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Iran richtet 17-Jährigen hin 22. September 2011

Filed under: Islamische Schandtaten — Knecht Christi @ 14:52

Tausende sollen zugeschaut haben, als ein Minderjähriger westlich von Teheran gehängt wurde. Menschenrechtler sind empört. Der 17-Jährige war zum Tode verurteilt worden, weil er einen Sportler ermordet haben soll, der als „stärkster Mann Irans“ galt.

 

Teheran: Noch bis zuletzt hatten sich Menschenrechtsorganisationen für seine Begnadigung eingesetzt – vergeblich: Der 17-jährige Alisera Molla-Soltani ist am Mittwoch nach Angaben der amtlichen Nachrichtenagentur Fars und der staatlichen Nachrichtenagentur Isna in Karadsch westlich von Teheran gehängt worden. Der Minderjährige wurde beschuldigt, den berühmten Athleten Ruhollah Dadaschi ermordet zu haben, der als „stärkster Mann Irans“ bekannt war. Der Sportler war am 17. Juli im Zuge eines Streits im Straßenverkehr mit mehreren Messerstichen getötet worden. Molla-Soltani hatte angegeben, aus Notwehr gehandelt zu haben. Er sei in Panik geraten, als der Athlet ihn angriff. Der Oberste Gerichtshof sprach den 17-Jährigen am 20. August des Mordes schuldig und verurteilte ihn zum Tode. Die iranische Justiz ordnete eine schnelle Hinrichtung an.

 

Iran tritt völkerrechtliche Verpflichtungen mit Füßen“: International sorgte der Fall für große Empörung und Proteste. Der Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung, Markus Löning, kritisierte: „Mit der öffentlichen Erhängung eines zur Tatzeit Minderjährigen tritt Iran völkerrechtliche Verpflichtungen mit Füßen, zu deren Einhaltung es sich selbst verpflichtet hat.“ Die Bundesregierung werde in ihrem Engagement für eine weltweite Abschaffung der Todesstrafe nicht nachlassen. Die Amnesty-Vizedirektorin für den Nahen Osten und Nordafrika, Hassiba Hadj Sahraoui, wies darauf hin, dass Teheran die internationalen Konventionen unterzeichnet habe. Danach sei die Hinrichtung Minderjähriger strikt untersagt.

 

Todesstrafe bei Mord, Vergewaltigung und Drogenhandel: Iran ist einer der wenigen Staaten, in denen auch Minderjährige zum Tode verurteilt werden können, zumindest unter besonderen Umständen. Im Jahr 2008 wurde dort ein „Gesetz zur Entkriminalisierung“ erlassen. Es sieht unter anderem vor, dass niemand unter 18 Jahren hingerichtet werden darf – es sei denn, er hat einen Mord begangen. In diesem besonderen Fall dürfen dem Gesetz zufolge Menschen hingerichtet werden, die älter als 15 Jahre alt sind. Vorher muss ein Richter jedoch bestätigen, dass der Täter geistig nicht zurückgeblieben ist und mental reif genug ist, den Mord mit „böswilligem Vorsatz“ begangen zu haben. Doch auch wenn minderjährige Mörder damit offiziell hingerichtet werden dürfen, warten die iranischen Behörden mit der Vollstreckung für gewöhnlich, bis die Inhaftierten volljährig sind. Im Fall des 17-jährige Molla-Soltani behauptet die iranische Justiz, dass er nach dem persischen Mondkalender bereits volljährig gewesen sei. In Iran werden unter anderem Mord, Vergewaltigung oder Drogenhandel mit der Todesstrafe geahndet. Nach Informationen der Nachrichtenagentur AFP wurden dort seit Jahresbeginn 202 Menschen hingerichtet. Bereits am Dienstag war ein Mann auf einem Platz des Stadtbezirks Narmak gehängt worden. {Quelle: www.spiegel.de}

 

 

Iran richtet 17-Jährigen trotz weltweiter Proteste hin

 

Der 17 Jahre Aliresa Molla-Soltani ist am Mittwoch im Iran öffentlich hingerichtet worden. Er hatte einen bekannten Athleten bei einem Streit auf offener Straße erstochen und war deswegen zur Todesstrafe verurteilt worden.

 

Ungeachtet internationaler Appelle ist im Iran der erst 17 Jahre alte Alisera Molla Soltani öffentlich hingerichtet worden. Vor den Augen tausender Menschen er am Mittwoch in Karadsch westlich von Teheran gehängt, wie die amtliche Nachrichtenagentur Fars berichtete. Amnesty International und der deutsche Menschenrechtsbeauftragte Markus Löning hatten den Iran aufgefordert, auf die Hinrichtung zu verzichten.

