kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Überfall auf die Botschaft des Staates Israel in Kairo 11. September 2011

Filed under: Islamischer Terror — Knecht Christi @ 16:09

Seit Wochen wurde die israelische Botschaft in Kairo regelmäßig von Demonstranten belagert.

 

Nicht zuletzt deshalb wurde ein israelisches Sicherheitsteam aus sechs Aufpassern im Gebäude quartiert, in dem die israelische Botschaft untergebracht ist, und ebenso wurde bereits vor ein paar Wochen ganz eilig eine Wand aus Ziegelsteinen um das Haus errichtet, die allerdings eher symbolische Funktion hatte; vor allem die, den Anspruch der ägyptischen Militärjunta zu untermauern: „Wir tun was“.
 
 
Allerdings dauerte es mehrere Stunden, bis die Polizei der ägyptischen Hauptstadt auf den Notruf der prominenten Mieter des 20. und 21. Stockwerkes reagierte und das verbliebene Personal evakuierte; das Sicherheitsteam musste von einer ägyptischen Kommandoeinheit befreit werden, was andeutet, dass eine Entführung nach dem Muster Gilad Shalit nur mit großem Aufwand und in letzter Minute abgewendet werden konnte.

 

Nach Einschätzung von Sicherheitskreisen aus Jerusalem bestand für das israelische Personal im Gebäude zu jeder Zeit Lebensgefahr.

 

Die von einem aufgebrachten, antisemtischen, antizionistischen oder sonst wie Israel mörderisch gesinnten Mob erzwungene Unterbrechung der diplomatischen Beziehungen zwischen Kairo und Jerusalem spielt denjenigen Kräften in die Hände, denen Existenz eines jüdischen Staates ein Dorn im Auge bzw. im Fleische ist. Zu ihnen zählt nicht erst seit letzter Woche der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan, der sich anlässlich einer Visite in Gaza-City auch offiziell als Terror-Pate positionieren möchte und es auf die Erdgas-Felder vor der israelischen Küste so dringend abgesehen hat, dass er den Einsatz der türkischen Marine „zur Sicherung des Seehandels“ erwägt; während gleichzeitig ein gemeinsames See-Manöver mit der ägyptischen Marine im östlichen Mittelmeer angekündigt wurde.

 

Der hauptsächliche Skandal der türkischen Propaganda besteht darin, dass sie das Gattungswesen für dumm zu verkaufen versucht; für so dumm, wie es sie selber dünkt?

 

Über den aufgewühlten Wassern des östlichen Mittelmeeres, das seit knapp einhundert Jahren kein osmanisches mare nostrum mehr ist, schwebt in seiner Funktion als spritus rector nicht nur der „politische“ Ungeist aus Ankara, sondern auch und vor allem der seiner der Über-Mullahs aus Teheran. Das sind, seit dem zügigen Ausbau der „diplomatischen“ Beziehungen zwischen Kairo und Teheran im Mai des Jahres, die „politischen“ Paten des islamistischen Volkssturms sowie dessen lokalem Arm, der deutschen „Links“-Partei. Deren wichtigste Direktkandidatin, Lucrezia Jochimsen, erkannte in der Islamischen Republik Iran bereits anlässlich ihres Staatsbesuchs in Teheran im letzten Jahr ihr persönliches Vorbild in Sachen „Minderheitenschutz“.

 

Bereits im März, als es auf dem Freiheits-Platz in Kairo losging, war eine der zentralen Forderungen der Protestler die nach einem Ende der friedlichen Beziehungen zum jüdischen Staat, ein Ende des Friedensvertrages, wenn nicht generell ein Ende des Staates Israel. Das alles hinderte und hindert in den gewöhnlich gründlich desinformierten „westlichen“ Medien niemanden daran, den endemischen Antisemitismus der panarabischen, weitgehend islamistisch motivierten Unruhen beredt zu verschweigen. Indem das vermeintlich gesunde „Volks“-Empfinden der arabischen Welt verkitscht wird zur „Arabellion“, zur zeitgeistigen Variante der Französischen Revolution, wenn schon nicht des Amerikanischen Unabhängigkeitskrieges, idealisiert, glorifiziert und de-realisiert die deutsche Journaille die panarabischen Unruhen und präsentiert die Fakten so, dass sie zum „politischen“ Bewusstsein ihrer Öffentlichkeit passen; betreibt also nichts anderes als Verrat an der Aufklärung.

 

Kitsch as Kitsch can lautet die Devise der Gegenwartbewältigung mit „journalistischen“ Mitteln in deutschen „Qualitätsmedien“, und offensichtlich ist hierzulande nicht nur im öffentlich-rechtlichen Rundfunk, sondern in den Redaktionen von Zeit über Spiegel bis taz – um vom Neuen Deutschland und dem krawallseligen Hetzblatt junge Welt ganz zu schweigen – vor allem ein Argument en vogue, wenn es darum geht, die angeblichen Ursachen der arabischen „Unzufriedenheit“ zu ergründen: die Existenz des Staates Israel. Israel hätte, so das Argument des „linken“ Journalismus deutscher Provenienz, durch seine – selbstverständlich! – illegale „Besetzung“ der sogenannten West Bank die aktuelle „politische“ Situation erst „provoziert“; ersatzweise bereits durch seine bloße Existenz, aber das dürfen nur die nützlichen Idioten sagen, die wissen, was ein Siddur ist.

