kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Die rosa Islamlegende 11. September 2011

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 12:07

Gemäß den inoffiziell-offiziellen Vorgaben zur Selbstzensur in Wahrnehmung, Denken und Sprechen, wie sie in „offenen Gesellschaften“ zum Schutze der „Offenheit“ geläufig sind, darf Fremdes nur als „Bereicherung“ rezipiert werden.

 

Linz (www.kath.net): Vernünftig ist es nicht, alles Fremde zwanghaft nur von einer rosigen Seite sehen zu wollen oder sich verstockt der Einsicht zu verweigern, daß es kollektive Lebensäußerungen gibt, die, wie im individuellen Bereich ja auch, nun einmal etwas „schwieriger“ sind als andere. Aber Nein, in der „offenen“ Gesellschaft ist ausnahmslos das vorauseilende Wohlmeinen dem Fremd- und Andersartigen gegenüber zulässig. Rücksichtlich der eigenen Ergänzungsbedürftigkeit gelte es, dieses anzueignen, womit das Fremde dann auch endlich aufhörte, befremdlich, fremd und überhaupt noch etwas Anderes zu sein: Die „discriminatio“, welche das Eine vom Anderen, das Eigene vom Fremden kognitiv abscheidet, soll sich vollends verflüchtigen.

 

Im Zuge der Selbstüberschreitung auf das Fremde und Andere hin gelangt der nunmehr „aufgeklärte“ Intellekt zu der Erkenntnis, daß Unterscheidungen nichts anderes als „Vorurteile“ sind, die mit Stumpf und Stiel ausgerottet werden müssen. Daraus folgt weiter, daß es DAS christliches Abendland oder DEN Islam „in echt“ gar nicht gibt, es sich bei solchen Konzepten vielmehr um ideologische Konstrukte handelt, die nur der „Repression“, „Ausgrenzung“ und „Entsolidarisierung“ dienen. Auch für das Fremde islamischer Prägung greifen diese Vorurteile wider die „Vorurteile“, weshalb allerlei Legenden kursieren: Aus der Geschichte der islamischen Expansion wird eine Geschichte islamischer Toleranz. „Islam“ bedeutet jetzt nicht mehr „Unterwerfung“, sondern „Frieden“. Der andalusische Granatapfel avanciert seiner feinkörnig-saftigen Beschaffenheit wegen zu einem Symbol für „fruchtbare Vielfalt“ im vorbildlich bewässerten Multikulti-Paradies des Kalifats von Cordoba. Laut Staatsbürgerkunde würden wir armen Abendländer noch hinter die Büsche kacken, hätte der Islam nicht die von unseren tumben Altvorderen verkannten Kulturschätze der Antike nach Europa zurückübersetzt. Solch kritiklose xenophile Schwärmerei bedarf dringend eines ernüchternden Dämpfers, den zu verpassen „Islamkritik“ ausmacht. Nicht, daß es am Ende noch heißt, den osmanischen Eroberungszügen hätten wir den Kaffee zu verdanken ohne dessen belebende Wirkung es nie zu einer industriellen Revolution gekommen wäre.
 

Krachen aber vollbesetzte Passagierflugzeuge in Wolkenkratzer oder pulverisieren sich Halbwüchsige mit Sprengstoffgürteln, so hat das urplötzlich nichts mit dem Islam zu tun, wie auch schleppende Integration muslimischer Jungmannen mit Virilitätsüberschuß allein der „Ausgrenzung“ durch die unfreundliche indigene Bevölkerung anzulasten ist. Erniedrigung der Frau, barbarische Rechtsvorschriften, praktizierte Sklaverei, Bildungsfeindlichkeit, mithin die ganze Bandbreite „struktureller Sünde“, die uns im islamischen Kulturkreis nun einmal auch begegnet? Selbstverständlich sind der Kolonialismus schuld, die Ausbeutung der Dritten Welt und die Kreuzzüge. So einfach ist das.

 

Trübt dennoch einbrechende „Lebenswirklichkeit“ die Freude an der Bereicherung, zuckt für Millisekunden gar der Gedanke auf, daß der Islam doch etwas mit dem Islam zu tun haben könnte, so gilt das als ein Indiz dafür, daß der den Deutschen ins Genom eincodierte Spießer-Misanthrop wieder bedrohlich pulsiert, den wir durch noch mehr aufopferungsvolles Engagement für „Weltoffenheit und Toleranz“ in uns kasteien müssen! Aber, Hand aufs Herz, so richtig „menschlich“ – und wollten wir nicht wieder mehr „vom Menschen ausgehen“? – ist solch unbarmherzige Härte gegen das eigene Fleisch auch wieder nicht, die den Leuten ihrer „unreinen“ Gedanken wegen Schuldgefühle und ein schlechtes Gewissen einpfropft. Zumal die inkriminierten Regungen doch eigentlich „ganz natürlich“ sind und, ohne daß man sich seiner Gefühle schämen müßte, nichts als ein Hilferuf des durch den politischen Utopismus zum bösen Dämon umgewerteten gesunden Menschenverstandes.

