kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Geheimdienst überwacht Schweizer Muslime 25. September 2011

Filed under: Islamischer Terror — Knecht Christi @ 15:27

Sponsern Saudis Islamischen Zentralrat?


 
BERN: Der Nachrichtendienst liess Mitglieder des Islamischen Zentralrats ein Jahr lang beschatten und kommt zum Schluss: Der Verein radikaler Muslime soll Geld von ausländischen Salafisten erhalten. Der Zentralrat will klagen. Der Bund traute dem Ende 2009 gegründeten Islamischen Zentralrat Schweiz (IZRS) nicht und liess seine Mitglieder durch seinen Nachrichtendienst (NDB) überwachen: Während eines ganzen Jahres wurden sie «an öffentlich und allgemein zugänglichen Orten» observiert und fotografiert. Bei Vereinsanlässen wurden Autonummern notiert.

 

Geldgeber aus dem Ausland: Bewegungen von IZRS-Mitgliedern «und deren Kontakte mit Personen aus dem radikalislamischen Umfeld» seien nach Bern zu melden, wurden die Kantone im Mai 2010 angewiesen. Der vertrauliche NDB-Bericht, aus dem die SonntagsZeitung heute Auszüge veröffentlicht, kommt zum Schluss: «Indizien haben sich verdichtet, dass ausländische Geldgeber existieren.» Unterschrieben wurde der Bericht von Markus Seiler, Chef des Nachrichtendienstes. Er hält fest: «Festgestellte Kontakte und Reisen von Exponenten des IZRS lassen darauf schliessen, dass Gelder von salafistischen Organisationen zugunsten des IZRS fliessen.» Gemäss Zeitungsbericht soll das Geld aus Saudiarabien stammen.

«So ein Blödsinn»! IZRS-Sprecher Qaasim Illi wehrt ab: «Das ist Blödsinn! Es wäre ja wunderbar, wenn uns Saudiarabien finanziell unterstützen würde. Nötig hätten wir es.» Aber Mitglieder- und Gönnerbeiträge sowie Spenden kämen allesamt aus der Schweiz. Man sei zwar in Kontakt mit der saudischen Botschaft, so Illi. Aber dabei gehe es nicht um Gelder. Das saudische Religionsministerium habe dem IZRS lediglich 1000 Korane versprochen, bis jetzt aber noch nicht geliefert.

 

IZRS will klagen: Der IZRS reagierte heute Morgen umgehend: Man prüfe gegen diese «Diffamierungskampagne» rechtliche Schritte, schreibt der Verein in einer Mitteilung. Möglicherweise liege mit der Veröffentlichung eines vertraulichen Berichts des Nachrichtendienstes in der Sonntagspresse eine Amtsgeheimnisverletzung vor. Der Bund sieht die innere oder äussere Sicherheit der Schweiz durch den IZRS offenbar nicht bedroht: Laut Zeitungsbericht hat er das Prüfverfahren Anfang Mai eingestellt. Seiler wies seinen Dienst und die Kantone an, die erhobenen Personendaten zu löschen. «Der IZRS und seine Anhänger stehen nicht mehr im Fokus des NDB.» {Quelle: www.blick.ch}

 

 

Lügen-Arnold, der Nahost-Experte des Schweizer Tages-Anzeigers

 

Arnold Hottinger, gemäss Tages-Anzeiger „einer der wichtigsten Experten für den Nahen Osten und die islamische Geisteswelt“, veröffentlicht regelmässig im Zürcher Meinugnsblatt. So auch zur nahenden UN-Abstimmung über die Anerkennung eines palästinensischen Staates in den Grenzen des vor 1967 jordanisch besetzten Westjordanlandes.[1] Der ‚Experte‘ schreibt gleich zu Beginn: Sie [die Palästinenser] haben 18 Jahre lang mit den Israelis verhandelt. Dabei hat sich herausgestellt, dass diese nicht gewillt sind, ihnen die besetzten Gebiete zur Bildung eines eigenen Palästinenserstaats zu überlassen.[2]

 