 

Derlei Argument dient indes vor allem einem: der projektiven Vergangenheitsbewältigung. Erlaubt es doch – qua „Palästina-Solidarität“ – den deutschen Volks-Genossen der projektiven arabischen Welt, sich – endlich! – auch einmal als Opfer der Juden, pardon: der Israelis, zu inszenieren, vor allem aber sich so zu fühlen, und das auch noch mit „politisch“ reinem Gewissen, bitteschön. Und irgendwie wird es Mathias Bröcker, Hanf-Experte der taz, ganz bestimmt gelingen, einen Bezug zwischen dem Überfall auf die israelische Botschaft in Kairo am 10. September 2011 und dem Angriff auf die Zwillingstürme in New York am 11. September 2001 herzustellen. Werden wir also zum Wochenbeginn aus dem Kampfblatt der deutschen „Truther“-Szene, der taz, erfahren, dass der aufrecht islamistisch empfindende, mithin also „politisch“ tadellose ägyptische Volkssturm nicht mehr und nicht weniger tat, als das „Recht“ auf Rache in die eigenen Pfoten zu nehmen, und ganz praktizierter „Antizionismus“ zu sein, also Zärtlichkeit zwischen den Völkern?

 

Immerhin soll der ZDF-Sendung „Titel, Thesen, Temperamente“ das neue Buch des Hanf-Experten eine fünfminütige Dauerwerbesendung wert gewesen sein. Eine Veröffentlichung, die im Ernst der Frage nachgehen möchte, ob bzw. inwieweit 9/11 ein „inside Job“ war, liegt voll auf der Linie des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Es ist wohl noch lange nicht genug, dass jede/r vierte Deutsche „weiß“, wer wirklich „dahinter“ steckt: Mossad, CIA und Silverstein Properties. Wenn man das deutsche mit dem türkischen Ergebnis vergleicht, wo immerhin 92% aller Befragten „wissen“, dass die – selbstverständlich! – jüdische Immobilienfirma sich professionelle Hilfe bei Mossad und CIA geholt hat um ihre soeben erworbene Immobilie in famoser Adressenlage zu „sanieren“, wird klar, dass die öffentliche Meinung des wiedergutgewordenen Deutschlands noch einen weiten Weg zu gehen hat; mithilfe ihres deutschen Staatsfunks mag ihr das indes gelingen.

 

Doch zurück zur Lage in Kairo. Nachdem sich die in Deutschland veröffentlichte Meinung bereits beim Tottenham-Blitz schwertat, Mob-Gewalt von Demokratiebewegung und Racketeering von Revolution zu unterscheiden (beispielhaft in Punkto verständnisinniger Seelenverwandtschaft mit den Mordbrennern war NDR Info), dürfte die deutsche Journaille dahin tendieren, den Überfall auf die israelische Botschaft als neuerlichen Triumph der ägyptischen Demokratiebewegung zu feiern. Zumindest aber wird man im Spektrum von Zeit über Spiegel bis taz, von NDR Info über ARD-Brennpunkt bis Deutschlandfunk, den jüdischen Staat zum Schuldigen am erlittenen Missbrauch zu machen verstehen.

 

Angesichts eklatanter Verstöße gegen die Gepflogenheiten der internationalen Diplomatie, wenn schon nicht der universellen Menschenrechte, vor allem des Rechts auf körperliche Unversehrtheit, wird die deutsche veröffentlichte Meinung erst recht bei der Auffassung bleiben, der islamistische Volkssturm in Kairo wäre die Speerspitze des „politischen“ Fortschritts im ganzen Nahen Osten. Dass politisch „gute“ Gewalt immer von „links“ kommt, weiß man hierzulande schließlich nicht erst seit Svein Sivje, der übrigens noch immer norwegischer Botschafter in Israel ist, sondern seit Wilfried Böse und Brigitte Kuhlmann. Das ist „politischer“ Fortschritt, wie ihn das progressive „linke“ Gattungswesen sonst nur anhand seiner projektiven Stellvertreter in Gaza und Ramallah, Ankara oder Teheran verkörpert sehen kann, und der ihm nun auch aus Kairo geliefert wird. {Quelle: www.haolam.de – Von Gerrit Liskow}

 

Die obige Karikatur stammt von Carlos Latuff, der Israel wie die Pest hasst – Googln Sie mal und schauen Sie sich selber seine Karikaturen an! Obwohl er Brasilianer ist!?!

 

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