 

Instinktsicher hält dieser nämlich ein Set an elementaren Einsichten bereit, die heute ängstlich verdrängt werden, wie etwa: Ja, „es gibt“ sehr wohl DAS christliche Abendland, auch wenn wir es nach Maß, Zahl und Gewicht nicht auf den Mikrometer genau abzirkeln können. Ja, es gibt, bei aller Vielgestaltigkeit, sehr wohl DEN Islam und nicht nur eine Vielzahl von „Islams“, die sich beliebig auseinanderpflücken lassen, bis nur noch „Einzelfälle“ übrigbleiben. Doch, der Kulturhintergrund macht etwas aus, bisweilen den Unterschied. Nein, Religion ist nicht gleich Religion, weil ein dreipersonaler Gott der Liebe etwas ganz anderes ist als ein anonymes Prinzip, ein pantheistisches Allerlei oder ein entrückter Despot. Pardon, aber solche Unterschiede sind – Achtung: Gedankenverbrechen – nicht nur paritätisch-wertfrei! Daß für seine kulturelle Herkunft niemand „etwas kann“, mindert nicht deren Einfluß auf die individuelle Tüchtigkeit, mag uns das nach menschlicher Berechnung auch „ungerecht“ vorkommen. Nein, das selbstbestimmte Subjekt ist keine „tabula rasa“ und kann nicht nach Belieben zurechtgeknetet werden, würde man Sozial- und Bildungspolitiker nur von der Kette lassen. Nein, die verschiedenen Menschenschläge sollte man nicht auf dem Verordnungswege zwingen wollen, sich zu mögen. Und, mit Verlaub, Zuwanderungspolitik darf kein Menschenexperiment sein, sondern möge sich am „bonum commune“ orientieren.

 

Die unspektakulären aber unerbittlichen Intuitionen des „common sense“ irritieren politisch-soziologische Ambitionen, gleichsam „per Order di Mufti“ die Aufhebung aller kulturellen Gegensätze und Unterschiede herbeizuzwingen. Wer an der rosa Islam-Legende kratzt, sagt implizit aus, daß es – in dieser Welt zumindest – nix mehr wird mit dem großen Wurf der universalen All-Befreiung, All-Einheit und all-erlösenden All-Verbrüderung, der nur ein paar Vorurteile und Ideologien im Wege stehen, die sich durch den totalen Staat, Heerscharen staatlich und kirchlich alimentierter Sozialpädagogen, Dialog und Gesinnungsdressur schon irgendwie wegschleifen lassen. Daher die Beißreflexe und wütenden Rundumschläge des journalistischen, politischen und akademischen Establishments, das fiesen Islamaufklärern die jähe Entzauberung eines sozial-utopischen Megaprojekts nie verzeihen wird.

 

Kommentar vom blog: Zukunftskinder 2.0: Diese Beißreflexe muss man kontinuierlich ignorieren. Je mehr die nachwachsende Generation die Probleme auszubaden hat, die ihnen die Multi-Kulti-Beschwörer hinterlassen, umso weniger werden diese Beißreflexe bewirken. Das pubertäre Multi-Kulti wird sich herauswachsen und unsere Gesellschaft wird diese Zeit als rückständige Ära in die Geschichtsbücher einsortieren und nicht als Fortschritt. Fortschritt ist, wenn eine Gesellschaft weiß, wer sie ist und wo sie hin will. Die jungen Menschen werden dem Multi-Kulti-Treiben aufgrund ihrer Erfahrungen in Schulen und auf Schulwegen ein Ende setzen. Sie werden sich davon nicht ihre Zukunft versauen lassen und dieses verlogene System nicht mehr finanzieren. Sie werden ganz einfach neue Parteien wählen, die dem Multi-Kulti-Sumpf das Wasser abgraben. Je eher, umso besser.

Die politischen Utopien der letzten Jahrzehnte sind nicht mehr tragbar. Ob es der Islam ist, der Euro oder das Co2-Geschwätz: Die Jugend wird es sich nicht nehmen lassen, nach Fakten zu fragen. Traumtänzereien wird man sich in Zukunft nämlich nicht mehr leisten können. Die Euro- und Integrationsschwärmerei hat dermaßen viel Kapital vernichtet, dass die junge Generation viel bessere Startchancen hätte, wenn die heutige Politik nach Vernunft statt nach Utopien gehandelt hätte.

 

6 Responses to “Die rosa Islamlegende”

  1. Zeit zu handeln Says:

    Selber Schuld.

  2. […] die mittlerweile auch auf einschlägigen Homepages auf wohlwollende Resonanz gestoßen sind.  „Die rosa Islamlegende“ – unter diesem Titel hat der studierte Historiker am 10. September einen Artikel auf der […]

  3. Cherub Says:

    In deinem Post ist vom „Evangelium der Heuchler“, dem „Matthäusevangelium“, kaum noch was übrig.

    Gut so.

  4. Cherub Says:

    ………und dem P Saß wird auch irgendwann nicht mehr vorgehalten werden müssen, daß er einer ist der FÜR die Koranisten gewesen ist: Etwa was ich persönlich für besonders schändlich sehe: Sure 65, Vers 4

    welche belegt WIE MIT KINDERN in Mohammeds Mördertruppe umgegangen wurde.

  5. Cherub Says:

    P. Saß wohnt übrigens in einer „Geschwister Scholl“ Straße…………. und hat offensichtlich nicht die geringste Ahnung von der Nähe von Nazitum und Koranismus.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Mohammed_Amin_al-Husseini

    Deswegen ists freilich Fakt, dass der Ex Naze Bauer mittlerweile weiter aus der Dunkelheit herausgekommen ist wie der Saße der meint er wäre im Licht und ist doch tief im Sumpf der Lügen ….

  6. Cherub Says:

    Saß wartet auf „tierische“ Kommentare ………… von kath.net Lesern.


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