kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Orientalische Christen auf dem “Friedens-Weg” 23. September 2011

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 14:34
Beim internationalen Friedenstreffen in München wurde am Abend des 12. September, einen Tag nach der Gegendemonstration von BPE, PI und DIE FREIHEIT, die Diskussions-veranstaltung “Die christlich orientalischen Kirchen auf dem Friedensweg” im Pfarrzentrum St. Bonifaz durchgeführt. Bekanntester Teilnehmer war der Generalbischof Anba Damian von der Koptisch Orthodoxen Kirche Deutschland (auf dem Bild neben dem Bayerischen Landesvorsitzenden der FREIHEIT, Christian Jung).

 

Der sehr gewandt und selbstsicher auftretende Moderator Simon Jacob, Integrationsbeauftragter der Syrisch Orthodoxen Kirche in Deutschland, führte mit einer gelungenen Moderation durch den Abend, der sicher besser als Leidensweg statt als Friedensweg bezeichnet wäre. In allen Vorträgen deutete sich der ständige Überlebenskampf der christlichen Kirchen im Orient an, also in der Türkei, Arabien, Persien und Nordafrika.

 

Zunächst klärte Generalbischof Anba Damian das zahlreich erschienene Publikum über die Kopten als Ureinwohner Ägyptens auf. Das Wort “Kopten” komme aus dem griechischen Wort Aigyptos für Ägypten. Ägypten tauche als Wort über 480 mal im Alten und Neuen Testament der Bibel auf, worauf die Kopten sehr stolz seien. Wegen ihrer Verfolgung bezeichneten sich alle orientalischen christlichen Kirchen als “Märtyrerkirchen”.

 

Interessanterweise beginne der Koptische Märtyrerkalender mit dem 11. bzw. 12. September unserer Zeitrechnung. Bei den Kopten gebe es eine Heiratserlaubnis für Priester – außerdem besäßen die Kopten einen eigenen Papst.

 

Mit dem Jahre 635 n.Chr. habe die Islamisierung Ägyptens begonnen. Im Zuge dessen sei der Anteil der Koptischen Christen von 100% auf heute 20% der Bevölkerung gesunken. Mit der Verfassung von 1971 sei der Islam zur Staatsreligion ernannt worden. Seitdem gebe es keine strafrechtliche Verfolgung von islamischen Straftätern gegen koptische Christen mehr. Die koptische Gemeinde in München betreue zahlreiche Opfer der Anschläge gegen Kopten (u.a. in Alexandria) die im Zusammenhang mit dem “arabischen Frühling” begangen worden seien. Generalbischof Damian erhalte täglich bis zu 500 emails, die von der Verfolgung der Kopten in Ägypten berichteten.

 

In diesem Video richtet er einen dringenden Appell an alle deutschen Christen, angesichts der bedrohlichen Islamisierung nicht wegzuschauen:

 

 

Einen ausführlichen Bericht über die Verfolgung von Christen gab dann auch Schwester Hatune. Sie selbst ist von der Syrisch Orthodoxen Kirche und hilft mit Ihrem Verein “Die helfenden Hände” den Christen in der Türkei und im Nahen Osten. Besonders viel Arbeit gebe es im Irak und seinen Nachbarländern. Seit dem Sturz von Saddam Hussein finde dort ein regelrechter Genozid an den Chaldäischen Christen statt. Während in der weltweiten Diaspora 2 Millionen Chaldäer verstreut seien, lebten nur noch ca. 500.000 im Irak selbst, mit stark sinkender Tendenz. Mit Rücksicht auf den Veranstaltungsrahmen “Friedenstreffen” versuchte Schwester Hatune die unglaublichen Verbrechen an den Christen im Nahen Osten und der Türkei, insbesondere aber im Irak, nur sehr zurückhaltend darzustellen.

 

Auf umfangreich vorhandenes Bildmaterial wurde bei dieser Veranstaltung ganz verzichtet. Eine persönliche Episode aus Jordanien beschrieb Schwester Hatune, wie die Taxifahrer am Flughafen sie zwei Stunden lang von der Beförderung boykottiert hätten. In Ihrer Schwesterntracht sei sie als christliche Würdenträgerin klar erkennbar gewesen. Mit dem Sturz von Saddam und insbesondere mit dem “arabischen Frühling” habe der Verfolgungsdruck auf die Christen und die teilweise bestialischen Verbrechen gegen die Christen nochmals stark zugenommen. Daher sähen alle Nichtmoslems in Syrien die Umsturzversuche gegen Assad mit sehr gemischten Gefühlen. Über Ihre Arbeit und das Leiden der Christen hat Schwester Hatune das Buch “Es geht ums Überleben – Mein Einsatz für die Christen im Irak” geschrieben.