Tatsächlich aber hat sich Israel mehrmals dafür eingesetzt, auf den 1967 von den Kriegsgegnern Ägypten und Jordanien eroberten Territorien einen Palästinenserstaat zu errichten. Im Jahr 2000 machte der Premierminister der regierenden sozialdemokratischen Arbeiterpartei,  Ehud Barak, während der  Camp-David II Verhandlungen gegenüber seinem palästinensischen Verhandlungspartner Jassir Arafat weitreichende Zugeständnisse. Der Vorschlag beinhaltete die Etablierung eines palästinensischen Staates auf  dem Territorium von 90% des ehemals jordanischen Westjordanlandes und dem  kompletten Gazastreifen mit Ostjerusalem als dessen Hauptstadt.[3] Ohne Gegenvorschlag reiste  Arafat von den Verhandlungen  ab und befahl der Hamas und den  Al-Aqsa-Brigaden, Terroranschläge gegen Israel wiederaufzunehmen.[4] Dies markierte den Beginn der zweiten Intifada, der palästinensischen Terrorkampagne gegen Israel, während der in den Jahren 2001 – 2006 über 700 israelische Zivilisten ermordet wurden.

 

Nichtsdestotrotz schlug der israelische Premier Ehud Olmert 2008 dem neuen palästinensischen Verhandlungspartner Machmud Abbas die Etablierung eines palästinensischen Staates auf dem Territorium des Gazastreifens sowie auf 93% des Westjordanlandes vor.  Die 7% des Westjordanlandes, die mehrheitlich von Juden bewohnt werden, wären unter israelische Souveränität gefallen, wofür der zu entstehende Palästinensische Staat mit israelischem Territorium kompensiert worden wäre. Abbas nannte den Vorschlag damals „Zeitverschwendung“.[5]

 

Über diese Vorkommnisse wurde in den Medien ausführlich berichtet. Es fällt deshalb schwer,  zu glauben, dass jemand wie Arnold Hottinger, diesem ausgewiesenen „Experten für den Nahen Osten und die islamische Geisteswelt“, darüber keine Kenntnis besitzt. Gerade angesichts des Expertentums, das Hottinger für sich in Anspruch nimmt, muss angenommen werden, dass Hottinger absichtlich die Unwahrheit sagt, also kurzum lügt., was die unkritische und vorurteilsbeladene Leserschaft des linken Meinungsblattes Tages-Anzeiger jedoch kaum bemerkt, geschweige denn gestört haben dürfte.

 

Doch Hottinger schreibt weiter: „Vielmehr erwies sich, dass die Israelis weite und immer wachsende Teile der besetzten Gebiete für sich selbst beanspruchen und sie ihren Siedlern übergeben, um sich ihrer zu bemächtigen.“  Offensichtlich ist, wie oben gezeigt, das Gegenteil der Fall. Die Israelis sind bereit, mehr und mehr Territorium des Westjordanlandes aufzugeben, während die palästinensische Seite weiterhin auf ihren Maximalforderungen besteht. Doch Hottinger interessieren  die Fakten nicht. Vielmehr suggeriert er seinen Lesern angebliche israelische Pläne, die aber nur ihm bekannt ist: „Palästinenser in einer autonomen «Entität» – nicht einem Staat – soll es nach diesen in Durchführung stehenden [israelischen] Plänen in den heutigen Bevölkerungszentren geben.

 

Eine groteske Verdrehung angesichts der Tatsache, dass jede  israelische Regierung seit 1993 die Zwei-Staaten-Lösung anerkannte, während sowohl die Charta der Hamas,[6] als auch, zum Unwissen vieler und gegen alle internationalen Vereinbarungen, jene der PLO weiterhin zur Zerstörung Israels aufruft.[7] Angesichts dieser Tatsache und des jahrelangen Krieges gegen Israel kann es kaum überraschen, dass Israel Sicherheitsgarantien von einem  zukünftigen palästinensischen Staat fordert. Ein Hohn, findet Hottinger: „Doch sie werden über keine eigenen Streitkräfte und über keine eigenen Grenzen nach dem Ausland verfügen. Das heisst: Sie können, wie Gaza schon heute, von der israelischen Armee «bestraft» werden durch Umzingelung und Isolierung nach aussen.“

 

Schliesslich, daran lässt Hottinger keinen Zweifel,  ist es das natürliche Recht der Palästinenser, Israel auch weiterhin mit Raketen zu bombardieren und mit Terror zu strafen. So sieht der Frieden à la Hottinger aus. Diesem schönen Frieden steht, wir ahnen es, die jüdische Weltverschwörung, auch bekannt als Israel-Lobby, im Wege: Doch die israelische Lobby in Amerika will sie nicht wahrhaben. Sie versucht, die Expansionspolitik Israels durch allerhand andere Vorwände zu erklären. Der meistvorgebrachte ist jener der «Sicherheit», die durch die Enteignung und Niederhaltung der Palästinenser gewährleistet werden soll.

