kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Nigeria: Bischöfe warnen vor Islamistenterror im Christengebiet 22. September 2011

Filed under: Christenverfolgung,Islamische Schandtaten — Knecht Christi @ 15:35

Befürchtet wird, dass Regierung mit Terroristen verhandeln könnte

Laufende Attentate der islamischen Sekte „Boko Haram

 

Bonn-Abuja, 20.09.2011 (KAP): Vor Angriffen der islamistischen Sekte „Boko Haram“ auch in rein christlichen Regionen Nigerias hat der Bischof von Kano, John Namaza Niyiring, am Dienstag gegenüber der deutschen katholischen Nachrichtenagentur KNA gewarnt. Vielleicht könnte die Islamistengruppe – ihr Name lautet übersetzt „Westliche Bildung ist Sünde“ – künftig im ölreichen Nigerdelta zuschlagen oder in der Hafenstadt Lagos. „Die Gruppe ist eine Gefahr für jede Region in Nigeria geworden“, sagte der Bischof. Zur Zeit macht die Sekte „Boko Haram“ fast täglich mit neuen Anschlägen Schlagzeilen. Das Gefühl der Verunsicherung wächst. „Boko Haram kann überall sein. Wir wissen nicht einmal, wie die Mitglieder aussehen“, so Niyiring.
 

Mit den Anschlägen auf das Hauptquartier der Vereinten Nationen in Abuja bekam „Boko Haram“ ein „Gesicht“ in Form des mit dem Terrornetzwerk Al Qaida verlinkten Mamman Nur. Bis zu dem Attentat Ende August mit 23 Toten war kein einziger Name als „Boko Haram“-Aktivist aufgetaucht. Nur ist mittlerweile die am meisten gesuchte Person im afrikanischen Riesenstaat. 25 Millionen Naira (116.000 Euro) lobte der Staatssicherheitsdienst (SSS/State Security Service) am Wochenende für seine Ergreifung aus – bisher ohne Erfolg. Trotz des brutalen Vorgehens der Sekte, die nach dem Angriff auf die UN weitere Terrorakte in ihrer Hochburg in der Stadt Maiduguri im Nordosten des Landes verübte, setzt Bischof Niyiring auch auf einen Dialog. „Es ist wichtig, die führenden Köpfe zu identifizieren und zu verstehen, welche Ziele ‚Boko Haram‘ tatsächlich verfolgt. Worum geht es wirklich? Und was sagen sie über Religion, über die Gesellschaft und die Regierung?“, betonte Niyiring im KNA-Gespräch.
 

Ein weiteres Problem sieht er aber auch bei den Nigerianern selbst: „In den vergangenen Jahren hat sich kein Politiker die Mühe gemacht, die Gesellschaft zu verändern.“ Und diese stehe vor allem im Norden des Landes vor unüberwindbaren Problemen. Das Bildungssystem sei extrem marod. Auch nach dem Besuch einer weiterführenden Schule oder sogar mit einem Hochschulabschluss hätten viele junge Menschen kaum Chancen auf einen Job. Befürchtet wird, dass die Regierung jetzt mit Terroristen verhandeln werde, die möglicherweise mit der Al-Qaida zusammenarbeiten. Bei einem Treffen am Wochenende warnten die Bischöfe bereits: „Wir warnen die Regierung davor, unbekannten Kriminellen und Mördern ein Amnestieangebot zu machen“, heißt es in einer Erklärung. Eine solche Geste sei eine Zeitbombe für das Land. Kritik übten die Kirchenführer auch an dem Umgang der politischen Verantwortungsträger mit Terror und Gewalt. Das bisherige Vorgehen zeige nur einmal mehr, wie schwach das Sicherheitssystem sei.

