kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Hof mit Himmel: „Suche nach Wahrheit“! 26. September 2011

Filed under: Konvertiten — Knecht Christi @ 21:58
Salim wächst in einer muslimischen Familie in Palästina auf. Seine Muttersprache ist Arabisch, die Sprache des Korans. Beide Großväter sind Imame. Sie treffen sich jeden Abend mit anderen Rechtsgelehrten und reden über Gott und die Welt. Oft ist der Junge dabei. Doch was im Koran steht, schreckt ihn eher ab. Er distanziert sich vom Islam und wird Atheist. Nach dem Abitur geht er in die DDR, um Medizin zu studieren. Doch die Frage nach Gott lässt ihn nicht ganz los. Der junge Arzt beginnt, systematisch den Koran und die Bibel zu vergleichen – und ist überrascht. {Das Video dazu: http://www.erf.de/index.php?content_item=264&node=67#67/264}

 

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Informationen zur Sendung „Hof mit Himmel“: Thema: „Suche nach Wahrheit“ – Redaktion: Lisette Keller

 

 

Literaturempfehlungen: Normalerweise können Sie alle genannten Produkte unter folgender Adresse bestellen: ERF mediaservice GmbH, Berliner Ring 62, 35576 Wetzlar – E-Mail: bestellung@erf-mediaservice.de , Tel: 01805 161718 (Der Anruf aus dem deutschen Festnetz kostet 14 Cent/Min., Mobilfunk max. 42 Cent/Min.) – Fax: 06441 957120 –  Falls wir ein Buch nicht liefern können, weil es z.B. beim Verlag vergriffen ist, können Sie es häufig noch neu oder gebraucht über http://www.amazon.de oder http://www.booklooker.de bestellen.

 

 

In der Sendung wurde folgendes Buch vorgestellt: Mark A. Gabriel – „Jesus und Mohammed„. Erstaunliche Unterschiede und überraschende Ähnlichkeiten {Resch-Verlag, 1. Auflage Mai 2006 – Broschiert, 301 Seiten – ISBN-13: 978-3935197526 – 13,90 Euro}. Mark A. Gabriel war Professor für Islamgeschichte der Al-Azhar Universität in Kairo und Imam an der Moschee von Gizeh. In seinem Buch vergleicht er das Leben von Jesus und Mohammed von der frühesten Kindheit an. Er beschreibt, wie sie sich selbst gesehen haben, wie sie auf die Herausforderungen durch Juden reagierten, wie und ob sie Wunder vollbrachten, wie sie lehrten zu beten, wie sie einem Feind begegneten und was sie über Frauen dachten. Dieses leicht verständlich geschriebene Buch gibt dem Leser die Möglichkeit, die Unterschiede zu verstehen und für sich persönlich eine Entscheidung fällen können.

 

 

Weitere Bücher, die wir zum Thema empfehlen

 

 

= Albrecht Hauser: Ich glaubte an Allah und träumte von Jesus {ISBN: 978-3-7751-4696-8 – SCM Hänssler, 1. Auflage , Juli 2010 – Paperback, 160 Seiten – 10,95 Euro}. Die Vision verschwand so schnell, wie sie gekommen war. Nabeel reagiert, wie die meisten reagieren würden: „Gott, das zählt nicht. Ich weiß nicht, ob meine Augen mir etwas vorgespielt haben.“ Muslime aus Deutschland, der Türkei, Algerien und vielen weiteren Ländern berichten von ihrer Suche nach Gott. Sie erleben, wie Gott ihnen auf unterschiedliche Art und Weise begegnet: durch Träume und Wunder. Durch Menschen und die Bibel. Im Hier und Heute. Mit Vorwort von Islamkenner Albrecht Hauser.

 

 

= Bruder Andrew, Al Janssen:Verräter ihres Glaubens: Das gefährliche Leben von Muslimen, die Christen wurden {Brunnen-Verlag, Gießen, 3. Auflage November 2009 – Broschiert, 410 S. – ISBN-13: 978-3765540196 – 12,95 Euro}. Ahmed fühlt sich sehr von Jesus angezogen. Doch seine Familie verlangt, dass er zum Islam zurückkehrt. Er muss untertauchen. Bald lernt er andere junge Leute kennen, denen es genauso geht. Tastend suchen sie nach einem Weg. Er könnte sie das Leben kosten. Dies ist ihre atemberaubende Geschichte, die sie ihrem Freund, Bruder Andrew, erzählt haben.