 

Dass die 57 islamischen Staaten der OIC (Organization of Islamic Conference) mittlerweile die UNO und vor allem den unseligen UNO-Menschenrechtsrat dominieren, beweist die derzeit stattfindende UNO-Antirassismuskonferenz Durban III, wo über den weltweit einzigen jüdischen Staat viel, über die 57 islamischen Staaten jedoch kaum gesprochen wird.[8]  Auch dass die grossen muslimischen Gemeinden und ihre Organisationen im Westen, nicht selten finanziert von saudischen Petrodollars,[9] samt einer unüberschaubaren Anzahl halbstaatlicher anti-israelischer Organisationen (sogenannten NGOs), dauerhaft und vielfach erfolgreich Druck auf die westlichen Regierungen ausüben, eine anti-israelische Aussenpolitik zu fahren, davon weiss „Nahostexperte“ Hottinger nicht zu berichten. Denn die Israelis, so muss man aus Hottingers Geschreibsel folgern, haben im Gegensatz zu den Arabern kein Anrecht auf eine interessengeleitete Aussenpolitik.

 

Gemäss Hottinger betreibt Israel eine ‚Expansionspolitik‘. Wo Israel aber expandiert, dass weiss nur er nur selbst, wenn überhaupt, zieht sich Israel doch seit Jahren zurück, ohne im Gegenzug den versprochenen Frieden zu erhalten. 1982 übergab Israel den Ägyptern die Sinaihalbinsel. Im Zuge des Gaza-Jericho Abkommens übertrug Israel weiter die Kontrolle über die palästinensischen Bevölkerungszentren an die Palästinensische Autonomiebehörde, 1999 zog sich Israel aus dem Südlibanon zurück, 2005 aus Gaza. Als Dank schlägt Israel eine Welle aus Raketen und Terror, Vernichtungsdrohungen und kompromisslosen Forderungen entgegen. Und trotzdem schwadroniert Hottinger von einer ‚Expansionspolitik Israels‘. Wo Israel expandiert, dort  aber massiv und mit atemberaubender Geschwindigkeit, ist einzig  in den Wahnvorstellungen des entzauberten ‚Nahostexperten‘ Arnold Hottinger. {Quelle: www.campus-blog.net}

 

 

Warum die UNO Palästina anerkennen sollte
 
 

Präsident Mahmoud Abbas will bei den Vereinten Nationen die Vollmitgliedschaft Palästinas beantragen. Arnold Hottinger analysiert die Lage im Nahen Osten und die Folgen des UNO-Entscheids.

 

Die Palästinenser gehen zur UNO. Sie tun dies, obwohl ihnen «die Welt» – das heisst die Amerikaner, die Israelis, die Europäer (oder doch viele davon) – dringend abrät, diesen Schritt zu wagen, und ihnen mit allerhand schrecklichen Folgen droht, falls sie ihren Ratschlag nicht berücksichtigen. Warum tun sie es doch? Weil sie keinen anderen Ausweg mehr sehen! Sie haben 18 Jahre lang mit den Israelis verhandelt. Dabei hat sich herausgestellt, dass diese nicht gewillt sind, ihnen die besetzten Gebiete zur Bildung eines eigenen Palästinenserstaats zu überlassen, wie es ihnen 1993 sehr weitgehend, aber leider in verschwommener diplomatischer Sprache von den amerikanischen Vermittlern und der israelischen Regierung versprochen worden war. Vielmehr erwies sich, dass die Israelis weite und immer wachsende Teile der besetzten Gebiete für sich selbst beanspruchen und sie ihren Siedlern übergeben, um sich ihrer zu bemächtigen. Die israelische Armee hilft den Siedlern dabei mit ihrer ganzen überlegenen Macht. Und der israelische Staat finanziert die Ausdehnung seiner Siedler in die besetzten palästinensischen Gebiete.