 

 

Sansibar: Flucht nach Todesdrohungen

 

Christen muslimischer Herkunft (Konvertiten) aus Angst vor der eigenen Familie untergetaucht
 

Seine Religion frei und ungestraft wählen oder auch wechseln zu können, gehört zu den elementaren Menschenrechten. Doch gerade Christen muslimischer Herkunft müssen in vielen Ländern mit harten Konsequenzen rechnen; häufig von Seiten ihrer Familie. Denn der „Abfall“ vom Islam gilt in vielen muslimischen Gesellschaften als Schande und Verrat. Das mussten auch Christen von der Insel Sansibar schmerzlich erfahren. Sansibar, ein autonomer Teil des ostafrikanischen Staates Tansania, steht auf Platz 36 des Weltverfolgungsindex, den das überkonfessionelle Hilfswerk für verfolgte Christen Open Doors jährlich veröffentlicht. 

 

Gelungene Flucht: Der 23-jährige ehemalige Muslim Yusuf Abdalla konnte nach Todesdrohungen von Familienangehörigen nach Moshi auf das Festland Tansania fliehen. Vor einem Jahr kam er durch eine Radiosendung zum christlichen Glauben. Zu der Zeit besuchte der Schneiderlehrling eine Berufsschule in Sansibar-Stadt. Nachdem Abdallas Familie von seinem „Abfall“ vom Islam erfahren hatte, verprügelten ihn Angehörige und verletzten ihn schwer an Kopf, Händen und Oberkörper. „Sie nahmen ihm auch seine Nähmaschine weg“, so ein örtlicher Pastor, der den verletzten Abdalla in sein Haus aufnahm. Doch nachdem die Familie seinen Aufenthaltsort erfahren hatte, drohten sie damit, Abdalla umzubringen. Um das zu verhindern, verhalf ihm eine örtliche christliche Gemeinde zur Flucht.

 

Nach Morddrohungen untergetaucht: Auch Juma Suleiman aus Chake-Chake auf der Nachbarinsel Pemba erhielt Todesdrohungen. Erst vor zwei Monaten war er nach einer Predigt Christ geworden. Zu diesem Zeitpunkt saß er im Gefängnis, wo Pastor Yohana Mfundo von der „Tanzania Assemblies of God“ Gefangene besucht hatte. Nach seiner Freilassung etwa zwei Wochen später musste er sofort untertauchen. Denn seine traditionell muslimische Familie hatte von seinem Glaubenswechsel erfahren und Morddrohungen gegen  ihn ausgesprochen, sollte er nicht zum Islam zurückkehren. Suleiman plant nun, Sansibar zu verlassen.

 

Schuldig trotz Unschuld: Versehentlich hatte der 28-jährige Ramadhan Hunda Tuma aus Kiembesamaki Seiten des Korans verbrannt. Als man ihm dafür vor dem Gerichtshof in Sansibar-Stadt den Prozess machte, forderte eine aufgebrachte Menschenmenge vor dem Gebäude seine Hinrichtung. Einen Freispruch und damit möglicherweise Selbstjustiz durch Extremisten wollte Tuma nicht „riskieren“: Er erklärte sich daher für schuldig und muss nun eine 18-monatige Haftstrafe verbüßen. Rückblick: Ramadhan ist Christ muslimischer Herkunft. Seine muslimische Vermieterin hatte ihm wegen seines neuen Glaubens die Wohnung gekündigt. Beim Ausräumen der Wohnung verbrannte der 28-Jährige einige alte Unterlagen. Was ihm nicht bewusst war: Unter den brennenden Papieren war auch ein Exemplar des Korans, wie es üblicherweise von Studenten einer Madrassa (Koranschule) benutzt wird. Die Hausbesitzerin zeigte ihn sofort an.

 

 

Über 55 antichristliche Übergriffe im Jahr 2011

Bischöfe fordern dringend „Gesetz zum Schutz der Minderheiten“

 

