kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Obama-Nachfolger beziehen klare Stellung 23. September 2011

Filed under: Reportagen — Knecht Christi @ 22:55

Weniger Geld für PA und UNO-Zirkus – Anerkennung Jerusalems als Israels Hauptstadt

 

Der zweite Favorit für die Präsidentschaftskandidatur der konservativen Republikaner, Mitt Romney, äußerste sich zu ganz praktischen Fragen – er forderte eine erhebliche Kürzung der US-Finanzhilfen an die „Palästinensische Autonomiebehörde“ (PA) und an die von undemokratischen Staaten nicht wenig beeinflußte, teilweise sogar von ihnen dominierte UNO. Romney fordert insbesondere für den Fall, das die UNO einen „palästinensischen Staat“ in Judäa und Samaria anerkennen sollte, die drastische Reduzierung der US-Finanzmittel für die Weltorganisation. Gleichzeitig will Romney, das die USA und andere Staaten endlich die Konsequenzen daraus ziehen, das die PA von Abbas die Friedensverhandlungen mit Israel boykotieren, Israel nicht als demokratischen jüdischen Staat anerkennen will und bislang auch dem radikal-islamistischen Terror in den und aus den PA-Gebieten nicht ernsthaft entgegentritt – die Finanzhilfen der USA an die PA sollen heruntergefahren werden und auch anderen Staaten sollen aufgefordert werden, ihre üppigen Geldströme in die Schatullen der PA endlich zu stoppen. Gleichzeitig will Romney, das die Programme mehrerer UN-Unterorganisationen geprüft werden, inwiefern sie im Widerspruch zu den offiziellen Leitlinien der Vereinten Nationen stehen. Ähnlich wie Perry, erhob auch Romney schwere Vorwürfe gegen Obama, der „die Verhandlungspositionen Israels untergräbt.“

 

In den USA stehen die Zeichen immer mehr auf Wechsel bei den Präsidentschaftswahlen 2012. Nachdem Obamas Demokraten bereits 2010 die Mehrheit im US-Parlament an die Republikaner verloren haben, sind Obamas Beliebtheitswerte zwischenzeitlich deutlich schlechter als die seines Amtsvorgängers Georg W. Bush zu dessen schlechtesten Zeiten. Vor wenigen Tagen verloren dann die Demokraten bei einer Parlamentsnachwahl einen symbolträchtigen Wahlkreis in ihrer Hochburg New York – dieser ging erstmals seit 100 Jahren an die Republikaner. {Quelle: haolam.de}

 

Binjamin Netanyahu trifft Obama und Ban Ki-Moon

 

Am Rande der Generalversammlung der Vereinten Nationen ist Ministerpräsident Netanyahu mit dem amerikanischen Präsidenten Barack Obama zusammengetroffen.

 

Präsident Obama erklärte anlässlich dieses Treffens: „Wie ich bereits in meiner Rede vor der Generalversammlung gesagt habe, ist die Bindung zwischen den USA und Israel unverbrüchlich, genau wie die Verpflichtung der USA zu Israels Sicherheit. In der Tat ist unsere Kooperation im Sicherheitsbereich heute stärker denn je. Ich freue mich auf eine anregende Diskussion mit Ministerpräsident Netanyahu zu den Ereignissen hier bei den Vereinten Nationen und den Geschehnissen in seiner Region. Wie ich bereits angedeutet habe, kann Frieden den Konfliktparteien nicht auferlegt werden. Er muss verhandelt werden. Einseitige Erklärungen bei den Vereinten Nationen bringen weder einen eigenen Staat noch Selbstbestimmung für die Palästinenser. Nur wenn sich Israelis und Palästinenser zusammensetzen und diese wirklich schwierigen Themen verhandeln, die sie seit Jahrzehnten trennen, kann unser aller Ziel erreicht werden: zwei Staaten, die Seite an Seite in Frieden und Sicherheit leben.

