kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Tote nach Angriff auf Israels Botschaft in Kairo 10. September 2011

Filed under: Islamischer Terror — Knecht Christi @ 13:20

Tausende Ägypter haben die israelische Botschaft in Kairo angegriffen. Ein gewalttätiger Mob drang in das Gebäude ein. Der Botschafter und seine Mitarbeiter flohen nach Israel. Danach hielten die Krawalle an.

 

Nach dem Angriff tausender Demonstranten auf die israelische Botschaft in Kairo sind bei h nach Angaben der ägyptischen Regierung mindestens drei Menschen getötet worden. Mehr als 1.000 seien verletzt worden, sagte der stellvertretende Gesundheitsminister Hamid Abasa am Sonnabend. Ein Mann war am Freitagabend an einem Herzinfarkt gestorben. Tausende Ägypter hatten in der Nacht zum Sonnabend die israelische Botschaft angegriffen und damit die in letzter Zeit ohnehin gespannten Beziehungen zwischen den beiden Ländern weiter belastet. Das sei eine „schwere Verletzung“ diplomatischer Normen und ein „Schlag für die friedlichen Beziehungen“ zwischen den beiden Ländern, erklärte am Samstag ein ranghoher israelischer Regierungsvertreter.

 

Ägyptische Polizei in Alarmbereitschaft versetzt: Botschafter Jitzchak Levanon, seine Familie und weitere Mitarbeiter der diplomatischen Vertretung wurden in einem Militärflugzeug nach Israel ausgeflogen. Insgesamt soll es sich dabei um 80 Personen gehandelt haben. Die ägyptische Polizei wurde nach den Ausschreitungen in der Nacht zum Samstag in Alarmbereitschaft versetzt. Alle Polizisten müssten wieder zum Dienst erscheinen, Urlaub sei gestrichen worden, berichtete das ägyptische Staatsfernsehen. Bei den Ausschreitungen wurden laut einer Meldung der Nachrichtenagentur Mena mindestens 46 Polizisten verletzt. 19 Demonstranten wurden festgenommen. Gegen 06.00 Uhr (Ortszeit) ebbte die Gewalt langsam ab.

 

Moslembrüder vor der israelischen Botschaft in Giza: „Wir müssen Ägypten von den Schweinen und dem Botschafter der Schweine reingen – Nieder mit Israel – Mit den Hämmern in der Hand reißen wir diese Mauer nieder – Allah Akbar“!

 

Begonnen hatte es mit einer Demonstration tausender Ägypter vor der Botschaft. Sie protestierten unter anderem gegen den Friedensvertrag ihres Landes von 1979 mit Israel, an dem auch der im Februar gestürzte Staatspräsident Husni Mubarak festgehalten hatte. Nachdem er zum Rücktritt gezwungen worden war, wurden in Ägypten immer wieder Forderungen laut, den Friedensvertrag mit Israel aufzukündigen. Zuletzt löste im vergangenen Monat der Tod von fünf ägyptischen Polizisten einen Aufschrei der Empörung aus. Bei der Verfolgung militanter Islamisten hatten israelische Sicherheitskräfte im Grenzgebiet versehentlich die fünf ägyptischen Beamten getötet.

 

Demonstranten dringen in Botschaft ein: Nach stundenlangen Protesten vor dem Gebäude riss eine aufgebrachte Menge schließlich eine Schutzmauer vor dem Gebäude teilweise ein, attackierte die diplomatische Vertretung und holte die israelische Fahne auf dem Dach des Hochhauses ein. Rund 30 Demonstranten drangen in die Botschaft ein und warfen Dokumente aus den Fenstern. „Sie haben Aufzeichnungen über uns, sie sammeln Informationen über uns, deshalb ist es nur gerecht, wenn wir diese Informationen teilen“, sagte Mustafa Sajid, der nach eigenen Angaben an der Erstürmung der Botschaft beteiligt war. Die Gruppe sei durch ein Fenster im dritten Stock in das Gebäude gelangt und habe dann die Türen der Botschaft in höher gelegenen Etagen aufgebrochen. Auf ihrem Weg hätten sie drei Israelis getroffen und einen davon geschlagen, sagte der 28-Jährige. Ägyptische Militärpolizisten eskortierten schließlich die Botschaftsmitarbeiter schließlich aus dem Gebäude.