Bangalore – Fidesdienst:  Die Verwüstung einer Kirche in Karnataka vor zwei Tagen, die Unterbrechung eines Gebetstreffen durch Extremisten in Madhya Pradesh, die Festnahme von sieben Christen in Andrhra Pradesh und eines protestantischen Pastors in Uttar Pradesh mit dem fälschlichen Vorwurf der „Zwangsbekehrung“ gehören nur zu den jüngsten Episoden der Gewalt, von denen Beobachter aus christlichen Kreisen dem Fidesdienst berichten, die in diesem Zusammenhang beklagen, dass die Gewalt radikaler Hindus gegen Christen in Indien nicht abreißt. Wie aus einem Bericht des ökumenischen „Global Council of Indian Christians (GCIC)“ hervorgeht, der die Situation der Gläubigen im Land beobachtet, kam es allein seit Anfang 2011 zu 55 Fällen schwerer Gewalt, davon 35 in Karnataka und 20 in Orissa. Dabei sind hunderte Episoden der Einschüchterung, der Misshandlung der Drohung und der Störung privater Versammlungen sowie kleine Schäden an Gebäuden und Kultstätten nicht berücksichtigt.

 

„Dies alles stört nicht nur den Frieden und die Harmonie im Land sondern es beeinträchtigt auch das Image unseres Landes im Ausland“, so der GCIC in dem Dokument, das dem Fidesdienst vorliegt. Dabei wird auch darauf hingewiesen, dass Indien im jüngsten Bericht zur Religionsfreiheit des US-amerikanischen Außenministeriums negativ erwähnt wurde. Aus diesem Grund fordern die indischen Bischöfe mit Nachdruck „gesetzliche Maßnahmen zum Schutz der ethnischen und religiösen Minderheiten in Indien“, so Erzbischof Vincente Concessao von New Delhi zum Fidesdienst. Unterdessen wurde ein Gesetz namens „Cummunal Violence Bill“, das dem indischen Parlament zur Debatte vorliegt, noch nicht verabschiedet. Das Gesetz soll dem der Staat mehr Kompetenzen im Fall von Gewalt gegen Minderheiten garantieren (vgl. Fidesdienst vom 07/09/2011).

 

Der Erzbischof betont im Gespräch mit dem Fidesdienst: „Die Oppositionsparteien (wie die hinduistisch geprägte nationalistische Baratiya Janata Party), aber auch die zur Regierungskoalition gehörenden „Trinamool Congress“-Partei, sind gegen das Gesetz: sie behaupten, dass dieses Gesetz zum Schutz der Minderheiten der Mehrheit schaden würde. Doch das Ziel des Gesetzes ist nur die Vorbeugung gegen Gewalt durch angemessene Maßnahmen und strenge Bestrafung derer, die solche Konflikte auslösen oder vorantreiben. Aus diesem Grund werden wir von der Regierung weiterhin die Verabschiedung des Gesetzes fordern und gemeinsam mit ethnischen und religiösen Minderheiten in diesem Sinne Druck ausüben. Wir hoffen, dass es zum Wohl Indiens bald verabschiedet werden kann: es wird dazu beitragen, dass soziale Harmonie entsteht und es wird das Image des Landes auf internationaler Ebene verbessern“.

 

4 Responses to “Nigeria: Bischöfe warnen vor Islamistenterror im Christengebiet”

  1. Erich Foltyn Says:

    Der Islam kann keine vergleichbare Spiritualität aufstellen. Durch die Messfeier, die einem Freudenfest gleicht, wird jedesmal eine Ahnung von der Herrlichkeit Gottes in Erinnerung gerufen. Da kann der Islam nicht mithalten.

  2. jesus4ever Says:

    hier habt ihr :islam ist frieden :vom teufel bessesene affen was anderes ist nicht zu erwarten .gottbeschütze alle christen in der welt vor diese sekte…

    • K@mmerjäger Says:

      Genau D a r u m geht es – Planet der Affen, auf Teufel (Allah!)
      komm raus! (Wer die Moslems aber danach füttern soll, wird
      dir KEIN Mohammedaner erklären können, wetten?) . . . . . . .
      Falls es mal soweit kommen sollte (was ich bezweifle!) wäre
      das wohl der Beginn einer neuen, kannibalistischen Zeit-
      rechnung, denn Allah wird wohl kaum Futter-Container schicken!
      Ungewollter Schwiegersohn am Döner-Spieß…klingt „rechtgläubig“!
      (und macht satt – Allah’u akbar (alles ist back’bar!)

  3. Nestbeschmutzerland Says:

    Es wird Zeit viel Schlimmeres am Islam zu hinterlassen!


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s