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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Erdogan besucht Ägypten, Libyen und Tunesien 10. September 2011

Filed under: Islamischer Terror — Knecht Christi @ 14:27

Türkei will sich als Regionalmacht etablieren

 

Wir werden Israel nie anerkennen – Nieder mit den Juden, den Enkelkindern der Affen und Schweine

 

Sie liefert sich einen handfesten Krach mit Israel, sie verstärkt ihre Kriegsflotte im östlichen Mittelmeer, sie sieht sich als Modell für den „Arabischen Frühling“: Energisch wie nie treibt die Türkei ihren Anspruch voran, eine Führungsrolle im Nahen Osten zu spielen. Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan sieht die Chance, sein Land in der Region ganz nach vorne zu bringen. Die Türken strotzen vor Selbstbewusstsein – auch weil sie sich nicht länger als „Ja-Sager“ des Westens sehen. Kommende Woche besucht Erdogan die von langjährigen Machthabern befreiten Länder Ägypten, Libyen und Tunesien. Auch einen Abstecher in den von Israel abgeriegelten Gaza-Streifen will Erdogan in die Rundreise einbauen. Ob daraus etwas wird, steht noch nicht fest. Doch selbst die Tatsache, dass Erdogan den Besuchswunsch mehrmals und öffentlich äußerte, spricht für sich. In Gaza herrscht die radikalislamische Hamas, die nicht nur vom Westen boykottiert wird, sondern auch vielen arabischen Regierungen suspekt ist. Erdogan und die Türkei aber lassen Gaza nicht allein – so lautet die Botschaft des Regierungschefs. Der Pariser Politikwissenschaftler Bertrand Badie sieht in Erdogans Vorgehen das Bestreben, die unruhige Lage in Nahost für die Türkei zu nutzen. In einer Situation, in der viele arabische Machthaber wackeln, betreibt der türkische Regierungschef energische Interessenspolitik für sein Land. „Es gibt (in der Region) ein Vakuum wegen der Schwächung arabischer Macht“, sagt Badie. „Die Türkei füllt dieses Vakuum.“

 

 

Molotowflaschen für die National-Garde

 

Keine Angst vor Israel

 

Und wie. Erdogans Regierung scheut sich nicht, den Konflikt mit Israel wegen des Todes von neun Aktivisten beim Angriff auf die Gaza-Hilfsflotte im vergangenen Jahr eskalieren zu lassen. Ankara wies den israelischen Botschafter aus, legte die militärischen Beziehungen zu Israel auf Eis und kündigte eine stärkere Marine-Präsenz im östlichen Mittelmeer an. Künftige Gaza-Flotten sollen von türkischen Kriegsschiffen vor israelischen Angriffen geschützt werden. Es ist nicht das erste Mal, dass die Türkei mit ihrer Nahost-Politik für Aufsehen sorgt. Zusammen mit Brasilien handelte sie im vergangenen Jahr mit dem Iran ein Abkommen aus, das den Streit um das Teheraner Atomprogramm beenden sollte. Amerikaner und Europäer lehnten den Vertrag ab – und fragten sich, ob die Türkei wohl dabei sei, sich von ihrer traditionellen Westbindung zu lösen. Ankara dementiert das und verweist auf die türkische Nato-Mitgliedschaft und die EU-Bewerbung. Was sich geändert hat, ist die Selbstsicht der Türken. Statt sich wie früher als Partner und Außenposten des Westens zu verstehen, strebt die Türkei heute eine Rolle als eigenes Machtzentrum an. Trotz grundsätzlicher Beibehaltung der Westbindung Ankaras führt dieses neue Rollenverständnis zwangsläufig zu Reibereien mit Verbündeten, auch in Nahost. Israel kann ein Lied davon singen – aber auch Syrien, ein langjähriger türkischer Partner, der sich wegen der Gewalt gegen Demonstranten die Freundschaft Erdogans verscherzt hat.

