kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Wir haben genug! 14. September 2011

Filed under: Reportagen — Knecht Christi @ 19:14

Chef der Berliner Polizeigewerkschaft droht Politik mit Aufbau einer »Bürgerbewegung«

 

Die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) wollte von Berlins Spitzenkandidaten wissen, was sie für die innere Sicherheit an der Spree tun wollen. Die Reaktionen waren eher lau, DPolG-Chef Bodo Pfalzgraf droht mit einer „Bürgerbewegung“.

 

Zur Podiumsdiskussion „Tatort Berlin – Wie sicher ist die Hauptstadt?“ hatte die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) bereits vor Monaten die Spitzenkandidaten der Berliner Parteien eingeladen. Durch Abwesenheit glänzten Klaus Wowereit (SPD) und Renate Künast (Grüne). Linkspartei-Spitzenkandidat Harald Wolf ließ sich mit einem Wasserschaden in seinem Keller entschuldigen. Für die SPD sprang Innensenator Ehrhart Körting ein; für die um ihren Wiedereinzug ins Parlament bangende FDP kam Spitzenkandidat Christoph Meyer, die Grünen vertrat ihr Landesfraktionsvorsitzender Volker Ratzmann und die CDU Spitzenkandidat Frank Henkel. Der Vorsitzende der Berliner DPolG, Bodo Pfalzgraf, machte den Unmut und die Verbitterung der Polizei deutlich: „Das Maß ist voll, wir haben genug“, erklärte er. Und: „Wenn die Politik sich uns und der Stadt gegenüber weiter so verhält, wird uns nichts anderes übrig bleiben, als uns an die Spitze einer Bürgerbewegung für die öffentliche Sicherheit zu setzen, gegen die Stuttgart 21 ein Kindergeburtstag war. Das ist ein Versprechen!“

 

Pro Tag würden in Berlin zehn Polizisten „direkt angegriffen“. Schmerzensgeld für im Dienst erlittene Verletzungen müssten die Beamten privat einklagen. Die DPolG fordere „vollen Rechtsschutz“. Der Senat behandle die Polizei „wie Verbrauchsmaterial“ und fahre sie „auf Verschleiß“. Sie sei die schlechtestbezahlte Polizei ganz Deutschlands. Berlin habe „fünf Prozent der Einwohner Deutschlands, aber bei der Einsparung von Polizeivollzugsstellen liegen wir bei etwa 30 Prozent aller eingesparten Stellen“. Es müssten wieder Kontaktbereichsbeamte auf die Straßen. Pfalzgraf verglich die Berliner Polizei mit einem Boxer, dem ein Arm auf den Rücken gebunden ist. Jetzt im Wahlkampf träten die Politiker auf einmal für mehr Polizeistellen ein.

 

Tatsächlich hatte die CDU schon lange die Soforteinstellung von weiteren 250 Beamten gefordert. Körting nannte dies noch im April eine „Lachnummer“. Doch im Mai verkündete Wowereit wegen immer weiterer gefilmter Gewalttaten und der kommenden Wahl, es sollten 200 Polizisten neu eingestellt werden. Damit nahm er der eher schwachbrüstigen CDU-Forderung erst einmal Wind aus den Segeln. Die FDP legte drauf: 300 Beamte versprach sie einzustellen, wenn ihr ein Wahlsieg vergönnt wäre. Die größte „Lachnummer“ bot Künast: Nie war von ihr etwas zur inneren Sicherheit zu hören. Doch angesichts der vielen Autobrände und nachdem ihr im Wahlkampf die Felle wegschwammen, befand sie plötzlich, jetzt müssten 500 zusätzliche Polizisten her.

 

Bei der Diskussion zog sich Körting routiniert aus der Affäre. Zu seiner „Trickkiste“ zählen stets der Dank an die Polizei; der Hinweis, dass sein Ressort und die Politik im Allgemeinen noch andere Belange als die der Polizei berücksichtigen müssten; die Relativierung der eingesparten Polizeistellen; das Zerreden weiterer Forderungen − gern mit Hinweis auf den früheren der CDU angelasteten Banken­skandal. Zupass kam dem Sozialdemokraten diesmal noch die Titelgeschichte des „Focus“, wonach bei der Kriminalität Frankfurt und Hannover angeblich vor Berlin lägen. Henkel, obzwar der glaubwürdigste Kandidat bei der inneren Sicherheit, konnte den eloquenten, mit Detailwissen ausgerüsteten Innensenator und gelernten Anwalt nicht immer genügend stellen. Starken Applaus erhielt Henkel für die Ablehnung der Kennzeichnungspflicht von Polizisten.

 

 

Der Grüne Ratzmann, gefragt, welchen Posten er gern im neuen Senat übernähme, antwortete ausweichend, er wolle erst einmal „ein guter Mensch“ werden. Angesichts des prognostizierten rot-grünen Wahlsieges wird der DPolG-Landesvorsitzende mit seiner Bürgerbewegung wohl Ernst machen müssen.