 

Taten, die die Pläne Israels aufzeigen: Wer das Geschehen einigermassen genau verfolgt, weiss mit Sicherheit, was die Israelis im Schilde führen. Ihre Taten schaffen Fakten, aus denen man ablesen kann, was ihnen als das Endresultat dieser Taten vorschwebt. Nämlich die Konzentration der Palästinenser in den Bevölkerungsschwerpunkten der besetzten Gebiete und die Aneignung oder Israelisierung grosser Teile dieser Gebiete mit drei Instrumenten:

der Einpflanzung von Siedlungen und dem Bau von strategischen Strassen, auf denen nur Israelis verkehren dürfen, um die Siedlungen untereinander zu verbinden;
der Erklärung eines weiten strategischen Streifens westlich des Jordans zur militärischen Sicherheitszone;
der Erklärung Jerusalems zur israelischen Hauptstadt mit Druck auf die dort lebenden Palästinenser, die Stadt und ihre dortigen Häuser zu räumen.

 

Palästinenser in einer autonomen «Entität» – nicht einem Staat – soll es nach diesen in Durchführung stehenden Plänen in den heutigen Bevölkerungszentren geben. Sie können von palästinensischen Lokalbehörden verwaltet werden. Doch sie werden über keine eigenen Streitkräfte und über keine eigenen Grenzen nach dem Ausland verfügen. Das heisst: Sie können, wie Gaza schon heute, von der israelischen Armee «bestraft» werden durch Umzingelung und Isolierung nach aussen. Alle Palästinenser wissen, dass dies geschieht. Sie nennen es die Schaffung von Bantustans in den besetzten Gebieten. Und der Vergleich mit den einstigen Bantustans in Südafrika trifft sehr genau zu. Die Verhandlungen während 18 Jahren haben diese Pläne nicht abgeschwächt. Im Gegenteil, sie wurden immer entschlossener vorangetrieben – und dies geschah gerade im Schutz der Verhandlungen. Sie erlaubten es nämlich den Israelis, nach aussen hin gegenüber den Amerikanern und gegenüber dem Rest der Welt stets zu behaupten: «Wir verhandeln ja mit den Palästinensern, der Frieden wird bald kommen! Er ist schon nah, denn wir sind ja doch sehr flexibel!» Während sie weitere Siedlungen vorantrieben und sich weiteres palästinensisches Land aneigneten.

 

Ein Gütezeichen durch die UNO als erhoffter Gewinn: An all diesen Realitäten auf dem Boden von Palästina wird sich durch den Schritt zur UNO der Palästinenser nichts ändern. Die widerrechtliche Aneignung palästinensischen Bodens wird weitergehen. Dennoch wäre eine Aufnahme des Staates der Palästinenser in die UNO ein wichtiger Schritt. Sogar eine Aufbesserung des diplomatischen Status der PLO in der UNO von «Beobachter» zu «assoziiertem Staat» wäre von Bedeutung. Weil dies eine Anerkennung der UNO für den geplanten Staat der Palästinenser darstellte; als Staat und im Wesentlichen begrenzt gegen Israel durch die sogenannte Grüne Linie – das heisst die international anerkannte Grenze des Staates Israel, so wie er zwischen 1949 und 1967 bestand –, die immer noch als die legale Grenze Israels gilt.

 

Dies würde gewissermassen eine Existenzgarantie für den palästinensischen Staat durch die UNO bedeuten. Ob und wann sie gegenüber den illegalen und expansiven Schritten Israels durchgesetzt werden kann, bliebe zwar dahingestellt. Doch für die Palästinenser ist die Taube auf dem Dach immer noch besser als der Spatz in der Hand, weil es sich erwiesen hat, dass der Spatz in der Hand eben kein Spatz ist, sondern nur das Phantom eines Spatzes, das den Israelis dazu dient, unter dem Vorwand von immer fortdauernden Verhandlungen immer mehr Land für sich in Besitz zu nehmen und immer mehr Palästinenser aus Haus und Hof zu vertreiben und zu verdrängen.

 