Peitschenhiebe für die Freunde des Todeskandidaten: Molla Soltani wurde beschuldigt, den als „stärksten Mann des Iran“ bekannten Athleten Ruhollah Dadaschi ermordet zu haben. Dadaschi war am 17. Juli im Zuge eines Streits im Straßenverkehr mit mehreren Messerstichen getötet worden. Der 17-Jährige war nach eigenen Angaben in Panik geraten und hatte aus Notwehr gehandelt, als der Sportler ihn angriff. Molla-Soltani wurde am 20. August von einem Gericht des Mordes schuldig gesprochen und zum Tode verurteilt. Der Oberste Gerichtshof bestätigte das Urteil am 11. September. Zwei Freunde des Todeskandidaten, die bei dem Zwischenfall dabei waren, sollen mit 80 Peitschenhieben gestraft werden.

 

Die Hinrichtung Minderjähriger sei von den auch vom Iran unterzeichneten internationalen Konventionen strikt untersagt, erklärte die Amnesty-Vizedirektorin für den Nahen Osten und Nordafrika, Hassiba Hadj Sahraoui. „Die öffentliche Hinrichtung von zum Tatzeitpunkt Minderjährigen verdeutlicht die Abscheulichkeit der Todesstrafe in besonderem Maße“, kritisierte der Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung, Löning. Der Iran ist einer der wenigen Staaten, in denen auch Minderjährige zum Tode verurteilt werden können. Allerdings warten die Behörden mit der Vollstreckung für gewöhnlich, bis die Inhaftierten volljährig sind. Im Iran wurden nach einer Zählung der Nachrichtenagentur AFP seit Jahresbeginn 202 Menschen hingerichtet, darunter waren laut Amnesty im April drei Minderjährige. {Quelle: www.derwesten.de}

 

 

Iran ignoriert Proteste – 17-Jähriger öffentlich erhängt

 

Die Appelle aus dem Ausland bleiben erfolglos: Der Iran richtet entgegen der internationalen Konvention den Minderjährigen Alisera Molla Soltani in der Öffentlichkeit hin. Er wird beschuldigt, einen bekannten Sportler erstochen zu haben. Amnesty International bezeichnet die Hinrichtung als abscheulich.
Ungeachtet internationaler Appelle ist im Iran ein Minderjähriger öffentlich hingerichtet worden. Vor den Augen tausender Menschen wurde der 17-jährige Alisera Molla Soltani in Karadsch westlich von Teheran gehängt, wie die amtliche Nachrichtenagentur Fars berichtete. Amnesty International und der deutsche Menschenrechtsbeauftragte Markus Löning hatten den Iran aufgefordert, auf die Hinrichtung zu verzichten. Molla Soltani wurde beschuldigt, den als „stärksten Mann des Iran“ bekannten Athleten Ruhollah Dadaschi ermordet zu haben. Dadaschi war am 17. Juli im Zuge eines Streits im Straßenverkehr mit mehreren Messerstichen getötet worden. Der 17-Jährige war nach eigenen Angaben in Panik geraten und hatte aus Notwehr gehandelt, als der Sportler ihn angriff. Molla-Soltani wurde am 20. August von einem Gericht des Mordes schuldig gesprochen und zum Tode verurteilt.

 

Konvention untersagt Todesstrafe bei Minderjährigen: Die Hinrichtung Minderjähriger sei von den auch vom Iran unterzeichneten internationalen Konventionen strikt untersagt, erklärte die Amnesty-Vizedirektorin für den Nahen Osten und Nordafrika, Hassiba Hadj Sahraoui. „Die öffentliche Hinrichtung von zum Tatzeitpunkt Minderjährigen verdeutlicht die Abscheulichkeit der Todesstrafe in besonderem Maße“, kritisierte der Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung, Löning. Der Iran ist einer der wenigen Staaten, in denen auch Minderjährige zum Tode verurteilt werden können. Allerdings warten die Behörden mit der Vollstreckung für gewöhnlich, bis die Inhaftierten volljährig sind. Im Iran wurden seit Jahresbeginn 202 Menschen hingerichtet, darunter waren laut Amnesty im April drei Minderjährige. {Quelle: www.n-tv.de}

 

One Response to “Iran richtet 17-Jährigen hin”

  1. Walter Says:

    Es ist natürlich nicht ok, wenn jemand in Notwehr zur Waffe greift und unglücklich jemand tödlich trifft, dafür bestraft bzw. zum Tode verurteilt wird!

    Es gibt leider auch miinderjährig und Intensivtäter von Raub Totschlag Erpressung bis Mord.

    Für das Klientel der Mörder hat Gott die Todasstrafe vorgesehen und nicht einen „Sozialstrafvollzug“!!


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