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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

„Katholischer Theologe“ macht sich für „einen aufgeklärten Islam“ stark! 20. September 2011

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 13:56

Offener Brief von Berufsschulpfarrer Eberhard Kleina an Herrn

 

Sehr geehrter Herr von Stosch,

 

aus Anlaß des 10. Jahrestages der Terrorangriffe auf New York und Washington hat das Westfalen-Blatt aus Bielefeld ein Interview mit Ihnen durchgeführt, veröffentlicht unter der Überschrift Paderborn ist ein guter Ort für den Dialog der Religionenmit der Zweitüberschrift: Der katholische Theologe Klaus von Stosch macht sich für einen aufgeklärten Islam stark„.

 

Ich frage mich, auch wenn Sie familiäre Beziehungen zum Islam haben, wie Sie als Professor der Theologie mit wissenschaftlichen Islamkenntnissen seit etwa 10 Jahren, wie Sie sagen, behaupten können, die Terrortaten des 11. September seien „unter dem Vorwand des muslimischen Glaubens ausgeführt“ worden und „wie man eine Religion benutzen kann, um solche verbrecherischen Taten zu legitimieren“.

 

Mark A. Gabriel, der ehemalige Professor für islamische Geschichte an der Al-Azhar Universität in Kairo, als Konvertit und Christ jetzt wohnhaft in den USA, berichtet in seinem Buch „Islam und Terrorismus“ von seinem ehemaligen Lehrer, dem blinden Scheich Omar Abdel Rahman, als er ihn vor Studenten nach den Friedensversen des Koran befragte. Der Scheich habe geantwortet: „Mein Bruder, es gibt eine ganze Sure, die „Die Kriegsbeute“ heißt. Es gibt keine Sure, die `Frieden` heißt. Der Djihad und das Töten sind das Haupt des Islam. Wenn man sie herausnimmt, dann enthauptet man den Islam.“ (Seite 44)  – Der blinde Scheich war der Drahtzieher des ersten Anschlages auf das World Trade Center im Jahre 1993.

 

In der Tat führte Mohammed, das absolute Glaubensvorbild für jeden Moslem (Koran, Sure 33, 21), ca. 60 Kriege, ließ im Jahre 627 n.Chr. 700 Männer des jüdischen Stammes Banu Qureiza enthaupten, erteilte Mordaufträge, um Kritiker beseitigen zu lassen. Das alles dürfte Ihnen doch nicht unbekannt sein. Wieviele Kriege hat Jesus denn geführt, wieviele Mordaufträge erteilt? Natürlich haben Christen Kriege geführt, auch die Kreuzzüge, die Sie erwähnen. Sie konnten sich aber nicht auf Jesus berufen, auch wenn dies fälschlicherweise geschah. Es irritiert, daß im Interview alles Negative, das konstitutiv zum Islam gehört, ausgeblendet wurde. Der Begriff Scharia fällt nicht einmal. Man erfährt nicht, daß Juden und Christen laut Koran als Ungläubige verflucht sind (Sure 9,30), auf dem Status von Affen und Schweinen stehen (5,60), schlimmer als das Vieh (8,55), die ein Moslem nicht als Freunde nehmen soll (5,51). Daß Jesus als Sohn Gottes geleugnet wird (72,3), der nicht gekreuzigt wurde (4,157), erfährt der Leser leider auch nicht, ebensowenig den im Koran an neun Stellen festgeschriebenen Judenhaß. Nicht von ungefähr wird Hitler in der gesamten islamischen Welt verehrt. Dies zu artikulieren, würde den Dialog zu sehr stören und paßt wohl auch nicht zum aufgeklärten Islam, den Sie anstreben. Durch welche Koranauslegung wollen Sie dies alles entschärfen?!?

 

Der Islam ist eine faschistische Herrschaftsideologie, davon zu trennen ist der Moslem als Mensch, für den Jesus Christus auch gestorben ist. Es gibt friedliche Moslems, aber keinen friedlichen Islam. Zum Glück praktizieren die meisten Moslems ihre Religion nicht in gebotener Konsequenz, wenn sie aber anfangen, nach den Fundamenten ihres Glaubens sich auszurichten, wird es für uns „Ungläubige“ gefährlich. Wenn Christen anfangen, ihren Glauben und ihr Leben konsequent in der Nachfolge Jesu Christi zu leben, geschieht genau das Gegenteil. Sie werden ihren Mitmenschen nicht gefährlich und behandeln sie als Gottes Ebenbild.