 

 

= Emir Fethi Caner, H. Edward Pruitt: Um jeden PreisBewegende Lebensgeschichten von Muslimen, die Jesus begegnet sind {ISBN: 978-3-86591-586 – Gerth Medien GmbH, 1. Auflage, März 2011 – Broschiert, 240 Seiten – 13,99 Euro}. Lesen Sie die erschütternden Berichte von Männern und Frauen wie Hassan, Aisha und Wan Mae, die von ihrer Familie verstoßen wurden, ihre Arbeit verloren, Gefängnis, Folter und Tod erlitten, weil sie sich weigerten, ihren Glauben an Jesus Christus aufzugeben. Diese Christen zeigen, was es heißt, wahrhaft zu lieben: Weil es ihnen so wichtig ist, dass ihre Familienangehörigen und Freunde das finden, was sie gefunden haben, nehmen sie große Risiken in Kauf. Die wahren Geschichten zeigen, welchen Preis authentisch gelebtes Christsein haben kann. Und sie öffnen die Augen für die Realität, mit der viele Christen in muslimischen Ländern konfrontiert werden.

 

 

= Sabatina James: Sterben sollst du für dein Glück – Gefangen zwischen zwei Welten {ISBN: 978-3-426-77754-1 – Verlagsgruppe Droemer Knauer, 1. Auflage Januar 2004 – Taschenbuch , 240 Seiten – 8,99 Euro}. Ihre Eltern sind Muslime. Sie leben in einem kleinen österreichischen Dorf. Dort wächst Sabatina auf. Doch dann wird sie 16 und ihre Eltern finden, dass sie zu westlich geworden ist. Sie schicken sie in eine Koran-Schule nach Pakistan, wo sie geschlagen und misshandelt wird. Als Sabatina auch noch gegen ihren Willen heiraten soll, flieht sie aus dem Martyrium und kehrt nach Europa zurück. Doch dort trifft sie die harte Antwort des Islam umso mehr: ihre Familie kündigt an, sie zu töten. Erneut muss sie fliehen und sich verstecken. {Quelle: www.erf.de}

 

2 Responses to “Hof mit Himmel: „Suche nach Wahrheit“!”

  1. Saphiri Says:

    Verfolgung von Konvertiten

    Zum Schluss soll nicht verschwiegen werden, dass ein Religionswechsel in islamischen Ländern

    „in der Praxis“
    oftmals nicht so einfach ist wie oben in der Theorie dargestellt. Wir sind hier aufgefordert genau hinzuschauen. Einerseits sollen die Benachteiligungen von Konvertiten bis hin zur Bedrohung von Leib und Leben nicht verschwiegen werden. Andererseits darf nicht der Schluss gezogen werden, dass dies islamisch sei (im Sinne des Koran). In den Hadithen wird berichtet, wie Muhammad den Niedergang der islamischen Gesellschaft bereits voraussagte:

    Eine Zeit wird kommen, wenn vom Islam nichts anderes mehr übrig bleiben wird als sein Name, und vom Heiligen Quran nichts übrig bleiben wird als seine Buchstabel
    Die Moscheen werden voller Anbeter sein; was jedoch die Rechtschaffenheit angeht, werden sie leer und verlassen sein. Ihre Ulemma (Religionsgelehrten) werden die schlimmsten aller Kreaturen unter dem Firmament des Himmels sein. Üble Verschwörungen werden von ihnen ausgehen und zu ihnen werden sie zurückkehren.(Hadith: Mishkat)

    Die Religionsgelehrten werden die schlimmsten Kreaturen unter dem Himmelsgewölbe sein. Alle Fitnah (Zwietracht) wird von ihnen kommen und wieder zu ihnen zurückkehren. (Hadith: Miskat-Ül Mesabih, Kitab-ül Ilm)
    Das öffentliche Verleugnen der Existenz Allahs kann eine Anklage wegen Verletzung der „Öffentlichen Ordnung“ zur Folge haben. Selbst tolerante Muslime, die eine persönliche Entscheidung akzeptieren können, nehmen es nicht hin, wenn durch solch eine private Entscheidung andere Muslime gestört werden. Weit aus schwieriger ist für einen Konvertiten das privaten Umfeld: Die Reaktionen des Familienverbandes kann den Konvertiten in unlösbare Konfliktsituationen bringen. Wir, die von einer individualisierten Gesellschaft geprägt sind, unterschätzen zu leicht dererlei Schwierigkeiten.