Ein amerikanisches Veto im Dienste Israels: Auch die amerikanische Diplomatie kennt diese Realitäten. Doch die israelische Lobby in Amerika will sie nicht wahrhaben. Sie versucht, die Expansionspolitik Israels durch allerhand andere Vorwände zu erklären. Der meistvorgebrachte ist jener der «Sicherheit», die durch die Enteignung und Niederhaltung der Palästinenser gewährleistet werden soll. Die Amerikaner – auch Präsident Barack Obama, der es, wie seine Reden zeigen, eigentlich besser weiss – gehen so weit auf die israelischen Ansinnen ein, dass sie sich bereit erklärt haben, gegen die Aufnahme der Palästinenser als Staat in der UNO ein Veto im Sicherheitsrat einzulegen. Sie haben dies schon oft zum Schutze von Israel und gegen Mehrheiten der UNO getan. Manchmal waren sie die einzige Veto-Macht in der ganzen Welt. Das ist ihnen vielleicht ein bisschen peinlich. Doch peinlicher scheint es Obama zu sein, den Wünschen der Lobby entgegenzutreten. Dies, so fürchten seine Berater, könnte ihn sein zweites Präsidentenmandat kosten. Sogar wenn die Amerikaner ihr Veto einlegen, aber viele und wichtige Staaten sich für eine Aufnahme aussprechen, ist dies ein gewisser, wenn auch bescheidener und vorläufig mehr symbolischer Erfolg der Palästinenser. Er würde dokumentieren, dass grosse Teile, wohl gar die Mehrheit der Staatenwelt, die gegenwärtige Lage als Unrecht ansehen. Sogar wenn sie zurzeit keine Möglichkeit sehen können, dieses Unrecht gegen den Willen der amerikanischen Supermacht zu korrigieren.

 

Ein Sieg für die PLO? Oder ein Sieg für die Hamas?

Es gibt bei alledem auch eine Dynamik der palästinensischen Innenpolitik, die es zu beachten gilt. Hamas ist ein Konkurrent der PLO, der versucht, die PLO durch eine schärfere Politik gegenüber Israel auszuschalten. Je weniger Erfolge die PLO bei der Verfolgung ihres Hauptzieles zu verzeichnen hat, der Gründung eines lebensfähigen palästinensischen Staates, desto glaubwürdiger wird Hamas in den Augen der palästinensischen Bevölkerung. Sie schliesst, unter diesen Umständen, wie Hamas das vorsagt: «Also gibt es keinen anderen Weg, um unsere Existenz als Volk und als Staat zu retten als den Widerstand gegen Israel. Widerstand mit allen Mitteln, die sich denken lassen, auch mit solchen, die von den Israelis und der übrigen Aussenwelt als terroristisch eingestuft werden.»

 

Wenn Abbas und seine PLO sich in der UNO nicht durchsetzen können oder bloss einen unbedeutenden Erfolg erzielen, wird sich das auf die Stellung von Abbas und seiner ganzen Partei auswirken. Sie ist ohnehin angeschlagen durch die vielen Jahre der Misserfolge. Hamas wird noch weiter an Prestige gewinnen, vielleicht auch in den Westjordangebieten, nicht bloss in Gaza, die nächsten palästinensischen Wahlen gewinnen. Was vermutlich dann dazu führen wird, dass die Israelis die gesamten besetzten Gebiete so behandeln werden, wie sie es heute mit Gaza tun.

 

Die Zweistaatenlösung wäre besser für Israel: Wird die Welt dabei zuschauen? Die UNO auch? Wird man warten müssen, bis die Chinesen anstelle der Amerikaner die Vormacht in der Welt errungen haben, um eine Wende in der Palästinapolitik der Israelis zu erleben? Wie wird diese Wende dann aussehen? Niemand kann es voraussagen. Sie wird jedoch wahrscheinlich weniger günstig für Israel ausfallen als eine Zweistaatenlösung, wie sie heute zu erreichen wäre, wenn die Israelis nicht alles täten, um sie abzuwürgen. {Quelle: www.tagesanzeiger.ch – Von Arnold Hottinger}

 

3 Responses to “Geheimdienst überwacht Schweizer Muslime”

  1. John Says:

    Österreich muss Stellung für Anerkennung Palästinas beziehen
    „Wieder einmal zeigt sich die Mutlosigkeit von Außenminister Spindelegger indem er in der Frage der Anerkennung eines palästinensischen Staates versucht, sich seiner Verantwortung zu entziehen“, kritisiert Alexander Van der Bellen, außenpolitischer Sprecher der Grünen, Spindeleggers Warten auf eine gemeinsame EU Position bezüglich der Frage zur Anerkennung Palästinas. „Die EU ist in dieser Frage unvereinbar gespalten und Spindeleggers Verhalten ist bloß ein Ausweichmanöver“, ergänzt Van der Bellen

    „Eine Anerkennung Palästinas bietet die Möglichkeit neue Wege zur Zweistaatenlösung zu finden. Dadurch wird auch der Friedensprozess wiederbelebt und gestärkt und ist somit im Eigeninteresse Israels. Deshalb haben wir auch einen Entschließungsantrag bezüglich der Eigenstaatlichkeit Palästinas in der UNO an den Nationalrat gerichtet. Österreich hat die Bildung eines palästinensischen Staates in den letzten Jahren mit beträchtlichen finanziellen und technischen Hilfen gefördert. „Wenn wir ihnen jetzt die Staatlichkeit absprechen, wäre das ein Debakel für die Glaubwürdigkeit österreichischer Außenpolitik. Und das nicht nur in der arabischen Welt“, zeigt sich Van der Bellen besorgt.