 

Wie Islamisierung heute aussieht, kann man trefflicherweise am Beispiel von Nord-Zypern sehen, 1974 von der Türkei besetzt: 500 orthodoxe Kirchen und Kapellen wurden seitdem entweiht, geplündert, zerstört oder abgebrochen, 15.000 historisch wertvolle Fresken und Bilder demoliert, 77 Kirchen in Moscheen umgewandelt, 28 vom Militär als Krankenhäuser benutzt und 13 in Lagerhallen umgewandelt. Ich gehe davon aus, daß Ihnen auch das nicht unbekannt ist, auch die scheibchenweise Eliminierung des Klosters Mor Gabriel im Osten der Türkei usw., usw.. Ihr Interview ist eine Schönfärberei. Sie befinden sich damit freilich auf einer Linie mit den allermeisten Politikern und auch dem Bundespräsidenten, für den die Terroranschläge des 11. September nichts mit dem Islam zu tun haben. Ja, womit denn sonst? Darf man dann auch behaupten, Auschwitz habe nichts mit dem Nationalsozialismus zu tun, und der Gulag nichts mit dem Stalinismus?

 

Man hat den Eindruck, daß unsere intellektuellen Eliten wohl um die Gefährlichkeit des Islam wissen, diese aber beharrlich verschweigen, in der Hoffnung, alles werde sich eines Tages irgendwie zum Guten zurechtlaufen. Konkrete Anhaltspunkte aus der islamischen Geschichte gibt es dafür freilich nicht. Der Islam ist nur zahm, wenn er sich in einer Schwächeperiode befindet. Hat er die überwunden, wird die Aufforderung Allahs (nicht identisch mit Gott in der Bibel) nach Welteroberung (2,193; 8,39) wieder aufgenommen. In dieser Situation befinden wir uns. Wie meine Generation ihre Eltern gefragt hat, warum sie Hitler nicht verhindert haben, werden Ihre Kinder Sie einmal fragen, warum Sie nicht vor dem Islam gewarnt und die Islamisierung hier verhindert haben. Daß das Westfalen-Blatt Ihnen ein Forum geboten hat, spricht nicht für einen kritischen Journalismus, den man leider heute in den allermeisten Medien zum Islam vermißt. Zum Glück gibt es das Internet.

Mit freundlichen Grüßen

 

Von Eberhard Kleina  –  Berufsschulpfarrer i.R. 32312 Lübbecke, 11. 9. 2011  –  Julius-Brecht-Str. 42

Prof. Dr. Klaus von Stosch  –  Universität Paderborn  –  Warburger Str. 100  –  33098 Paderborn

 
 
 
  
 
Ein offener Brief unseres Vereinskollegen Eberhard Kleina von der BPE Ortsgruppe Minden-Lübbecke. Herr Kleina bezieht sich in seinem Schreiben auf ein zuvor im Westfalenblatt geführtes Interview.
  
Marco Hasse – Landesgeschäftsführer BPE NRW – Landesverband Nordrhein-Westfalen

 

{Zur obigen Karikatur von Carlos Latuff, Diener der Öl-Scheichs: So denken die Moslems Afrikas, Asiens und Europas, wenn nicht auch in Amerika selbst}

 

 
Paderborn ist ein guter Ort für den Dialog der Religionen

Der katholische Theologe Klaus von Stosch macht sich für einen aufgeklärten Islam stark! 
 

Paderborn: Der 11.09.2001 hat das Verhältnis zwischen dem Islam und dem Westen nachhaltig verändert. Wie ein kath. Theologe den Islam sieht und wie ein friedlicher Dialog der Weltreligonen gestaltet werden kann, dazu hat Bernd Bexte den Paderborner Theologie-Professor Dr. Klaus von Stosch befragt.
 
Wie haben Sie den 11.09.2001 erlebt?
Stosch: Ich war wissenschaftlicher Assistent an der Uni Köln. Ein Freund hatte mich angerufen und auf die Anschläge aufmerksam gemacht. Ich weiß noch: ich habe fassungslos vor dem Fernseher gesessen. Ich konnte mir gar nicht vorstellen, dass das Realität war, es war wie ein Science-fiction-Film. 
 

Welches Bild hatten Sie damals vom Islam?
Stosch: Ich hatte immer ein unkompliziertes und positives Verhältnis zum Islam. Meine Schwester ist mit einem Muslim verheiratet, einem Marokkaner. Wir waren als Christen immer sehr willkommen in dieser Familie. Der 11. 09.01 hat das Verhältnis in keiner Weise belastet. Ich hätte niemals geglaubt, dass solche abgründigen Taten unter dem Vorwand des muslimischen Glaubens ausgeführt werden könnten. Ich hatte mich bis dahin aber nie wisssenschaftlich mit dem Islam auseinandergesetzt. 
 

