischer Terror — Knecht Christi @ 22:44

Während die palästinensischen Araber und ihre Freunde diese Woche bei der UNO ihren neuesten Vorstoß für „palästinensische“ Eigenstaatlichkeit unternehmen, werden einmal die falsche Fragen gestellt, wohingegen die sachdienlichen Fragen, die jeder Reporter, Aktivist und Außenminister stellen sollte, niemals aufkommen.

 

Warum brauchen die „Palästinenser“ einen eigenen Staat?

Wer sind diese „staatenlosen“ Leute?

Wie sieht ihre Geschichte aus?

Wo sind sie all die Jahre gewesen?

 

Im Geist des „man weiß nicht, was man nicht weiß“, sollen hier ein paar Hänse-und-Gretel-artige Brotkrumen die Journalisten und andere zu den Fragen führen, die sie stellen könnten: Woher kommt der Name „Palästina“ und wer sind diese Leute gewesen, die dort lebten? Natürlich wurde er von den erobernden Römern geprägt, die Salz in die Wunde einer jüdischen Nation streuten, die sie ausgelöscht wissen wollten. Die Römer eroberten das Land, aber es gab immer einen Restbestand an dort lebenden Juden. Während das Land eine Ewigkeit unter der Kontrolle verschiedener Mächte war, nannte sich niemand „Palästinenser“ und es gab niemals eine Nation mit diesem Namen. Es waren dieser jüdische Rest und diese Juden, die sich ihnen anschlossen, die im Verlauf der Zeit die „Palästinenser“ wurden.

 

In der Moderne kontrollierten die ottomanischen Türken dieses Territorium, nach dem Ersten Weltkrieg die Briten (unter der Schirmherrschaft des Völkerbundes). In dieser Periode gab es viele „palästinensische“ Institutionen, allerdings waren alle davon dem Wesen nach jüdisch mit jüdischen Mitgliedern. Die berühmteste davon war vielleicht die Palestine Post, die heute als Jerusalem Post fortbesteht. Es gab Palästina-Orchester und –Schachteams und ähnliches. Doch die Namen der Spieler waren jüdisch, nicht arabisch. Als der jüdische Nationalismus in der Region an Kraft gewann, begingen die Araber und Muslime in ganz Palästina ein Massaker nach dem anderen. In der Zwischenzeit nahmen 1922 die Briten 78% des Territoriums, das von den Siegern des Ersten Weltkriegs und dem Völkerbund als jüdische Heimstatt versprochen worden war und gab es den Arabern. Das Ergebnis war die bis dahin nicht existente arabische Nation Transjordanien. Transjordanien wurde später einfach zu Jordanien.

 

Das sollte das Ende der Story sein, da das Land Palästina geteilt wurde (wenn auch ziemlich unfair) und ein arabischer Staat auf der jüdischen Heimstatt geschaffen wurde. „Zwei Staaten für zwei Völker.“´78% eines Territoriums übergeben zu bekommen, würde die meisten Menschen zufrieden stellen – sollte ihr wahres Interesse ein eigener Staat sein. Stattdessen ist es, was die Welt im Verlauf der vergangenen sieben Jahrzehnte zu sehen ablehnte, der Wunsch der Araber den jüdischen Nationalismus und den jüdischen Staat, der seine Krönung war, auszulöschen. Gewalt und Terrorismus von Arabern gegen Juden gingen weiter; und als die Araber ihren Druck auf die Briten und den Völkerbund erhöhten, wurden in einem Versuch die Araber zu beschwichtigen die 22% des den Juden verbliebenen Landes weiter geteilt. Die Araber bekamen erneut den größeren Teil. Die Juden akzeptierten das Angebot und erklärten, als das Mandat auslief, ihre Unabhängigkeit als der Staat Israel.

 

Die Araber erklärten den Krieg.

Obwohl sie nicht in der Lage waren die Israelis zu besiegen, gewannen die Araber weiteres Territorium. Die Jordanier dehnten sich in das aus, was sie in „die Westbank“ umtauften, um so die jüdische Verbindung zu Judäa und Samaria (wie diese Bereiche seit Jahrtausenden bekannt waren) auszulöschen und Ägypten griff sich den Gazastreifen. Die in diesen Bereichen lebenden Araber schrien nicht nach Unabhängigkeit; sie behaupteten auch nicht unterdrückt zu sein oder zu den Vereinten Nationen zu gehen. Warum? Weil sie Teil der arabischen Nation waren, statt sich von ihnen zu unterscheiden.

 

Dafür gab es unaufhörliche Terroranschläge. 1964 bildeten die Araber die „Palästinensische Befreiungsorganisation“ gegründet – drei Jahre, bevor Israel die Kontrolle über den Gazastreifen und Judäa und Samaria (alias „Westbank“) wieder gewann. Also: Was wollten die Araber unbedingt befreien und wen wollten sie von wem befreien? Verlangten sie den Staat von Ägypten und Jordanien? Das ist dieselbe PLO, die heute die palästinensische Autonomiebehörde kontrolliert – und niemals ihren Appetit auf alles aufgab, dem sie einst den Namen „Palästina“ gaben.