 

 

Ägypten in der internationalen Presse

 

 

„Wir sind Partner der USA“

 

„Wir sind weder Partner des Iran noch von Syrien“, schrieb der Kolumnist Mustafa Akyol in der „Hürriyet Daily News“ kürzlich. „Aber wir sind sehr wohl Partner der USA – wenn auch nicht deren Ja-Sager.“ Mittlerweile richten Erdogan und die Türken ihre Blicke weit über die unmittelbare Nahost-Region hinaus. Vor zwei Wochen besuchte Erdogan die somalische Hauptstadt Mogadischu – als erster Regierungschef eines westlichen Staates seit zwei Jahrzehnten. Auch im komplizierten Verhältnis zwischen Pakistan und Afghanistan engagieren sich die Türken. Mit dieser „hyperaktiven Diplomatie“, wie Badie es nennt, kann die Türkei wegen der politischen Schwäche ihres unmittelbaren Umfeldes und auf der Grundlage ihrer boomenden Wirtschaft möglicherweise noch eine ganze Weile lang punkten. Doch Turbulenzen sind unvermeidlich, wie am Beispiel Israel zu sehen ist. „Die Türkei wird zu einer globalen Macht“, sagt Badie. „Aber wenn man größer und mächtiger wird, kann man nicht alle seine Freunde behalten.“ {Quelle: www.rp-online.de}

 

 

Der von Moslembrüdern und Salafisten geführte Mob attackiert das Polizeipräsidium in Giza

 

6 Responses to “Erdogan besucht Ägypten, Libyen und Tunesien”

  1. Walter Says:

    Deutschland muß aus der Nato, sonst kommen wir noch in Teufelsküche wegen der Türkei!

    Nein zur Nato , nein zu Israelfeindschaft!!

  2. MeisnerE. Says:

    Kaan die Hamas kam meines Wissens zusammen mit der Fatah an die Macht. Dann fielen rein zufällig Leute aus den Fenstern

    Im Grunde war es ein Putsch. Und frage nicht, was die Hamas für einen trror dort veranstaltet in der Region. es gibt massenhaft Filme von Palästinensern, die sagen, daß dei Hamas viel schlimemr ist, als Israel es je sein könnte.

    Ich erinnere an die Hochzeit eines Fatah Mitglieds, das die Hamas im wahrsten Sinne des Wortes sprengte.

    Den größten Fehler überhaupot machte Abbas, daß er sich mit denen wieder zusammengesetzt hat.

    O**unun yemini harabiye görene kadar, heisst ein Sprichwort.

    Das kann man abwarten, bis die Hamas wieder Menschen dort umbringt. Mit Abbas wäre ein Frieden machbar, ebenso mit dem israelischen Verteidigungsminister Ehud Barak, der im Sinne von Yizhak Rabin denkt und handelt.

    Es wäre wesentlich klüger gewesen, wenn diese beiden Männer ein eigenes Süppchen gekocht hätten, über die Köpfe der Hamas und der derzeitigen israelischen Regierung hinweg.

    Meiner Meiunung nach wäre es auch besser, zwei Staaten zu schaffen. Einen Staat Israel, den es ja schon gibt und einen säkularen Staat Palästina mit Abbas als Präsident und völlig ohne Hamas und Co.

    Die Hamas hat in ihrer Charta als erklärtes Ziel die Vernichtung Israels. Das sind Islamisten, die den Koran sehr wörtlih auslegen, und die, wie vor 1400 Jahren der Meinung sind, der Tag des jüngsten Gerichts kann erst kommen, wenn es Israel nicht mehr gibt.

    Solange es die Hamas gibt, kommt nie Ruhe da unten rein.

  3. carma Says:

    die türkei sollte man aus der nato rausschmeissen, die bestrebungen hinsichlich einer türkei-mitgliedschaft in die eu raschest abweisen, israel notfalls auch militärisch beistehen: in teufelsküche sind wir längst dank der islamischen okkupation europas und der unterwanderung der uno!!
    wenn die lage in und um israel weiter eskaliert, und das wird sie, dann gnade uns gott.
    frankreich, spanien, england u.a. bringen mit ihrer anerkennung der chimäre „palästina“ europa und die nato mittelfristig in angriffsstellung gegen Gottes eigenes land- deutschland muss daher unbedingt dagegenhalten, gerade auch als nato-mitglied!
    israel ist von feindlichen mächten umzingelt und wird nun zunehmend auch von den „global playern“ in die enge getrieben- ein auto-atomares „finale“ droht sich anzubahnen…2012 wird kein gutes jahr, soviel steht wohl fest!!