    Das Töten von Apostaten

    Wie oben dargestellt, gewährt der Islam laut Koran tatsächlich Religionsfreiheit. Eine fehlende oder zumindest mangelhafte Trennung von Religion und Politik machte allerdings die Religionsfreiheit in der Praxis oft zunichte. Während die Muslimen (zumeist mindestens) fähig waren Christen und Juden mit ihrer Religion zu respektieren, war der Abfall eines Muslimen zum Judentum oder Christentum meist mit dem Vorwurf des Hochverrats begleitet.

    Dazu ist zunächt einmal zu sagen, daß auch in Deutschland auf Hochverrat die Todesstrafe stand; bis die Todesstrafe halt abgeschafft wurde. In Zeiten der Kreuzzüge und der Kolonisation war es eben schwierig als muslimischer Konvertit zum Christentum nicht als Kollaborateur der feindlichen (christlichen) Mächte angesehen zu werden. Eine fehlende Trennung von Religion und Staat in „islamischen“ Ländern und die damit meist verbundene Mangelhaftigkeit der Religionsfreiheit sollte uns im Umkehrschluss nicht dazu verleiten zu behaupten, die Religion „Islam“ fordere die Tötung von Apostaten.

    Nun können aber der

    Schutz der Umma
    und die „Schutz der Religionsfreiheit“ in einen Interessenkonflikt kommen. Der islamische Staat ist zum Schutz der Umma verpflichtet, und dies notfalls mit der Waffe (kleiner Jihaad). In dem Fall nun, wo ein „christliches“ Land ein „islamisches“ Land angreift, sitzten die orientalischen Christen natürlich zuwischen allen Stühlen. Dies ist aber ein allgemeines Problem bei bewaffneten Konflikten. Deutsche, die sich während der Belagerung Wiens durch die Türken zum Islam bekannt hätten, wären sehr wahrscheinlich auch gelyncht worden.

    Besonders Christen sollten vorsichtig sein, wenn sie mit dem Finger auf andere zeigen. (Dabei zeigen nämlich die drei anderen Finger auf sie selbst.) Mit dem Dogma „Außerhalb der (katholischen) Kirche gibt es kein Heil“ wurden nicht nur bei Juden und Muslimen, sondern auch unter den Christen schlimmste Verbrechen verübt. Der Weg zur Religionsfreiheit und der Anerkennung des Anderen hat die christliche Gemeinschaft einen langen Weg zurück zu legen. Deshalb sind Rufe wie

    „Solange in Mekka keine Kirche steht, bin ich gegen den Islam“ völlig fehl am Platz. Auch in Rom steht noch nicht sehr lange eine Moschee.

    Die Regierungen

    islamischer Länder bleiben natürlich aufgefordert die Religionsfreiheit zu garantieren und die Rechtsstaatlichkeit zu verbessern.

  2. Alexander Dietz Says:

    Liebe(r) Saphiri,
    es gibt aber Stellen vor allem in der Hadith und die Scharia, welche eindeutig ohne Berücksichtigung von Umständen die Tötung von ehemaligen Muslimen, die zum Christentum übertreten, fordern.
    Im islamischen Sinne könnte man die Frage des Hochverrats damit lösen, indem man Muslimen zugesteht, freiwillig zusammen mit dem Übertritt zum christlichen Glauben den Status des Dhimmis anzunehmen. Das ist zwar immer noch nicht so, wie es nach westlichem Verständnis sein sollte. Aber es wäre deutlich besser, als Menschen, welche aus Gewissensgründen dem Islam nicht mehr folgen können, das Leben zur Hölle auf Erden zu machen.

    Ich hoffe, daß Du meinen Kommentar lesen wirst.


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