 

Die jüngsten Ereignisse in der Region erinnern uns daran, wie zerbrechlich Frieden sein kann und warum die Erlangung eines Friedens im Nahen Osten heute dringender ist denn je zuvor. Ich denke, dass wir weiter nach Frieden streben müssen. Der Ministerpräsident weiß, dass Amerikas Verpflichtung gegenüber Israel niemals nachlassen wird. Unser Streben nach einem gerechten und dauerhaften Frieden deckt sich nicht nur mit Israels Sicherheitsbedürfnis, sondern stellt es an erste Stelle. Es ist mir also eine große Freude, den Ministerpräsidenten hier begrüßen zu dürfen. Ich möchte ihm für seine Bemühungen danken“.

 

Ministerpräsident Netanyahu erwiderte: „Ich möchte Ihnen, Mr. President, dafür danken, dass Sie an der Seite Israels stehen und Frieden durch direkte Verhandlungen unterstützen. Wir stimmen beide darin überein, dass dies der einzige Weg zum Frieden ist. Wir sind uns auch einig, dass Palästinenser und Israelis zusammensitzen und ein Abkommen zur gegenseitigen Anerkennung und Sicherheit aushandeln sollten. Ich denke, dass das der einzige Weg zu einem stabilen und dauerhaften Frieden ist. Sie haben deutlich gemacht, dass die Palästinenser einen Staat verdienen, dass aber dieser Staat mit Israel Frieden schließen muss, und deshalb der palästinensische Versuch, den Prozess durch den Gang zu den UN abzukürzen und nicht zu verhandeln, keinen Erfolg haben wird. Ich denke, dass die Palästinenser einen Staat wollen, der Teil der internationalen Gemeinschaft ist. Ich glaube aber, dass sie noch nicht bereit sind, im Gegenzug dazu Frieden mit Israel zu schließen.

 

Meine Hoffnung ist, dass noch andere Regierungsoberhäupter Ihrem Beispiel folgen werden und sich diesem Versuch, Friedensverhandlungen zu umgehen, entgegenstellen. Denn ich denke, eine solche „Abkürzung“ ist schlecht für Israel, schlecht für die Palästinenser und schlecht für den Frieden. Ich weiß, dass all diese Regierungsoberhäupter unter großem Druck stehen, und ich weiß, dass es in diesem Haus eine automatische Mehrheit gegen Israel gibt. Doch ich denke, dass es eine Auszeichnung ist, standhaft zu bleiben und die richtige Position für den Frieden zu vertreten. Mr. President, ich danke Ihnen, dass Sie diese Auszeichnung tragen und hoffe, dass andere Ihrem Beispiel folgen.“

 

Auch in seiner Rede vor der Generalversammlung hatte Obama bereits betont, dass Frieden nur durch Verhandlungen erreicht werden könne. Er erklärte wörtlich: „Frieden ist harte Arbeit. Frieden wird nicht über Erklärungen und Resolutionen bei den Vereinten Nationen erreicht werden.“ Der Präsident fügte hinzu: “Es sind letztendlich Israelis und Palästinenser, die Seite an Seite leben müssen. Es sind daher auch Israelis und Palästinenser – und nicht wir – die ein Abkommen zu den Themen erreichen müssen, die sie trennen: zu Grenzen und Sicherheit, zu den Flüchtlingen und Jerusalem. Israel verdient Anerkennung. Es verdient normale Beziehungen zu seinen Nachbarn. Und Freunde der Palästinenser tun ihnen keinen Gefallen, wenn sie diese Wahrheit ignorieren, genauso, wie Freunde Israels die Notwendigkeit einer Zweistaatenlösung mit einem sicheren Israel an der Seite eines unabhängigen Palästinas anerkennen müssen.“

 

Neben dem Treffen mit Präsident Obama traf Netanyahu auch mit weiteren internationalen Politikern zusammen. Unter anderem gab es Treffen mit dem UN-Generalsekretär Ban Ki-moon, der amerikanischen Außenministerin Hillary Clinton und dem französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy.
 
Übersetzung: Botschaft des Staates Israel in Berlin  –  www.haolam.de

 

One Response to “Obama-Nachfolger beziehen klare Stellung”

  1. Hermann Meier Says:

    Gott hat das Land Abraham, Isaak und Jakob verheißen, keinen anderen!


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s