War also dieses Ereignis der Auslöser, sich mit dem Islam zu beschäftigen?  
Von Stosch: Es hat bei mir, wie bei vielen anderen, die Neugierde geweckt, genauer zu verstehen, wie man eine Religion benutzen kann, um solche verbrecherischen Taten zu legitimieren. Es ist ja etwas, was wir aus allen Religionen kennen. 
 
Aber bildet nicht der Islam, begründet in seiner Entstehungsgeschichte, vie eher die Möglichkeit, solche Gewalttaten zu legitimieren?
Von Stosch: Die Entstehung des Islam ist auch eine politische Geschichte, also eine ganz andere als die des Christentums. Man muss die entsprechenden Koran-Passagen immer im Entstehungskontext sehen.  Aus dem Zusammenhang gerissen haben wir auch im Neuen Testament Verse, die als Aufruf zur Gewalt verstanden werden könnten, beispielsweise wenn Jesus sagt: „Ich bin nicht gekommen, um Frieden zu bringen, sondern das Schwert. Auch die Botschaft Jesu wurde missbraucht, um Gewalt zu legitimieren, denken Sie an die Kreuzzüge. 
 

Es mag zynisch klingen, aber hat nicht erst der 11.09.01 den Anstoß gegeben, sich mit dem Islam auseinander zu setzen?
Von Stosch: Ja, da haben sie recht. Erst dadurch ist die Aufmerksamkeit und Sensibiltät erzeugt worden, genauer hinzuschauen, was der Islam ist. Absicht der Terroristen war es ja, den Gegensatz zwischen westlicher und islamischer Welt zu verstärken, Sicherlich hat da auch zu Ängsten und Vorurteilen geführt. Jetzt, mit zehn Jahren Abstand, kann man aber sagen, dass in breiten Teilen der Gesellschaft ein positives am Islam entstanden ist. Selbst der Bundespräsident sagt, dass der Islam zu Deutschland gehört. Das wäre vor zehn Jahren undenkbar gewesen. Auch bei den Kirchen ist das Engagement erweckt worden, sich für islamischen Religionsunterricht und eine entsprechende Lehrerausbildung einzusetzen. 
 
 
 
Also haben die Terrorist auf lange Sicht genau das Gegenteil dessen erreicht, was sie beabsichtigt hatten?
Von Stosch: Ich glaube nicht, dass diese Entwicklung so klar nur in diese eine Richtung geht. Aber ich hoffe, das es der Gesellschaft gelingt, den Islam zu integrieren und zu einem produktiven Teil unserer Gesellschaft zu machen. Allerdings gibt es auch andere Kräfte, es ist halt ein Machtkampf innerhalb des Islam. 
 
Sie haben an der Uni Paderborn das Zentrum für komparative Theologie und Kulturwissenschaften aufgebaut. Was verbirgt sich dahinter?
Von Stosch: Das Zentrum gibt es seit zwei Jahren. Wir wollen einen Dialog mit allen Religionen anstoßen und dabei auch die kulturellen Hintergründe berücksichtigen. Das ist etwas, was in dieser Intensität derzeit nur in Paderborn gemacht wird.. Ein konkretes Ziel ist die Ausbildung islamischer Religionslehrer. Wir wollen gleichzeitig ein Forum für islamische Theologen sein, die sich für eine vernunftgeleitete und aufgeklärte Auslegung des Koran stark machen. Nicht weil wir uns einen Islam zimmern wollen, der in unsere Gesellschaft passt, sondern weil diese Leute die besseren Argumente haben. 
 

Geht es denn nur um Gemeinsamkeiten oder auch um die Benennung von Trennendem?
Von Stosch: Wir machen kein reines Versöhnungsprogramm. Es gibt Dinge, die ich ablehne, beispielsweise eine fundamentalistische Auslegung des Koran. Es gibt aber auch Unterschiede, die bereichern, zum Beispiel die Sensibilität für Schönheit im Islam, die die Schönheit Gottes widerspiegeln soll, die Kalligraphie der Bücher, die Architektur, der Klang der Sprache von Koran-Rezitatoren. Im Christentum steht hingeben Christus im Mittelpunkt, Ästethik und Schönheit spielen hier eine untergeordnete Rolle. 
 