    Van der Bellen fordert abschließend: „Spindelegger muss seine abwartende Haltung aufgeben und im Rahmen der EU konsequent an der Unterstützung einer Zweistaatenregelung festhalten. Außerdem muss er sich für eine Anerkennung des palästinensischen Staates aussprechen und sich im Vorfeld der UN Generalversammlung für eine Mitgliedschaft Palästinas einsetzen und gegebenenfalls Anträgen auf eine Verbesserung des Status Palästinas in der UN Generalversammlung zustimmen“.

  2. John Says:

    Tatsächlich haben ihn die Sieger bis heute nicht beenden können

    Vor 40 Jahren, am 5. Juni 1967, begann der Sechs-Tage-Krieg im Nahen Osten. In einem Präventivschlag brachte Israel seinen Nachbarn Ägypten, Jordanien und Syrien eine vernichtende Niederlage bei, von der die arabische Welt bis heute traumatisiert ist. Die israelische Armee besetzte damals die ägyptische Sinai-Halbinsel, den Gaza-Streifen, die Westbank und Ost-Jerusalem sowie die syrischen Golan-Höhen.

    Es sei für die israelische Führung der casus belli gewesen, als im Frühjahr 1967 der Golf von Aqaba plötzlich für israelische Schiffe gesperrt war, heißt es später in Tel Aviv. Doch gehört diese Behauptung ebenso ins Reich der Legenden, wie die These, der kleine israelische David habe vor 40 Jahren einem übermächtigen arabischen Goliath gegenüber gestanden.

    Ebenso wenig entspricht es der Wahrheit, dass mit dem Sechs-Tage-Krieg vom 5. bis zum 10. Juni 1967 der israelische Unabhängigkeitskrieg von 1948 und der Suezkrieg von 1956 fortgesetzt wurden, um einer Vernichtung des Staates Israel durch die arabischen Nachbarn zu entgehen. Mag eine solche Deutung noch für den 48er-Feldzug zutreffen, der in vielerlei Hinsicht den Charakter eines verzweifelten Überlebenskampfes der israelischen Staatsgründer trug, so gilt sie schon nicht mehr für die Suez-Krise von 1956. Damals beteiligte sich Israel schlicht und einfach an einem Angriffskrieg der Kolonialmächte Frankreich und Großbritannien, um das Regime des ägyptischen Staatschefs Nasser zu stürzen und die Verstaatlichung des Suezkanals wieder rückgängig zu machen.

    Nasser wollte den Sieg ohne Krieg

    Der israelische Historiker Tom Segev vertritt in seinem soeben erschienen Buch 1967. Israels zweite Geburt die Auffassung: Geistig sei das Land bis heute nicht über das Jahr 1967 hinausgekommen. Man könne sich des Eindrucks nicht erwehren, Israel lebe weiter in dieser Zeit, habe es doch seither keine einzige neue Idee gegeben, um den Konflikt mit den Palästinensern wie auch mit Syrien wirklich zu beenden. Vor 40 Jahren sei es zum Präventivkrieg gekommen, weil sich Israel und der Zionismus schon damals in einer tiefen Sinnkrise befanden, während zugleich die Gefahr des palästinensischen Terrors wuchs – so habe man diesen Waffengang als eine Art Ausweg empfunden, für den man sich zwangsläufig entschieden habe.

  3. rhein-main Says:

    Israel kommt nicht zur Ruhe. Warum gibt es diese Provokationen? US Außenministerin Clinton zeigt sich verärgert, Kritik kommt auch von der EU und der Uno. Mitten in der Debatte über neue Nahost -Friedensgespräche genehmigt Israel 1100 Wohnungen in Ostjerusalem und stößt damit auch Verbündete vor den Kopf. Was wird damit bezweckt?


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