  4. Bazillus Says:

    Die europäischen Staaten müssen sich jetzt zunehmend entscheiden. Für oder gegen Israel. Ein längeres Herumgeeiere ist nicht mehr möglich. Es gibt längerfristig nur noch die „Ja“ oder „Nein“-Option.

    „Butter bei die Fische“ heißt dies umgangssprachlich. Israel steckt seit seiner Gründung in dieser prekären Lage. Enweder die noch freie Welt entscheidet sich für den Judenstaat oder gegen den Judenstaat.

    Bislang durfte sich Israel ja nicht verteidigen. Jede Verteidigungsmaßnahme wurde in der letzten Zeit kritisiert und als moralisch verwerflich verurteilt. Jeder Staat darf sich verteidigen, nur Israel nicht. Die USA, Europa, alle dürfen legal sogar in fremden Ländern auf Terroristenjagd gehen, nur Israel wird dies verwehrt. Mauerbau war falsch, gezielte Tötung von Top-Terroristen war falsch, jede militärische Vergeltungsaktion war falsch. Aber israel muss es nach Meinung der friedensbewegten Staaten aushalten, dass täglich Raketen auf das Staatsgebiet israels abgefeuert werden. Das alles muss Israel aushalten. Kein anderer Staat würde dies hinnehmen müssen, nur von Israel erwartet man dies. Daran können wir die gnadenlose Heuchelei und Zweierlei-Maß-Kriterien der europäischen Staaten, also der EU erkennen. Die Besatzung und die Kontrolle ist doch nicht von ungefähr gekommen. Kein Land war so dem islamischen Terror ausgesetzt wie Israel. Nicht wenige islamische Führer sähen die Vernichtung des Staates Israel mit Wohlwollen, nicht nur Machmirdendschihad aus Iran. Diese Vernichtungsphantasien Irans gegenüber Israel sind jetzt nach der totalen Demokraitsierung der nordafrikanischen Welt ein großes Stück näher gekommen.

    Es gibt nur einen kleinen Judenstaat in der Welt, nämlich Israel. Dieser wurde gegründet, nachdem alle Länder judenfeindlich eingestellt waren, zu Unrecht. Jetzt, wo dieser kleine Judenstaat Israel zum ersten Male sich wehrt, weil er ein Staat ist, wird das Existenzrecht Israels wieder einmal in Frage gestellt. Es darf über 50 islamische Staaten geben, x kommunistische, x sozialistische, x demokratische und einen katholischen. Aber es darf offenslichtlich keinen jüdischen Staat geben. Wer hat dies zu bestimmen? Der Koran?

    Mag Israel in der Wahl seiner Mittel nicht immer eine glückliche Hand bewiesen haben,, darf kritisiert werden. Aber ein ungerechtes Verhalten der islamischen Staaten sowieso, aber auch der Weltgemeinschaft gegenüber Israel (vielleicht ausgenommen die USA) ist unverkennbar seit Jahrzehnten festzustellen. Und das ist ein totales Armutszeugnis für die Welt.

  5. Saphiri Says:

    Warum muss der Islam als Bollwerk gegen den Kommunismus heute noch dienen?

    USA will die Türkei in der EU, weil eine Islamisierung der Eu den Kommunismus zurückhalte. (grins!)

    Das sind doch Ängst von Vorgestern. Heute weiss doch jeder, totalitäre Ideologien sind alle gleich. Da kann man mit keiner eine andere abhalten. Die Bedrohung der Demokratie ist bei allen gegeben.

    Warum sind wir nicht so selbstbewusst und verzichten auf Vorschriften aus USA?

    Wir haben eine globale Islamisierung und eine globale Kapitalistenschwemme. Da erscheint mir der Kommunismus sich schon selbst abgeschafft zu haben, weil intelligente Menschen heute wissen, nur unter gewaltsamer Bevormundung und Unterdrückung ist eine Gleichschaltung der Menschen möglich. Und dafür sind die westlichen Menschen schon zu weit entwickelt.

    In USA kann die Teaparty immerhin einiges an Unterdrückung des Wirtschaftslaufs erreichen. Die US-Bürger sind Propagandaphil.


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