 

 

Die Salafisten führen die manipulierten Jugendlichen zur israelischen Botschaft. Der Salafistischer Führer sagt: „Erst die Mauer mit Kerosin besprühen, ohne dass die Polizei etwas merkt, und dann mit den Hämmern, weil Kerosin das Zement schwächt“. 

 

Sondereinheit rettet sechs Botschaftsmitarbeiter: Die ägyptische Polizei griff erst Stunden nach Beginn der Proteste ein. Polizisten und Soldaten feuerten dann Tränengas in die Menge vor dem Botschaftsgebäude. Die Demonstranten schleuderten Molotow-Cocktails auf die Sicherheitskräfte und steckten mehrere Polizeifahrzeuge in Brand. Bei den Zusammenstößen sei eine Person an einem Herzinfarkt gestorben, berichtete der staatliche Rundfunk. Ägyptische Sondereinheiten mussten schließlich sechs eingeschlossene Mitarbeiter aus dem Gebäude retten. Es habe ernsthaft Sorge um deren Leben bestanden, sagte ein israelischer Regierungsvertreter am Samstag. Nach Angaben des israelischen Rundfunks handelte es sich bei den sechs Männern um Sicherheitsbeamte der Botschaft. Das Büro von Regierungschef Benjamin Netanjahu teilte mit, sie seien inzwischen in Israel eingetroffen. Ihnen gehe es gut. {Quelle: www.morgenpost.de}.

 

 

Drei Tote und über 1000 Verletzte: Ägypter stürmen israelische Botschaft
 

Die angespannten Beziehungen zwischen Ägypten und Israel stehen vor einer neuen Belastungsprobe: In Kairo greifen Demonstranten die israelische Botschaft an. Der Botschafter flieht, ein Sonderkommando rettet sechs Israelis. Bei Zusammenstößen mit der Polizei sterben nach offiziellen Angaben drei Menschen, über 1000 werden verletzt. Demonstranten haben in der Nacht die israelische Botschaft in Kairo angegriffen. Nach Augenzeugenberichten stürmten sie das Gebäude, in dem die Vertretung untergebracht ist. Zuvor hatten sie eine Schutzmauer niedergerissen. Die ägyptische Polizei verschoss erfolglos Tränengas, während Demonstranten Räume der Botschaft stürmten und „geheime Dokumente“ mit dem israelischen Staatswappen aus den Fenstern warfen. Ebenso wurde erneut die israelische Flagge vom Dach gerissen. Bei Auseinandersetzungen zwischen Sicherheitskräften und Demonstranten habe es drei Todesopfer und 1049 Verletzte gegeben, darunter 46 Polizisten und Soldaten, teilte das ägyptische Gesundheitsministerium mit.

 

Alle israelischen Diplomaten in Kairo sowie ihre Familienangehörigen sind in der Nacht heimlich evakuiert und nach Israel ausgeflogen worden. Auch der Botschafter hat Ägypten verlassen. „Die Beziehungen zwischen beiden Ländern sind nicht betroffen“, ließ der israelische Rundfunk am Morgen verlauten. Die Evakuierung geschah allein zum Schutz der Diplomaten, hieß es, als die geheime Aktion in Israel von der Zensur zur Veröffentlichung freigegeben worden war. Israels Außenminister Avigdor Lieberman habe die ganze Nacht im Lageraum seines Ministeriums verbracht. Mitten in der Nacht fanden sich auch Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und Verteidigungsminister Ehud Barak im Lageraum ein, um die Evakuierung persönlich zu überwachen und um eilige Beschlüsse fassen zu können. Netanjahu telefonierte mit dem amerikanischen Präsidenten Barak Obama, der wiederum mit der ägyptischen Regierung sprach und sie dringend aufforderte, Spezialtruppen zum Botschaftsgebäude zu schicken.

 

 

Polizeiautos wurden in Brand gesteckt und die Polizei versucht den Mob zu überfahren

 

 

 