 

Erst nach Israels Wundersieg 1967 hatten die „Westbank“ und der „Gazastreifen“ plötzlich Bedeutung für ihre arabischen Einwohner; und das war der Punkt, an dem die arabische Propagandamaschine hochfuhr. Sie stellt schließlich einen Großteil der Wahrnehmung der Welt zum Nahen Osten auf den Kopf: Das winzige Israel wurde von seiner natürlichen Rolle des „David“ gegen die Massen arabischer Bevölkerung und arabischen Landes umgewandelt in einen „Goliath“ gegen die „staatenlosen“, „unterdrückten“ und „besetzten“ „Palästinenser“. Das ließ den Einfall aus Stroh Gold zu machen wie ein Kinderspiel aussehen. Und es funktionierte. Dass die palästinensischen Araber viel unschuldiges Blut vergossen haben, um ihre „Sache“ öffentlich zu machen – ermordete Olympia-Athleten, Flugpassagiere, Busreisende, Speisende – scheint aus dem Gedächtnis geschwunden zu sein. Doch es waren diese Schlagzeilen machenden Verbrechen, das sie an den Beginn der Schlange brachte.

 

Die Lektion: Verbrechen zahlt sich aus. Terror funktioniert.

Also, liebe Journalisten, Aktivisten und Außenminister der Welt: Ihr müsst immer noch euch und anderen diese Fragen stellen; ihr habt immer noch Zeit zu verhindern, dass ein großes Unrecht geschieht; ihr habt immer noch Zeit unzählige Leben zu retten; ihr habt immer noch Zeit einen furchtbaren Präzedenzfall zu vermeiden; ihr habt immer noch Zeit die Gründung eines weiteren Terrorstaates zu verhindern. Werdet ihr das tun?

 

Steve Feldman, The American Thinker – www.heplev.wordpress.com

{Obige Karikatur von Carlos Latuff, der sich von Öl-Scheichs kaufen ließ}

 

6 Responses to “Die Frage, die zu Palästina nie gestellt wird”

  1. payoli Says:

    Und es könnte nicht sein, dass Menschen ganz einfach leben wollen?
    Es muss jedermensch den Mehrheits- Schwachsinn des Grenzenziehens wo keine (natürlichen) Grenzen sind, mitmachen. Ja?
    Mir wird fast physisch schlecht, wenn ich solche Texte lese …
    In diesem Sinne: paradise your life ! 😉

    • Die Araber/Moslems können in Israel wunderbar leben. Vermutlich um einiges besser als in ihren eigenen Ländern. Aber nein, dann müsste man ja in einem Judenstaat leben, auf dem Gebiet der Ungläubigen, welche schon von ihrem Propheten verflucht wurden. Soll man sich das antun?

  2. Bazillus Says:

    Verehrter Vorkommentator. Wenn Israel keine festen Grenzen hätte, gäbe es Israel nicht mehr. Israel wäre ausgelöscht wie die Juden des Holocaust. Sie sehen, ohne Grenzen kommen bestimmte Menschen nicht aus, jedenfalls nicht diejenigen, die die Existenz Israels auslöschen wollen, denn die wollen die Grenzen gewaltsam überwinden, wenn sie es könnten. Realitäten sind halt schwerlich zu ertragen. Wenn Menschengruppen Jahrtausendelange diskriminiert und geknechtet worden sind wie die Juden, sehnen sich diese Menschen nach einem Ort, in dem sie friedlich leben können. Wenn die Nachbarn ihnen dies nicht gestatten, müssen sie Grenzen ziehen, um überleben zu können. Niemand kann in Frieden leben, wenns den Nachbarn nicht gefällt. Es ist noch gar nicht so lange her, dass auch Europa ohne Grenzen nicht auskam. Und wenn sich die Eurokrise und damit die Wirtschaftskrise verschlimmern sollte, was meinen Sie, wie schnell die Grenzen wieder dicht gemacht werden. Selbst im privaten Bereich werden Grenzen gezogen, weil sich Nachbarn nicht verstehen.

    Grenzen sind letztlich die Folge von Machtüberschreitungen. Sie, werter Vorkommentator, streben den Idealzustand an, den es in der Menschheit leider fast noch nie gegeben hat. Selbst die Nomaden sicherten sich die besten Weidegründe für ihre Tiere. Da, wo der Weidegrund umkämpft war, wurden irgendwann Grenzen gezogen. Der Mensch ist halt so gestrickt. Egoismus erwächst unter anderem aus Selbsterhaltungstrieb. Übersteigerter Egoismus mündet allzu oft in Größenwahn. Grenzen können auch hilfreich sein und ein friedliches Zusammenleben fördern, wenn jeder diese Grenzen anerkennt. Wer diese Grenzen nicht anerkennt, wie die Araber die Grenzen Israels, wird nie in Frieden leben können.

  3. […] “Die Palästinenser” wollen bei der UNO einen eigenen Staat beantragen. Dazu wurden große Werbekampagnen durchgeführt. Beispielsweise hat Avaaz.org zu Unterschriftenaktionen aufgerufen. […]

  4. Kerstin Says:

    Sozialisten, ob national oder international sind nun mal in ihrem Kern Judenfeindlich.

    Ob sie ihren Judenhass nun Israelkritik oder anders benennen spielt keine Rolle

    Es ist mir ein Rätsel, wieso man National-Sozialisten als rechts bezeichnet

    Denn diese waren/sind revolutionär ebenso wie die Inter-Nazis

    Das Horst-Wessel-Lied fordert demgemäß ja auch auf Rotfront UND Reaktion zu erschiessen!

    http://www.konservativ.de/radikal/hitler.htm

  5. Johannes Says:

    Antisemitisch sind aber auch vor allem die „evangelischen“ Kirchenführer, die noch vor den Politikern einen „Palästinenser-Staat“ forderten. Sie müssten eigentlich wissen, dass die Bibel ausdrücklich und viele Male „Erez Israel“ als „Gottes Eigentum“ bezeichnet, das ER Israel zu „ewigem Besitz“ gab.

    Lesen aber unsere „Theologen“ überhaupt in der Bibel? Während ihres Studiums geht es doch vor allem darum, Gottes Wort zu kritisieren und in Frage zu stellen.


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