 

Anastasia Dick von den Pontischen Griechen berichtete kurz über den bereits abgeschlossenen Völkermord an den Armeniern, aber auch an den Griechen und ihre Vertreibung aus der heutigen Türkei. Immer wieder betonten die Referenten den Willen der Christen zum friedlichen Zusammenleben mit den Moslems. Interessanter Weise gebe es auch heute noch Übertritte zum Christentum, trotz der Bedrohung und Gefahr. So seien beispielsweise im Iran Konvertiten per Gesetz mit der Todesstrafe bedroht. In einer erfolgreichen Jugendarbeit sähen die koptischen, die syrisch-orthodoxen und die griechisch-orthodoxen Verbände in Deutschland eine Hoffnung, ihren Glauben und ihre Kultur überleben zu lassen. Trotzdem wollten sie als integrierte Mitglieder der Aufnahmegesellschaft durch Bildung und Wirtschaftstätigkeit ihren Beitrag zum Wohl dieses Landes leisten. {Von Wolf Ratshauser, PI München}

 

2 Responses to “Orientalische Christen auf dem “Friedens-Weg””

  1. Beispiel von Christenverfolgung in Ägypten: Zwangsverheiratung und Zwangskonvertierung von jungen Koptinnen. Im Bericht 25 erschütternde Lebensberichte.
    http://www.csi-schweiz.ch/aegypten_konvertieren.php und http://www.csi-schweiz.ch/aegyptenbericht.php

  2. Saphiri Says:

    es ist klar dass die linksgrüne gestrickten blinden gutmenschen europa in den bürgerkrieg führen.

    wenn der erst mal da ist werden die bürger dann schon schauen wie sie mit den falschen europäern umgehen. es wird dann wahrscheinlich keine kostenlose heimatflüge mehr geben , sonder man wird das direkter aussortieren.

    ich persönlich würde diese phase gerne vermeiden , aber es gibt scheinbar eine quasi unstillbare blutlist , albeit unbewusst, in der elite ,denn warum sollte sie sonst europa direkt in die ksatastrophe führen. genau wie in den zwanzigern. @bröckelmann, lesen sie mal den koran mit einem guten tafsir (damit sie ihn auch verstehen) ,
    da sie die mosleme so lieben sollten sie auch mal wissen was die so denken , meinen sie nicht auch? es ist klar das islam hält was er verspricht : den totalen krieg ! oder glauben sie wirklich das volk ,
    und zwar nicht das deutsche sondern das europäische wird ewig stillhalten während sie und ihre gesinnungsgenossen hier den islam einführen???

    irgendwann ist das mass voll und dann knallts ! dazu braucht man ja nu wirklich kein uni studium der soziologie und das kommen zu sehen !wann immer es in europa knallt ,das sollten selbst sie wissen , dann war das meistens ziemlich heftig! wenn ich ein gemässigter moslem wäre ,
    ich würde mir langsam mal eine alternative zu europa suchen.sie dürfen nicht vergessen in europa haben die linksgrünen genossen es nur heschafft die deuteschen zu schlappschwänzen zu erziehen: die anderen wurden all nicht entnazifiziert ! sie waren ja nur „opfer“,

    deswegen ist das tier bei denen noch ziemlich
    nah unter der oberfläche . also man sollte sich langsam warm anziehen wenn man immer noch meint man könnte europa mal einfach so einkaufen und übernehmen. die eliten haben ja nur die hand aufgehalten aber die rechnung ohne den wirt gemacht !

    europa gehört immer noch den europäern und nicht den politikern in brüssel oder sonstwo. und schion gar nicht diesen journalisten schmierfinken. sie werden sehen ,

    in 20 jahren spätestens krachts gewaltig. und das ist dann unteranderem auch ihre schuld herr bröckelmeier!wegen ihrer hetze gegen die kritiker , ihrer 5ten kolonnen tätigkeiten.ihrer ideologischen blindheit.jetzt könnte man vielleicht gerade noch dagegensteuern. man müsste allerdings zu drastischen

    massnahmen greifen, dazu gibt es keinen konsens bei unseren weichgespülten politiker leichen.also geht der zug mit volldampf weiter.irgendwann ist dass dann nicht mehr zu kontrollieren.dann wird der volkszorn die sache wieder ins lot bringen.wäre viel intelligenter dass zu vermeiden…..


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