{Quelle: www.preussische-allgemeine.de – Michael Leh}

 

3 Responses to “Wir haben genug!”

  1. John Says:

    Es ist erschreckend. Wenn wir die christlichen Nachrichten beobachten, fällt uns doch auf wie wir uns immer mehr um die islamische Achse drehen als um unsere eigene, die christliche.

    Fast die Hälfte aller Meldungen sind vom Islam geprägt. Da gibt es die Integrationsdebatte, die Frage nach unserer Kultur und Religionsfreiheit, die vielen Verfolgungen besonders in den muslimischen Ländern oder politische Anträge wie den der Muslime in der UN gegen die „Diffamierung von Religionen“.

    Dessen Durchsetzung hätte zur Folge, dass auch jegliches Feiern von Gottesdiensten, das Singen religiöser Lieder oder auch die rein private Versammlung zum Bibellesen als „Beleidigung einer anderen Religion“ zukünftig verboten werden können. Gleichzeitig wollen Kirche und Muslime zusammen den Weltfrieden fördern. Und während Al-Kaida die Christen für vogelfrei erklärt, warnen deutsche Politiker vor den Evangelikalen.

    Schon jetzt wird es dem Christen in Europa selbst von den Nicht-Muslimen verboten, seinen Glauben wirksam zu bekennen. Da möchte in Holland jemand sein Dach zur Werbebotschaft für das Evangelium opfern – es wird ihm im Namen des Gesetzes verboten, denn es würde nicht in die Landschaft passen. Und wenn die Kirche ihrem Angestellten kündigt, weil dieser Ehebruch begangen hat, so verstoße das gegen die Menschenrechte. Wohin führt das und was ist die Konsequenz daraus?

    Zum einen wollen wir versuchen, weniger Meldungen über den Einfluss des Islam zu veröffentlichen, denn das ergibt ein verzerrtes Bild. Auch wenn der Islam voranschreitet und die Luft dünner wird, ist und bleibt Jesus Christus immer noch Sieger. Daran ändert auch die Verfolgung seiner Gemeinde nichts. Im Gegenteil, der Name des Höchsten wird verherrlicht gerade im Ausharren der Heiligen!

    Zum anderen sollten wir doch langsam aber sicher Konsequenzen ziehen für unsere christlich-gemeinschaftliche Zukunft. Weg von der Institution Kirche und von formellen Vereinen, die jeglichen staatlichen Gesetzen, der political correctness und dem Zeitgeist folgen müssen. Hin zu einer informellen, loseren Struktur, die flexibel, unabhängig und allein auf Gott gerichtet wirken kann. Einen Verein muss man nicht anmelden, und wer auf Spendenbescheinigungen angewiesen ist, entscheidet sich im Zweifel für den Staat und gegen Gott.

    Die Diskussionen über den Islam werden wir – mit etwas mehr Abstand – weiterverfolgen. Vor allem die Nachrichten von OpenDoors über das Leid unserer verfolgten Geschwister werden wir weiterhin veröffentlichen. Erstens können wir mitbeten, und zweitens sollten wir uns an den Gedanken gewöhnen, dass Christenverfolgung normal und nicht die Ausnahme ist.

    Den Koran sollten wir kennen und das Wesen des Islam verstehen. Die Diskussionen drehen sich meist um den harmloseren Volks-Islam. Ihre Vertreter aber bestimmen nicht die Entwicklungen von oberster Stelle. Wir haben hierzu eine Gegenüberstellung Islam-Christentum, eine zusammengefasste Korananalyse und die Islam Dokumentation von Bruder Fouad Adel. Mit diesen Fakten im Kopf erscheint jede weitere Diskussion überflüssig. Der Islam lässt sich nicht in eine christliche Kultur integrieren, und Kompromisse verlangen einen Maulkorb

  2. Erich Foltyn Says:

    im österr. Fernsehen sagt man, dass sich nur noch 10% der Bevölkerung für Politik interessieren, die Wiener Volkspartei wäre in Auflösung und man hoffe, dass völlig neue Parteien entstehen würden, die die Politik noch weiter aufrecht erhalten. Dazu kommt noch das völlige Erschlaffen der europäischen Politik, alle Länder gehen Pleite, es gibt keinerlei Wirtschaftsleistung mehr und der Euro ist in Gefahr. Ich persönlich habe die westliche Gesellschaft abgeschrieben, weil die Männer wollen keine Landesverteidigung mehr, keinen Zivildienst und keinen Katastrophenschutz, sie wollen und sollen alle zuhause bleiben bei den Babys, die sie nicht haben. Und sie benehmen sich selber wie die Babys.

  3. Walter Says:

    Die Polizisten sollten geschlossen Streiken und den Chaoten freie Bahn lassen, vielleicht wird sich dann was ändern, wenn das Rote Rathaus brennt und Körting und Co verprügelt worden ist?


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