Sind Sie in Paderborn auf Widerstand gestoßen, was Ihr Engagement bezüglich eines Dialogs mit dem Islam betrifft?
Von Stosch: Nein. Die Kirche von Paderborn ist eine offene Kirche, die auf andere zugeht. Wir hatten hier im Juli die interreligiösen Wochen. Daran haben ganz viele Muslime teilgenommen. Wir haben hier etwas in Bewegung gebracht, und ich glaube, dass Paderborn ein sehr guter Standort dafür ist. Hier wird Glaube noch gelebt. Wenn Sie so etwas in Berlin machen, dann nimmt das keiner wahr, weil Religion dort so gut wie keine Rolle spielt. Paderborn kann ein Beispiel dafür werden, dass es möglich ist, dem Eigenen treu zu sein und daraus Impulse zu ziehen, um auf andere zuzugehen. 
 

Ein Blick nach vorne: Wie wünschen Sie sich das Zusammenleben von Christen und Muslimen in zehn Jahren?
Von Stosch: Ich würde mir wünschen, dass wir viel mehr voneinander wissen und nicht mehr darauf angewiesen sind, die eigene Identität auf Kosten anderer zu behaupten. Und ich würde mir wünschen, dass wir den Reichtum von Vielfalt erkennen, dass der andere mir etwas Entscheidendes zu sagen hat.
 
Prof. Dr. Klaus von Stosch lehrt und forscht seit drei Jahren an der Uni Paderborn. Der gebürtige Kölner wird in wenigen Tagen 40 Jahre alt. Er hat katholische Theologie, Geschichte, Philosophie und Volkswirtschaft in Bonn und Fribourg (Schweiz)  studiert. Von Stosch war an den Unis Köln und Münster tätig und hatte Gastprofessuren in Jerusalem inne. 2009 erhielt er mit dem Germanisten Prof. Dr. Michael Hofmann den Forschungspreis der Uni Paderborn für das Projekt „Islam in Deutschland“. Von Stosch ist verheiratet und hat zwei Töchter. {Artikel vom 10./11.09.2011, WB (Westfalenblatt)}

 

5 Responses to “„Katholischer Theologe“ macht sich für „einen aufgeklärten Islam“ stark!”

  1. Wolf Says:

    Herrn Prof. Dr. Klaus von Stosch scheint die Fähigkeit für eine realistische Beurteilung zum Verhalten des Islam gegeüber Andersgläubigen ein wenig abhanden gekommen zu sein.
    Jeder Mensch der nicht gerade durch eine rosarote Brille mit überzogenem Optimismus das Geschehen in moslemischen Ländern, oder auch in unseren Großstädten verfolgt, wird zu dem Schluß kommen, daß Muslime durch ihre arrogante Haltung in Religionsfragen nicht in der Lage sind, dauerhaft friedlich mit Nicht-Muslimen in einer Gesellschaftzusammen zu leben.
    An eine Wandlungsfähigkeit der Muslime zu glauben halte ich für hochgradig gefährlich. Auf Dauer sehe ich die innere Sicherheit unseres Landes durch solche Gutmenschen gefährdet, zu denen wohl anscheinend auch Herr Prof. Dr. Klaus von Stosch gehört.

  2. sirius Says:

    Es ist äusserst Interessant welche Gestalten heutzutage ihre universitären Abschlüsse erhalten.(oder gar in Entscheidungspositionen kommen).

    • Wolf Says:

      @sirius

      Ja, seit die 68´er Chaoten unser Gesellschaft und auch somit die Universizäten unterwandert und mit ihrem roten Ungeist nachhaltig geschädigt haben, treten so allerlei Absonderlichkeiten in führenden Positionen zutage.
      Den dummen Gutmenschen fällt nicht auf, daß sie an dem Ast sägen, worauf sie sitzen, nämlich unser Land, unser Volk, unsere Kultur und Tradition und nicht zuletzt unser Glaube, durch den wir uns gottlob von den Muslimen unterscheiden.

    • K@mmerjäger Says:

      Das war garantiert 1933 genauso – Hauptsache man war
      „führertreuer Nazi“!
      Heute heißt das „politisch korrekter Moslem“ – aber unter’m
      Strich dasselbe in G R Ü N ! (das Grün darf man wörtlich nehmen!)

  3. Johannes Says:

    Herrn von Stuss sind auch noch andere Größen im gleichen Fahrwasser zuzuordnen: der Schweizer „Theologe“ Hans Küng (Tübingen) und sein Jünger Karl-Josef Kuschel. Für sie ist der Islam eine „abrahamitische Religion“, obwohl Abraham absolut nichts mit dem Islam zu tun hat, auch wenn der Prolet behauptet, Abraham sei ein Muslim gewesen.


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