kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Mutter Iriny und Hl. Filopatier im Mubaraks Schlafzimmer 17. September 2011

Filed under: Heilige der koptischen Kirche — Knecht Christi @ 23:58

Mutter Iriny war die Äbtissin des Nonnenklosters, welches den Namen des Hl. Märtyrers Filopatier Merkorius trägt, der als Abu Seifen (Träger von zwei Schwertern) bekannt ist. Sie entschlief im Oktober 2006 und seitdem bekommen die Kopten jeden Tag mit, wie Christus sich durch seine Heiligen verherrlicht. Ehrlich gesagt traue ich mich kaum, etwas von ihrer Biograpie ins Deutsche zu übersetzen, weil alles selbst für gläubige Kopten schwer verdauliche Sachen beinhaltet, was theologisches und kirchliches Wissen und starken Glauben erfordert.

 

Der Hl. Filopatier ist sehr beliebt in Ägypten und auch in manchen Ländern der Welt, was man feststellen wird, wenn seine Biographie ins Netz gestellt wird. Zwei Nonnenklöster tragen seinen Namen. Das eine ist ein Antikes und das zweite ist ein Modernes. Das Antike hat fast kein Problem, aber das Moderne, welches in einem Dorf, nahe Alexandria, namens Krer zu finden ist.

 

Mutter Iriny erzählte in Anwesenheit seiner Exzellenz Bischof Kyrillos, Abt des Mina-Klosters in Maryot, über ein Wunder von Hl. Filopatier Merkorius. Damals ging es um das Problem mit dem ägyptischen Militär, das die Kloster-Mauer niederreißen und etwa 100 Meter enteignen wollte. Wie es bei unseren Müttern und Vätern üblich ist, stellte sie sich unter dem Niveau eines schlimmsten Sünders. Erstmal erzählte sie über ihren Tadel mit dem Heiligen und ihrem Fürbitter. Sie sagte ihm: „Du hast es durch Märtyrertod um des Namens Jesu Christi geschafft, in den Himmel zu kommen. Wie soll ich denn das bewerkstelligen, wo ich eine Sünderin bin? Entweder löste diese Problem oder ich bleibe in meiner Zelle und bin nicht mehr für dein Kloster zuständig“.

 

 

Weiter erzählte sie verzögernd und bescheiden: „Ich nahm das Gefäß, in dem seine Reliquien aufbewahrt sind, und legte es auf meinen Schoß, während ich auf der letzten Bank in der Kirche saß. Ich betete zu Christus und bat ihn durch die Fürsprache seiner jungfräulichen Mutter und die Fürbitte seines Märtyrers Filopatier Merkorius, sein Kloster und seine Töchter vor dieser Bedrohung zu schützen. Nach einer Weile sah ich, wie dichte Weihrauch-Wolke vom Gefäß emporstieg. Da wusste ich, dass Hl. Merkorius im Namen unseres Erlösers etwas unternehmen wird, was er auch getan hat“!

 

Da bremste Mutter Iriny und wollte nicht fortfahren, weil sie es für riskant hielt, etwas darüber zu verraten. Wie Sie hören, bettelten die Anwesenden, die Geschichte zu erzählen, nachdem sie versprachen, das nicht zu verbreiten, was aufgenommen wurde. Jetzt wird das veröffentlicht, wo Mutter Iriny seit etwa fünf Jahren im Himmel und Mubarak nicht mehr der Präsident Ägyptens ist. Sie gab dann nach und ließ die Bombe platzen! {Hl. Filopatier nahm mich zu Mubarak und wir betraten sein Schlafzimmer. Das war um 6:30! Hl. Filopatier rief ihn mit seinem Namen dreimal. Erschrocken wachte der ägyptische Präsident auf und fragte erstaunt: „Wer seid ihr und wie geland es euch trotz der strengen Bewachung, mein Schlafzimmer zu betreten“? Hl. Filopatier sagte ihm: „Durch die Kraft Jesu Christi gelingt uns alles zu tun“. Mubarak fragte dann: „Wer seid ihr und was wollt ihr von mir“? Hl. Filopatier antwortete ihm: „Das ist Mutter Iriny, die Äbtissin des Klosters, welches dein Marschal Tantawy bedroht“. Mubarak sagte zu mir: „Ja, ich habe ein Bild von Ihnen in der koptischen Zeitung „Watany“ gesehen“. Dann fragte er mich: „Und wer ist er“? Ich erwiderte: „Das ist Hl. Filopatier Merkorius, der Märtyrer Jesu Christi und der Schutzpatron unseres Nonnen-Kloster in Krer bei Alexandria“. Mubarak meinte: „Ja, ich mache alles, was ihr wollt“. Nachdem wir uns verabschiedet haben, rief er seine Minister und den Marschal Tantawy, wo er ihnen allen den Befehl erteilte, dieses Kloster in Ruhe zu lassen}.

 

 

 

 

Mit Pater Andrawes aus dem Kloster des Heiligen Samuel, des Bekenners, im alexandrinischen Krankenhaus, wo er die letzten 5 Jahre seines Lebens verbrachte und Alexandria segnen. Pater Andrawes kam ohne Augäpfel zur Welt und trozdem vertraute Christus ihm die Aufgabe, das Kloster des Hl. Samuel (in Kalamon-Berg – bei Maghagha – Bundesland Minya) vor den Beduinen zu beschützen, als das Kloster monatelang unbewohnt blieb.

Möge Christus uns unsere Sünden vergeben und die Welt segnet, durch die Fürsprache der Hl. Jungfrau Maria und die Fürbitte all seiner Heiligen.

 

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