Spezialeinheiten retten Wachleute: Gegen 6 Uhr morgens (Ortszeit) stellte sich heraus, dass sechs israelische Wachmänner noch in der Botschaft im 18. Stock eines Bürohauses festsaßen. Kommandoeinheiten gelangten mit Panzerwagen zur Botschaft und konnten bis zur Botschaftsetage vordringen. Nur noch eine einzige Tür trennte die Demonstranten und die sechs Israelis. Dank Überwachungskameras konnten die israelischen Sicherheitsleute „Blickkontakt“ mit dem Lageraum in Jerusalem halten. Einer der Wachleute sagte zu Netanjahau: „Falls es hier zur Katastrophe kommt, bitte ich darum meine Eltern persönlich zu benachrichten und nicht per Telefon.“ Netanjahu sprach ein Lob aus: „Halte aus. Du bist ein mutiger Junge.“ Wenige Minuten später entdeckten die ägyptischen Spezialtruppen den verschlossenen Raum, in dem sich die Israelis versteckt hielten. In Zivilkleidung und mit verhüllten Gesichtern gelang es, die Israelis an den Demonstranten vorbei zu den bereitstehenden Panzerwagen zu bringen und zum Flughafen zu fahren, wo schon ein kleines israelisches Flugzeug bereit stand, um die sechs Sicherheitsleute heim zu fliegen. Zuvor hatte Israel eine Boeing 707 nach Kairo geschickt, um die Diplomaten, unter ihnen Botschafter Levanon, und deren Angehörige zu evakuieren.

 

Wie der israelische Rundfunk berichtete, sei ein Diplomat in Kairo zurückgelassen worden, um mit den Ägyptern direkten Kontakt aufrecht zu erhalten. „Er befindet sich an einem sicheren Ort.“ Ministerpräsident Netanjahu telefonierte am Morgen mit dem ägyptischen Geheimdienstchef, und bedankte sich für den „mutigen und besonnenen Einsatz“ der ägyptischen Spezialtruppen, denen es gelungen war, aus dem von hunderten Demonstranten besetzten Botschaftsgebäude die sechs Wachleute aus Lebensgefahr zu retten. Zeitweilig wurde im Laufe der Nacht überlegt, die Botschaft nach Scharm Al Scheich im Süden der Sinaihalbinsel zu verlegen, doch als sich die Ereignisse in Kairo überstürzten, wurde beschlossen, alle Diplomaten nach Israel auszufliegen.

 

Ex-Botschafter beunruhigt: Der ehemalige israelische Botschafter in Kairo, Zvi Mazel, sagte im Rundfunk, mit dem Sturm auf die israelische Botschaft sei „etwas sehr schlimmes passiert“. Der Schutz diplomatischer Vertretungen gehöre zu den wichtigsten Konventionen, die für alle UNO-Mitglieder bindend seien. Neben den Amerikanern seien jetzt auch die Europäer aufgerufen, hierzu eine klare Stellung zu beziehen. Mazel vermutete, dass der Sturm auf die Botschaft vor allem Ausdruck steigender Unmut unter den säkular ausgerichteten Demonstranten sei. Nichts habe sich wirklich seit dem Sturz von Präsident Mubarak verändert. Wegen interner Machtkämpfe unter den Demonstranten wagten es die an der Macht gebliebenen Militärs unter Feldmarschall Tantawi nicht, dem Aufstand ein Ende zu setzen und die Bevölkerung aufzurufen, mit aller Energie zunächst einmal die schwer angeschlagene Wirtschaft wieder in Gang zu setzen. Durch die mehrfache Sprengung von Erdgasleitungen, unter anderem nach Israel, und durch das Ausbleiben von Touristen habe Ägypten zwei seiner wichtigsten Einnahmequellen verloren.

 

Die Demonstranten rechtfertigten den Sturm auf das israelische Botschaftsgebäude im Viertel Gizeh mit dem Tod von acht ägyptischen Grenzpolizisten während des Terroranschlags auf der Grenzstraße nahe Eilat am 18. August. Israel hatte ausdrücklich sein „Bedauern“ über den Tod der ägyptischen Grenzpolizisten schon am gleichen Tag ausgesprochen, aber keine „Entschuldigung“, weil das in der Diplomatensprache einem Schuldbekenntnis entsprochen hätte. Gleichwohl haben Israel und Ägypten abgesprochen, den ganzen Vorfall gemeinsam zu untersuchen. {Quelle: www.n-tv.de – von Ulrich W. Sahm, Jerusalem} 

 

2 Responses to “Tote nach Angriff auf Israels Botschaft in Kairo”

  1. Walter Says:

    Erst die Kopten jetzt die Israelis!

    Schande schande was für eine Demokratie und Menschenrechte?

  2. carma Says:

    habe von beginn an nichts anderes erwartet- in der hinsicht sind moslems unglaublich berechenbar; natürlich wird es in einem krieg mit israel münden! die frage ist nur, welche mächte noch mithineingezogen werden- und wie die rund 50! millionen moslems in europa/russland ihren „job“ machen werden…


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s